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BMW fällt in alte Muster zurück (Hydrogen Council)

Ja das ist alles richtig.
An wie vielen Stunden des Jahres gibt es denn „zu viel“ Strom?
Ist es eine nennenswerte Zahl von Stunden, Tagen, Monaten? Lohnt sich eine teure Anlage zur Wasserstofferzeugung, die eventuell nur wenige Tage im Jahr läuft?
Der Strom müsste ja mindestens kostenlos eher noch bezuschusst sein, um die Umwandlung in Wasserstoff rechnen zu können. Außerdem müssten alle Umlagen und Steuern entfallen.
Ich glaube das wird sich niemals rechnen.

wasserstoffwirtschaft ist absurd! ohne tiefkaltes H2 kann man keine massenströme an gas bewegen, bevorraten oder tanken. außer man benutzt vorh. rohrleitungen. dann müsste es aber an der tanke für den pkw wieder sehr energieaufwendig verdichtet werden. ein wahnsinn!

brennstoffzellen könnte man auch mit aus anderen gasen katalytisch abgespaltenem H2 betreiben. das würde wohl mehr sinn machen. wie weit z. z. man damit ist, kann ich leider nicht beurteilen.

Das ist wohl dann der Anfang vom Ende der Deutschen Automobilindustrie…

Und tschüss :frowning:

Mario

Man versucht es aber es wird vermutlich nichts werden. (Zumindest nicht in Pkws)

:laughing:

Der Honda Clarity Fuel Cell wird um die 60.000 Us-Dollar (589km Reichweite EPA) kosten, während der Tesla mit 100KWh Batterie (507km Reichweite EPA) um die 140.000 € kostet ? (Natürlich hat der Tesla mehr Bums unter der Haube, aber genau das ist ja das Problem bei immer steigenden Kapazitäten. Jeder erwartet die Raketenbeschleunigung ,aber man kann die Leistung von der Reichweite nicht wirklich entkoppeln.)
Übrigens muss die Puffer-Batterie keine Lion sein , sondern kann wie im Falle des Mirai eine kleine NiMH-Batterie sein.

beim IC90 Verdichter von Linde komprimiert dieser den Wasserstoff auf 700bar mit einem Wirkungsgrad von 92,5% :unamused:

ähnlich wie bei AMD, Totgesagte leben länger :mrgreen:

Was ist das für 1 deutsch in Betreff so vong Grammatik her?

@redvienna:
Sehe ich auch so. Brennstoffzellen mach m.E. allenfalls bei großen, für Langstrecke vorgesehene Nutzfahrzeugen Sinn. Zumindest solange die bestehende Batterietechnologie den Zielkonflikt aus Reichweite vs Gewicht (verbleibende Zuladung) beinhaltet.

Gruß, tuna

Natürlich wollen sie H2 Antriebe anbieten, die wiederum vom Staat gefördert werden können.

a) weil sie jetzt merken das sie(BMW) schlichtweg die Anzahl an notwendigen Batterien unterschätzt haben und ihnen jetzt bewußt wird, das sie in 2020 nicht genügend Batterien haben für Ihre „i-Offensive“

b) Mit der Bundesregierung schon abgesprochen ist, das man lieber auf H2 setzt. Win-win-Situation: Nur so kann die Regierung, wie bisher an der Tanke, den „Treibstoff“ besteuern. „Fahrstrom aus der Schukodose“ von der eigenen PV-Anlage läßt sich nicht so ohne weiteres besteuern. Dafür bekommt die H2-Infrastruktur und die deutschen Hersteller eine ordentliche Anschubfinanzierung in Form von „Forschungsgeldern“

Du willst das Auto

hanabi.autoweek.com/sites/defaul … k=fIJpQykh

mit dem

tesla.com/tesla_theme/asset … g?20161108

vergleichen?

Alle klar… :unamused:

Bis 2022 kann Tesla mit dem M3 bestimmt, wenn nötig, ein M3 mit 500km für unter 50.000€ anbieten

Wird schon hier diskutiert…

Wird sich zeigen, noch gibt es recht wenig Interesse an dem H2 Fahrzeugen. So lange das so ist kommt da auch nix in Grossserie. EVs gibt es ja schon mehr und mehr und sich auch bei vielen akzeptiert. Ich finde, das man die Frage der Effizienz nicht einfach nur auf Mark und Pfennig runter brechen kann. Effizienz hat letztendlich einen grossen Einfluss auf unsere Umwelt.

Ansonsten wird es in Europa eben richtig kalt.

Oder regnerisch oder Dürre oder zu heiß und zu nass, oder, oder.

Bis das erste Wasserstoffauto in der Innenstadt explodiert…
Ich würde ungern mit einer rollenden Bombe durch die Gegend fahren…
ODER was ist mit den Tank-LKW…die Möglichkeiten sind endlos…

Wasserstoff ist eine Totgeburt…
Man kann es drehen und wenden wie man will.

Wenn ich schon höre…aber man kann ein Wasserstoffauto in minutenschnelle aufladen…
Das Problem ist nur, es gilt nur für die ersten 50%, danach muss man entsprechend mehr Druck geben und es geht extrem langsam vorran.
Der der Rekordfahrt des Wasserstoffautos hatte man es extrem festgestellt, die hatten den Tank deswegen auch nur mit max 50% betrieben…

Jo…aber ich war zeitlich früher, siehe Uhrzeit. :wink: Vielleicht kann’s ein Mod zusammenlegen. :slight_smile:

Edit: Hab’s mal zum Zusammenlegen gemeldet.

Allerdings frage ich mich, wie sich das dann (das würde ja bedeuten, ab 6er Reihe, vermutlich sogar eher ab 7er Reihe und große SUV ab X5) überhaupt rechnen sollte? Nur für die automobile Oberklasse einen kostenmäßig konkurrenzfähigen Wasserstoffantrieb + Infrastruktur aufbauen? Kann ich mir kaum vorstellen.

Zum H2-Antrieb gab es bis jetzt so viele Anläufe, so viele offensichtlich verschwendete Forschungsgelder ohne Ergebnis, dass ich nicht mehr daran glaube…abgesehen davon, dass mir die Technik zu kompliziert ist (ja, das gefällt den Werkstätten natürlich) und mir so ein enormer Druck im Tank (700bar) tatsächlich Angst macht. Das ist fast 4x so hoch wie bei Erdgas-Fahrzeugen. Mich wundert, dass das bisher kaum bis nicht in den Medien thematisiert wird…aber die sehr gut geschützten Akkus immer wieder für Horror Stories herhalten müssen.

Wenn da im Artikel allerdings wiederum von 2021 und „Kleinserie“ und „nicht vor 2025 grundsätzlich anbieten“ die Rede ist…komme ich wieder zum Anfang und den verschwendeten Forschungsgeldern zurück. Ohweh…BMW…(und die anderen Beteiligten).

+1

Man sieht einfach dass die da nicht zu Ende denken…

Momentan haben wir nicht wirklich einen Überschuss von Sonnen- und Windstrom der gespeichert werden müsste. Im Winter gibt es viel Wind. Die Probleme im Übertragungsnetz treten vorzugsweise im Winter bei viel Wind und wenig Verbrauch in D auf.

Dann gibt es die negativen Preise an der Strombörse und Österreich, Schweiz und
Frankreich kaufen den Billigstrom auf, der dann durch halb Deutschland dorthin
geleitet werden muss. Würde der Windstrom im Osten in irgendeiner Form
gespeichert, dann

  • würde der Strompreis eben nicht in den Keller fallen,
  • würde nicht im Ausland gekauft,
  • die Leitungen wären nicht überlastet,
  • die Windkraftwerke müssten nicht abgeregelt werden,
  • es müssten keine Reservekraftwerke nach dem Leitungsengpass laufen,
  • es müssten keine zusätzlichen Leitungen gebaut werden,
  • die Netzkosten müssten nicht ständig erhöht werden,
  • die Strompreise würden wegen Netzkosten und EEG-Umlage nicht steigen,

Bevor man den mit regenerativen Energieerzeugern erzeugten Strom mit sehr hohen Verlusten in Wasserstoff verwandelt gibt es eine Vielzahl von weniger verlustreichen und auch günstigeren Speichermöglichkeiten. Solange wir nicht zeitweise annähernd 100 % des Leistungsbedarfs des gesamten Verbundnetzes in Europa direkt mit regenerativer Erzeugung decken können, besteht höchstens Bedarf für eine kurzzeitige Speicherung, um den Netzbetrieb zu optimieren. Dazu ist Wasserstoff überhaupt nicht geeignet.

Die Speicherung von Wasserstoff oder auch dann CNG steht ganz am Ende der Kette aller Maßnahmen zur Energiespeicherung und auch der Lastregulierung. Da sind wir aber erst in 50-100 Jahren an gekommen.

IN die Brennstoffzellen Technologie sind viele Milliarden geflossen. Ich habe mal mit dem Entwicklungsleiter eines mittelständischen Unternehmens gesprochen, das Brennstoffzellen für LKWs entwickelt. Der meinte dass die Brennstoffzelle momentan mehr oder weniger auf dem Abstellgleis ist und sie die Priorität reduziert haben, weil derzeit die Entwicklung der Batteriespeicher so schnell voran schreitet, dass man mit der Brennstoffzelle weder hinsichtlich Lebensdauer noch den Kosten mithalten kann.

Natürlich wird weiter geforscht und es werden auch immer wieder Neuigkeiten vorgestellt. Dies dient aber meiner Meinung nach nur dazu weitere staatliche Fördergelder abzugreifen, und nicht dazu irgendein Produkt in den Markt zu bringen. Das gleiche Spiel sieht man ja auch bei den Elektroautos, wobei diese mindestens 10 Jahre Vorsprung hinsichtlich der Marktreife haben.

+1

Es zeigt einfach klar welches Geistes Kind diese Menschen sind. H2 liefert vor allem das Erzeugungs- und Verteilungsmonopol an das sich eine ganze Industrie gewöhnt hat. Das treibt auf viele unserer Politiker, die Hoffnung zumindest noch für eine Zeit nicht zugeben zu müssen das diese nicht mehr benötigt wird. Damit es ein anderer tut, irgendwann später. Ziemlich ähnlich wie bei Verboten von Diesel Fahrzeugen, etc.

Sich dem unausweichlichen Ende der fossilen Brennstoffe nicht zu stellen und es nicht als Chance zum Umbau zu sehen und vielleicht so noch etwas länger den riesigen Abstand in der Wohlstandsverteilung zu rechtfertigen ist für mich wirklich unerträglich und Teil des Belügens der Wähler das alles so wie es ist mt leichten Korrekturen noch lange bleiben wird. Das böse Erwachen wenn EVs, Energiewende, Industrie 4.0, AI/Robotics Automatisierung, etc. die Landschaft in wenigen Jahren so umbauen das es sehr schnell von der Spitze in den Keller der Wohlstandsverteilung gehen kann soll jemand anderes haben.

Naja, die Linke erhöht den Spitzensteuersatz auf 75% und dann ist alles in Butter. Dann machen wir mal die Grenzen in die andere Richtung dicht damit kein Leistungsträger entkommt und als nächstes Zwangsarbeit gegen Motivationslücken.

Na das Argument wird sein, dass es ja nicht nur BMW gibt und freilich auch die LKWs H2 nutzen werden.
Firmenpolitisch kann ich diesen Zickzackkurs schon nachvollziehen: Förderungen abgreifen, mehrere Eisen im Feuer haben, in den Medien bleiben.
Ich würde mir mehr Fokusierung erwarten. Gerade bei BMW. Nicht i-Sparte und eine H2 Sparte. Hat zwar etwas von „auf eine Karte setzen“, aber es wäre für Politik, Lieferanten und Kunden klar, wo ein Schwergewicht wie BMW steht.

Erledigt.