die dauerleistung ist nur 67kw/h, dann nimmt er leistung raus, um die batterien nicht zu überhitzen.
ist mir erst einmal passiert: extrem heiß und ich hab auf einer kurvenreichen bergstraße so richtig gas gegeben )))
aber der leistungseinbruch war nur gering und kurz
ergo: im normalen straßenverkehr komplett wurscht - nur im rennsport von bedeutung
fa. kreisl kreiselelectric.com/ hat ein batterie-kühlsystem entwickelt, mit dem man auch auf rennstrecken volle kanne fahren kann, außerdem holen die um 30% mehr kapazität bei gleichem gewicht raus wie tesla
angeblich bauen die die besten batteriesysteme weltweit und deren systeme finden sich in den zukünftigen e-autos deutscher hersteller
Hier kannst du mal gucken, wie sich das mit der Leistungsreduzierung aufgrund Wärmeentwicklung bei ein paar Runden Lausitzring so verhält: youtu.be/kByFykYdYmo (Leistung und Verbrauch sind links oben zu sehen)
In der dritten Runde kommt bereits das erste Mal kurz die Leistungsreduzierung (bei 7 Minuten etwa), obwohl ich schon sehr gemächlich gefahren bin. Dann bin ich immer wieder vom Spaßpedal runter, sobald die Reduzierungsstrichellinie zu sehen war und man sieht, dass die Reduzierung gleich wieder weg geht. Lediglich in der letzten Runde hab ich dann noch mal richtig draufgedrückt. Dann geht die Leistungsreduzierung deutlich weiter runter und bleibt länger bestehen. Man sieht auch, dass ich kaum noch 150 erreiche auf der Geraden.
Soweit ich das verstanden habe, wird kontinuierlich die Rotortemperatur gemessen/berechnet(?). Der ist wohl der limitierende Faktor, da der Rotor nicht wassergekühlt ist. Am Anfang dauert es etwas bis er erstmal 150 oder 200°C erreicht hat, wenn man bei Raumtemperatur startet. Keine Ahnung, wo die Schwelle liegt. Die Leistung wird dann kontinuierlich reduziert, falls du weiter drauf drückst, da es ja eine Weile dauert bis der Rotor durcherhitzt ist. Wenn das ganze Teil einmal durch warm ist, dauert es dann auch eine Weile bis er wieder abgekühlt ist. Die Kühlung erfolgt nur über den Luftspalt zwischen Rotor und Stator, welcher wassergekühlt ist.
Der Vorteil dieser Bauweise bzw. des Elektromotors ist, dass er bei relativ geringem Volumen und Gewicht kurzzeitig sehr hohe Beschleunigung erlaubt durch seine Kurzzeitüberlastfähigkeit (tolles Wort ). Für den Alltag ist das in den meisten Fällen super. Für die Rennstrecke oder zum Ziehen größerer Lasten braucht es aber spezielle Motoren oder einfach mehr/größere Motoren
Ein Problem könnten aber extrem hohe Außentemperaturen sein, wenn der Kompressor nicht mehr hinterherkommt mit der Kühlung. Dann könnte vermutlich auch die Batterie eher der limitierende Faktor sein. Grenze liegt hier ja bei 50°C rum, glaube ich.
Aber so hohe Temperaturen kommen in Deutschland ja selten vor und das könnte dann auch bei Fossilen problematisch werden.
Nicht ganz…der Stator wird zu heiß.
Habe ich bei einer sehr schnellen Fahrt mit einem P85D ausgelesen.
Der wird schonmal dann ganz schnell über 170Grad heiß. Ab 160grad kommen die Linien.
Hier könnte man mit relativ mäßigem Aufwand durch eine extra-kühlung nur für den Stator der hinteren Drive unit das Model S um einige Zeit standhafter machen. Das wird aber erst interessant werden, wenn Mal die ersten aus der 8-Jahres-Garantie raus sind.
glaubst Du nicht, daß wenn das das eigentliche Problem wäre, Tesla hier schon längst konstruktiv nachgebessert hätte?
Wenn es nur um die Kühlung geht, warum konzentrieren sie sich dann vorwiegend auf die kleinen Motoren?
Vielleicht auch weil es niemanden interessiert, außer von den paar wenigen deutschen Teslafahrern ein paar ganz wenige, welche im hohen Geschwindigkeitsbereich unterwegs sind?
Noch dazu tritt bei den aktuellen Modellen schon wesentlich seltener eine Leistungsbegrenzung durch Überlast auf, als noch bei den alten ersten Modellen. Es hat sich also schon was verändert
Naja…jedwede Art von zusätzlicher Kühlung verschlechtert sowohl die Aerodynamik, als auch das Gewicht. Ganz zu schweigen von dem erheblich höheren technischen Aufwand.
Und wie schon geschrieben wurde, ist das ein (fast) rein deutsches Problem