Billig-Model-S verfügbar! (Für Kaufprämie?)

Nirgendwo! p.hase, wo hast Du denn diesen Quatsch her?

Natürlich meinte ich BAFA. Habe mich halt verschrieben…

Und meine Frage bleibt weiter bestehen. Nur sollte ich sie vielleicht klarer formulieren:

Denkst Du, dass die Rechnung wirklich den Preis des Basismodells dadurch definiert, dass sie einen einzelnen Posten ausweist? Oder kann die Rechnung den Basismodellpreis auch in drei Posten aufbrechen und so in Teilen ausweisen - wie es Tesla mit Deinem S85D gemacht hat?

Oder anders herum: Muss eine Fahrzeugrechnung den Basismodellpreis in einem Posten ausweisen? Automatikgetriebe sind bei mindestens einem Hersteller von dem ich gekauft habe auch einzeln in der Rechnung ausgewiesen, obwohl es klar eine andere Typzulassung voraussetzt.

Wäre es nicht wahrscheinlicher, dass ein eigene Spalte in den technischen Beschreibungen ein Basismodell definiert? Und da wäre ein D-Modell ja schon anders, da NEFZ und Fahrleistungen und Reichweite unterschiedlich sind.

Da wo auch all der andere Unsinn herkommt. Scheint ein nahezu unerschöpfliches Reservoir davon geben!

@p.hase Für die 1%-Regelung ist der Listenpreis des Basimodells irrelevant. Da ist der Listenpreis des konkret gekauften Modells mit der konkret gekauften Ausstattung die Berechnungsgrundlage und nichts anderes. Für andere steuerliche Aspekte wie Vorsteuer, Afa etc. ist der tatsächliche Rechnungsbetrag entscheidend, nicht der Listenpreis.

Gruß Mathie

hier gibts doch genug steuerberater im forum. die können das gut erklären. es geht doch im thread drum an die bafa zu ergattern, oder hab ich was verpasst?

edith sagt: die bafa hat sich bei meinem letzten leaf nur für die rechnung interessiert und sonst gar nix.

Was soll Dir denn ein Steuerberater bei den Förderrichtlinien der BAFA helfen?

Korrekt! Dann zünde hier bitte auch keine Nebelkerzen mit „Basislistenpreisen der Mercedes S-Klasse“! Denn dieses Fahrzeug steht nicht auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge und hat deshalb auch nichts mit diesem Thread zu tun!

Warten wir doch einfach ab bis das Model S60 auf der Liste der förderbaren E-Autos erscheint…
Ansonsten siehe hier: [url]Nutzung von RWE Ladesäulen]
Ich bleibe bei meiner Aussage.

Ach so. OK :smiley:

Du liebst es kompliziert, oder? :unamused:

Ob ich denke, dass der Preis des Basismodells sich dadurch definiert, dass die Rechnung diesen einzelnen Posten ausweist? Natürlich! Wodurch denn sonst?
Glaubst Du, dass die BAFA prüft, was ein „Basismodell“ ist? Gefordert ist ein Kaufvertrag, auf dem der Listenpreis des Basismodells ausgewiesen ist. Und das ist er, wenn Tesla die Kaufverträge immer noch so erstellt, wie in meinem Fall.

Ja! Natürlich!

Hier ein Beispiel von Alfa Romeo:
Basispreis Alfa.JPG

was willst du mir verdrehen und in den mund legen? ich schriebtete ausschliesslich, daß deutsche hersteller schon seit eh und je es hindrehen wie sie es für den anwendungsfall benötigen und daß man eine rechnung drehen könnte wie man wöllte, so man den wöllte. und ich bin sicher, es wird auch beim E350e so lange hingedreht, bis er förderfähig ist.

Boah, muss ich da wirklich noch drauf eingehen? :confused:

Ich muss Dir gar nichts in den Mund legen, denn was Du „schriebteste“ kann man hier ja nachlesen:

Die S-Klasse von Mercedes gibt es erst seit 1972 und nicht seit 100 Jahren!
Es gibt keine S-Klasse in der BAFA-Liste!
Der E350e ist keine S-Klasse!
Ja, der E350e steht in der Liste und hat lt. Website einen Netto-Listenpreis von 49.950,- Euro (inkl. Motor und Lenkrad)
Und jetzt ist gut …

Letztendlich rechnet sich sowieso jeder Hersteller die Zahlen schön, ist doch klar.

Die einzige Frage, die ich mir stelle ist, warum wurde das willkürliche Limit nicht bei 50.000 Euro gezogen und damit fernab des Basispreises eines Model S?
Ich konnte in der Tabelle auch keine relevanten Fahrzeuge sehen, die über 50k liegen und ein höheres Limit seitens der Lobby erfordert hätten.

Für die 1 % Regelung ist der Listenpreis der Ausstattung bei Kauf des Fahrzeugs relevant. Man kann also das Basismodell kaufen und dann später zusätzliche Optionen aktivieren und hat nur die 1 % des Basislistenpreises zu versteuern. Das Modell haben wir doch schon damals bei der Einführung der Förderung diskutiert. :unamused:

Korrekt. Nur dauert es eben über 16 Jahre je Euro [Falsch! Rechenfehler. Siehe weiter unten], den man für die Freischaltung zusätzlich zahlt, bis sich dieses Steuersparmodell für den Geldbeutel lohnt. :wink:

Edit: die zugrunde liegende Rechnung war falsch. Es ist bei weitem nicht so lang, aber auch nicht unbedingt wirklich kurz…

Bei mir nicht da ich wegen der Fahrten Wohnung Arbeitstätte ungefähr bei einem Bruttopreis von 100.000 Euro rund 2680 €/Monat zu versteuern habe, bei einem Bruttopreis von nur 70.000 Euro sind es nur 1876 €/Monat. Bei einem Spitzensteuersatz von 50 % sind das eine Ersparnis von rund 400 €/Monat netto. Die Mehrkosten für die nachträgliche Freischaltung gegenüber der Freischaltung gleich beim Kauf sind in wenigen Monaten amortisiert. :unamused:

Danach spare ich pro Jahr rund 4800 €.

Genau wegen der blöden 1 % Regel und der Versteuerung der Fahrten Wohnung Arbeitsstätte habe ich eben kein neues MS als Firmenwagen sondern habe mir ein Gebrauchtes privat gekauft.

@Yellow: reg dich nicht auf sonst wirst du nicht 100! für dich speziell schreibe ich in prosaischen versen. wenn ich schreibe seit 100 jahren dann ist das nicht rechtsverbindlich. alles klar? ei kän pei ju a bier wän ei miet ju! es hat gründe wieso sich jeder zweite hier einen S250D ohne typkennzeichen bestellt. ja ich weiss, wird nicht von der bafa gefördert…

Was ist ein S250D? Wenn ich auf Google danach suche, dann kommen nur Fahrräder.
Ist das ein S-Pedelec, was gerne ohne Kennzeichen unter dem Deckmantel eines normalen Pedelec gefahren wird?

Was soll jetzt das ganze herum gehacke? Das gehört ganz sicher nicht zum Thema. :unamused:

Okay, ich habe mich „leicht“ verrechnet sehe ich gerade in meinem EXCEL. Da habe ich fälschlich den Aufpreis auch als Grundlage der Steuer angesetzt. Peinlich peinlich. :blush: Du liegst mit „ein paar Monaten“ aber trotzdem daneben, wenn auch weit weniger als ich. :wink:

Ich entnehme Deinen Angaben eine Fahrstrecke von 56km Einweg für 2,68%. Der Spitzensteuersatz ist zudem nur 45% (über 250k oder so), also nicht ganz die Hälfte. Darunter sind es 42%.

Anstatt für 5.500€ den verbesserten Autopilot zu kaufen, zahlt man 6.600€ nachträglich. Für 1.100€ mehr spart man sich fortan (bei 1%) von 55€ im Monat. Beim maximalen Steuersatz sind das dann 24,75€/Monat - bzw. 23,10€/Monat für Normalverdiener. Die Zeit bis sich 1.100€ gerechnet haben sind (bei 1%) 44 Monate für Spitzenverdiener, bzw. fast 48 Monate für Normalverdiener. Für Deine 56km ist der Faktor 1,71, also 26 Monate bzw. 28 Monate. Je nach deiner Nutzungszeit des Fahrzeugs ist das ggf. noch sinnvoll.

Das Problem ist, dass ich hier die größtmögliche Spanne berechnet habe. Für alle anderen Upgrades verlangt Tesla verhältnismäßig mehr Aufpreis für einen geringeren ROI.

Hochstromlader: 1.700 Basis, Nachträglich auch +400€. Das rechnet sich für Dich nach frühestens 30 Monaten. Für reine 1%-ler wie mich frühestens erst nach 52 Monaten.

Autonomie: 3.300 Basis, Nachträglich auch +1.100€. Das rechnet sich für Dich nach frühestens 43 Monaten. Für reine 1%-ler wie mich frühestens erst nach 74 Monaten.

Komfortpaket: unbekannter Aufpreis. Aufgrund des sehr hohen Grundpreises könnte sich dies auch lohnen.

Akkupaket: unbekannter Aufpreis. Auch hier könnte sich ein Upgrade lohnen, je nachdem, was das Upgrade zusätzlich kostet.

Also selbst für Dich ist es nicht so der rasende Steuergewinn, und auch nur, wenn man das Auto länger hält und mehr zu versteuern hat. Es ist also nicht Pauschal und schon gar nicht für jeden ein Vorteil.

Ich weiß nicht was Du da zusammenrechnest. :unamused:

Einmal gibt es noch den Soli und die Kirchensteuer.

Zum Anderen wenn ich 400 € pro Monat netto spare dann ist der Aufpreis für die nachträgliche Freischaltung des Autopiloten in weniger als 3 Monaten amortisiert. :unamused:

Wie sollst Du 400€ im Monat sparen, wenn Du das gesparte Extra nur 5.500€ wert ist? Du musst ja nicht jeden Monat Dein volles Auto versteuern, sondern nur 2,68% davon. Da sind die 5.500€ des Autopilot eben nur noch 147,40€, die Du an zusätzlicher Steuerlast sparst. Davon geht aber erst mal die Steuer runter, also kann maximal die Hälfte als Ersparnis übrig bleiben.

Mehr geht nicht.

Ich habe es doch oben vorgerechnet. Die nachträglichen Extras im Wert von 30.000 Euro müssen nicht mit 2,68 % monatlich versteuert werden. Das spart je nach Steuersatz 300-400 €/Monat netto.

Wo ist mein Denkfehler? :confused: