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Batterie-Lebensdauer vs. Wirtschaftlichkeit

Ja, genau! Wenn wir (Menschen) etwas betreiben, unterliegt es einem Verschleiß. Keine neue Erkenntnis!

So wie die Batterie verschleißt, verschleißt auch ein Verbrennungsmotor - nach 150 TKm wäre es nicht der erste Motor, der gegen ein Austauschtriebwerk gewechselt werden müsste. Und was kostet dann der Spaß!?!?

Unterschied ist nur der: Die Batterie kann auch noch weiterbetrieben werden, wenn sie z.B. nur noch 70% Kapazität besitzt - bei einem Verbrennungsmotor ist irgendwann tatsächlich Schluß (aufgeraucht im wahrsten Sinne des Wortes).

Und was ist mit dem schleichenden Reichweitenverlust? Nun, den hast du bei einem Verbrennungsmotor doch auch! Mit zunehmenden Verschleiß der vielen, vielen Teile in so einem Motor, verbraucht er mehr Benzin (das ist ja kein Geheimnis) - und dieser Mehrverbrauch bedeutet: Reichweitenverlust!!! Also öfter tanken - und elektrisch: öfter laden!

Also wo ist das Problem!?!?!?!?

Ich fahre zwar „nur“ ca. 30 TKM p.a., aber wenn nichts Unerfreuliches dazwischen kommt, werde ich mein Model S sehr lange fahren. Wir sprechen uns in 7 Jahren wieder (drei habe ich schon rum). Ich halte Euch auf dem Laufenden! :slight_smile:

Und wenn schon der Akku defekt ist. Was macht das den Antrieb aus? 4000h als für den Motor und den inverter gar nichts. Das macht PV IB einem Jahr

Meine Batterie landet nach Ende der Nutzung durch MS als Pufferbatterie zur PV Anlage. Die Kapazität der Batterie entspricht bei mir im Schnitt 4 Tage des Verbrauches im Moment. Also genügend Szenarien um das Ding noch sinnvoll zu nutzen. Immer nur wirtschaftliche Zahlen zu vergleichen macht in der Welt des regulierten Marktes weniger Sinn, es zählen auch nicht monetäre Kriterien wie Umwelt zunehmend mehr. Das Gefühl auf einen Wechselrichter zu klopfen und 40 kwh Erzeugung abzulesen ist doch ein Hammer oder nicht? Und so ists auch mit MS fahren

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Und wie überredest du die Kühlung und die gesamte Batterieelektronik zur Zusammenarbeit nit deiner PV Steuerung? Oder baust du den Batteriepack auseinander und baust dein eigenes BMS etc?

Und das ist keine Quatsch-Frage, das interessiert nich wirklich.

Cheers Frank

Mich interessiert das auch.
Kann das einer hier? Die Tesla Batterie (die des 70er) in (m)ein PV System integrieren.

Selbst wenn die Anpassung des 70er MS Akkus in mein PV System 10’000 Euro kosten sollte, wäre es ein Schnäppchen.

So könnte ich den 85er Akku in den 70er verlegen und dann eine neue 100er für meinen PD kaufen :sunglasses:

Zwar keine Tesla-Batterie, aber ich versuch mich gerade am Einsatz einer Batterie aus dem Passat GTE. Beste Voraussetzungen: 0 Ahnung. Wenn ich das schaffen sollte, kann es jeder. :slight_smile:
Darum versuch ich auch, das ganze Projekt zu dokumentieren: stromspeicher.wordpress.com/

Cooles Projekt! Gerne auch mit Dokumentation hier im Forum [emoji4]

Tolle Sache Teekay,
ich werde dein Projekt verfolgen. Ich habe selbst eine Speicheranlage 2014 zusammengeschustert, allerdings mit Blei Akkus.
Am geschicktesten ist es wahrscheinlich die Zellen zu 24V oder 48V zu verschalten, dafür gibt es fertige BMS Lösungen und jede Menge Wechselrichter ( z.B. Victron).

Grüße

Uli

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Ja klar das ganze paket muss entkoppelt werden und in eine uebergeordnete Leittechnik zusammengefuehrt sein. Die einzelnen Steuerungen bleiben bestehen und kommunizieren mit dem uebergeordneten System. Leider sind diese Batteriesystem keine Saisonalspeicher

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Ok - spannend - wenn du es mal durchführst (ggf mit Batterie aus einem Unfallwagen) unbedingt online dokumentieren wie TeeKay.

Cheers Frank

Hier hat es einer gemacht. Batterie aus einem Unfallwagen ausgebaut (85er Batterie).
Bild:
skie.net/uploads/solarpublic/GOPR5711-1920.jpg
url:
teslamotorsclub.com/tmc/threads … art.34531/

Battery capacity
36 modules from 2.25x Tesla 85kWh packs
191.25 kWh (DC side)
~4,200 Ah
43.2V nominal @ 3.6V per cell
15,984 cells (!)
Inverter capacity (8x Outback Radian GS8048A)
240VAC @ 60Hz w/neutral
64kW continuous AC output
30 minute surge: 72kW
5 second surge: 96kW
100ms surge: 135.76kW
Grid->Battery Charging Capacity: 57kW
Expected AC output from pack after safe SoC window and efficiency considerations: ~160 kWh usable AC
PV Capacity (In Progress)
102 Panels @ 435W (20% efficiency)
44,370 Watts DC
Split into 17 sets of 6 panels (3 parallel of 2 in series)
17 individual MPPT charge controllers (Midnite Solar Classic 200)

Mutig, das Ding ins Haus zu bauen. Ich bin da ängstlicher und plane meine Selbstbaubatterie weit weg von brennbaren Gebäuden im Garten unter die Erde zu bringen.

Ich weiß nicht, wie das Unfallwagen-Verwertungssystem in den USA aussieht. In Deutschland aber scheinen das abgeschottete Handelsplätze zu sein. Bei den Börsen, bei denen ich schaute, musste man zur Anmeldung eine Gewerbeanmeldung vorweisen, die den Handel mit Unfallwagen nachweist. Das schneidet die meisten Menschen vom Zugang zu günstigen Batterien ab. 2,25 Tesla-Batterien zu bekommen, ist fast aussichtslos.

Mein i-Miev ging über so eine Börse mit 16kWh für 3800 Euro weg. Der iOn mit 14,5 für 6500 Euro. Im Nachhinein betrachtet dämlich, die zu verkaufen. 3800 Euro macht 238 Euro pro kWh und dann hätte es noch einen bis aufs Heck intakten Wagen zum Ausschlachten gegeben.

Innerhalb eines Hauses sind die Bedingungen für die Klimatisierung aber viel freundlicher und die Feuchtigkeit schwankt übers Jahr nicht so stark.

Wie ist das in Deutschland? Kann man nicht einfach ein Gewerbe anmelden und fertig?

Ja gerne, dauert halt noch ein paar Jährchen :slight_smile:

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Das ist logisch. Innerhalb des Hauses brennts aber auch besser, wenn man das ganze doch nicht so gut im Griff hatte, wie man dachte.

Deshalb kommen meine Powerwalls in unsere Fahrtadgarage (solider Stahlskelett Beton weil Teil des Hausfundaments aber wegen Hangsituation nicht via Haus zugänglich).

Cheers Frank

Hier berichtet ein BLW i3 Fahrer vom Bau seines Hausspeichers aus Nissan LEAF Zellen:
okedv.dyndns.org/wbb/index.php? … er-daheim/

Ist Euch aufgefallen daß der Threadersteller genau 2 Beiträge verfasst hat und seither nicht mehr eingeloggt war. Ich würde den Thread schließen und den interessanten Teil auslagern.
LGH