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Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

:slight_smile: +1

Ich muss gestehen, ich finde es im Moment auch sehr spannend. Ich habe am 6. November 2016 die DGVO beauftragt meinen Vertrag für mich abzuschließen und die „Beratungsdokumentation“ inkl. Maklerbevollmächtigung unterschrieben. Die Prämie 2016 war mit 946,05€ allerdings mit dem Vorbehalt, einer etwaigen Prämienänderung für 2017.
Zulassung des MS war am 25.11.2016. Bisher habe ich weder einen Versicherungsvertrag, noch eine Rechnung erhalten und bin mal gespannt was da jetzt kommt. Sollten es nicht die 946,05€ sein überlege ich mir sehr genau, ob ich bei einer Gesellschaft, welche mich nicht mal darüber informiert bleiben möchte und welchen Weg ich hier einschlage.

Gespannte Grüße
Basti

Für mich bleibt es dabei das ich förmlich widerspreche, zumal in dem Basler-Mann-Schreiben trotzdem eine Erhöhung auf 1.199,- angekündigt wird.
Selbst diese möchte ich aufgrund der offenkundig versäumten Frist nicht akzeptieren.
Im umgekehrten Fall verlangen Versicherungen ja auch den fälligen (Jahres)beitrag wenn man die Kündigungsfrist vertüdelt hat.

P.S.: Bei mir war es auch die einseitige Beratungsdokumenttion mit der Ermächtigung „den Vertrag zu installieren“

Wo gibt es jetzt denn gleichen Versicherungs Schutz zum besten Preis?

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Wobei ich mir keine Illusionen mache und weiß das ich dann Ende 2017 eine Erhöhung bekomme (und zwar rechtzeitig angekündigt :wink: ).
Aber ich bin nun vorgewarnt, habe genug Zeit mich um Alternativen zu bemühen und muß nicht schnell-schnell in kürzester Zeit eine adäquate Versicherung finden…

Diese Diskussion sollte bitte in einem separaten Thread geführt werden. Das Thema „Basler/DGVO“ ist schon lebhaft genug.
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Marktübersicht Versicherung Modell S.pdf (48 KB)Schaffung von Transparenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

unstrittig ist die technische Panne bei der Basler Vers. AG, die für viel Ärger gesorgt hat (die schriftliche Entschuldigung finden Sie in meinem letzten Beitrag). Wir arbeiten an einer guten Lösung.

Unabhängig von dieser Fragestellung möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, den „theoretischen“ Versicherungsmarkt Ihres Fahrzeugs anhand der üblichen Tarifstrukturen der Versicherer kennen zu lernen, und stellen Ihnen zwei Anhänge bereit.

Der erste Anhang zeigt „theoretisch“ mögliche Versicherer mit ihren jeweiligen Beiträgen. Hierbei haben wir als Vorgabe Ihren derzeitigen Versicherungs- und Nutzungsumfang Ihres Versicherungsvertrages zu Grunde gelegt. Damit die Beiträge der Höhe nach nicht explosieren, haben wir einige (bei uns nicht vorgesehene) Deckungsvoraussetzungen/-einschränkungen gewählt, wie z.B. Garagenfahrzeug, Schadenfreiheitsklasse 30 (schadenfreie Jahre), Fahrleistung max. 25.000 km, ausschließlich private Nutzung etc.

Der günstigste Anbieter wäre in diesem Fall die HUK Coburg mit ihrem Tarif HUK BAsis (HCA) zu einer Prämie von 1.806,22 € brutto für die KFZ-Haftpflicht und Vollkaskoversicherung mit 500 € Selbstbeteiligung.

Keiner der aufgeführten Anbieter bietet auch nur ansatzweise einen Versicherungsumfang, wie sie ihn derzeit in Ihrem Versicherungsvertrag geniesen. Hierzu verweisen wir auf die zweite Anlage.

In der Spalte „LQP“ finden Sie den Grad des Deckungsumfangs, wie er im Vergelich zum vorgegebenen Umfang (ihr derzeitiger Umfang ist weitergehender) besteht, so dass Sie feststellen können, das die HUK Coburg gerade einmal 50% der Vorgaben erfüllt. Noch interessanter ist der Hinweis in der Spalte „AR“. AR steht für Annahmerichtlinien des Versicherers. Im Bereich der Vollkaskoversicherung besteht seitens des Versicherers kein Annahmezwang, so dass es sein kann, dass der Versicherer eine Versicherung z.B. aus geschäftspolitischen Überlegungen heraus ablehnt.

Sie sehen es übringens richtig, dass dies für alle dort genannten Versicherer gilt. Wie schon vielfach im Forum festgestellt und diskutiert, ist der Kreis der ambitiuonierten Tesla-Versicherer eher als klein zu bezeichnen.

Losgelöst von der unglücklichen Kommunikation, für die wir (auch im Namen der Basler) gerne hier aber auch bei jedem einzelnen in einer persönlichen Email um Entschuldigung bitten (werden), gibt es hinsichtlich der Inhalte und den Umfang als auch in Hinblick auf die neue Prämie von 1.199 € brutto p.a. keine Beschwerdegrund.
Vielleicht hilft dies um die Wogen ein wenig zu glätten.

Mit den besten wünschen für das anstehende Wochende

René Feicks
Geschäftsführer
Deutsche Gesellschaft
für Versicherungsoptimierung mbH & Co. KG

Ich habe vorhin mit Herrn Feicks von der DGVO telefoniert und kann darüber folgendes berichten:

  • die Beitragsanpassung ist aufgrund der Schadensentwicklung der bei der Basler versicherten Tesla-Fahrzeuge notwendig
  • auch wer nur - wie ich - das einseitige Beratungsprotokoll mit der „Beauftragung zur Installierung der Versicherung“ hat, hat aus Sicht DGVO die Vollmacht zur Vertretung gegenüber der Basler in allen Versicherungsdingen erteilt. Die von Herrn Feicks dazu genannten §§ und Urteile konnte ich allerdings auf die Schnelle nicht notieren.
  • wer diese Vollmacht jetzt widerruft oder - wie ich - der Basler den Kommunikationskanal über die DGVO versperrt, kann spätestens ab 1.1.2018 nicht mehr den „günstigen Tarif“ aus dem Rahmenvertrag Basler / DGVO in Anspruch nehmen, da die Bevollmächtigung der DGVO dafür Voraussetzung ist.
  • ich habe Herrn Feicks erläutert, dass aus meiner Sicht die vorgesehene Beitragserhöhung zwar sehr groß und ärgerlich ist, aber die Empörung insbesondere daher rührt, dass bis zum Erhalt der Rechnung jegliche Kommunikation über die Beitragsanpassung fehlte. Vollmacht für die DGVO hin oder her, die Tesla-Fahrer wollen selbst entscheiden, ob sie ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.

Wir sind so verblieben, dass ich erst einmal abwarte, welches Angebot für 2017 mir die Basler jetzt macht bzw. ob meine Forderung nach einer unveränderten Prämie für 2017 erfüllt wird. Dann entscheide ich über mein weiteres Vorgehen.

In meinen Augen kann es kein neues „Angebot“ geben.
Die Fristen sind, so wie ich das sehe, abgelaufen.
Eine einseitige Kündigung bedingt, wenn ich mich richtig erinnere, einen Grund.
Dieser kann nicht darin liegen, das eine Prämie zu spät kommuniziert wird,
die Versicherung sich dann darauf besinnt sich eine neue Frist geben zu wollen,
um dann den VN dazu zu bewegen ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen
und wenn er dieses nicht macht den neuen Beitrag einzuziehen um dann bei Rückbuchung zu kündigen.
Damit geht mein Rechtsverständniss irgendwie nicht d´accord.

Wenn ich das Schreiben des Herrn Feicks richtig verstehe, bekommen ALLE Kunden eine Beitragserhöhung. Mein Vertrag datiert auf den 24.11.2016. Dort ist ein Jahresbeitrag von 946,05 Euro ausgewiesen. Ich glaube nicht dass es haltbar wäre, dann knapp 3 Wochen später eine erhöhte Beitragsrechnung zu verschicken, vor allem ohne jegliche Information.

In meinem Fall ist es jetzt Spekulation, weil ich keine anderen Informationen habe, unseriös ist es in jedem Fall.

Respekt hätte nicht erwartet dass sich Herr Feicks hier der „Meute“ stellt.

Fehler passieren und Erkenntniss ist der beste Weg…
Wenn (falls die Abrechnung noch kommt) die Kommunikation in Zukunft passt und die versprochene Mail kommt ist die Sache für mich erledigt.
Dass ich den Beitrag für angemessen halte habe ich ja schon geschrieben.
Gruß

Bei aller Liebe kann ich hinter der Klausel „Der Mandant ist dem Rat des Maklers gefolgt und hat uns mit der Installierung des Vertrages
beauftragt.“
(einseitiges Protokoll) in keinster Weise erkennen das hier rechtlich eine vollumfängliche Betreuung bis hin zur Annahme und (eigenwilligen) Abgabe von Willenserklärungen für den dann laufenden Vertrag in Auftrag gegeben wird!
Da sind evtl. genannte Urteile wohl Schall und Rauch und beziehen sich auf andere Konstellationen…

Sie unterschlagen die Gothaer, die, wie Sie sicher wissen, vergleichbare Stückprämien wie die DGVO anbietet.

Sie verkennen die Kritik. Ich habe keinen Beitrag gelesen, in dem zur Debatte gestanden hätte, ob 1.199 € brutto p.a. ein angemessener Preis für die von der Basler gebotene Leistung ist. Allem Anschein nach ist das so, was auch der Vergleich mit der Gothaer nahelegt, die bereits letztes Jahr auf ein ähnliches Niveau erhöht hat. Aber darum geht es gar nicht.

Es geht schlicht um die Frage, ob eine Beitragserhöhung, über die der „Kunde“ bis zwei Wochen vor Jahresende noch keine Information (inklusive Belehrung über Fristen und Kündigungsmöglichkeiten) erhalten hat, überhaupt wirksam werden kann. „Kunde“ schreibe ich in Anführungszeichen, denn es kann unterschiedliche Auffassungen darüber geben, wer das ist. Für mich ist das derjenige, der die Rechnung erhält und bezahlt.

Es ist Konsens der Laien in diesem Forum, dass eine Beitragserhöhung unter diesen Umständen nicht wirksam werden kann, und das hat nichts damit zu tun, ob die Beitragserhöhung der Sache nach gerechtfertigt ist oder nicht. Wir sind sehr gespannt, ob Sie diese Einschätzung teilen, oder ob Sie es darauf ankommen lassen, dass wir gemeinsam die juristischen Feinheiten dieser Frage herausfinden.

Eine Diskussion ausserhalb des unmittelbaren Zugriffs der Versicherer könnte eventuell irgendwann hilfreich sein.
Dort sollten wir uns dann versuchen abzustimmen was unternommen werden kann.

Ein höherer Beitrag spätestens in 2018 ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Womöglich wird es dann auch bei den „angebotenen“ 1199,- € nicht bleiben.
Das haben wir natürlich auch denen zu verdanken, die mit Ihrem Schaden dazu beigetragen haben,
das sich die Basler dazu entschlossen hat die Deckung NUR über Fahrzeuge von Tesla zu erwirtschaften.
Das ist nicht Schuld der Versicherungsnehmer, sondern eher ein Problem in der Kalkulation der Versicherung und deren Glaskugelbediener.

Man wird Seitens der Basler ALLES ausschöpfen um am Ende den Schaden gering zu halten. Dazu gehört auch sich auf Vereinbarungen zu berufen, welche nicht mit den VN sondern nur mit der DGVO gemacht wurden.

Ich fürchte wir werden, oder sind gar schon zum Spielball zwischen der Basler und der DGVO geworden.

Eventuell, irgendwann. Schauen wir mal was kommt.

Um die Methapher aufzugreifen: Lass uns den Ball flach halten… :wink: Zumindest so lange, bis wir wissen, woran wir sind.

drum hab ich das so formuliert …

Ich bin nichtmal der Meinung, das die Basler Interesse daran hat uns zu verprellen.
Es geht um viel Geld und wir haben ja bisher auch von den günstigen Tarifen profitiert, keine Frage.
Wie schon geschrieben geht es ums Prinzip. Die Vorgehensweise …

schaun ´mer mal …

Na ja, wir wissen doch schon woran wir sind. Die Basler wird uns die Versicherung zu 1199 Euro anbieten. Man wird sich was die Frist zur Mitteilung angeht auf die Kommunikation mit der DGVO und deren vorgebliche Vertretungsbefugnis zurückziehen.
Ich sehe relativ gute Chancen, für 2017 erfolgreich den Beitrag von 946,05 Euro einzufordern. Spätestens 2018 ist damit natürlich Schluss, das sollte jeder einsehen.
Ich fände es im Interesse der Kundenbindung und im Interesse der Außenwirkung für die DGVO und die Basler Versicherung sinnvoll, für 2017 einen Beitrag von 1072,50 Euro anzubieten. Damit wäre die Versicherung eine der günstigsten am Markt, ein solcher Kompromiss würde das Risiko von Streitigkeiten minimieren, und auch hier im Forum wäre das Thema damit vermutlich erledigt. Jeder macht mal Fehler, wenn man damit ehrlich umgeht und tätige Reue zeigt nimmt einem das auch niemand übel.
Wer hingegen versucht zu verschleiern und den Konsequenzen versucht auszuweichen, der wird trotz des nachwievor guten Angebots vermutlich Vertrauen und Kunden verlieren.
Ich wünsche der Basler und der DGVO das Rückgrat mit diesem Fehler kundenfreundlich und kulant umzugehen, dann bleibe ich gerne Kunde.

Ich meinte damit, ob die Basler - wie von mir aufgrund des Fristenversäumnisses gefordert - meine bisherige Prämie auch für 2017 beibehält oder die im Raum stehenden 1.199 € haben möchte.

Ich habe für 2016 892,50€ gezahlt.
Auch im letzten Jahr wurden unterschiedliche Preise aufgerufen, sehr komisch bei einem Gruppentarif.

Es wird immer noch mit 946,05€ auf der Website tesla-versicherung.de/ geworben, dies ist nicht zulässig wenn man den Tarif nicht wirklich anbietet.

Das ich bisher keine Rechnung für 2017 habe passt da ins Bild.

Nach telefonischer Aussage von Herrn Feicks beziehen sich die 946,05 € auf das Jahr 2016. Wer zu diesem Kurs jetzt für das Restjahr abschliesst, erhält schon den Hinweis auf die kommenden Beitragserhöhung ab 1.1.2017.