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Autoparken Fehlfunktion

Info an alle mit Version 8.0:

Heute Mittag habe ich den Wagen in einer Einbahnstraße parallel parken lassen an der rechten Straßenseite. Standardsituation, allerdings Einbahnstraße und Kopfsteinplaster.

Anfangs hat alles normal funktioniert. Der Wagen hat rückwärts reingezogen und ist bis 50cm rangefahren und hat dann sanft gestoppt. Er blieb gute 5 Sekunden einfach so stehen, keine Bewegung, weiterhin in R, weiterhin Anzeige 50cm. Dann hat er angefangen gaaanz langsam weiter rückwärts zu fahren. Bis er bei 25cm dann abrupt angefangen hat zu beschleunigen. Nicht so abrupt im Sinne von Vollstrom, aber abrupt im Sinne von der gleichen Geschwindigkeit die er beim Reinziehen gefahren ist.

Aber es waren nur noch 25cm, und meine Reaktion nicht schnell genug. Rumms fuhr der Autopark-Assistent dem Auto hinter mir drauf. Zum Glück fast keine Schäden, nur ein leichter Kratzer auf beiden Seiten.

Ich habe sofort vom Auto aus Tesla angerufen und gebeten, die Logs zu sichern. Am Telefon mit dem netten Herrn von Tesla habe ich dann die Situation nochmals ausprobiert und siehe da… der Fehler war reproduzierbar. Er wäre nochmal draufgefahren, ich konnte aber bremsen und er stoppte eine Handbreite vorher.

Wie geschrieben… ist gemeldet an Tesla. Heads up beim Parkassistenten.

Grüße, Andreas

Danke für die Info!

Danke an Tesla für das tolle Auto und danke an die Foristen hier.

Ich werds hier einstellen wenn Tesla Rückmeldung gibt.

Leider kann ich das bestätigen, wenn auf der anderen Straßenseite Fahrzeuge stehen würde er die auch bei mir schon mit der Schnauze angestoßen haben, war gerade so schnell genug auf der Bremse. Ist sehr mit Vorsicht zu genießen, aber ohnehin Spielerei, geht manuell deutlich schneller.

Demnächst begeht dann der AP 2.0 hoffentlich nicht autonom Fahrerflucht :unamused:

…und wer bezahlt Dir jetzt den Schaden und denjenigen des anderen Fahrzeuges? Auch Kratzer gehen ins Geld und evtl. Prämienanstieg bei der Versicherung?
Mei letzter kleiner Parkschaden hinten kostete CHF 2’540.- und das nur bei meinem Wagen!

Oh, gut zu wissen! Einen Park-Crashsensor am Model S gibt es nicht. Ich schalte wohl besser auf autom. Einparken, nachdem ich beim nächsten manuellen Einparken mich um ein paar Millimeter vertue und gebe dem Assistenten dann die Schuld. Allerdings habe ich mich in den letzten 43 Jahren noch nie vertan. Wird nun Zeit :laughing:

Ich habe von Tesla nichts gefordert, habe Ihnen Bilder geschickt von der Situation. Hoffentlich finden Sie den Bug.

Der Kratzer ist nicht der Rede wert, es waren 5 km/h oder so. Solche Kratzer führe ich als Lebenszeichen und lasse sie ggf. beim Smartrepair dann wieder verschönern.

Ich war auch derjenige der 4 Tage nach Auslieferung in einer Baustelle Randkontakt hatte mit AP.

Sehe solche Vorkommnisse immer als Möglichkeit zu helfen.

+1

Hallo Melanippion,

Das hat einen ganz und gar hässslichen Unterton. Dir war schon bewusst was Du da geschrieben hast?

Es trifft nicht zu.

Andreas

P.S. ich bin nicht nachtragend :wink:

Gestern ist mir der Outlook-Termin hochgepoppt. Ein Monat ist inzwischen vergangen nach dem Parkrempler.

Von Tesla habe ich NICHTS gehört. Weder ein Anruf noch eine Reaktion auf meine E-Mail dazu.

Daher habe ich heute nachgefasst und um Kontaktaufnahme gebeten. Leider entzieht es sich meinem Verständnis, Kunden so zu behandeln. Wenn man seine Kunden schon als Betatester gebraucht, dann sollte man sie auch vernünftig behandeln und bei durch Softwarefehler ausgelösten Schäden zumindest eine Rückmeldung geben.

Der Nachbar dessen Auto ich vorne gedatscht habe war sehr nett. Er war in einer Smartrepair Werkstatt die den Kratzer vorne zusammen mit zwei weiteren Kratzern (nicht von mir verursacht) für knapp 230€ repariert hat. Ich habe mich mit 100€ an dem Smartrepair beteiligt.

Der Kratzer bei mir hinten ist noch vorhanden.

Ich halte euch auf dem Laufenden was Tesla nach nochmaliger Nachfrage jetzt sagt. Ich möchte betonen, dass ich bisher keinerlei Forderung an Tesla gestellt habe. Das wird sich aber ändern wenn ich weiterhin einfach mit Ignorieren behandelt werde.

Der Kundenservice von Tesla ist leider nicht immer der Beste, gerade was die Reaktionszeiten betrifft. Meiner Meinung nach liegt das zu einem großen Anteil schlicht an Unterbesetzung und Überforderung. Das soll jetzt keine Entschuldigung aber zumindest eine Erklärung sein.

Einparkassistenten sind immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, auch bei der neuen E-Klasse scheint da nicht alles rund zu laufen: motor-talk.de/forum/warnung- … 88894.html . Bei uns hat das Autoparken im Tesla bis jetzt immer einwandfrei funktioniert, auch in schwierigen Situationen und engen Lücken. Ich hoffe dass es auch so bleibt.

Dennoch verstehe ich deinen Ärger. Zumindest eine zeitnahe Rückmeldung mit dem Versprechen es an die Entwicklungsabteilung weiterzuleiten wäre auch im Interesse von Tesla - um das Produkt zu verbessern - absolut drin gewesen.

Ich hatte die Fehlfunktion mit dem Tesla-Mitarbeiter am Telefon reproduziert. Der war auf meinem Wagen aufgeschaltet während die Software nochmals dem Auto hintendran draufgefahren wäre.

Also irgendeine Art von Rückmeldung dazu erwarte ich schon. Es ist ja auch nicht so gewesen, dass die Sensoren das Auto nicht erkannt hätten. Sie hatten es sehr eindeutig gesehen, sonst wäre der Einparkvorgang nicht in der korrekten Entfernung gestoppt.

Es gab (gibt?) aber einen schweren Bug, der dann statt vorwärts zu fahren rückwärts fährt.

Ich denke es ist nicht zu viel verlangt, da jetzt eine Rückmeldung zu erwarten. Vielleicht auch so etwas wie „Sorry“ und „Danke dass sie den Schaden selbst tragen.“ Hmprf. :cry:

Nein, das ist nicht zu viel verlangt. Wenn du keinen verlässlichen Ansprechpartner bei deinem SeC hast der auch zeitnah antwortet), würde ich entweder an die allgemeine EU Service Mail schreiben (mit Hinweis auf die Historie des Problems) oder persönlich beim SeC vorbeigehen und um telefonische Klärung des Problems in deiner Anwesenheit bestehen.

Cheers Frank

Nein absolut nicht, du hast dich ja vorbildlich verhalten, indem du gleich eine Rückmeldung gegeben hast. Nicht dass das vorhin irgendwie falsch rüberkam! :wink:

@teslacharger

Richtig verstanden.

@all

Inzwischen bin ich eine Iteration weiter, es gab eine Antwort vom EUSupport. Ich bat um Erlaubnis diese zu Veröffentlichen, warte jetzt schon wieder fast eine Woche auf eine Antwort darauf.

Muss mir jetzt mal einigen Frust von der Seele schreiben.

Über das Was gibt es bei Tesla nicht den Hauch eines Zweifels. Mir ist eben beim Lesen des Fadens über den Schnellladerausbau von Porsche Austria eines klargeworden: Tesla ist immernoch die einzige Firma, die wirklich ernst macht. Und sie treiben den Rest der Industrie vor sich her.

Aber über Wie könnte man bei Tesla Bände schreiben… mir kommt es manchmal so vor, als sei der Kunde Tesla egal. Hauptsache er spendet reichlich von dem was man braucht… von seinem Geld. Und nicht nur die Kunden… auch die Investoren.

Ich möchte jetzt nicht nochmals alles aufzählen, jeder hier der zu einer der beiden Gruppen gehört weiß Bescheid.

Mein Apell an Tesla, falls man hier mitliest:

Bitte strapaziert den Goodwill nicht über. Ich erwarte ein Mindestmaß an Fairness im Umgang mit mir, dem Kunden und Investor, und dann unterstütze ich mit ganzem Herzen das gemeinsame Anliegen.

Der Zweck rechtfertigt nicht die Mittel. Altes moralisches Dilemma. Entweder man erreicht sein Ziel ehrlich oder man sollte es bleiben lassen.

Mehr wenn ich Erlaubnis bekomme die Emails zu veröffentlichen.

Update:

Ich bekam einen Anruf von einem Service Center. Irgendwie geht es Tesla-intern damit jetzt voran. Scheint so als ob jemand bei Tesla Gedanken (oder Forum) lesen kann :ugeek: :wink:

Wenn jetzt doch etwas positives aus der Sache wird, technisch als Problemlösung und organisatorisch, dann wäre ich zufrieden und mein Ziel wäre erreicht.

Möglicher Softwarebug, P85DL und herbeirufen … Mag mir gar nicht vorstellen was da passieren könnte.
Schliesslich hat der Wagen die Fähigkeit sich selbst zu wecken und loszufahren …

Nun, ich denke ganz doof ist Tesla nicht. Sicher wird die Leistung beim Einparken auf x kW begrenzt sein.

Gestern hatte ich mir den Vortrag von dem nVidia Entwickler über deren PX2 angeschaut. Der war noch aus Juni 2016 bevor Tesla den AP2 bekanntgab.

Dabei überkam mich der Gedanke, was, wenn Tesla auch das Autoparken mit einem Deep Neural Network gelöst hat? Dann wäre die Fehlersuche hier nicht ganz so einfach.

Ganz gleich, ob neurales Netzwerk oder eine manuelle Fern-Einparkung durch 10000 Kinderarbeiter in Bangladesh - es darf nicht passieren, dass auf jeden Fall von den Sensoren erfassbare Hindernisse derartig ignoriert werden und ein schon stehendes Fahrzeug auf vor 5s noch erfasste, stehende Hindernisse zubeschleunigt. Käme in der Zeit ein Mensch zwischen den Autos durch, weil der Tesla ja schon sekundenlang steht, wäre er vom Becken abwärts zerquetscht und würde vermutlich verbluten.

Wenn sie mit ihrem neuralen Netzwerk nicht sicherstellen können, dass diese Fehlfunktion nicht auftritt, müssen sie eben die Einparkfunktion gänzlich neu programmieren. Ich hab Autoparken bisher schon ungern benutzt, gerade weil ich weiß, dass bei der brachialen Beschleunigung des Tesla jede Gegenmaßnahme 30m zu spät käme und er mir etwas zu agressiv schnell einparkt. Und ich kenn doch schon die Tesla-Standardantwort: „Sie haben manuell mit dem Strompedal beschleunigt, wird sind unschuldig.“

Die aktuellen Teslas die das können sind noch MobilEye, nicht NVIDIA PX2 / DriveWorks. Ich nutze das auch nicht, für Kopfparklücken brauche ich 1/4 der Zeit und bei sehr engen parallelen Parklücken (wo ein perfekter Winkel schon hilft) gibt es Probleme mit den Fahrzeugen auf der anderen Straßenseite bei Einbahnstraßen (musste auch schon mehrfach eingreifen) sowie dem richtigen Bordsteinabstand. Nette Spielerei, mehr nicht.