Autopilot mit "Tagesform"?

Hallo!

Also ich bin ja selbst Softwareentwickler und glaube generell nicht an solche Phänomene, aber mir kommt es so vor, als ob der AP im Model 3 so etwas wie eine „Tagesform“ hat. An manchen Tagen funktioniert alles tadellos, Spurwechsel, NOA, usw. An anderen Tagen ist aber irgendwie „der Wurm drin“, es gibt häufige Phantombremsungen, Spurwechsel werden abgebrochen, nebenan fahrende Autos auf falschen Spuren erkannt. Dazu Warnungen, dass Kameras geblendet seien, Abschalten von NOA usw. Dabei habe ich immer sichergestellt, dass alle Kameras sauber sind.
Meine naheliegende Erklärung ist, dass es am Wetter liegt, wobei ich hier natürlich nicht von Tagen mit extremem Wetter oder besonders schlechten Sichtverhältnissen spreche, oder von Momenten, wo tief stehende Sonne direkt in die Kameras blendet - da ist es ja klar, dass der AP Probleme haben wird. Bei mir sieht es vielmehr so aus, als ob schon ganz leichte Nuancen in der Tageslichtausleuchtung oder Variationen in der Sonneneinstrahlung gravierende Unterschiede in der Steuerqualität auslösen können.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das ein Fehler?

Mal Tesla unabhängig habe ich diese bei meinem derzeitigen Auto (Audi A3 Limo) mit dem ACC auch. Es gibt schöne Tage da legt er beim Überholen von LKWs eine Vollbremsung hin. Ziemlich uncool. Dafür aber bei schlechtem Wetter schon 600 km am Stück ohne Probleme gefahren.
Manchmal scheint die Software etwas zu fehlinterpretieren. Der Tesla AP ist ja noch komplexer und evtl. kommt es da zu weiteren nicht gut abgefangenen Programmierfehlern.

Oder sie maximieren den Erkenntnisgewinn aus der Flotte durch geringfügiges variieren einzelner Parameter. Wenn du eine Woche quasi ohne Eingriffe AP gefahren bist, gibt’s nix mehr zu lernen, also leichte Änderung und kucken, es der Fahrer macht. Wie beim Regensensor: „wir werten jede Aktion des Fahrers aus, um das System zu verbessern“…

Ja, und auch die Sprachbefehle funktionieren an manchen Tagen leidlich gut. Am nächsten Tag wird dann jeglicher Input verweigert, meist wenn ich noch jemanden im Auto mitnehme… Ich habe auch das Gefühl, dass viele Funktionen eine Tagesform aufweisen.

Das mit den Sprachbefehlen ist sicherlich ein Fehler oder zumindest eine noch nicht ausgereifte Funktion. Bei TACC und Autopilot bin ich mir nicht sicher. Es kann auch gut an mir als Fahrer selbst liegen, dass je nach persönlicher Gemütsfassung die Toleranzschwellen für den Pogostick-Fahrstil (beschleunigen, nein Reku, jetzt aber los, uh besser langsam, ah freie Fahrt für 20m …) oder dem Schweibenwischer an einem anderen Ort liegen.

An meinem Fahrzeug kann ich keine „Tagesform“ erkennen. Solange ich innerhalb einer Softwareversion bin weiß ich nach kurzer Zeit wie dich mein Fahrzeug verhält und das tut es dann immer gleich.
Natürlich gibt es äußere Einflüsse wie das Wetter die unvorhersehbare Dinge machen lassen, aber im Grundlegenden ist der Autopilot immer gleich!