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Betrug bei der Abgasuntersuchung?

Mir ist jetzt schon mehrfach zu Ohren gekommen, dass bei der Abgasuntersuchung (AU) getrickst wird. Bei Fahrzeugen, die die AU nicht bestehen, wird einfach ein anderes Fahrzeug hingestellt, das die AU besteht.

Dass das keine Einzelfälle sind, haben mir nun – unabhängig voneinander – mehrere Kfz-Mechaniker, darunter auch Kfz-Meister bestätigt.

Methode: Am Tag der Hauptuntersuchung wird die AU gemacht, manchmal auch schon am Tag vorher. Der TÜV-Prüfer muss bei der AU nicht einmal anwesend sein. Die AU wird nämlich nicht vom TÜV-Prüfer gemacht, sondern in der Regel von einem Kfz-Meister oder -Mechaniker (AU-Schein wird benötigt). Der TÜV-Prüfer führt keine stichprobenartigen Kontrollen durch. Er verlässt sich vielmehr auf die Messung durch die Werkstatt.

Das wird sowohl bei Diesel- als auch bei Benzinfahrzeugen gemacht.

Konsequenz: Es fahren Fahrzeuge mit grüner Plakette umher, die normalerweise nicht mal auf die Straße dürften.

Es wird leider auch bei der Hauptuntersuchung viel getrickst. Das bedarf aber wahrscheinlich nicht mal der Erwähnung, weil es nichts Neues ist. Motto: „Schau nicht so genau hin!“.

Dann gibt es noch die ein oder andere Anekdote, wie in Werkstätten teilweise mit gefährlichen Abfällen / Sondermüll umgegangen wird. Da wird schon mal alter Kühlerfrostschutz zweckentfremdet und als Unkrautvernichter verwendet oder Altöl mit in das Waldgrundstück genommen, um nicht benötigte Zweige usw. zu verbrennen. :imp: Vielleicht nur kuriose Einzelfälle, ich weiß es nicht.

Edits: Relativierung durch Setzung eines Fragezeichens in der Überschrift, Typos, Kosmetik, kleinere Ergänzungen und Entfernung von Redundanz.

In D wird bei der AU kein Abgas gemessen… schon seit Jahren nicht mehr. Es wird ausschließlich der Bordcomputer ausgelesen und auf Fehlercodes in der Abgasreinigung überprüft. Wenn der BC nichts meldet ist die AU bestanden - egal was hinten beim Fahren rauskommt.

Das soll sich doch ab sofort wieder ändern.

Und dass vieles an der TÜV-Prozedur auf Betrug basiert (und sei es nur das zugrundeliegende Regelwerk), das kann man schön an den lärmenden Porsches und anderen Sportwagen sehen, die legal die Städte mit infernalem und infantilen Lärm überziehen.

Stimmt, aber es fahren auch noch ältere Fahrzeuge durch die Gegend, bei denen gemessen werden muss.

Es geht auch weniger um den Abgasskandal. Es geht darum, alte Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, die nicht mehr verkehrstauglich sind. Die Umwelt tangiert das aber auch. Ölverlust usw.

Respekt,
ich wüsste jetzt nicht wie ich mit einfachen Mitteln dieses Gas zur Unkrautbekämpfung einsetzen könnte.

Was die AU betrifft (die ja auch nur noch zweijährig zusammen mit der HU durchgeführt wird),
wieviele Fahrzeuge ohne diese Selbstdiagnose gibt es denn noch?
Wie groß ist die Wahrscheinlichlkeit das eine Werkstatt 2 dieser über 10 Jahre alten Autos mit dem gleichen Antriebsstrang gleichzeitig in der Werkstatt hat?

Es können völlig unterschiedliche Fahrzeuge sein!
Einziger Knackpunkt ist, dass die Leerlaufdrehzahl der beiden Fahrzeuge grob übereinstimmt.

Gemeint war Kühlerfrostschutz (Glysantin). Ich habe mich verschrieben. Korrigiere ich gleich.

Es fahren noch mehr als genug Fahrzeuge ohne On-Board-Diagnose durch die Gegend.

Meines Wissens nicht, selbst zu Zeiten der frühen AUs (damals noch ASU) wurden ~4 Nennwerte + Toleranzen (alles Fahrzeug spezifisch) und die Istwerte von Hand auf die Formulare gekritzelt.

Irgendwie hege ich doch Zweifel ob sich Glysantin (Ethylenglycol) als Unkrautvernichter besser eignet als ein anderer Alkohol, abgestandener Tee oder kalter Kaffee,
die Umweltverträglichkeit scheint jedenfalls nicht so schleicht zu sein, wenn es zum Enteisen von Flugzeugen und Verkehrsflächen (sic! Wikipedia) genutzt wird.

Zitat von glysantin.de:

Datenblatt Ethylenglycol:

und?
Das wenn ein Kühlmittel mal im Motorraum war, diese verunreinigt sein kann und deshalb fachgerecht entsorgt werden sollte (und dies vom Gesetzgeber gefordert wird) sagt doch nichts über die Eignung als Unkrautvernichtungsmittel aus.

und? (sic!)

Mir geht es um das Fehlverhalten (illegale Entsorgung von gefährlichen und/oder umweltgefährdenden Abfällen) und nicht darum, ob es sinnvoll war, altes Frostschutzmittel als Herbizid einzusetzen.

Bei meinem A6 wurde damals so lange gemessen, bis die Werte gestimmt haben. Von der Masche mit dem anderen Auto messen habe ich auch schon gehört - kann aber auch eine urban legend sein

In Österreich wird die Überprüfung (das Pickerl) von der Werkstätte welche nur eine Befähigung haben muss durchgeführt. Hier ist es gang und gebe bei „Freunden“ einfach ein anderes Auto zu nehmen oder die Werte händisch einzugeben (mit dem Vermerk Drucker defekt)

Lg

Lieber ChrisB III,

dein Post ist von vorne bis hinten -leider muss ich es so sagen- VÖLLIGER MIST.

Und ich kann da mitreden. Ich bin seit über 20 Jahren in der „Branche“.

Und auf welche Kompetenz darf ich bei Dir hoffen?

Was die au angeht ,ist es leider kein mist sondern wahr.

Fast, richtig wäre :
Was die AU angeht, die ist Mist, leider wahr.

Belege dafür? Wie wird konkret bei der AU die Prüfung an einem anderen Auto durchgeführt, als bei dem, das die Plakette bekommt?

Gruß Mathie

AU-Geräte lesen bei Fahrzeugen ab 2001 (Benziner) bzw. 2004(Diesel) die Fahrgestellnummer aus dem Auto aus und drucken diese bei Abweichungen mit der eingegeben Fahrgestellnummer mit aus.

Handschriftlich ausgestellte AU-Bescheinigungen gibt es in Deutschland seit Jahrzehnten keine mehr.

Manipulationen sind in diesem Fall sehr auffällig…So blöd ist wohl heute keiner mehr.

Vor etlichen Jahren kann das auch mal anders gewesen sein.