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Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

Sie ziehen es also echt durch… :astonished:

darf man fragen, wie bei Tesla ein 44t€ Schaden aussieht? vill. mit Bild? gerne auch per PN


Einer meiner Mitarbeiter ist mit 50 km/h über eine Einbuchtung mit Bordsteinhöhe gedonnert. Von außen hat man nur gesehen, dass die Frontschürze schief war und Kühlflüssigkeit ausgelaufen war. Tatsächlich ist mein Auto jetzt ab der A Säule neu… alle Träger, alles Blech, einfach alles. Nur die Kotflügel und Haube waren noch in Ordnung.

Reparatur hat auch fast 4 Monate gedauert wegen der mangelhaften Ersatzteilversorgung. [emoji20]

Ich empfehle Dir die DGVO anzurufen, dort Herrn Rene Feicks (Geschäftsführer) aus Frankfurt zu verlangen - er kann aufgrund seiner Position die Basler umstimmen um die Kündigung zurückzunehmen.

Begründe es exakt mit dem Hinweis:

„Frank Pigge empfiehlt das Sie die Basler umstimmen und die aktuelle Kündigung zurück ziehen lassen, da Sie damit Ihre Einflussmöglichkeit beweisen können.“

Herr Feicks weiß damit etwas anzufangen…[emoji6]

Herr Feicks ist sicher klug und wird dem nachkommen…

Drücke Dir die Daumen.

Liebe Grüße,
Frank Pigge
0171/3479381, falls Du noch Rückfragen hast.

:laughing: :laughing: :laughing: :laughing:

Bin da überhaupt kein Fachmann, aber was ist denn da alles kaputt gegangen, dass man das alles tauschen musste?

Vom Prinzip her wurde wohl die Achse nach hinten und oben gedrückt. Und dadurch hat sich einfach alles verbogen. Lenkstange gebrochen, Felgen kaputt, war schon ordentlich, was der Kollege da veranstaltet hat [emoji20]
(Wenn es dich sehr interessiert kann ich dir via PN die Rechnung schicken, da stehen gefühlte 5.000 Teile drauf…)

Hört sich an wie ‚Don Corleone hat mich geschickt…‘ :laughing:

Ich habe auch sofort an das „Angebot, das man nicht ablehnen kann“ gedacht… :mrgreen:

Ciao,
Gerhard

Interessant wäre jetzt nur noch, ob auch jemand die Kündigung bekam, der der Preiserhöhung im Dezember zustimmte.

Ich hatte eben wegen dem Schaden nicht widersprochen. Lieber 400€ mehr und dafür kein Stress. Denkste…

Was mich einmal mehr darin bestärkt, dass es richtig war, zu widersprechen. In dem Geschäft dankt es einem keiner, wenn man versucht, nett zu sein.

Und ich hatte widersprochen, Schaden wurde problemlos und schnell reguliert und bisher keine Kündigung. Kündigungslogik scheint wohl weitestgehend unabhänig von Widerspruch zu sein.

Wir haben mit unseren 4 Teslas (Gesamtfahrleistung 500.000 km) schon mehrere Kündigungen erhalten, sowohl Gothaer als auch Baseler :blush:
Da macht das System, das man nicht hochgestuft werden kann richtig Sinn :blush: :blush:
Wir sind jetzt bei e-mover, und das ist leistungsmässig die beste Versicherung bis jetzt, die wir hatten.

Ich fand das Argument der DGVO, man solle doch bitte mal Fünfe gerade sein lassen und der Erhöhung nicht widersprechen, schon damals sehr skurril.

Aufgrund der Motorisierung und des Fahrzeugwertes eines Teslas war das Pauschalmodell ohnehin kaum durchzuhalten.

Langfristig werden diejenigen, die Pauschaltarife ohne Nutzung von Schadenfreiheitsrabatten abschließen, ernsthaft benachteiligt sein und die Zeche bezahlen.
Der Grund dafür sind mehrere Szenarien. Hier ein paar Beispiele:

• Der Versicherer kündigt die Pauschaltarife, aus nicht nachvollziehbaren Gründen, die Komplikationen zur Annahme bei einem neuen Versicherer sind vorprogrammiert. (Meist ist eine zuschlagsfreie Annahme bei einem Versicherer ohne Pauschaltarif jedoch machbar, wenn eine gute Vertragsbindung, besonders bei Firmen, herrscht).

• Der Markt entwickelt sich - diejenigen, die Pauschaltarife über Jahre genutzt haben, müssen gegebenenfalls in einen Tarif mit der Voraussetzung von schadenfreien Jahren wechseln der sich inzwischen jedoch, aufgrund der Schadenquoten oder anderen Gründen deutlich von alten Tarifen, mit schadenfreien Jahren, negativ abhebt.

• Gerade bei Firmen kann es andere Verträge deutlich billiger machen wenn genügend Kfz Verträge mit schadenfreien Jahren beim gleichen Versicherer der Firmenversicherungen abgeschlossen sind.

• Es gibt auch heute noch reihenweise Versicherer, die ehemals genutzte schadenfreie Jahre verfallen lassen wenn sie nach 7 Jahren nicht genutzt werden. Das ist dann extrem ärgerlich und richtig kostspielig! Die Versicherer warnen ihre Kunden nicht!

• Angleichungsprobleme von guten Vollkaskoschadenfreiheitsrabatten zu schlechten Haftpflichtschadenfreiheitsrabatten wiederum mit der Folge von unnötigen, sehr kostspieligen, Vertragsständen.

Es gilt somit immer:
Für alle vorgenannten Szenarien durch die meist fehlende Nutzung Schadenfreiheitsjahre, die über längere Zeit herunter gefahren hätten sein könnten, sind die Tarife somit unnötig teuer sobald schadenfreie Jahre wieder genutzt werden „müssen/sollen“.

Ausnahmen Flottentarife, diese sind für den Kunden speziell ausgehandelt. Und auch da sollten die Schadenfreiheitsjahre hinterlegt sein um sie künftig zu nutzen.

Liebe Grüße,

Frank Pigge

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Hallo Frank, danke für die Darstellung. Alles sehr schlüssig. Leider ist es bei mir so, dass ich ich ohne einen Stücktarif praktisch keine Chance habe, mein Model S zu einem fairen Preis zu versichern, da es das erste Auto ist, das in Deutschland(!) auf meinem Namen angemeldet war – trotz jahrzehntelanger Fahrpraxis und zigtausend nachweisbaren Mietwagenkilometern zahle ich dasselbe wie der Bubi, der gestern seinen Führerschein gemacht hat… :cry:

Ich bin zum Jahreswechsel mit meiner Versicherung von der DGVO/Basler zur eMover/Itzehoer umgezogen. Meine SF-Rabatte habe ich dabei zur Weiterführung mit übergeben, auch wenn sie sich (aktuell) nicht auf die Höhe der Prämie auswirken. Die Gefahr des Verfalls nach 7 Jahren sollte doch damit ausgeschlossen sein, korrekt?

Es gibt Versicherer, die von anderen auch über sieben Jahre hinaus noch brachliegende Schadenfreiheitsrabatt reaktivieren können. Dazu muss man aber Nachweis führen. Versicherungsgesellschaft, Versicherungsscheinnummer und berechnete SF Klasse. Dann geht das auch später noch

Hi Volker,
hast Du nachweislich Schadenfreiheitsjahre im Ausland gesammelt? Das lässt sich auf jeden Fall zu einem deutschen Versicherer übernehmen.