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Brauche paar Leute Erfahrung - ohne Lademöglichkeit@home

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Keine eigene Lademöglichkeit und auch keine fixen Orte, an denen ich regelmäßig aufladen könnte. Trotzdem möchte ich Tesla fahren und bin auch schon so gut wie entschieden. Was mir die Entscheidung leichter gemacht hat? Ich habe seit Wochen bei fast jeder Fahrt penibel drauf geachtet wo und wie ich eine Lademöglichkeit finden könnte (man wird sehr kreativ, wenn man mal drauf achtet und es geht viel leichter als man denkt). Außerdem (und das hat bei mir den Ausschlag gegeben) habe ich sämtliche Touren der letzten Jahre mal mit dem betterouteplanner durchgeplant und gesehen, dass wirklich keine meiner Reisen (ich bin viel unterwegs) ein Problem bedeutet hätte. Dazu kommen Lademöglichkeiten in Hotels, bei Restaurants, auf Parkplätzen, die ich noch gar nicht berücksichtigt habe. Außerdem habe ich drei öffentliche Säulen in Laufweite.

Ich kann nur empfehlen einfach mal ein paar Wochen mitzuschreiben und drauf zu achten. Dann merkt man schnell woran man ist.

@GiorgioColombo Hey danke für die Infos. Hätte ich 3 Ladesäulen um die Ecke würde ich gar nicht mehr lange überlegen. Ich habe hier nur den BMW Händler der zwei 11 KV Säulen hat, allerdings muss man schon 15 min laufen geht, aber optimal ist anders. Ich erhoffe mir das ich immer bei EON Laden kann, das würde zumindest den Arbeitsweg sicher. Aber was mache ich mit dem Rest?!

Ich würde bei diesem Fahrprofil auch sehr vorsichtig sein. Vor allem solltest Du prüfen ob Deine Frau für diesen Stress zu haben ist. Vor allem wird so jeder Fehler gleich bestraft.

Im Übrigen ist genau das der Grund warum ich denke dass man mit CCS im MS und MX besser aufgestellt wäre. Man könnte auch in der Breite mit 50-100kW laden.

Bisher klingt alles nach „lass es“ . Schade, dann bleibt (auch wenn es sehr gering ist) die Hoffnung nach einer Dose in der TG. :astonished:

@derbe das Haus gehört dir und du hast Wohnungen darin verkauft?
Warum sollten die Wohnungseigentümer beim Hausbesitzer nein sagen?

Und warum montierst du als Hausbesitzer nicht einfach eine Cee16 und basta? Wer sollte da etwas dagegen tun?

Ich verstehe es so, das ihm ‚nur‘ seine Wohnung gehört, nicht das ganze Haus. Die anderen Wohnungen sind wohl auch Eigentumswohnungen, womit jeder zustimmen müsste.
An deiner Stelle würde ich einfach einen 3-phasigen Stromanschluss (CEE-rot 16A) bei der nächsten Eigentümerversammlung beantragen. Nicht sagen dass es zum Elektroauto laden sein soll. Außerdem montierst du neben der CEE-Dose noch eine Schukodose und bietest den Miteigentümern an, dass sie diese auch mal zum Anschluss des Staubsaugers zum Auto aussaugen nutzen dürfen. :wink:

Hier hatte ich schon mal eine Übersicht über die entsprechenden Diskussionen hier im Forum zusammengestellt.

Und übrigens: es sind kW, nicht kV :exclamation:

Verständnisproblem: Wenn die Hütte DIR gehört musst du nicht andere fragen :neutral_face:
Aber warum sollte jemand keinen kostenlosen Stromanschluss in der Garage wollen? Erst fragen, dann entscheiden. Sonst kaufst du dir einen Verbrenner und morgen fragt man DICH ob sich jemand einen Anschluss legen darf ^^

@Haraldt1
@TArZahn
@Need

Sorry habe mich wohl etwas doof angedrückt, wie schon TArZahn geschireben hat mir gehört eine Wohnung nicht das ganze Hause.
Das mit der CEE-Dose ist eine gute Idee, kW ist auch richtig :slight_smile:

@Need Falls die Gemeinschaft zustimmt, wird jeder der ein Anschluss legen möchte auch SELBST die Kosten dafür tragen, du glaubst doch nicht das die anderen mir die Dose bezahlt UND dann dafür stimmen.

Natrülich macht es mir nichts aus es selbst zu tragen, aber erst einmal muss ich es dürfen.

Je länger ich fahre umso mehr wird klar, dass zu Hause ein kleine Leistung ausreicht. Ich versuche zu Hause am wenigsten zu laden,d a es dort am teuersten ist. Wenn es mal sein muss, wie heute, dann auf kleiner Leistung damit meine PV das macht.

Wenn das Fahrzeug jede Nacht an 16A1ph hängt kommt man weit, insbesondere mit einer großen Batterie.

…Sorry, war andersherum gedacht: ich meinte, dass DU einen Anschluss bezahlst und den den anderen gratis auch anbieten kannst - so gewinnt es Überzeugungskraft :wink:

Also ich fahre seit 2011 elektrisch und habe bis heute keine Lademöglichkeit daheim, ca. 25k km pro Jahr. Seit 2013 neben dem Roadster ein Mosel S 85.
Es kommt sehr auf die eigene Routine an, ob das klappt oder nicht. Also mi einer Schukosteckdose daheim geht es immer. Mit nur einer Ladestation in der Nähe kann es schon Probleme geben. EON Ladesäulen sind nicht gerade die zuverlässigsten. Aber wenn sie geht, Du die BMW Säule als Alternative benutzen kannst. Dann noch zur Not eine in der Nähe der Arbeit. Das sollte dann kein Problem sein. Am Anfang ist es etwas ungewohnt, aber mit etwas Routine ist es dann kein Problem mehr. Und es kann nur besser werden in der Zukunft.

Wenn es nur eine einzige öffentliche Lademöglichkeit gibt wird es allerdings schwierig

Hole Dir doch mal ein Models S für 1 Woche zur Miete. Hätte ich damals auch gemacht um zu testen wie es ist. Bin dafür sogar 350 KM mit dem Zug nach Berlin zu Caro gefahren um den Wagen dort auszuleihen, fand nichts anderes.

Dann testest Du das einfach mal aus wie es im Alltag klappt…

Genau, wäre auch meine Empfehlung gewesen - einfach mal ausprobieren.
Ich habe zwar eine Lademöglichkeit zuhause, diese aber nun in den ersten 12 Monaten nicht gebraucht, da ich da lade wo es (noch) deutlich grünster ist:

  • im Parkhaus beim Stadtbummel
  • vor dem Schwimmbad
  • vor dem Möbelhaus
  • vor dem Discounter beim Eimkaufen
  • beim Besuch von Oma & Opa

    Wenn deine PLZ stimmt, Samstags einfach mal zur Bäckerei Schüren nach Hilden fahren und die dortigen eMobilisten „ausquetschen „, bin manchmal auch da!

meinen kommentar ziehe ich zurück.
habe auf der ersten seite einen kommentar kommentiert und später dann erst gesehen, dass ich auch etwas falsch verstanden hatte : „die hütte gehört mir“…

das ist aber noch eine möglichkeit:
klapp-eBike im kofferaum :smiley:

und die idee mit dem besuch beim bäcker schüren in hilden und „in echt“ mit eMobilisten zu sprechen finde ich auch gut :smiley:

Hallo derbe,

also ich würde auch versuchen eine Steckdose genehmigt zu bekommen. Beauftrage einfach mal einen Elektriker für ein Angebot damit der auch gleich mal abcheckt ob es überhaupt ohne immensen Aufwand möglich ist, eine Steckdose zu installieren, die auf deinem Stromzähler hängt.

Den kannst du dann bei einer Eigentümerversammlung einbringen und sagen, ist nur eine ganz normale 230V Steckdose, kein Starkstrom nix wovor sich besorgter Ottonormalo evtl. fürchten würde, zudem wird die Steckdose auf deinem Zähler hängen, es braucht also keiner Angst haben, dass das auf die Allgemeinheit umgelegt wird.

Wenn das nicht klappt, dann musst du dich selbst fragen wie Leidensfähig du bist.

  • Willst du wirklich alle paar Tage auf irgend einem IKEA Parkplatz stehen und 3-4 Stunden Zeit totschlagen müssen um aufzuladen?
  • Willst du evtl. gezwungen sein 3 verschiedene öffentliche Ladesäulen abklappern zu müssen, weil die erste schon benutzt wird und die zweite zugeparkt ist um dich dann von dieser Ladesäule, durch den strömenden Regen oder im Winter nachts bei -10 Grad auf den Nachhauseweg zu machen und morgens wieder zurück zum Auto?

Klar kann man das mal ne Zeit lang machen und ja es gibt hier im Forum sicher Leute die das immer so machen, es kommt eben darauf an wie Leidensfähig man ist. Mir wäre das, auf Jahre hinweg gesehen, einfach zu zeitaufwändig.

@Flico hast Du reale Erfahrungen mit dem was Du da schreibst? Das hört sich schon stark übertrieben an. Es ist hauptsächlich die Routine, die man braucht. Der Zeitaufwand ist nicht besonders groß. Außer man ist wirklich nicht bereit mal 10 Minuten zu Fuß zu gehen. Ich habe beispielsweise einen Hund und daher ist es für mich Null Aufwand, weil ich eh immer mal raus muss. Soll ja generell gesünder sein, das ab und an mal zu machen :slight_smile:

Wir haben mit einem Mitarbeiter auch versucht eine Steckdose zu genehmigen, das ganze endete im Chaos. Das ging dann soweit, dass Leute mit Zeitungsartikeln über die gefährliche Batterien kamen und sogar wollten dass das Auto gar nicht dort parken dürfe und schon gar nicht lande.

Ich denke es ist vorwiegend eine Frage wie zuverlässig die Alternativen verfügbar sind zum Home Charging. Eine öffentliche Säule in der Nähe die plötzlich einen weiteren Interessenten bekommt, Säulensuche, etc. und das nervt sicher schnell.

Ich würde ohne zuverlässig verfügbare Lademöglichkeit kein EV erwägen. Bewusst 20 Minuten alle 2 Tage investieren ist sicherlich in die Gewohnheit einzuarbeiten, nicht planbarer Zeitaufwand für die Ladung des Fahrzeuges eher nicht.

Ich versuche mal allen zu antworten

@nikwest danke für dein Erfahrungsbericht
@ Ollinord & Eifel-Holger eine gute IDEE! Woher bekomme ich (günstig) ein Auto her?
@ Flico das wäre natürlich der Albtraum, wie gesagt mich dafür (ein wenig) verbiegen geht schon, aber wenn ich 3 Wochen am Stück das beschriebene Szenario durchleben muss, fliegt der Tesla sicher wieder schnell raus.

Gut, im November ist die Eigentümerversammlung, hoffen wir auf das beste. Ich habe es nicht besonders eilig, werde das erst einmal abwarten dann entscheiden. Sobald eine Dose verfügbar wird, muss ich gar nicht mehr lange nach denken.

Ach ja, meine PLZ stimmt schon habe schon von dem Bäcker gelesen, kostet jetzt auch was (stört mich generell nicht) aber immer nach Hilden für paar Brötchen buh mal sollte es kein Thema sein aber auf Dauer sich keine tolle Lösung.

Meine nächsten Schritte:

  • BMW Händler informieren über Lademöglichkeit
  • Versammlung abwarten (November diesen Jahres)

Gerne mehr Berichte, Tips, Ticks etc. freue mich das dieses Forum so toll „lebt“. Das mit dem Elektroscooter habe ich mir auch schon gedacht :laughing: bei regen sicher nicht ganz so toll, aber sonst gerne!

Ich habe schon ein gewisses Maß an eigener Erfahrung diesbezüglich weil ich hier im Ort eine Ladesäule habe, an der man lange Zeit kostenlos laden konnte. Die ist zu Fuß ca. 10-15 Gehminuten entfernt. Einen Hund habe ich auch und genau so habe ich auch gedacht -> nimmste den Hund mit hat er jeweils gleich einen kleinen Spaziergang. Das habe ich in der Tat fast ein halbes Jahr so gemacht aber dann wurde es mir zu blöd. Denn wie gesagt, mal kommt man hin und kommt nicht an die Säule weil sie zugeparkt ist. Mal kommt man hin und ein anderes Fahrzeug ist am Laden. Mal hat es draußen ein heftiges Gewitter, mal ist man einfach nur müde/faul und will nicht und dann war die Säule auch mal 4 Wochen wegen Erneuerung der Erdkabel außer Betrieb…
Wenn die nächste Säule dann nicht 10 Minuten sondern 20 oder 30 Minuten entfernt ist, wirds halt gleich nochmal so nervig.