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Besteuerung in Basel

Offenbar hat das Stadtparlament (Grosser Rat) in Basel überraschend beschlossen, Elektrofahrzeuge mehr als bisher zu fördern. Zum einen durch der Höhergewichtung des CO2-Anteils an der Steuer und zum anderen durch einen zusätzlichen Rabatt von 50% über einige Jahre.
Natürlich gab es Einwände, daß vorrangig wohlhabende Personen gefördert wurden, aber trotzdem bzw. unerwartet (Basel ist rot-/grün regiert) ging es durch.
Na, dann hoffe ich mal auf mehr Ladestationen, mehr Teslas und im allgemeinen mehr E-Fahrzeuge in meiner unmittelbaren Nachbarschaft :smiley:
Quelle: bazonline.ch/basel/stadt/basel-f … y/22428598 (hoffe man darf das verlinken, nichts ist ja heute sicher :wink: )
Grüße, Tommy

Es musste was geändert in Basel, da der Tesla gleich besteuert wurde wie eine Dogde Viper.
Und jetzt feiern sich die Grünen und Linke wie Oskar über ihren überfälligen Beschluss :unamused:

Kanton Luzern
Unglaublich unser „Kantöndli Geist“ in der Schweiz. KT Luzern hat im 2016 noch die E Fahrzeuge gefördert. Verkehrssteuer Fr. 48.- Nun im 2017 hat man beschlössen E Fahrzeuge nach PS zu versteuern. Also mein Model X P90D kostet nun Fr. 1’380.- Verkehrssteuer. Irgendwann werden wir dann den Staat verklagen, da er die Luftreinhaltenorm nicht eingehaltet. Wer bezahlt dann die zeche?
Übrigens macht die Luftverschmutzung nicht an der Kantons- oder Landesgrenze halt.

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Luzern sucht nach Geld, schade dass sie das zu Lasten der Emobilität tun. Die kantonal völlig unterschiedliche Besteuerung finde ich verrückt. Immerhin haben die Basler das jetzt geändert.

Basel runter Luzern hoch in der Steuer, das wäre doch einen Artikel wert…

Passend dazu:

Von 0 auf 1780 - wo der Tesla am teuersten ist.
lnkd.in/dscwHSg

Bei uns bleibt es 2017 noch gratis :slight_smile: Allerdimgs ha e ich schon gehört dass aktuell diskutiert wird das 2018 oder 2019 langsam anzuheben und dann hier entweder nach PS oder Gewicht wie im Nachbarkanton versteuert wird. Man will sich dabei an leistu gsmässig ähnlihen Benzi fahrzeugen orientieren. Was auch immerdas heisst. Mit der hohen Leistung kann so ei. MS also dann richtig rein hauen, vor allem die P Modelle. :astonished:

Aber nichts gegen den Kantönligeist. Eg gjbt kaum was effektiveres um Vetternwirtschaft zu schützen und Fortschritt auszubremsen. :smiley:

Oh, da hat sich in Luzern ja schwer etwas geändert. Wobei die Besteuerung vom MX P90D mit CHF 1380 entspricht 568 kW ja schon etwas fragwürdig ist. Es heisst zwar

http://srl.lu.ch/frontend/versions/2919

Das Verhältnis zwischen Maximalleistung und Dauerleistung (vergleichbar Take-off Power und max continuous in der Fliegerei) ist bei einem Elektromotor ja recht hoch im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor. Bei Model S hab ich was von 66 kW Dauerleistung im Hinterkopf… Müsste man nicht einen Vorstoss einbringen, nur die Dauerleistung zu verwenden, ähnlich wie im Kanton Aargau? Das wäre wohl wesentlich fairer und näher an der Realität, wenn man schon die Steuern an dieser einen Zahl und nicht an Effizienz und Masse etc. festmacht…

Ach, und ich seh gerade noch etwas:

Für das MX P90D in LU müssten dann zumindest nur 80% von CHF 1380 (33 Steuer-PS) zu zahlen sein, also CHF 1104. Denn wenn ich im Steuerrechner für LU einen Benziner mit gleicher Zahl Steuer-PS definiere (über 6.5 l Hubraum!), dann komme ich ebenfalls auf genau die gleiche CHF 1380 :open_mouth:

Gilt glaub ich für uns nicht: § 13 1d sind Lieferwagen, Lastwagen, Sattelschlepper, etc., 1h Arbeitsmotorwagen, schade.

Wäre ja auch zu schön gewesen… In dem Sinn bin ich mal auf die Spezifikationen vom Model 3 gespannt.

Was ist dann eigentlich mit OTA Updates, die mehr Performance bringen, sowie jetzt gerade mit dem Ludicrous Easter Egg? Für die Besteuerung in LU wäre es optimal, wenn die Fahrzeuge im Auslieferungszustand auf Valet Mode sind und erst nach dem Kauf freigeschaltet werden :smiley:

Auch ich bin Betroffener von der Steuererhöhung im Kanton Luzern - die Steuer hat sich 2017 gegenüber 2016 um das 21-fache auf 884 CHF erhöht.
Eine Kalkulation des ROI beim Kauf ist bei diesen unangekündigten Veränderungen nicht mehr möglich. Wenn es eine Regelung gäbe, dass eine Steuerbefreiung oder -vergünstigung für eine bestimmten Anzahl Jahren gilt, dann kann man rechnen - so ist das eine Schweinerei der öffentlichen Hand, um Haushaltslöcher im Kanton zu stopfen.
Meines Erachtens ist auch Tesla in der Pflicht, auf seiner schweizerischen Homepage nicht immer auf der Steuerersparnis bei der Kalkulation z.B. im Konfigurator hinzuweisen. Ich habe bis heute nicht einmal die Möglichkeit, eine Berechnung auf der Seite der MFK-Luzern (= Motorfahrzeugkontrolle - in Deutschland vergleichbar mit der Zulassungsstelle, die hier aber auch die Steuer eintreibt) für ein MS durchzuführen. Ich habe noch einen alten 3L Dieselverbrenner als Zweitwagen und zahle für diese Dreckschleuder nur etwa 2/3 der Kfz-Steuer meines MS 85D. Da sollte Tesla auf der CH-Homepage klar für alle Kantone die jeweils kantonale Steuer der verschiedenen Modelle veröffentlichen, um die Kunden nicht mit falschen Steuerersparnisversprechungen hinters Licht zu führen - wenn schon die Kantone dazu nicht gewillt oder in der Lage sind. Am Ende zahlt das dann der Tesla-Kunde.

Aber dann müsste Tesla unter Jmständen schreiben dass ihre Elektroautos bei Steuer und Versicherung unter Umständen teurer sind als ein Dodge RAM Diesel oder sonstige Fahrzeuge… das will kein Hersteller. Auf der HP wirste nur positives finden… Textzeilen wie „Dieses Jahr ist ihr MS steuerlich begünstigt, nächstes Jahr wären sie mit 2 Porsche Turbo günstiger unterwegs“ werden die nixht schreiben.

Wenn man wenigstens wüsste mit welcher Steuersumme man rechnen müsste wäre es ja eines… aber im Grunde kann so ein Auto innert eines Jahres mehrere tausender teurer werden im Unterhalt :frowning:

Das ist auch das, was mich ärgert. Wenn sie (die Behörden) in LU wenigestens gesagt hätten, dass der Steuervorteil am Tag x ausläuft… Für mich kam das jetzt ziemlich überraschend. Zudem ist man jetzt ziemlich Spitze bei den Steuern mit einem Tesla. Grosse Diesel-SUV sind plötzlich im Verhältnis wieder günstiger… verkehrte Welt…

Nachdem sich in Basel ja etwas bewegt hat, sind Teslas im „steuergünstigen“ Kanton Schwyz am teuersten. Vor allem Tarife für die 90/100Ds sind haarsträubend. Selbst für ein Familienfahrzeug wie den X75D bezahlt man mehr als für einen Porsche oder einen Dodge RAM 1500 V8 Pick-Up. Absurdität vom feinsten. Hauptsache, der Traktor hat einen günstigen Steuertarif.

Meine Motion, dass in Baselland die Besteuerung von Elektrofahrzeugen nach dem gleichen Modell wie neu in BS erfolgen soll, ist an der nächsten Landratssitzung vom 15.6. traktandiert. Allerdings bringen die Verbrenner-Fahrer Vorbehalte an, denn sie müssten nachher etwas mehr bezahlen.

Da drück ich dir die Daumen…

Hmm, da scheint die BAZ ein Problem mit dem Vorstoss zu haben…http://bazonline.ch/wissen/technik/mein-astra-und-weibels-tesla/story/14235536

Den Schreibstil dieses Artikels pubertär zu nennen wäre ein Lob.