Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Batterie Heizung

Das weiss ich leider nicht. Aber während der Fahrt nach Winterthur verschwindet die Rekubegrenzung. Also irgendwo während einer Strecke von ca. 10 km ist der Akku warm genug, dass voll rekuperiert werden kann.
Wann er warm genug ist für den SuC weiss ich nicht und welche Temperatur er dann hat auch nicht.

Leistungen werden sehr gerne falsch eingeschätzt.
Was dein Wasserkocher macht, ist aber ein Wunder. :wink:
1 kg Wasser um 90 K zu erwärmen benötigt 104 Wh und dauert mit einem Wasserkocher mit 2 kW also mindestens 3.12 min (ohne Wärmeverluste).

Ich glaube auch, dass der Akku nicht soo viel Wärme aufnehmen kann. Unterstellen wir eine Masse von 400 kg und die spez. Wärmekapazität von Aluminium, so braucht die Temperaturerhöhung um 25 K rund 2.5 kWh.
Wie gross die tatsächlich zu erwärmende Masse ist, spielt keine grosse Rolle. Wenns 600 kg sind, sind es halt 3.75 kWh. Die unterstellte Wärmekapazität von Aluminium ist deutlich höher als die anderer Metalle (ca. das Doppelte), aber auch deutlich geringer als die von Wasser (ca. ein Viertel). Da wir nicht wissen, wieviel wovon im Akkupack verbaut ist, habe ich Aluminium als vernünftige Grössenordnung angenommen.

Interessanter Faden. Übrigens ich hatte geschrieben lineare Annahme = worst case. :wink:

K11 seine Erfahrung bringt durchaus die Vermutung nahe, daß die Batterie beim Heizen mithilft. Ich hoffe aber, daß Tesla das BMS so intelligent gestaltet hat, das die Batterie bei niedrigem SOC nicht vollends für das Aufwärmen entladen wird.

Nein, als in Norwegen seßhafter „Laternenparker“ habe ich keine Isolation unten an die Batterie gepappt. Ich stecke jedoch immer brav das Auto an die Steckdose, wenn es kalt wird. Dann habe ich 6KW für die Batterie und max, 1,2KW zum Laden, wenn es grausam kalt werden sollte. :smiley:

Gruß,
SB.

Vorheizen ohne Laden:
Im Stand wird bei meinem Tesla bei Aussentemperatur 2C der Akku nicht vorgeheizt, wenn ich per App die Innenheizung auf 22C stelle und der Wagen nicht am Strom hängt.
Range Mode egal.

Fahren mit Range Mode OFF:

Gestern um 7:40 bei 2C 20 Minuten mit Range Mode OFF im Stadtverkehr unterwegs (Batterie wird nicht geheizt).
Mittags 25 Minuten Stadtverkehr wird die Batterie 8 Minuten lang geheizt, wahrscheinlich kurz nach einer stärkeren Beschleunigung (Rekuperation und Leistung war begrenzt), was das Rekuperieren nicht verbesserte, aber für die Beschleunigung wieder die volle Leistung erlaubte.
16:00 nochmals 25 Minuten Stadtverkehr ohne Batterieheizung, trotz Range Mode OFF.

Laden an 11 kW über Nacht:
Aussentemperatur 5C, innen 10.3C nach 5’ auf 11.8C gestiegen und während 4h fast konstant. Von der ersten Minute mit 11 kW geladen. Batterieheizung immer aus, ist scheinbar für nur 11 kW bei 10C nicht nötig.

Werde das während des Winters weiter beobachten und berichten.

PS: „battery_heater_on“ mit python und der tesla json api selber geloggt.

Es gibt irgendwo ein Schaubild von Tesla das zeigt, dass die Batterieheizung prinzipiell nur kleiner gleich 2 Grad anspringt. Ab da kommt dann auch der Range Mode ins Spiel. Nur da würde mit OFF schnelleres Beschleunigen und bessere Rekuperation ermöglicht werden durch die Batterieheizung.

Servus zusammen,

ich habe momentan die Vermutung, dass meine Batterieheizung nicht funktioniert.
Dabei habe ich mir das Video von Jorgen angesehen: jetzt ist die Frage, ob sich was mit der neuen Firmware geändert hat, da Jorgen das Video ja noch mit der alten UI aufgenommen hat.

Aktuell steht das Auto an der Ladesäule und ist dort mit dem roten 3-phasigen 16 A CEE Adapter und UMC angeschlossen. Die App sagt, dass 0 km/h und aber auf 0 A gezogen werden (3-phasiges Symbol vorhanden, plausible Spannung wird angezeigt). Telefonisch hat mit der Tesla Support gesagt, dass die Batterie -1 °C hat und gerade geheizt wird.

Deswegen die Frage an euch: Wird bei euch bei der aktuellen Firmware in der App ein Strom (laut Video um die 5A) angezeigt, wenn der Wagen die Batterie vorheizt und noch nicht die Batterie selbst lädt? Bei mir halt komischer Weise 0 A…
Es kommt auch noch dazu, dass als ich mich reingesetzt habe, plötzlich 3 A angezeigt werden, da die Heizung für den Innenraum läuft. Da bin ich mir ziemlich sicher, da als ich die ausgeschalten habe, der Strom auf 1 A gegangen ist.

Danke schonmal,
MastermindPanda

Update: Nach 2 h an der Dose hat er immer noch 0 A angezeigt. Dann nach 3 h zeigt er 1 A an. Aktuell nach 4 h an der Dose lädt er gerade mal mit 2 A.
Ist das realistisch? (Laut Aussage Tesla Hotline, hatte die Batterie -1 °C nach 1 h an der Dose)

Bei denn meisten 18650 verwendete Elektrolyte gefriert diese bei Temperaturen um −25 °C. Manche Hersteller geben den Arbeitsbereich mit 0–40 °C an. Optimal sind für viele Zellen aber 18–25 °C. Unter 10 °C kann bei manchen Arten durch den erhöhten Innenwiderstand die Leistung so stark nachlassen!

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Welche Temperatur wird von Tesla als Grenzwert angegeben?

Nix

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Guck mal auf den Stromzähler, falls möglich.
Aber ist eigentlich schon unnötig, denn so wie Du schreibst wird die Batterie nicht geheizt. Bei Temperaturen wenige Grad unter null dauert das anheizen, bis mit um die 11 kW geladen werden kann, vielleicht 10-20 min. Länger nicht, keineswegs Stunden. Ich kann das bei mir aufgrund eines separaten Zählers fürs Auto gut verfolgen. Zusammen mit dem Ladewert km/h in der App lässt sich abschätzen, wieviel Leistung schon zum laden verwendet wird und was noch in die Heizung geht.

Interessante Diskussion - was aber unser Problem ist:
Wir kennen nur die Außentemperaturen NICHT aber die Batterietemperaturen der Beispiele.

Insofern stellt sich die Frage ob das alles Sinn macht. Ich denke auch nicht, dass der Akku von Betriebstemperatur auf -10 Grad (oder so) abkühlt in einer -20 Grad Nacht. Oder?

Doll heißen: ohne exakte Daten zur AKKUtemperatur lässt sich nichts wirklich vergleichen.

Cheers Frank

Doch, davon würde ich ausgehen.
Meiner kühlt in einer Nacht zuverlässig von Betriebstemperatur auf 13 °C ab, in einer Tiefgarage, die nicht wirklich kalt ist. Ich weiss nicht genau wie warm es da unten wirklich ist, aber gefühlt könnten es um die 13 °C sein.
Wie ich oben überschlagen habe, hat der Akku eine sehr geringe Wärmekapazität. Dies führt in Kombination mit der grossen Aluminiumbodenplatte, die die Wärme gut abgeben kann, zu einer raschen Auskühlung.

Deshalb wünsch ich mir Zugang zu Daten im Service-Screen - wenn auch nur als „read-only“ :wink:

Aber im ernst, mehr Information kann durchaus hilfreich sein, speziell mit dem Model 3 am Horizont. Wenn Tesla die Batterietemperatur im Display und in der App anzeigen würde, kombiniert mit Meldungen, ob die Batterie beim Laden erst geheizt werden muß, würden durchaus weniger Anwender die Hotline bemühen, weil sie meinen das Auto sei kaputt, weil nichts lädt.

Ich meine wir wenige Model S & X User behelligen die Hotline schon relativ häufig, wenn dann 300000 M3-User, die mit Elektromobilität vorher noch nicht soviel am Hut hatten, wegen dieser Sachen anrufen, dann steigt der Frustrationslevel nicht nur bei den Usern unnötigerweise an.

Die Performance-Modelle können die Batterie zumindest aktiv manuell auf den optimalen Bereich „heizen“, sowas würde ich mir auch für die non-Performance-Modelle wünschen …

Ich halte den Ansatz grundsätzlich dass eine Unmenge von Tesla bereitgestellter Rohinformation vom Kunden bewertet werden muss generell für falsch.

Der Ottonormalfahrer muss sich in ein Elektroauto mit DAU Einstellung hinein setzen und jederzeit fahren und tanken können, so wie er es von seinem Verbrenner auch gewohnt ist. Dies muss dadurch gewährleistet werden dass das Auto die Betriebsbereitschaft auf einem gewissen Grundlevel erhält, auch wenn das zusätzlich Reichweite kostet. Der Nutzer muss natürlich über diese Verluste informiert werden und die Möglichkeit haben in die Einstellungen eingreifen könne. Dies aber nicht dadurch dass er dann eine bestimmte Betriebstemperatur oder andere Detailparameter auswählt, sondern dadurch dass er einstellt welcher Reichweitenverlust akzeptabel ist.

Ganz generell ist auch der Tesla heute in der Bedienung noch zu Low Level. Zum Beispiel fehlt eine Möglichkeit einzustellen dass man morgens zu einer bestimmten Zeit mit einer bestimmten Reichweite und bestimmten Innentemperatur losfahren möchte.

Das Fahrzeug hat eine bestimmte Ladeleistung zur Verfügung und soll gefälligst selbst ausrechnen wann es den Ladevorgang unter Berücksichtigung der Batterie- und Außentemperatur zu starten hat, und wann die Innenraumheizung zu starten hat dass die Scheiben alle ab getaut sind.

Diese Komfortaspekte wären meiner Meinung nach in der Entwicklung viel wichtiger als andere Dinge. :unamused:

+1

Dem kann ich nur zustimmen. Mein ZOE konnte das schon. Vorheizen zu einer bestimmten Uhrzeit. Das Erlernen meiner Gewohnheiten funktioniert zumindest bei mir nicht. Und unterscheidet sich zudem noch nach Fahrerprofil. Es wäre wirklich toll wenn Tesla es hinbekommt, das mein Auto zu einer bestimmten Zeit optimal für die Fahrt vorbereitet ist. Vortemperiert, voll-geladen, Batterie warm( volle Kapazität verfügbar)

ich wärme morgens 10 min vor dem losfahren per App auf, dann ist es schön warm wenn ich einsteige sind die Scheiben frei. Den Akku wärme ich während der Fahrt auf. Bei Minusgraden brauche ich die 600NM nicht und ich habe jahrzehnte lange Erfahrung im Fahren ohne Reku :wink:

Ja das fehlt, aber die Info, wie lange das Laden dauert ist vorhanden auch in der api. Ich lese dies aus und lasse ein Script das Auto um die Uhrzeit laden, dass es genau zum gewünschten Zeitpunkt fertig ist.
Das funktioniert recht gut. Heute ging es 5 min länger als berechnet.

Oh ja, oh doch. Der Akku verliert sehr schnell Temperatur. Bereits wenige Stunden (so 4-5) tagsüber bei einstelligen plus-Temperaturen reichen, dass der warme (nach ner guten Stunde vernünftiger Fahrt) Akku deutlich abkühlt und die Reku-Begrenzung wieder kommt. Nach einer ganzen Nacht (natürlich ohne Ladevorgang) hat der Akku praktisch immer die Umgebungstemperatur angenommen.

das können die? und wie geht das? danke.

Schaltfläche: „maximale Batterieleistung“

Optimaler Bereich heißt dabei allerdings so heiß, dass es dauerhaft schon auf die Lebensdauer geht. Aber anteilig betrachtet, wie oft man das mal macht, ist es dann trotzdem eher vernachlässigbar.