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BMW fällt in alte Muster zurück (Hydrogen Council)

Na immerhin:

Ich verstehe nicht warum im Zusammenhang mit Wasserstoff über den Wirkungsgrad nicht gesprochen wird…
Klar ist es zwar schon aber warum schafft man das so todzuschweigen?
Als ich klein war hab ich auch vom Wasserstoff geträumt… ich kann mich da an Schulbuchartikel über die Merzedes A Klasse mit Brennstoffzelle erinnern.

Was meiner Einschätzung nach genau andersrum ist. Denn bei den kleinen Autos lohnt sich keine große Batterie da könnte der REX Ansatz doch ein guter sein. Aber bei großen Autos werden die Batterien auch mit 150kWh deutlich billiger sein als die ganze F Cell Technik UND Batterie.

Bei Preisen von 100 USD braucht man doch gar nicht mehr über eine F Cell nachdenken.

Seh ich exakt genau so.
Gerade bei großen Autos spielt doch die Batterie bzgl. Gewicht und auch Kosten keine große Rolle mehr.

Das war ja auch der (inzwischen von vielen BMWlern auch eingesehene) Fehler, mit einem kleinen Elektroauto anzufangen, statt mit einem großen.

Ich verstehe nicht warum im Zusammenhang mit Wasserstoff über den Wirkungsgrad nicht gesprochen wird…

entgegen dem was viele denken, ist der Wirkungsgrad nicht die entscheidene Größe. Kosten sind das! Wenn man viel Strom über hat (zB Wind+Sonne)
und man sonst keine Verwendung dafür hat, ist der Wirkungsgrad zum Umwandeln zu H2 nicht wirklich relevant. Wenn die Kosten in der Summe
besser sind/wären als bei Batteriespeicherlösungen, ist/wäre Wasserstoff selbstverständlich trotz schlechterem Wirkungsgrad die bessere Option.

Stand jetzt: Batterien sind sehr teuer, Sonne+Wind kommen immer mehr. Speichern von diesem Strom ist aktuell das Problem, da kann Wasserstoff schon
eine Möglichkeit darstellen.

Zu argumentieren, dass der Wirkungsgrad schlecht ist und deswegen die Lösung nicht funktionieren kann, wäre wie wenn ich sage Batterien sind viel schwerer als
ein Tank und deshalb kann das nicht funktionieren… Beide Aussagen sind gleich falsch.

Ja das ist alles richtig.
An wie vielen Stunden des Jahres gibt es denn „zu viel“ Strom?
Ist es eine nennenswerte Zahl von Stunden, Tagen, Monaten? Lohnt sich eine teure Anlage zur Wasserstofferzeugung, die eventuell nur wenige Tage im Jahr läuft?
Der Strom müsste ja mindestens kostenlos eher noch bezuschusst sein, um die Umwandlung in Wasserstoff rechnen zu können. Außerdem müssten alle Umlagen und Steuern entfallen.
Ich glaube das wird sich niemals rechnen.

wasserstoffwirtschaft ist absurd! ohne tiefkaltes H2 kann man keine massenströme an gas bewegen, bevorraten oder tanken. außer man benutzt vorh. rohrleitungen. dann müsste es aber an der tanke für den pkw wieder sehr energieaufwendig verdichtet werden. ein wahnsinn!

brennstoffzellen könnte man auch mit aus anderen gasen katalytisch abgespaltenem H2 betreiben. das würde wohl mehr sinn machen. wie weit z. z. man damit ist, kann ich leider nicht beurteilen.

Das ist wohl dann der Anfang vom Ende der Deutschen Automobilindustrie…

Und tschüss :frowning:

Mario

Man versucht es aber es wird vermutlich nichts werden. (Zumindest nicht in Pkws)

:laughing:

Der Honda Clarity Fuel Cell wird um die 60.000 Us-Dollar (589km Reichweite EPA) kosten, während der Tesla mit 100KWh Batterie (507km Reichweite EPA) um die 140.000 € kostet ? (Natürlich hat der Tesla mehr Bums unter der Haube, aber genau das ist ja das Problem bei immer steigenden Kapazitäten. Jeder erwartet die Raketenbeschleunigung ,aber man kann die Leistung von der Reichweite nicht wirklich entkoppeln.)
Übrigens muss die Puffer-Batterie keine Lion sein , sondern kann wie im Falle des Mirai eine kleine NiMH-Batterie sein.

beim IC90 Verdichter von Linde komprimiert dieser den Wasserstoff auf 700bar mit einem Wirkungsgrad von 92,5% :unamused:

ähnlich wie bei AMD, Totgesagte leben länger :mrgreen:

Was ist das für 1 deutsch in Betreff so vong Grammatik her?

@redvienna:
Sehe ich auch so. Brennstoffzellen mach m.E. allenfalls bei großen, für Langstrecke vorgesehene Nutzfahrzeugen Sinn. Zumindest solange die bestehende Batterietechnologie den Zielkonflikt aus Reichweite vs Gewicht (verbleibende Zuladung) beinhaltet.

Gruß, tuna

Natürlich wollen sie H2 Antriebe anbieten, die wiederum vom Staat gefördert werden können.

a) weil sie jetzt merken das sie(BMW) schlichtweg die Anzahl an notwendigen Batterien unterschätzt haben und ihnen jetzt bewußt wird, das sie in 2020 nicht genügend Batterien haben für Ihre „i-Offensive“

b) Mit der Bundesregierung schon abgesprochen ist, das man lieber auf H2 setzt. Win-win-Situation: Nur so kann die Regierung, wie bisher an der Tanke, den „Treibstoff“ besteuern. „Fahrstrom aus der Schukodose“ von der eigenen PV-Anlage läßt sich nicht so ohne weiteres besteuern. Dafür bekommt die H2-Infrastruktur und die deutschen Hersteller eine ordentliche Anschubfinanzierung in Form von „Forschungsgeldern“

Du willst das Auto

hanabi.autoweek.com/sites/defaul … k=fIJpQykh

mit dem

tesla.com/tesla_theme/asset … g?20161108

vergleichen?

Alle klar… :unamused:

Bis 2022 kann Tesla mit dem M3 bestimmt, wenn nötig, ein M3 mit 500km für unter 50.000€ anbieten

Wird schon hier diskutiert…

Wird sich zeigen, noch gibt es recht wenig Interesse an dem H2 Fahrzeugen. So lange das so ist kommt da auch nix in Grossserie. EVs gibt es ja schon mehr und mehr und sich auch bei vielen akzeptiert. Ich finde, das man die Frage der Effizienz nicht einfach nur auf Mark und Pfennig runter brechen kann. Effizienz hat letztendlich einen grossen Einfluss auf unsere Umwelt.

Ansonsten wird es in Europa eben richtig kalt.

Oder regnerisch oder Dürre oder zu heiß und zu nass, oder, oder.

Bis das erste Wasserstoffauto in der Innenstadt explodiert…
Ich würde ungern mit einer rollenden Bombe durch die Gegend fahren…
ODER was ist mit den Tank-LKW…die Möglichkeiten sind endlos…

Wasserstoff ist eine Totgeburt…
Man kann es drehen und wenden wie man will.

Wenn ich schon höre…aber man kann ein Wasserstoffauto in minutenschnelle aufladen…
Das Problem ist nur, es gilt nur für die ersten 50%, danach muss man entsprechend mehr Druck geben und es geht extrem langsam vorran.
Der der Rekordfahrt des Wasserstoffautos hatte man es extrem festgestellt, die hatten den Tank deswegen auch nur mit max 50% betrieben…

Jo…aber ich war zeitlich früher, siehe Uhrzeit. :wink: Vielleicht kann’s ein Mod zusammenlegen. :slight_smile:

Edit: Hab’s mal zum Zusammenlegen gemeldet.

Allerdings frage ich mich, wie sich das dann (das würde ja bedeuten, ab 6er Reihe, vermutlich sogar eher ab 7er Reihe und große SUV ab X5) überhaupt rechnen sollte? Nur für die automobile Oberklasse einen kostenmäßig konkurrenzfähigen Wasserstoffantrieb + Infrastruktur aufbauen? Kann ich mir kaum vorstellen.

Zum H2-Antrieb gab es bis jetzt so viele Anläufe, so viele offensichtlich verschwendete Forschungsgelder ohne Ergebnis, dass ich nicht mehr daran glaube…abgesehen davon, dass mir die Technik zu kompliziert ist (ja, das gefällt den Werkstätten natürlich) und mir so ein enormer Druck im Tank (700bar) tatsächlich Angst macht. Das ist fast 4x so hoch wie bei Erdgas-Fahrzeugen. Mich wundert, dass das bisher kaum bis nicht in den Medien thematisiert wird…aber die sehr gut geschützten Akkus immer wieder für Horror Stories herhalten müssen.

Wenn da im Artikel allerdings wiederum von 2021 und „Kleinserie“ und „nicht vor 2025 grundsätzlich anbieten“ die Rede ist…komme ich wieder zum Anfang und den verschwendeten Forschungsgeldern zurück. Ohweh…BMW…(und die anderen Beteiligten).