Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

Hier wird ja über die brennenden Autos gesprochen. Im Gegensatz zum normalen Fahrzeug haben wir aber auch die Tankstelle vor Ort. Auch hier können sich bei Defekten Brände entstehen. Dies ist zu Hause wohl das grössere Risiko.

Da sich der ganze Thread jetzt zur allgemeinen Brandgefahr und -bekämpfung von E-Fahrzeugen verlagert hat - mag vielleicht einer der Moderatoren ihn nach Elektromobilität verschieben? Da ist er vermutlich besser aufgehoben.

erledigt.

Nettes Photo zum Thema auch hier zu finden. Unfall hier in Luxemburg vor ein paar Jahren zwischen einem Tesla und einem Verbrenner, ratet mal welches Fahrzeug gebrannt hat…

5minutes.rtl.lu/grande-region/lu … 03363.html
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Erst wollte ich einen separaten Thread spendieren, doch nun habe ich diesen Artikel erst einmal hier eingefügt.
amp.welt.de/wirtschaft/article1 … ennen.html

Es brennen mehr Verbrenner aller Art als man sich das Allgemein vorstellen kann.

Edit: „Flambus“ , ein Wort wie eine Anekdote.

auch nochmal an anderer Stelle platziert gehabt.
der klassische Auto-Journalismus kann auch differenziert

auto-motor-und-sport.de/new … fahr-2018/

Danke für den Link, super Artikel!

Allein das Fazit ist umfassender als viele andere Artikel zu brennenden Elektroautos:

Lohnt sich wirklich den ganzen Artikel zu lesen!

Werde mir den Artikel merken, damit ich eine Quelle zur Hand habe, um unbegründeten Sorgen mit Fakten zu begegnen.

Gruß Mathie

Jo. Wäre auch was für den Mythbuster.

Ich kann mich da gerade an das Foto einer Feuerwehr erinnern, die einen BMW i3 gelöscht hatten und wussten, dass der Akku 12 Stunden durchgehend gekühlt werden muss. Kurzerhand haben sie den i3 in einem gefluteten Abrollbehälter ertränkt. Problem gelöst.
Okay, der i3 hat danach nur noch Schrottwert, aber wo ist da der Unterschied zu einem brennenden Verbrenner?

Ich kenne mehrere Feuerwehren, die bei brennenden PKWs eine ganz besondere Vorgehensweise an den Tag legen:
Sollten sie zufällig „zu früh“ an der Einsatzstelle ankommen, und der PKW steht noch nicht im Vollbrand, so greifen sie nicht nach dem Schnellangriffsschlauch, sondern bauen eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf.
Bis dann das Wasser fließt, hat der PKW einen Totalschaden.
Würden sie den Kleinbrand löschen, dann würde der Halter von seiner Versicherung nur das ersetzt bekommen, was direkt von dem Brand beschädigt wurde, nicht jedoch das, was durch den Löschangriff bedingt ersetzt werden müsste.
Also lassen sie sich Zeit, damit die Versicherung gleich das ganze Auto bezahlen muss.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Menschenleben in Gefahr sind, oder direkt daneben geparkte Autos gefährdet würden, dann wird sofort mit dem Schnellangriffsschlauch das Feuer in Schach gehalten.

Um mal auf die ursprüngliche Frage des Erstellers zurückzukommen: Für die Freiwilligen Feuerwehren können wir alle einen kleinen Beitrag leisten. Theoretisches Material steht offenbar genügend zur Verfügung, aber am praktischen Kontakt mit den Fahrzeugen mangelt es. Selbst der TÜV oder ähnliche Institutionen haben oft noch kein Fahrzeug dabei und schulen nur mit PowerPoint.

Ich habe daher Kontakt mit der Freiwilligen Feuerwehr Meppen aufgenommen und angeboten direkt an Fahrzeugen zu schulen. Allerdings mit dem Hinweis, dass ich zwar keine Zertifikate ausstellen darf, dafür aber umso mehr Praxis bieten kann. Das Angebot ist dankend angenommen worden. Stattgefunden hat die Schulung im November 2017. Ich habe im Vorfeld einige Seiten aus den umfangreichen Rettungsunterlagen von Tesla in ausreichender Zahl ausgedruckt und mitgenommen.

Die anwesenden Führungskräfte waren sehr aufmerksam, haben ernsthaftes Interesse gezeigt und es gab viele gute und kompetente Nachfragen. Weniger PowerPoint, mehr Praxis war das Motto – so konnten die Teilnehmer anhand von Roller, Motorrad und PKW die sicherheitsrelevanten Besonderheiten von elektrischen Fahrzeugen kennenlernen. Selbstverständlich gab es zum Abschluss auch eine Mitfahrt im Tesla für jeden.



Das Feedback war sehr positiv und wir werden die Aktion vermutlich in diesem Jahr noch einmal wiederholen, dann auch auf niedrigeren Hierarchiebenen.

Also: ihr könnt alle selbst dazu beitragen die Situation zu verbessern, eurer gesellschaftlichen Verpflichtung auch in diesem Sinne ein Stück weit gerecht werden und die Entwicklung der Elektromobilität positiv beeinflussen. Nehmt Kontakt zu eurer Feuerwehr auf und bietet euch an.

Gruß Lennart

EDIT: past_petrols Beitrag habe ich gerade erst gesehen. Meine Schulung war inhaltlich sehr vergleichbar mit den von ihm aufgeführten Punkten.

+1 tolle Aktion!

Das ist sicher eine tolle Sache. Ich würde mich auch bei unserer Feuerwehr mit Fahrzeug zur Verfügung stellen.

NUR:
Bin ich in der Lage die Feuerwehr-Fragen zu beantworten?
Welches Wissen sollte man haben um auch nutzbringend zur Verfügung zu stehen?

Wie ist deine Einschätzung dazu?

Da musst du dir überhaupt keine Sorgen machen. 80% der Fragen haben Grundlagen betroffen, die man als aufmerksamer Leser in diesem Forum oder allgemein als E-Auto Fahrer sowieso weiß. Ich habe mich darüber hinaus ein bisschen in die Rettungsunterlagen von Tesla eingelesen.

Viele weitere Infos kann man durch eine kurze eigene Recherche im Netz finden. Past_petrol Liste auf Seite 3 dieses Threads ist ein guter Einstieg. Wenn du Fragen dazu einigermaßen sicher beantworten kannst ist alles gut.

Die Feuerwehrleute werden überaus dankbar für dein Engagement sein und es dir garantiert nicht ankreiden, wenn du als Privatmann und in ehrenamtlicher Tätigkeit nicht alles zu 100% beantworten kannst. Darauf kannst du im Vorfeld ganz offen hinweisen, das habe ich auch getan. Es ist und bleibt ein unterstützendes Angebot und es kann nicht alles abdecken, das weiß auch die Feuerwehr. Allein die Tatsache dass du es versuchst und dein eigenes Auto dafür nutzt wird dir aber schon große Sympathien einbringen.

Das Thema hier ist uralt und ich weiß nicht, ob das Bild schon mal gepostet wurde.

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