BMW i4 (2021) (Teil 2)

Ja, Ihr habt ja schon in einigen Beiträgen den Service von BMW in Österreich gelobt. Schön dass es das noch gibt.
Und Plaketten auf der Scheibe werden in D nie neu geklebt, wenn die Scheibe ersetzt wurde. Ist ja bei uns in D die grüne Feinstaubplakette, mit der Stadthäuptlinge Verbote aussprechen können. Die Bepper braucht es auch bei BEV. Klar, wie soll man in D sonst erkennen, wieviel Dreck der Motor rausrotzt. Bei uns in D wird ein Vorgang erst real, wenn er in einem Verwaltungsverfahren beschrieben wurde.
Ich lasse die Plakette seit 2 Jahren weg.

Geht bei uns leider nicht. Keine Plakette - Nummerntafel weg wenn man aufgehalten wird.

Noch schlimmer in Italien - viele wissen da unten wo man bei den Österreichern sieht ob das Auto noch „darf“ und ohne wird es dann knifflig bei den „Gestiefelten“(speziell bei denen).
In Österreich darf man auch 4 Monate über dem Datum sein, in Italien wird es kritisch, da wollen die spätestens im Ablaufmonat des §57a ein neues Pickerl sehen.

Soweit ich weiß klebt die Zulassungs/Überprüfungsplakette bei Euch ja auf der Nummerntafel. Bei uns an der Frontscheibe.

Zumal man diese in einigen Städten (wie z.B. Hannover) seit Anfang des Jahres auch nicht mehr braucht :grinning:

Das ist ne vollkommen andere Plakette, als das §57a Pickerl bei uns :slightly_smiling_face:
Bei uns ist das die TÜV-Plakette und die hätte sofort wieder drauf gehört.

Sehe das allerdings weniger dramatisch als das, was ich tlw. von Tesla lese. Sollte nicht passieren, kann aber im Stress mal vorkommen.

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Nicht wenn die Hauptmission wahr die Windschutzscheibe zu wechseln. Da darf das einfach nicht passieren und man hängt dann dem Kunden 100km Umweg um den Hals und meint lapidar „sorry“. Das ist nicht Premium(gut, wir wissen ist es sowieso nicht :wink:).

Ich denke für BMW Beschwerden müßtest Du in ein anderes Forum wechseln :wink:, soviele „Beamer“ Fahrer werden sich hier nicht rumtreiben im Lager des Gegners :rofl: .

Ich muß sagen während meiner Jahre mit BMW muß man das „Kundenerlebnis“ bei der Wartung zumindest zweiteilen.

Der erste Teil ist das ganze „Klim Bim“ rund um den Kunden wenn man hinkommt um sein Auto abzuliefern, mit der Reparaturannahme spricht, eventuell noch mal kurz durch den Showroom schlendert und dann recht oft von „seinem“ Verkäufer noch kurz begrüßt zu werden und auch meist auf einen Kaffee eingeladen zu werden. Es gibt da nicht zu bemängeln, fühlt sich „Premium“ an, ich habe da einige Werkstätten durch, sowohl in Österreich aber auch in Italien, konkret BMW Matera. ÜBERALL das gleiche Erlebnis(ist also so von oben vorgegeben wie es zu sein hat, ist ok).

Der zweite Teil ist die Wartung selbst. Und da kochen die ganz einfach genauso mit Wasser wie Tesla. In Österreich hatte ich da die oben geschilderten Erlebnisse, kann man ganz einfach vergessen.
In Italien sind sie praktikabler(auch billiger :wink: :+1:t3: :pinched_fingers:t3:) und auch kundenfreundlicher.
Ich hatte z.b. an meinem E91 dauernd die Warnmeldung das eine der Rückleuchten defekt wäre. Muß man lt. Mechaniker die gesamte Einheit tauschen weil das ein komplettes LED Element ist(obwohl der E91 noch viele normale Glühbirnen verbaut hat, diese hier war es nicht) - Kosten - VIEL zu hoch für ein bereits damals altes Auto.
Er meinte nur er würde es kurz mal aufmachen und etwas mit den Kontakten „spielen“ was scheinbar auch Abhilfe schaffte, das Problem war vorerst mal weg und kam später max. 1-2 mal kurzzeitig an und verschwand dann wieder.

Ich denke die Wartung Tesla/BMW wird sich nicht viel geben in Punkto Qualität. Das „drumrum“ ist halt anders.

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Heute bin ich in einem i4 mitgefahren.

Das Reisen war wirklich angenehm. Leise, komfortabel, tolles, ruhiges Fahrwerk.

Ca. 100km mit ungefähr 100km/h im Schnitt. Anzeige bei 14 kWh/100km. Fand ich sehr gut. Die Heckklappe würde ich mir beim Model 3 wünschen, das Volumen ist wahrscheinlich beim i4 kleiner, aber eben viel besser zugänglich.

Wenn BMW in der Schweiz nicht absurde Preise aufrufen würde, könnte das ein schöner Ersatz sein.

Allerdings:

Platzverhältnis innen im Vergleich zum Model 3 eher eng.

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Und für den Preis müsste das Hartplastik im unteren Innenraumbereich weicher sein. Wenn man mit einem Highland vergleicht ist beim BMW zwar alles ein Eck schicker, aber dort so gespart wurde um ein Eck hässlicher als beim neuen M3.

Heute wieder von München in die Heimat die a9 hoch. Bin wieder von München bis Dresden durchgefahren… 450 km Stück mit 17 kWh/100 km. Bin mit 2 % an der Ladesäuke angekommen… kurz für 11 Minuten geladen und dann weiter nach Hause… wo frei war 150 gefahren sonst +5 über Limit… bisschen Stau und Regen war zwischendurch auch drin…

Gesamtzeit: 5h30 für 559km
Fahrzeit: 5h19
Ladezeit:11 Minuten

Ich bin immer wieder begeistert über dieses Auto, was mich nun seit knapp zwei Jahren begleitet und ich schon 45k Kilometer gefahren bin… Mein Plan ist wirklich, das Auto mindestens 10 Jahre zu fahren, hoffentlich 15 Jahre… einfach sooo gut… und es funzt einfach alles, wie man es erwartet…

Und ja, es geht ca. 500 hm von München bis Dresden runter… In Münchberg (gleiche Höhe bzw. sogar etwas höher) war ich bei 50% und 200 gefahrenen km… Das heißt bei gleicher Höhe würde ich so 400km auf der Autobahn kommen…




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Deine Vorsätze in allen Ehren, aber auch du wirst ein Auto fahren solange es kein wirtschaftlicher Totalschaden ist und nicht darüber hinaus. Hoffen wir, dass es so ist. Ich lease die Autos immer 4 Jahre und entscheide vor Leasingende was ich mache. Bisher wurde nur unser Model X verlängert. Jedoch kann ich mir das beim i4 bisher auch gut vorstellen. Nur hätte ich einige Extras gespart bzw. anders bestellt.

Welche Extras z. B.?

Ich würde kein Frozen Grey mehr bestellen sondern eine Gratisfarbe und das Auto folieren lassen. Hab schon 2 minimale Kratzer die man bei einem Glattlack einfach rauspolieren kann. Bei mir müsste ich das ganze Heck und eine Seite lackieren. Außerdem ist der Lack gefühlt empfindlicher für Steinschläge. Da hab ich ein paar echt ordentliche an der Front. Kannte ich so bisher nicht.

Für mich arbeitet der DAP zu schwammig. Klar Geschwindigkeitserkennung geht gut, adaptiver Tempomat möchte ich auch nicht missen, jedoch finde ich die „Cruise Control“ nicht sehr vertrauenswürdig.

Stattdessen würde ich vielleicht ein HUD bestellen, das geht ob des großen Displays nicht ab, aber BMW macht das mitunter am Besten.

Ob es die M Sportsitze braucht bin ich auch nicht mehr sicher, passt aber optisch gut zum Fahrzeug. H&K kann ich empfehlen, ansonsten hab ich viel in Paketen drinnen, da kommst du eh nicht drum rum.

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Kann es sein, dass du den Driving Assistant Plus hast?

Den Driving Assistant Professional gab/gibt es meines Wissens bisher nur im der Zwangskopplung mit dem HUD.

Mit dem Professional bin ich bisher sehr zufrieden gewesen, den Plus fand ich eher durchwachsen (Erfahrung auf Basis iX3 / Mini Cooper SE).

Daher meine Anmerkung: wer Assistenzsysteme nutzen möchte bei BMW sollte direkt den Prof nehmen. So gibt’s dann auch die gute Hardware.

Danke für die Einschätzung. Meiner hat eigentlich das meiste, außer das Laserlicht. Das hatte der Erstbesitzer leider nicht mit reingenommen, was ich inzwischen doch sehr schade finde. Das normale LED licht ist ok, aber man hat halt wirklich 0 Funktionen, was ich schon recht krass finde für ein Fahrzeug der Preisklasse und es gab ja nur normal oder Laser… Beim Laser hast halt auch echtes Kurvenlicht.

HUD ist auf jeden Fall ein must have…das war einer der Hauptgründe, warum ich jetzt mal nach dem M3P einen i4 probieren wollte. Die M Sportsitze sind tatsächlich eher optisch ein highlight…bin einen mit und einen ohne Probe gefahren und fand beide gut. Die normalen M Paket Sportsitze sind aber bereits einwandfrei und um Welten besser als die im Tesla vom Sitzkomfort und Seitenhalt.
H&K war auch gesetzt und ist ein must have, ist aber auf jeden Fall etwas schwacher auf der Brust als des Premium im Model 3.
Der DAP funktioniert bei mir eigentlich ziemlich gut. Hatte noch nie eine Phantombremsung und er fährt auch zu 95% sicher nur manchmal fährt er mir zu weit mittig / links in der Spur. Es gab schon zwei mal die Situation das ich eingreifen musste, sonst wäre mein Spiegel weg gewesen, da auf der Gegenspur auch einer fuhr der sehr weit links in der Spur war. Ist mir beim Tesla AP noch nicht aufgefallen. Allerdings ist es natürlich auch sehr gut, dass du das Lenkrad nur berühren musst und er so einfach ewig fährt und man nicht alle paar Sekunden am Lenkrad rütteln muss.
Mein absolutes Lieblingsfeature momentan ist die adaptive Rekuperation. Das sollte es bei Tesla auch geben. Es funktioniert so gut und das Segeln ist deutlich effizienter als immer voll Rekuperieren. Bei Tesla kann man das ja nur via Sexy buttons und der Software lösen, aber da hätte ich aufgrund Garantieverlust keinen Bock drauf. Die Funktion ist außerdem meiner Meinung nach der Hauptgrund dafür, dass der i4 einer der wenigen ist die Effizienzmäßig an einen Tesla rankommen.

Meiner Meinung nach braucht man:

  • Live Cockpit Prof (HUD)
  • DAP
  • Laserlicht
  • H&K
  • M Sport (am besten sogar M Sport Pro wegen den großen Bremsen)
  • Shadowline außen

Der Rest ist eher spielerei und nice to have. Die Frozen Farben sehen geil aus, aber sind halt sehr anfällig und pflegeintensiv. Hab jetzt das Portimao Blau und das ist auch eine sehr schöne Farbe. Das Sanremo Green oder das Fire Red beim Facelift finde ich aber noch schöner.

Wie dem auch sei, ansich ist der i4 schon ein echt solides Auto. Jetzt wo die 2022er langsam in annehmbare Gebrauchtwagenregionen kommen, ist er auf jeden Fall eine Überlegung Wert. Das einzige was mir im Vergleich zum Model 3 fehlt ist die Software, das bessere Handling und natürlich der Bums vom M3P im Vergleich zum i4 40.
Der M50 war es mir nicht Wert…der wäre nochmal fast 15k teurer gewesen, auch im Unterhalt deutlich mehr, effizienz richtig schlecht im Vergleich zum Tesla und halt ein echtes Eisenschwein mit fast 2.5 Tonnen. Dazu bei 225 abgeriegelt…fahr ich zwar eh nie, aber irgendwie schon ein Witz, dass du im 90k M50 von fast jedem Diesel weggeschoben wirst :wink: Was sie sich dabei gedacht haben, vor allem im auch im Bezug auf das Klientel das so ein Auto fährt, kann ich mir nicht erklären. Vor allem BMW…

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In Ö war das nicht zwangsgekoppelt. Hatte den teuersten Assistenten bestellt damals.

Erstmals mit zwei Kindern unterwegs nach Italien (0 und 6 Jahre) und war überrascht wieviel in die Kiste reingeht. Natürlich kein Vergleich zum vorigen Model Y, aber wir hatten alles mit, was wir brauchen. Rast auf der Wörthersee Raststation, wie jedes Jahr und schon zu Verbrennerzeiten. BMW Charging Karte wird problemlos erkannt am KELAG schnelllader. Neben mir hatte ein etron Probleme und konnte nicht die volle Leistung ziehen konnte, es war ja ein 300 kw lader. Bis alle aus dem Auto und bereit zum Frühstück draußen waren, war der BMW schon wieder abfahrbereit um mit großer Reserve ans Ziel zu kommen. Nachdem Frühstück auf 99% bis alle wieder drin waren. Angekommen sind
wir mit knapp 30% und ca. 200km Restreichweite.
Der Stop dauerte insgesamt ca. 45 Minuten. Der BMW hätte selber IONITY 15 Minuten Stop vorgeschlagen, um mit 15% anzukommen. Aber wie gesagt, Wörthersee hat Tradition.
Die Fahrt selber mit den Assistenten ein Genuss! Keine Phantombremsungen oder irgendein anderes Geräusch. Sehr leise im Fahrzeug und viel Komfort! Ich bin sehr zufrieden nach nun 16000 km.
Tolles Auto!

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Naja, „von fast jedem Diesel“ ist dann doch leicht übertrieben. Die verbreitetste Vertretermühle ist ein Passat 2.0TDI und der fährt knappe 200km/h. Wenn es Dich so zermürbt, für ein schnelleres Fahrzeug die Bahn räumen zu müssen, solltest Du beim nächsten Mal wieder zu einem 530d greifen. Der fährt dann auch wahnsinnige 25km/h mehr, bis er abgeregelt wird. Wie übrigens auch alle M Modelle, wenn man das Driver’s Package nicht dazu kauft.

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Lieber ein Model S nehmen. Damit geht es als Longrange gepflegt mit echten 250 über die Bahn. Geht auch mit fast jedem gebrauchten Model S.
Wem das Auto zu teuer ist, nimmt es gebraucht für unter 30 t€ mit CPO Jahresgarantie.

Es muss einen großen Unterschied machen, da die anderen Parameter wie CW-Wert und Gewicht beim M3 besser sind als beim i4. Mein i4 40 verbraucht ab 130 km/h weniger als das M3 zuvor.

Außerdem fährt es sich damit sehr angenehm, auch beim Auffahren auf langsamere Fahrzeuge. Das ist dann nicht One Pedal Drive, sondern no Pedal Drive, bis man wieder Strom geben möchte.

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Bis er zu heiss wird, das geht schnell bei solchen Geschwindigkeiten. Erst mit den neuen Modellen möglich und die sind teuer.

Ich fahre immer im B-Modus und konnte mich bislang nicht an D gewöhnen, weil ich das OPD noch immer vom Tesla intus habe. Bin aber damit zufrieden. Vielleicht muss ich D länger probieren.