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Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

Ich zumindest habe - und zwar ausschließlich wegen der grauenhaften Kommunikation zur maximal unpassenden Zeit - bei der DGVO (Basler) gekündigt und einen neuen Vertrag bei emover24 (Itzehoer) abgeschlossen. Die neue Versicherungsprämie beläuft sich mit EUR 1.199,- auf exakt den Betrag, den die Basler mit vernünftiger Kommunikation von mir auch hätte haben können.

Jetzt sollte man vielleicht (m)einen Einzelfall nicht einfach auf die Masse hochrechnen, aber ich habe schon den Eindruck, dass sich die Angelegenheit bei vernünftiger Kommunikation für die DGVO wesentlich positiver entwickelt hätte.

Das ist interessant.
Bei mir ist die Abbuchung nach wie vor für morgen vorgemerkt. Ich werde mein Konto morgen mal besonders im Auge behalten. :wink:
Leider konnte (oder wollte) man mir heute am Telefon nicht genau sagen, ob die Buchung morgen so vorgenommen wird oder nicht.
Weitere Schritte werde ich mir dann ggf. morgen abend überlegen. :unamused:

Ist sonst bei jemandem hier, der zwar widersprochen aber nicht gekündigt hat, bisher eine Abbuchung erfolgt?

Hier noch nichts.

Zwei falschen Rechnungen bei der Basler direkt widersprochen. Von der DGVO telefonisch die Bestätigung erhalten, dass der Beitrag damit unverändert bleibt und bis heute keine Abbuchung erfolgt, weder überhöht noch korrekt. Korrekte Rechnung habe ich auch noch nicht erhalten.

Gruß Mathie

dito

bei mir wie bei Mathie.
Nur das ich bis heute weder von der DGVO noch von der Basler irgendeine Reaktion auf meine Widersprüche erhalten hab.
Einzig, das ich selbst mit der DGVO auch nicht in Kontakt getreten bin, da ich auch nicht von denen angeschrieben wurde, sondern ja direkt von der Basler die Rechnungen bekommen hab.

Gruß Peter

Bei mir kam schon eine Reaktion von der DGVO aber bis auf die seltsame Bettel-Droh-Mail eben nichts Schriftliches sondern nur mündlich am Telefon.
Ich habe die DGVO nicht selbst kontaktiert, sondern wurde auf meinen ersten Widerspruch bei der Basler hin, von der DGVO aktiv angerufen und dann vor ein paar Tagen nochmal. Beim zweiten Anruf wurde mir mündlich bestätigt, dass es beim alten Beitrag bleibe.

Gruß Mathie

Ich habe bisher zwei fehlerhaften Rechnungen widersprochen - keine Reaktion. Weder habe ich eine neue (richtige) Rechnung erhalten noch hat mich jemand von der Basler/DGVO kontaktiert. Auch keine Abbuchung der Prämie. Also gleicher Stand wie bei Mathie.

Ich muss mich korrigieren: der LS-Einzug steht noch immer bei den vorgemerkten Buchungen. Muss ich vorhin vor lauter guter Hoffnung übersehen haben.

Ich habe mittlerweile eine erneute Rückmeldung von der dgvo … man wolle sich kümmern und für anteilige Rückerstattung sorgen. Bin gespannt. Was mir ziemlich auf den Puffer geht ist, dass ich bislang null Reaktion seitens der Basler habe. Das ist ein mehr als schwaches Bild, zumal sie eben mein alleiniger Vertragspartner sind. Haben sich bislang in dieser Story beide (dgvo, als auch Basler) nicht mit Ruhm bekleckert …

Bei mir selber Stand, null Reaktion seitens der Basler. Auch jeder Rechnung widersprochen und die Vormerkung auf 1199 Euro. Von DGVO der herzerweichende Brief.

Mein Eindruck, der Basler ist das völlig Schnuppe, die ziehen das mit dem Betrag durch. Warum? So ein Fall in der Dimension ist offenbar in der Branche neu und die Rechtsabteilung muss erst noch einen Praktikanten beauftragen das mal zu recherchieren, was in so einem Fall zu tun ist…
Mein weiteres Vorgehen ist Widerspruch gegen die unrechtmäßige Abbuchung der nicht vertragsgemäßen Summe für 2017 mit Frist von 7 Tagen zur Gutschrift.
Brief an den Ombudsmann und nach Verstreichen der 7 Tage Rückgabe der Lastschrift und Überweisung der vertragsgemäßen Summe für 2017.

Vor Ende des Monats wird Seitens der Basler sowieso nix passieren. Wenn das alles endlich erledigt ist, wird der 4 kilos von 2008 geköpft - um den Bogen zu unseren Autos wieder zu spannen :smiling_imp:

Habe heute eine zweite Email von der DGVO bekommen:

Sehr geehrter Herr

Sie erhalten eine Rückerstattung.

Haben Sie Fragen? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Meine direkte Durchwahl lautet: -18

Mit freundlichen Grüßen

Wie gesagt, bin mal gespannt wann, und ob die Rückerstattung von der Basler oder der DGVO kommt :unamused:

Gruß
Mario85D

Bei mir der gleiche Stand wie bei den meisten anderen: Null Reaktion auf meine Widersprüche zu beiden Emails und die Lastschrift ist für morgen angekündigt. Falls sie wirklich abgebucht wird werde ich mich direkt an den Ombudsmann wenden. Ich habe die Hoffnung verloren, mit meinen eigenen Mitteln hier etwas ausrichten zu können.

Mir geht es übrigens genau so wie Volker - Wäre die DGVO wie beschrieben vorgegangen, hätte ich die Erhöhung akzeptiert. Ich möchte aber nicht, dass sie mit der Dreistigkeit durchkommen, die sie hier an den Tag legen. Das widerspricht meinem Gerechtigkeitsempfinden.

Bei mir wurden heute 1199,01 € abgebucht, keine Reaktion auf meine beiden Widersprüche zur 1. Und 2. Rechnung. Wie ist das gemeinschaftliche Vorgehen hier nun geplant? Auf die 250 € Differenz bestehen oder nachgeben und Versicherer wechseln?

Selbiges bei mir.
Es folgt nun ein Widerspruch gegen die Abbuchung mit Hinweis auf die beiden vorangegangenen Schreiben.
Frist zur Rückzahlung der Differenz wird mit 14 Tagen gesetzt.
Nach verstreichen der Frist oder keine weitere Reaktion wir schon im Schreiben auch die Überweisung des alten Betrages angekündigt.
Sobald dieses dann erfolgt ist, lasse ich den eingezogenen Betrag rückbuchen.
Androhung von Rechtsmitteln wird ebenfalls in der Form gemacht, als dass jede weitere Kommunikation zu dem Thema gleich mit meinem Anwalt zu tätigen ist.

So wie das hier abläuft kann es weder ein Fehler in der Buchhaltung, noch ein Fehler in der Kommunikation sein.
Es ist volle Berechnung die Beträge einzuziehen und abzuwarten ob dagegen mit Rechtsmitteln vorgegangen wird.
Man ignoriert absichtlich jegliche Widersprüche !!!

Denn : Weder hab ich bisher ein Schreiben von der Basler noch von der DGVO bekommen, abgesehen von den Rechnungen.

In meinen Augen ist das bei diesem Sachstand ein Fall für die Aufsichtsbehörden !!!

Gerade wurde der falsche Betrag von 1.199,01 € auch bei mir abgebucht. Vorher keine Reaktion auf meine Widersprüche. Werde auch so vorgehen wie oben von Laserfreak beschrieben.

Wenn das stimmt, dann müssen sie wirklich verzweifelt sein. Was passiert mit unseren Verträgen, wenn die DGVO abgewickelt wird?

Auch bei mir heute die falsche Abbuchung trotz Widerspruch. Aufforderung zur Erstattung der Überzahlten Betrags mit angemessener Fristsetzung und Ankündigung sonst zurückzubuchen geht heute in Schriftform raus.

Mir scheint so, dass die Basler heute bei allen die die 1199-Rechnung erhalten haben einzieht. Oder gibt es jemanden, der ohne zu kündigen der falschen Rechnung widersprochen hat und bei dem heute kein Einzug erfolgte?

Gruß Mathie

Vielen Dank für euer Feedback.
Auch bei mir wurden heute 1199€ abgebucht. Ich geh erstmal so weiter vor, wie von Laserfreak beschrieben. Frist ist bis Ende Januar gesetzt, falls die (wovon ich ausgehe) verstreicht, werde ich das ganze meinem Anwalt übergeben.

Wer sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt braucht sich nicht wundern wenn er sich verbrennt.

Ob die Prämie jetzt bei 950 oder 1199 oder xxxx Euro kostet war mir Persönlich nicht wichtig. Aber wer nach einem solchem Chaos von „EDV Fehlern“ oder Mails, Stellungsnahmen und Telefonaten noch daran glaubt, dass das alles einmalig war und jetzt alles geregelt abläuft oder sich freut weil er für 1 Jahr die lächerliche Summe X gespart haben könnte… hat der glaubt auch daran dass Model 3 billigst und pünklichst kommt.

Die Versicherungen laufen vertragsgemäß weiter, da die DGVO lediglich Vermittler und nicht Versicherer ist.

Es kann natürlich passieren, dass die Basler die Verträge dann zum nächsten vertraglich möglichen Termin kündigt, wenn ihr der vermittelnde Makler abhanden gekommen sein sollte. Das kann die Basler aber sowieso, wenn sie die Verträge loswerden will, egal was mit der DGVO passiert.

Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Meine Kollegin hat mich vorhin darauf hingewiesen, dass wir von der DGVO nach deren Anruf vor etwa einer Woche sogar eine Mailbestätigung erhalten habe, dass unser Vertrag unverändert weiterläuft. Trotzdem hat die Basler heute 1199 € abgebucht und nicht die vertraglichen 946 €.

Gruß Mathie

Was genau möchtest Du mir damit sagen? Dass ich völlig naiv bin? Ich glaube, Du missverstehst da etwas: Ich habe einfach keine Lust, mich mit dem Thema zu befassen, und solange mich niemand vom Gegenteil überzeugt, verlange ich einfach mein gutes Recht. Ich habe einen Vertrag geschlossen mit Rechten und Pflichten für beide Seiten, und der soll bitte laufen, ohne dass ich gezwungen bin, mich außerhalb der vorgesehenen Fristen damit zu befassen. Daher verbleibe ich bei der DGVO zu den vereinbarten Konditionen. Der richtige Zeitpunkt, diese Entscheidung zu hinterfragen, ist im November 2017.

Ich habe lediglich ganz sachlich-interessiert die Frage gestellt, was mit unseren Verträgen passieren würde, wenn die DGVO abgewickelt werden würde. Es dürfte, Gesamtwirtschaftlich gesehen, ein relativ normaler Vorgang sein, dass ein Makler Insolvenz anmeldet, und ich denke, die Antwort auf meine Frage liegt auf der Hand, aber ich bin nicht vom Fach. Ich bin nicht besorgt um meinen Versicherungsschutz. Es würde mich nur interessieren, ob jemand etwas fachlich fundiertes zu dieser Frage beitragen kann.

P.S. Danke Mathie für Deine Einschätzung. So habe ich mir das auch vorgestellt.