Auto vs Bahn - oder warum die Bahn meistens verliert

Wir fahren am Samstag spontan von Bochum nach Stuttgart (2 Erw. 1 Kind (14)).
Wie bei jeder längeren Fahrt prüfe ich auch die Bahn. Ich fahre gerne Bahn. Leider viel zu selten.
Oft ist die Verbindung nicht optimal, meist scheitert es am Preis.

Hin und Zurück 850km:
Grobe Rechnung Auto:
160 kWh → 90 € → Fahrtzeit inkl. Laden 9h

Bahn aktuell:
498 € ohne Reservierung, mit Zugbindung, Fahrtzeit 10h

Wenn ich mir überlege wie weit ich mit 500€ kommen würde, mit bis zu 5 Personen.

5 Personen mit der Bahn: 1079 €.

Wir fahren dann mit dem Auto.

Fast schon ein Tesla Moment

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Abnutzung noch dazurechnen. Sind’s immer 260+90=350 vs 500

verstehe Deine Rechnung nicht.

Sieht aus wie etwa 30 cent/km angesetzt für den Wertverlust/Wartung des Autos mal die 850 km. Das Auto kauft sich ja nicht selbst. Man könnte z.B. ansetzen Model 3 für 45k Euro Wertverlust über 10 Jahre*15000 km/Jahr = 0,3 Euro/km.

Ich würde allerdings auch lieber mit dem Auto als mit der Bahn fahren, das Auto steht ja eh schon da :slight_smile:

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Mit BahnCard hin und zurück insgesamt 240 Euro :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ist das 49 Euro Ticket nicht schon am Start? Dann wird’s noch günstiger.

Würde trotzdem mit dem Auto fahren :speak_no_evil:

Meine Zahlen setzen vorraus: Auto ist einfach da. Keine Bahncard.

Super Antwort. Ja, dann wird es günstiger. Aber auch langsamer, weil kein Fernverkehr. Und auch das Kind ist dann nicht mehr inklusive.

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Ach so. Ich dachte, es wäre der Nachfolger fürs 9 Euro Ticket. Da konnte man doch auch bis nach Sylt?

Und um wieder back to topic zu kommen:
Ich wollte nur mal über den Preisunterschied zwischen Bahn und Auto diskutieren und nicht über 9 Euro oder Sylt. Und auch nicht über 49 €, weil das geht komplett am Thema vorbei.
Wenn Du stänkern möchtest @Circusmaximus dann gerne woanders

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Wann hast du dir die Preise angeschaut?
Oft ist es (leider) so, dass der Preis 1 Tag vor Abfahrt 3x so teuer ist wie 1-2 Wochen vorher

Die Preise sind von gerade (spontan) - habe aber auch schon vor 2 Wochen geschaut als es noch nicht nicht sicher war ob wir fahren werden.
Klar, Bahnpreise sind günstiger je eher man schaut, aber das ist doch ein Punkt: ich möchte/muss spontan sein - ich kann nicht sagen ob ich in 2 Wochen an Gleis X zur Uhrzeit Y sein kann. Und selbst wenn, was nützt mir das wenn die Bahn dann nicht da ist, warum auch immer…

Ja genau, das ist wirklich ein großes Problem. Verstehe auch nicht warum die die Preise kurz vor Abfahrt so deutlich erhöhen, vor allem wenn die Auslastung als gering angezeigt wird.
Das ist dann eben der Vorteil des Autos

OT: hier kann man echt kaum noch einen Thread eröffnen ohne dumm angemacht zu werden. Traurig und ziehmlich überheblich von der „Tesla Community“

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Offensichtlich bist du nicht in der Lage den günstigsten Fahrpreis auf bahn.de korrekt zu recherchieren und dann noch in Milchmädchenmanier die Fahrtkosten des Autos schön zu rechnen, indem mit Ehda-Kosten und nicht vorhandener Afa argumentiert wird. Jo kann man so machen. Aber dann ist das Thema eben verfehlt und du brauchst hier nicht rumkacken. :man_facepalming: Adios. Die Bahn kommt :rofl:

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Also meine Quelle ist da die bahn.de - > wenn Du andere Quellen hast, lass es mich wissen.

Von wem wurdest du hier dumm angemacht?

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Muss man so machen, denn eine Vollkostenrechnung greift hier zu kurz. Die Frage ist ja nicht, ob sich der TE ein Auto kauft oder nicht sondern ob er zu den „Ehda“-Kosten den Preis von drei Bahn-Tickets oder nur 160 kWh Strom addiert. Vor ähnlichen Fragen steht jedes produzierende Gewerbe, das die eigenen Leerkosten auf der Anlage auch zu inkrementellen Kosten rechnen und dann eine Sonderproduktion auch mal billiger verkaufen kann.

Mit 9h wirst du hier eher nicht hinkommen. Die A3 um Köln herum ist immer eine Freude.

Unangemessene Ausdrucksweise. Muss nicht sein.

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Der Punkt ist leider, dass die Bahn nicht als Grundversorgung gesehenes und gegen den Flugverkehr gesetzt wird.
Dienstreisen werden von den Unternehmen bezahlt und da werden schnell andere Summen locker gemacht.

Aber es gibt noch andere Faktoren: Durch Angebote mit einer gewissen Willkür sind zwischen günstigen und teuren Tickets gerne mal 80% Preisdifferenz. Wie gerecht man das findet sei mal dahingestellt.

Das Thema Sicherheit darf man leider auch nicht vergessen; alle zwei drei Jahre hört man von Kollegen, die auf Dienstreisen in Unfälle verwickelt werden und dabei entweder schwere Verletzungen davon tragen oder ums Leben kommen. Durch einen aktuellen Fall ist das leider sehr präsent. Auch Assistenz und Automation werden das nicht völlig verhindern können.

Bahnfahren? Niemals! Zwangslappen vor dem Gesicht, dreckige Bahnhöfe, höchst unzuverlässige Verbindungen, Überfüllung und Gedränge, Diebstähle auf den Bahnhöfen und im Wagon, teilweise unfreundliches Servicepersonal, überteuert, im Winter kalt und zugig, defekte Fahrstühle und Rolltreppen, wie komme ich zum Bahnhof hin und wieder weg (womit wir beim Thema Taxi oder öffentlicher Nahverkehr wären :roll_eyes:) usw.

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War früher auch Bahn-Fan, aber seit der Pandemie-Situation vergeht es mir auch.
Nicht zuletzt, dass - insbesondere wenn ich allein fahre - ich schon viele merkwürdige Situationen mit Mitreisenden hatte, die echt ungenehm waren… nein, nein, sorry (war früher wirklich Vielfahrerin).
Die häufigen Baustellen und Umleitungen und die damit verbundenen Verspätungen (die ich auf der Autobahn auch haben kann, ja), empfinde ich in der Bahn auch als unbequemer, weil man zur normalen Fahrzeit ja schon herumsitzt.
Ich werde es weiter prüfen, insbesondere, weil es durchaus gute Tricks gibt, um den Bahnpreis zu drücken, aber der Komfort- und Sicherheitsaspekt überwiegt.

BTW: Ich hab Interessehalber gerade mal die Bahn für die genannte Strecke (Bochum HBF nach STG HBF und zurück) zu morgen befragt und komme insgesamt auf knapp unter 7h Reisezeit und rund 350€ für die genannten Personen. Bahnfahrten suchen ist aber schon manchmal Glücksspiel, was man findet (oder eben auch nicht).

VG

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