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Autoabgasskandal der 2. Thread

Das ja im Normalfall eh nur theoretisch ob nun ein Motor unter solchen geänderten Bedingungen 400.000 km halten würde oder vielleicht 350.000 ist natürlich dann in der Praxis weniger relevant bei grob spätestens 250.000 km wandern die Autos doch eh in Länder wo man die Sachen wieder rausbaut und evtl auch die Software rückrüstet?

Solche vergleichsweise strengen Umwelt und TÜV Bedingungen gibt es doch nur auf dem Erstmarkt - sobald die Fahrzeuge den Zweitmarkt erreichen ist das doch egal.

Hier noch der Volltext von LG Hildesheim, Urteil vom 17.01.2017, 3 O 139/16, welches VW als Hersteller des 2.0 TDI-Motors in einem Skoda-Yeti zu Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung und Betrugs verurteilte.

Stiftung Warentest - Abgas-Skandal bei VW und Co. - Schöne und immer wieder aktualisierte Übersicht.

Auf VOX gabs heute in „Auto Mobil“ einen Beitrag:

Landgericht Regensburg spricht Nutzer den Tausch seines Seat Alhambra 2014 gegen einen Neuwagen zu und zwar ohne dass eine Nutzungsentschädigung fällig wird.
Im Interview: Ralph Sauer, Rechtsanwalt

Die Sendung wird heute Nacht zum Montag um 4:45 Uhr wiederholt.
(Ein TV-Now Link funktioniert evtl. wieder nicht)

Endlich kommt das Thema in der breiten Boulevardpresse an - in der Hoffnung dass zumindest einer seinen Hintern hochbringt und seinen Stinker entsorgt.

So, oder ähnlich habe ich mir das vorgestellt…Leider!

m.spiegel.de/auto/aktuell/a-1136 … oogle.com/

[color=#0000BF]Mod Note: Auf mehrfachen Wunsch habe ich einige Beiträge in ein eigenes Thema ausgelagert:
Sind Verbrenner besser für die Umwelt?

Das war viel Arbeit und hat keinen Spaß gemacht.

Die Diskussion hier verbleibt zukünftig bitte beim Abgas-Skandal. Gezielte Versuche, das Thema zu kapern, werden wir zukünftig mit Gegenmaßnahme beantworten. Idealerweise sperren wir dazu einen Verfechter billiger fossiler Energie mit einem akkreditierten Giftgas-Terroristen in einem Abgas-Prüflabor über’s Wochenende ein. :mrgreen: [/color]

Vielen Dank Volker!

Die DUH hat in München Recht bekommen.
:smiley: :astonished: :smiley:
München muss vermutlich alle Diesel aussperren. Es ist ein Urteil in letzter Instanz. Ich denke das Ende vom Dieselmotor in Pkw ist sehr nah. Das Ende von Dobrindt vermutlich auch, ein zukünftiger Vorstandsposten in der Verbrenner Industrie wird wohl nicht mehr viel wert sein.

dmm.travel/news/geschaeftswagen/ … bot-79648/

donaukurier.de/nachrichten/b … 71,3331610

abendzeitung-muenchen.de/inh … 4f147.html

LGH

Mit dem lächerlich kleinen, quasi symbolischen, Zwangsgeld wird man die Stadt wohl zu nichts bewegen.

Nur ist mit dem Zahlen des Geldes das Problem ja nicht vom Tisch. Sobald die Fristen verstrichen kann, kann die DUH ja wieder ran. Und diesmal dürfte es dann härter werden, da München ja gegen Vorgaben eines Gerichts verstrichen lassen hat. Zudem ist es politisch natürlich etwas problematisch.

So gut und wegweisend ich das Urteil auch halte: ich gebe auch einem Stadtratsmitglied von München recht. Das Gericht hat sich es schon ein wenig einfach gemacht. Es ist derzeit kaum möglich einen Diesel von Außen von einem Benziner zu unterscheiden. Das Kontrolle sicherzustellen dürfte ohne einer erhöhten Farbauswahl für mein kleines grünes Nummernschild im Fenster kaum gehen…

Mein Vorschlag: Feinstaubplakette auslaufen lassen. Dann eine neue eckige Plakette einführen, mit neuen Farbcodes. Alles, was man nicht will kriegt keine Plakette. Alles, was man ab 2020 nicht mehr will kriegt rot. Alles, was man ab 2025 nicht mehr will kriegt gelb. Alles was definitiv okay ist (BEVs z.B.) kriegen blau. Grün lassen wir offen für später.

Der Vorschlag ist gut: da kann ich dann schon von außen sehen welche Karren nix mehr Wert sind [emoji3]

Sent from mTalk with Windows10 mobile

Ich meine man kann etwas auch verbieten, ohne eine gute Kontrollmöglichkeit zu haben. Es kann etwas Falsches doch nicht erlaubt sein, nur weil die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden gering ist.
Wenn es verboten ist mit einem Diesel eine bestimmte Straße zu fahren, dann ist es verboten.

Es ist auch verboten diese Straße mit 2 Promille Blutalkohol zu fahren. Haben alle Nüchternen eine blaue und die Betrunkenen eine rote Plakette an der Scheibe?

Allerdings stimme ich zu, dass in diesem Fall eine Kontrolle sinnvoll wäre. Insbesondere weil die Einsicht in der Bevölkerung noch gering ist.
Besser als all diese Plaketten wäre die Überwachung des Verkehrs anhand der Nummernschilder. Dann bekommt jeder, der gegen ein solches Verbot verstößt automatisch sein Ticket. Und das mit wenig Aufwand.

Bitte nicht noch mehr Plakettenmüll.

Eigentlich ist es ganz einfach. Jedes Auto hat 'ne VIN, jedes Auto ist irgendwo registriert, jedes Auto hat somit ein Kennzeichen und Kennzeichenerkennung gibt’s schon lange.
Da die Registrierung garantiert nicht mehr per Schreibmachine erfolgt, nehme ich an das es eine Datenbank mit den registrierten Fahrzeugen gibt, ergo kann die Erkennungssoftware einen Abgleich mit der Datenbank machen. Ergo kann ein Bußgeldbescheid sogar automatisch an den Fahrzeughalter versendet werden. Wo ist das Problem?

Massenhaften automatisches erfassen von Kennzeichen ist zumindest vom Datenschutz her ne kritische Nummer :wink:

Was macht die Polizei am Straßenrand oder der Blitzer an der Autobahn?

Die erfassen Dich ja nur, wenn ein konkreter Verstoß vorliegt.

Wieso, es kriegen ja nicht alle Post mit einem Bußbescheid. Sehe ich kein Problem.

übrigens krieg ich auch Post nach Norwegen, wenn ich wo anders geblitzt wurden bin. Datenschutz kann man in dem Fall knicken.

Vielleicht ändert sich der Markt schön langsam…Diesel mit Minus 10,5 % und Tesla mit Plus 122 % :smiley: :wink:
donaukurier.de/nachrichten/a … 59,3332108

LGH

Dein recht auf Datenschutz wird ja nur beschnitten NACHDEM du einen verstoß begangen hast. Da wiegt die Verfolgung mehr als das Recht an den eigenen Daten. Der Staat erfasst deine Daten nur wenn ein konkreter Fall durch die Überschreitung der Geschwindigkeit vorliegt.

Bei der abfrage welchen Kraftstoff man fährt werden zwangsweise alle, auch die unschuldigen, überprüft. Sowas ist grundsätzlich kritisch.

Nicht unbedingt, es gibt Filter, mit denen kann man die Datenbank nach Dieselfahrzeugen durchsuchen, eine Abgleichliste erstellen und diese als Grundlage nehmen, damit hat man alle „potentiellen Täter“ :mrgreen: :wink: in der engeren Auswahl. Wenn ich dann also mit einem Dieselfahrzeug in die Sperrzone fahre, wird nur in diese Liste mit einer dafür installierten Kamera gefilmt und abgegleicht. Zufrieden?

Wie ist es mit der Videokamera in der Bank oder im Supermarkt? Da wird man auch gefilmt ob man will oder nicht und wenn dann einer meint er müsse sich auf unlautere Weise Geld besorgen, dann wird auch der Film zurückgespult und geschaut, wer denn vorher da war, schliesslich könnte man je ein Komplize sein. Ergo, kann man die Schilderkennung auch am Feierabend durch den Computer jagen und schauen, wer Mist verbockt hat.

Der Datenschutz ist nach meiner Meinung unerheblich hier. Es gibt Kennzeichen zur Erkennung. Wenn ich aus Datenschutzrechtlichen Gründen anonym unterwegs sein will, dann darf ich nur noch nachts wandern gehen und das ohne irgendwelche Hilfsmittel wie Licht, Handy usw. alles andere wird eh schon überwacht.