Batterie nach Ablauf der Garantie

Hi zusammen,

wie ist den die Haltbarkeit von einem Akku wie im Model 3? Ist das Auto nach 8-9 Jahren vllt sogar unverkäuflich, weil die Batteriekapazität nur noch bei 70% liegt.
Ein neuer Akku kostet ja laut Tesla 15000-20000 euro, also wahrscheinlich nicht mehr wirtschaftlich diesen auszutauschen.

Darüber kann man wohl noch keine seriöse Aussage treffen. Wer weiß, was ein AT-Akku in 8-9 Jahren kosten wird? Wer weiß, wie weit dann Dienstleister sind, die einen Akku überholen können? Wer weiß, wie die Kapazität dann ist und welche Anforderungen daran noch gestellt werden?

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Das kommt auf den Akku an. Für den LFP-Akku lautet die Prognose 1,6 Mio. km.

„Unverkäuflich“ mit Sicherheit nicht. Es ist dann immer noch ein attraktiver Gebrauchtwagen (z.B. mit Software auf dem neuesten Stand).

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Der LFP Akku kostet vielleicht die Hälfte, vermutlich noch weniger.
Und der LFP Akku hält auch ewig, prognostiziert sind 1,6mio Kilometer.

Das LR Modell mit NCA / NMC Akku jedoch hält vermutlich nicht so lange, aber selbst da dürfte das eigentlich kein großes Problem sein, wenn der Akku dort auch teurer ist.

Wird dann in anderen Bereichen weiter verwendet. Selbst bei 50% ist das noch ein fetter Akku. Z.B. für Zuhause, den Betrieb usw…

Nach Zeit kannst da eh nicht gehen. Kommt halt auf die Zyklen an.
Mein M3 wird vermutlich jährlich ca. 30.000km laufen (bin jetzt bei gut 24.000 nach 10 Monaten).

5 Jahre soll es bei mir als Firmenwagen laufen. Dann wird es 150.000km drauf haben und dann wirds evtl. der Ersatz für den A4 meiner Frau. Die fährt dann im Jahr ca. 7.500 bis 10.000km und zu 90% nicht mehr als 30-40km am Tag.

Bedeutet das M3 wird nach 8 Jahren ca. 180.000km gelaufen sein und somit sollte der Akku noch vollkommen OK sein am Ende der Garantie.

Und als Fahrzeug für die Frau wird er selbst bei 70% Restkapazität (was glaube ich viel zu niedrig angesetzt ist) hätte er ja immer noch eine Reichweite im Kurzstreckenbetrieb von ca. 300-350km Realreichweite. Damit kann man noch immer überall hinfahren ohne Reichweitenangst.

Für mich zur beruflichen Nutzung wäre es vermutlich nichts mehr aber ich würde beruflich ja auch keine Verbrenner fahren der mehr als 150.000km auf dem Buckel hat.

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Aber die Frage wäre auch, wie sieht es mit den anderen ziemlich teuren Teilen aus. Die Drive-Unit’s und die ganze HV-Technik/Elektronik. Oder sind das im Vergleich zum Akku vernachlässigbar Kosten ?

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Bestimmt nicht sooo einfach. In 8,.-9. wird Hardware 5 oder 6 verbaut sein und der Rest kann nachrüsten oder eben nicht…

Die alten Model S haben auch das aktuelle Holiday-Update bekommen. Die neueste Software muss ja nicht unbedingt jedes Feature unterstützen.

Da haste völlig Recht. Die Autos aus dem VW-Regal sind bei mir immer so 250.000km gelaufen und nach sechs Jahren dann ja auch abgeschrieben. Wenn es dann an die teuren Reparaturen ging, habe ich dann meistens doch noch mehr als einen Euro für den kaputten Hobel bekommen. Bei Tesla stehe ich jetzt bei fast 74tkm und habe schon etwas Respekt, wenn die 80tkm-Garantie bei mir in ein paar Wochen um ist.

Was macht ihr euch hier in die Hose? :slight_smile:

Mein P85 hat nun achteinhalb Jahre drauf mit 150’000 km, noch immer über 90% Restkapazität, und dieser Akku stellt die Vor-Vorgänger-Generation zum Model 3 dar.

Tragt Sorge zum Rest des Autos, der Akku wird es nämlich überleben.

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Hast du dazu eine Quelle? (Ehrliches Interesse, ich kann dazu nichts finden)

Ja, aber zu Hause kann ich damit nicht herumfahren.

Er meint in Sekundärnutzung, z.B. als PV-Speicher, aufgeteilt auf 2-3 Haushalte.

Die alten MS haben seit Sommer 21 kein Update mehr erhalten, ausser mit HW Upgrade auf MCU2. Also kann man mit ca. 8 Jahren SW Updates rechnen. Nachher evtl. noch kritische Bugfixes.

Schon klar. Aber er will ja damit rumfahren. Ein ehrliches Tauschangebot, wie beim Leaf früher, gibt es ja nicht. Für den Leaf hast Du früher nur einen neuen Akku im Tausch gegen den alten bekommen.

Das ist doch großartig! Und die Gebrauchtwagenpreise sind auch entsprechend hoch.

Du kannst doch Geld an Tesla überweisen und Dir weitere 80.000 KM oder 4 Jahre Garantie einkaufen … nur so eine Idee. Wer kann das bei anderen Autos nachträglich? Ich kenne da keinen Hersteller, da muss man das immer gleich bezahlen.

Aus meiner Sich ist der Wagen „durch“, wenn die Garantie für Antrieb und Batterie überschritten wurde. Das Risiko wäre mir zu groß, bevor ich 15.- 20.000 Euro in einen alten Wagen investiere, investiere ich lieber 40.000 Euro in ein Upgrade in Form eines neuen Autos.

Aber wie gesagt, meine Einstellung zu dem Thema, es gibt tausende Autos auf der Straße, die sich an ihre Garantie nicht mehr erinnern können, diese sind wirtschaftlich wohl sinniger als die Neuwägen.

Auch glaube ich, dass Teslas und Co in Zukunft repariert werden, und zwar nicht von den Apothekern von Tesla, sondern von Schraubern mit normalen Stundensätzen. Aber das weiß gegenwärtig noch niemand.

Bekannte von uns fahren ihre Autos zu tode und lassen diese billig reparieren, günstiger kann man nicht Autofahren, einen Wagen um € 1.500 Euro kaufen, fahren, tanken und ölwechseln. Wenn mal was ansteht kostet das meist auch kein Vermögen. Über Vollkasko oder Garantiebedingungen müssen sich die nie Gedanken machen. Irgendwann kündigt sich dann etwas an (scheinbar hört man das), dann verkaufen sie den Hobel um ähnlich viel Geld wie sie ihn gekauft haben und holen einen „Neuen“. Allerdings sind die immer 20-25 Jahre in der Vergangenheit…

Pragmatisch gesehen bringt JEDES Auto einen trocken und zügig von a nach b. Es macht deswegen total Sinn, so zu handeln!

(Bei Autos will bin ich maximal „unpragmatisch“. Ich will geniessen)

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