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Berechnung der Degradation

Ich möchte gerne meine folgenden Berechnungen mit euch teilen.

Und direkt eine Bitte vorweg:
Bzgl. Kw, oder KwH, oder kW oder KWh oder irgend etwas anderes bitte ich zum Einen um äußerste Nachsicht :smiley: , da ich weder Physiker, noch Elektroniker, noch Elektriker noch irgendetwas Anderes in dieser Richtung bin. Ebenfalls bin ich kein Mathematiker (obwohl ich durch die Mathe-Paukerei mit meinen Kindern während ihrer Schulzeit wieder einiges habe auffrischen können). Daher zum Anderen könnte meine Berechnungsmethode einem mathematischen Irrweg unterliegen (was ich allerdings nicht glaube; sonst würde ich das Folgende nicht schreiben…).

Mir geht es einzig um allein darum, wie es imho zu berechnen ist, welcher Akku-Alterung (=Degradation) der eigene TESLA unterliegt. Und dazu habe ich folgendes Berechnungsmuster darzubieten (dieses mache ich an einem eigenen Beispiel fest, damit es vllt. anschaulicher wird).

Als Voraussetzungen seien gegeben:

b[/b] Einzig ladender TESLA am SuC (d. h. der Stall mit gleicher Nummer ist nicht ebenfalls belegt = volle Ladeleistung)

b[/b] Notieren der u. a. Ladeparameter während des Ladevorgangs (bzgl. „Elektrosmog“ während des Ladens gibt es einen eigenen Thread mit Messungen. Mag den jetzt nicht raussuchen, glaube jedoch mich erinnern zu können, daß die Rücksitzbank während des Ladevorgangs nicht gerade zu bevorzugen sein sollte…)

b[/b] TR (= typical range) gibt zuverlässig die gesamtmögliche Ladekapazität wider

b[/b] hier hat alles das Platz, was ich vergessen habe und evtl. im weiteren Verlauf der möglichen Diskussion noch einfügen werde.

Ich zeige nun im Folgenden den Ladeverlauf von 15% auf 95 % am SuC in Mühldorf:

Erklärung:

So habe ich also während des Ladevorgangs die einzelnen Parameter jeweils in 5%-Schritten aufgeschrieben und die Berechnung durchgeführt.
Letztlich komme ich auf eine TR bei 100% von 503 km. Bei Auslieferung waren es vollgeladen 504 km. Dies entspricht einem Verlust (=Degradation) von 0,1984127% innerhalb von ziemlich genau sechs Monaten.

Auf zehn Jahre gerechnet wäre dies (bei angenommenen linearen Verlauf der Degradation) 3,97% Degradation.

Sollten die Annahmen vorstehend alle korrekt sein, insbesondere der lineare Verlauf der Degradation, dann kann ich meinen TESLA (Beschreibung in der Signatur) 100 Jahre fahren und habe danach eine „Verkleinerung des Tanks“ um 39,68%.

Dies bedeutet, daß ich von anfänglich 504 km Reichweite (TR) auf 199,98 km Reichweite „degradiere“.

Sollte ich diese Strecke in 100 Jahren ohne Rollator / Rollstuhl hinbekommen, würden mir sicherlich 199 km bis zum nächsten Rentner-TESLA-Treff reichen… :smiley: :smiley:

Ich hole schon mal Popcorn … :slight_smile:

Ähnliche Berechnungen kannst Du auch im ganz normalen Betrieb mit den Daten die Dir das API gibt anstellen.
Mein mit dem Auto ausgelieferter Loaner akku hatte im September eine TR von 504 (P90D).
Jetzt mit 12Tkm sind es noch 502,9.
heisst in meinem Fall ca 0,20%.
Allerdings ändert das BMS seine Berechnung auch mit der Akku Temperatur. Soviel ich bis dato herausgefunden habe sind es ca 0,4% Unterschied zwischen 0Grad und derzeit knapp über 10Grad

Nur ne kurze Frage vorweg:
Kennst Du die technischen Hintergründe der km-Berechnung im Tesla, bzw hast die fülligen Themen hierzu schon mal gelesen?
Falls ja,

füge bei (4) mal ein, dass (3) nicht stimmt :wink:

falls nein,
Der km-Wert ist ein kalkulierter Wert, welcher sich unabhängig vom realen Akkuzustand durch viele von Dir nicht berücksichtigte Parameter wie zB:
-Ladeverhalten (Leistung, SoC) über mehrere Monate
-Akku-Temperatur
-evtl gewesene Disbalance im Akku vor der 100%-Ladung, welche sich erst bei folgenden Ladezyklen im km-Wert niederschlägt
verändert.

… sorry für meine flapsige Antwort von gestern aber es war spät und ich war zu müde, um mal wieder(!) auf diese Art der Spekulation(!) zu antworten :frowning:

Heute möchte ich nur kurz meine 100%-Werte durchgeben:

18.02.2017 mit ca. 4.000 km: RR = 496 km
16.03.2017 mit ca. 6.000 km: RR = 500 km

Und nun? Wird mein Akku in ein paar Jahren die doppelte Kapazität haben? :slight_smile:

Meiner hat nach jetzt 101.000km auch schon 3km TR gewonnen. Coole Karre. :slight_smile:) Setzt selbst physikalusche Gesetze ausser Kraft.

Mit den o. a. Werten ist es ggf. möglich, die TR nicht nur aus der Ladung bei 100% (und ggf. balancing) zu berechnen, sondern auch bei allen anderen Zwischenschritten.

Ich denke, die Voraussetzung hierfür ist die beim jeweiligen Wagen einige Male durchgeführte Ladung mit verschiedenen Ladezuständen (sowohl zu Beginn als auch am Ende).

Da war wohl ein Temperaturunterschied bei den Batterien vorhanden. Kann man auch selber mit einer einzelnen kleinen Batterie und einem guten Voltmeter nachmessen. Batterie bei Zimmertemperatur messen und wenn man sie aus dem Kühlschrank holt.

Tesla hat ja vor kurzem die 1. Daten veröffentlicht, welche sie durch die weltweite Datensammlung von Teslabesitzer berechnet haben.
So kamen sie vorab zur Erkenntnis, dass im Schnitt nach 100’000 gefahrenen km die Batterie 5% abnimmt. Auf weiteren 100’000 km max. wieder 5% evtl. etwas weniger.
Dabei war erstaunlicherweise kein Unterschied bemerkt worden, ob generell mit Supercharger geladen (also eher Schnelladungen) oder ob hauptsächlich an langsameren Heimstationen geladen wurde.

Jetzt muss ich mal den snooper77 spielen :mrgreen:
Quelle?

… noch ein "Mess"wert:

20.03.2017 mit ca. 7.400 km: RR = 501 km

He, Leute, ihr vergesst das Ganze als Parodie zu kennzeichnen, es soll Leute geben, die das glauben :astonished: Ich habe auch eine Berechnungsmethode, wie ich feststellen kann, wann das vordere Lenkkopflager den Geist aufgibt und kann mir dann rechtzeitig eins auf Lager legen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Die Kapazität des Akku nimmt nicht linear, sondern S-förmig ab. Anfangs schnell dann langsamer bis fast gleich bleibend , bis dann zum Schluss wieder immer schneller. Wann für jeden Schluss ist, hängt stark von der Behandlung des Akkus ab. Im Alltag sind manche Tipps aber nur schwer zu befolgen.

teslamag.de/news/datenerhebung-z … tern-10212

Das sind aber keine Daten von Tesla, sondern von Usern zusammengetragene Daten, die alle daran kranken, dass die angezeigte Range keine verlässliche Kapazitätsangabe für den Akku ist.

Gruß Mathie

Ich könnte mit 421 km TR für einen fast 2 Jahre alten 85 D mit 68.000 km dienen.

Bin bis jetzt immer angekommen und das wird auch in Zukunft so sein :wink: .

LGH

Wow, bin ich schon so berüchtigt dafür? :slight_smile:

Unter dem Strich sind erhobenen Daten von Benutzern eher zu trauen, als jenen von den Herstellern, welche tricksen und schönreden. Oder glaubt hier beispielsweise wirklich jemand an die Werksangaben für den Verbrauch von Verbrennermotoren?? Wenn ja, grüsst mir bei Gelegenheit mal den Osterhasten. :laughing:

na immerhin ist es mit dem tesla praktisch möglich die nefz Angaben auch noch deutlich zu überbieten, zwar im Schneckentempo aber immerhin. Zeig mir mal den Verbrenner mit dem sowas funktioniert.

Gruß
Andreas

Nicht genau gelesen? :wink: Es geht nicht darum, dass irgendjemand besch**ßen wollen würde.
Sondern darum, dass die User gar keine Möglichkeit haben, den Zustand ihres Akkus zu bestimmen. Sie können nur km-Werte bei Vollladung vergleichen und die geben eben KEINE VERLÄSSLICHE Auskunft über den Akkuzustand.

Selbst, wenn man mal annimmt, dass diese „Daten von Benutzern“ irgendwelche Aussagekraft haben (was nicht so ist!), dann kann man trotzdem nicht

daraus machen!

Somit ist die Richtigstellung von Mathie durchaus angebracht! Genauso, wie ein Eingeständnis von Dir, dass das, was Du geschrieben hattest, nicht stimmt.