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Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

Ich habe mittlerweile eine erneute Rückmeldung von der dgvo … man wolle sich kümmern und für anteilige Rückerstattung sorgen. Bin gespannt. Was mir ziemlich auf den Puffer geht ist, dass ich bislang null Reaktion seitens der Basler habe. Das ist ein mehr als schwaches Bild, zumal sie eben mein alleiniger Vertragspartner sind. Haben sich bislang in dieser Story beide (dgvo, als auch Basler) nicht mit Ruhm bekleckert …

Bei mir selber Stand, null Reaktion seitens der Basler. Auch jeder Rechnung widersprochen und die Vormerkung auf 1199 Euro. Von DGVO der herzerweichende Brief.

Mein Eindruck, der Basler ist das völlig Schnuppe, die ziehen das mit dem Betrag durch. Warum? So ein Fall in der Dimension ist offenbar in der Branche neu und die Rechtsabteilung muss erst noch einen Praktikanten beauftragen das mal zu recherchieren, was in so einem Fall zu tun ist…
Mein weiteres Vorgehen ist Widerspruch gegen die unrechtmäßige Abbuchung der nicht vertragsgemäßen Summe für 2017 mit Frist von 7 Tagen zur Gutschrift.
Brief an den Ombudsmann und nach Verstreichen der 7 Tage Rückgabe der Lastschrift und Überweisung der vertragsgemäßen Summe für 2017.

Vor Ende des Monats wird Seitens der Basler sowieso nix passieren. Wenn das alles endlich erledigt ist, wird der 4 kilos von 2008 geköpft - um den Bogen zu unseren Autos wieder zu spannen :smiling_imp:

Habe heute eine zweite Email von der DGVO bekommen:

Sehr geehrter Herr

Sie erhalten eine Rückerstattung.

Haben Sie Fragen? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Meine direkte Durchwahl lautet: -18

Mit freundlichen Grüßen

Wie gesagt, bin mal gespannt wann, und ob die Rückerstattung von der Basler oder der DGVO kommt :unamused:

Gruß
Mario85D

Bei mir der gleiche Stand wie bei den meisten anderen: Null Reaktion auf meine Widersprüche zu beiden Emails und die Lastschrift ist für morgen angekündigt. Falls sie wirklich abgebucht wird werde ich mich direkt an den Ombudsmann wenden. Ich habe die Hoffnung verloren, mit meinen eigenen Mitteln hier etwas ausrichten zu können.

Mir geht es übrigens genau so wie Volker - Wäre die DGVO wie beschrieben vorgegangen, hätte ich die Erhöhung akzeptiert. Ich möchte aber nicht, dass sie mit der Dreistigkeit durchkommen, die sie hier an den Tag legen. Das widerspricht meinem Gerechtigkeitsempfinden.

Bei mir wurden heute 1199,01 € abgebucht, keine Reaktion auf meine beiden Widersprüche zur 1. Und 2. Rechnung. Wie ist das gemeinschaftliche Vorgehen hier nun geplant? Auf die 250 € Differenz bestehen oder nachgeben und Versicherer wechseln?

Selbiges bei mir.
Es folgt nun ein Widerspruch gegen die Abbuchung mit Hinweis auf die beiden vorangegangenen Schreiben.
Frist zur Rückzahlung der Differenz wird mit 14 Tagen gesetzt.
Nach verstreichen der Frist oder keine weitere Reaktion wir schon im Schreiben auch die Überweisung des alten Betrages angekündigt.
Sobald dieses dann erfolgt ist, lasse ich den eingezogenen Betrag rückbuchen.
Androhung von Rechtsmitteln wird ebenfalls in der Form gemacht, als dass jede weitere Kommunikation zu dem Thema gleich mit meinem Anwalt zu tätigen ist.

So wie das hier abläuft kann es weder ein Fehler in der Buchhaltung, noch ein Fehler in der Kommunikation sein.
Es ist volle Berechnung die Beträge einzuziehen und abzuwarten ob dagegen mit Rechtsmitteln vorgegangen wird.
Man ignoriert absichtlich jegliche Widersprüche !!!

Denn : Weder hab ich bisher ein Schreiben von der Basler noch von der DGVO bekommen, abgesehen von den Rechnungen.

In meinen Augen ist das bei diesem Sachstand ein Fall für die Aufsichtsbehörden !!!

Gerade wurde der falsche Betrag von 1.199,01 € auch bei mir abgebucht. Vorher keine Reaktion auf meine Widersprüche. Werde auch so vorgehen wie oben von Laserfreak beschrieben.

Wenn das stimmt, dann müssen sie wirklich verzweifelt sein. Was passiert mit unseren Verträgen, wenn die DGVO abgewickelt wird?

Auch bei mir heute die falsche Abbuchung trotz Widerspruch. Aufforderung zur Erstattung der Überzahlten Betrags mit angemessener Fristsetzung und Ankündigung sonst zurückzubuchen geht heute in Schriftform raus.

Mir scheint so, dass die Basler heute bei allen die die 1199-Rechnung erhalten haben einzieht. Oder gibt es jemanden, der ohne zu kündigen der falschen Rechnung widersprochen hat und bei dem heute kein Einzug erfolgte?

Gruß Mathie

Vielen Dank für euer Feedback.
Auch bei mir wurden heute 1199€ abgebucht. Ich geh erstmal so weiter vor, wie von Laserfreak beschrieben. Frist ist bis Ende Januar gesetzt, falls die (wovon ich ausgehe) verstreicht, werde ich das ganze meinem Anwalt übergeben.

Wer sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt braucht sich nicht wundern wenn er sich verbrennt.

Ob die Prämie jetzt bei 950 oder 1199 oder xxxx Euro kostet war mir Persönlich nicht wichtig. Aber wer nach einem solchem Chaos von „EDV Fehlern“ oder Mails, Stellungsnahmen und Telefonaten noch daran glaubt, dass das alles einmalig war und jetzt alles geregelt abläuft oder sich freut weil er für 1 Jahr die lächerliche Summe X gespart haben könnte… hat der glaubt auch daran dass Model 3 billigst und pünklichst kommt.

Die Versicherungen laufen vertragsgemäß weiter, da die DGVO lediglich Vermittler und nicht Versicherer ist.

Es kann natürlich passieren, dass die Basler die Verträge dann zum nächsten vertraglich möglichen Termin kündigt, wenn ihr der vermittelnde Makler abhanden gekommen sein sollte. Das kann die Basler aber sowieso, wenn sie die Verträge loswerden will, egal was mit der DGVO passiert.

Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Meine Kollegin hat mich vorhin darauf hingewiesen, dass wir von der DGVO nach deren Anruf vor etwa einer Woche sogar eine Mailbestätigung erhalten habe, dass unser Vertrag unverändert weiterläuft. Trotzdem hat die Basler heute 1199 € abgebucht und nicht die vertraglichen 946 €.

Gruß Mathie

Was genau möchtest Du mir damit sagen? Dass ich völlig naiv bin? Ich glaube, Du missverstehst da etwas: Ich habe einfach keine Lust, mich mit dem Thema zu befassen, und solange mich niemand vom Gegenteil überzeugt, verlange ich einfach mein gutes Recht. Ich habe einen Vertrag geschlossen mit Rechten und Pflichten für beide Seiten, und der soll bitte laufen, ohne dass ich gezwungen bin, mich außerhalb der vorgesehenen Fristen damit zu befassen. Daher verbleibe ich bei der DGVO zu den vereinbarten Konditionen. Der richtige Zeitpunkt, diese Entscheidung zu hinterfragen, ist im November 2017.

Ich habe lediglich ganz sachlich-interessiert die Frage gestellt, was mit unseren Verträgen passieren würde, wenn die DGVO abgewickelt werden würde. Es dürfte, Gesamtwirtschaftlich gesehen, ein relativ normaler Vorgang sein, dass ein Makler Insolvenz anmeldet, und ich denke, die Antwort auf meine Frage liegt auf der Hand, aber ich bin nicht vom Fach. Ich bin nicht besorgt um meinen Versicherungsschutz. Es würde mich nur interessieren, ob jemand etwas fachlich fundiertes zu dieser Frage beitragen kann.

P.S. Danke Mathie für Deine Einschätzung. So habe ich mir das auch vorgestellt.

Heute wurden für meine Verträge auch 2x1199,01 abgebucht.

@Volker.Berlin: Warum willst du erst im November kündigen und dich damit der Gefahr einer Versicherer-Kündigung aussetzen?

Hallo Volker
Was ich dir damit sagen wollte?
Sicherlich nicht, dass du oder ein anderer der so handelt naiv ist.
Dass du auf dein Recht bestehst… ist ok. Nur ist meiner Meinung nach Recht haben und Recht bekommen immer mit Aufwand und Zeit verbunden.
Angst, derzeit ohne Versicherungsschutz zu sein oder was Passiert wenn Vermittler xy … auch hier ist Aufwand und Zeit gebunden

Daher sehe ich das Argument: „Ich habe einfach keine Lust, mich mit dem Thema zu befassen“ als Widerspruch. Wer hier Betroffen ist muss sich damit befassen, somit Aufwand und Zeit investieren…

Daher stellt sich für mich (bzw. stellte sich für mich) die Frage für was und um welchen Preis und warum dann Ende 2017 nochmals.

Also kein persönlicher Angriff auf eine Person oder die gewählte Vorgehensweise… nur meine persönliche Meinung… ohne jemanden zu nahe treten zu wollen
Gruß

Weil mir der Zusammenhang zu wenig zwingend ist. Jeder Versicherer kann mich nach einem Schaden kündigen. Eine Zusage, das nicht zu tun, gibt Dir niemand. Da ich inzwischen davon ausgehe, dass das eine hilflose und zahnlose Drohgebärde der DGVO war, ist mir diese „Gefahr“ als Entscheidungsgrundlage zu dünn. Ab nächstem Jahr wird es ohnehin eine Beitragserhöhung auch für mich geben, warum sollte die Basler mich nicht als treuen Kunden behalten wollen?

Ja, da hast Du leider recht. Wenn es offensichtlich wäre, welcher Weg der schnellste und beste ist, wäre ich den vermutlich gegangen. Dieser Thread ist auf über 50 Seiten ein einziges Abwägen zwischen den Vor- und Nachteilen der drei Optionen. Da ist es nur zu verständlich, dass sich manche so und andere anders entscheiden. Meine Entscheidungsgrundlage habe ich hier aufgeschrieben.

Auf jeden Fall Danke für Deine Meinung, und für die Klarstellung.

Obwohl es mich nicht mehr betrifft würde ich dennoch hier gerne noch einen „letzten Gedanken“ einbringen.

Deine Einschätzung zur DGVO bin ich geneigt zu teilen. Aber so ganz ungeschoren möchte ich die Basler hier auch nicht lassen. Ein kurzer klärender Satz, hier im Forum, per Mail oder per Post und der ganze Vorgang hätte geklärt sein können. Und da stellt sich für mich die Frage: Bin ich bzw. mein Vertragsverhältniss das der Basler nicht wert? Und im Umkehrschluss wenn ich auf die Leistungen aus diesem Vertrag angewiesen bin…

Aber wie gesagt. Meine Persönliche Meinung und Gedanken zu der Sache… ohne jemanden was zu unterstellen oder zu was bewegen zu wollen.

Gruß

Klar, diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt. Bevor es soweit ist, werden wir sie nicht eindeutig beantworten können (knock knock on wood). Nach allem, was man hier im Forum dazu erfahren konnte, hat die Basler allfällige Schäden in der Vergangenheit im Sinne der Kunden zügig und zuweilen durchaus kulant abwickelt. Von dieser Seite gibt es für mich keinen Kündigungsgrund. Soll ich mich jetzt durch einen tollwütig gewordenen Makler aus einer Versicherung ekeln lassen, die mir gute Leistungen für einen guten Preis anbietet?

Was würdest du tun, wenn ein von dir beauftragter Vertriebler tollwütig wird? Lässt du ihn gewähren oder greifst du ein und kontaktierst selbst Kunden, um zu retten, was zu retten ist? Und wenn es wirklich so wäre, dass die DGVO hätte die Erhöhung rechtzeitig kommunizieren müssen, weil sie alle Kommunikation mit den Kunden übernimmt, warum kommen dann die Rechnungen alle direkt von der Basler? Warum gabs keine Storno-Rechnung für die falsche 1248er Rechnung? Warum kam die Nachricht mit der Jahresprämie 2016 im Jahr 2015 direkt von der Basler?

Deutet doch alles darauf hin, dass die Basler zwar mit korrekter Schadensabwicklung ihr Image wahren, aber mit DGVO als Sündenbock die Kunden loswerden will.