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Auslieferung Model 3

Tesla hat in Q2/2018 insgesamt 28.578 Model 3 produziert. Über 3 Monate.
Am Ende von Q2/2018 waren aber noch 11.166 Model 3 in Transit.

[Spekulation]Es scheint so, als können die Auslieferungen nicht mit der Produktion mithalten.
Es fehlt wohl an Personal, Platz und an Zeit um 2.000 Model S & X sowie die wöchentlich produzierten Model 3
so schnell auszuliefern bzw. zu übergeben wie gefertigt wird.

Wenn die Fertigungsrate von ca. 3.500 - 4.000 jede Woche so beibehalten wird bzw. auf 5.000 - 6.000 steigen soll
muss sich Tesla wohl was einfallen lassen, um das dann auch bewältigen zu können. [/Spekulation]

Auch die Tracker, die teilweise abzubilden versuchen, wie tägliche, wöchentliche Lieferungen erfolgen,
haben da wenige Werte.

Müsste nicht mit Hochlauf der Produktion auch ein Hochlauf der Auslieferung(en) erfolgen?
Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt.

Ich bin immer noch der Meinung, dass zum kritischen Pfad - zumindest in D - nicht nur die Steigerung der Produktion sondern der Ausbau des Service (Stationen, Personal usw) sein wird. Denn, bitte ggf. verbessert mich da, erfolgt nicht nur die Wartung und Reparatur der Fahrzeuge sondern auch deren Aufbereitung und Auslieferung in den SeCs. So wie ich es hier mitlesen konnte, sind die bereits jetzt schon mit all diesen Tätigkeiten ziemlich am Limit.

Bye Thomas

Tesla hat in Q1/2018

Tesla hat in Q2/2018

Wie schon im US sales Thread geschrieben:

Bei 11.000 in Transit Ende Juni und ca. 15.000 produzierten im Juli 2018 hoffe ich auf ca. 15.000 ausgelieferte und übergebene im Juli.

Das mit dem Auslieferungsengpaß ist tatsächlich so. Tesla arbeitet daran, die Auslieferungszeit eines M3 auf 5 min zu drücken.

Gleiches gilt für den Bestellprozess inkl. Finanzierung. Hier will man Wege gehen, die Sales Mitarbeiter nicht mehr notwendig erscheinen lassen.

Es soll alles über myTesla abgebildet werden - auch der komplette Fluß der Dokumente inkl. Beantragung der Finanzierung etc.pp. !

Mal sehen, ob das jemals so kommt - soll in den US zuerst kommen.

Ich habe keine Ahnung, wie es in den USA so ist, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass man ein 60.000€ Fahrzeug in 5 Minuten abnimmt und alles erledigt. Das mag bei McDonalds beim Burger kaufen funktionieren, aber ich werde das sicher nicht so mal eben schnell schnell erledigt haben wollen.

Das sehe ich ähnlich. Selbst wenn die Garantie „Sie haben 7 Tage Zeit sich alles anzusehen und wir akzeptieren alle Anmerkungen kritiklos“ lautet.

Bye Thomas

Die Übernahme eines Mietwagens ist bei einem eingespielten Team in 5 Minuten erledigt.
Jetzt kommt es darauf an welches Erlebnis möchte der Kunde haben. Möchte er einen Kaffee haben, das ihm der Verkäufer die Radiosender programmiert, eine Testfahrt mit ihm macht, einen Besuch in der BMW Welt, eine Erlebnisabholung Deluxe mit Ritz oder gar der Ami der seinen Volvo in Schweden abholt, der Europäer seine Harley in den Staaten und die jeweils eine Tour durch den Kontinent machen, das Fahrzeug im Anschluß länderspezifisch umgerüstet und verschifft wird?
In welche Richtung(en) es gehen wird werden wir sehen.
Ich von meiner Seite kann mir eine Tour durch Nordamerika mit anschliessender Umrüstung und Verschiffung gut vorstellen. Bei einer Abholung im Laden reichen mir 5 Minuten.

Interessant wäre hier die Erfahrung, wie es beim Model S und X aussieht.
Werden Mängel im Nachhinein anstandslos akzeptiert und in Ordnung gebracht?
Ich verstehe darunter keine gravierenden Fehlermeldungen, sondern Lacknasen, Spalten, Knitterleder und so optischen Kleinkram.
Vielleicht können die Model S und X Besitzer sich kurz äußern?

Naja, die Aussage ist ja, daß der Papierkram definitiv vorher erledigt ist, die 5 Minuten sich wirklich rein aufs Auto und die Übergabe beziehen. Wenn ich an die 6 Neuwagen denke, die ich bisher gekauft habe, war die meiste Zeit die, die ich mit dem Verkäufer zusammen in seinem Büro über den Papieren saß. Die Übergabe habe ich auch schon in unter 5 Minuten geschafft (Suzuki). Oft kannte ich das Auto genauso gut wie der Verkäufer, die Probefahrt habe ich ja schon vor Tagen/Wochen/Monaten gemacht und Mängel/Nachbesserungen wurden natürlich auch nach ein paar Tagen noch akzeptiert. Viele Problemchen fallen einem ja erst bei längeren Fahrten auf. Ich hatte mal einen Neuwagen, da tropfte es bei Regen in Rechtskurven auf meine Socken vom linken Fuß. Bemerkte ich erst nach einem Monat (war Sommer).

Papierkram ist kein Thema, darauf habe ich auch keinen Bock und sollte vorher erledigt sein.

Abnahme damals eines fabrikneuen Opel Omega in Vollausstattung 2001 für 38000€:
Ich habe extra in den Kaufvertrag schreiben lassen „Vollgetankt! und Winterkompletträder Marke und Typ so und so im Kofferraum gratis dabei“. Vor der Abholung nochmals telefonisch darauf hingewiesen.
Abholung dann mit Blumenstrauß für die Gattin und alles fein und toll… dann ins Auto gesetzt: Tanknadel auf Anschlag UNTEN… Reservewarnleuchte blinkt, also unter 10km Reichweite… Tank also trocken. Schalthebel mit Schokoladenflecken angematscht. Tacho zeigt 780km an. Winterreifen komplett vergessen.
Wir sind wieder ausgestiegen, ich zeige dem Verkäufer meine Schokoladenhände, erinnere, dass ich es echt nicht abkann mit einem nagelneuen Fahrzeug die erste Fahrt zur Tanke zu machen und wo die Winterreifen denn versteckt sind und warum 780km auf dem Tacho sind?
Verkäufer kleinlaut: die 780km auf´m Tacho und die Schokoflecken kann er sich nicht erklären, hat aber einen Verdacht (den er mir leider nicht näher erläutern wollte). Ich kann mir aber denken, dass jemand Spass an diesem PS Monster gefunden hat und mal eben einen Wochenendtrip des Azubis herhalten musste.
Fazit: Bekommen habe ich eine sofortige Innenreinigung, schnell noch vom Verkäufer tanken gefahren, die 780km habe ich nach Mietwagentarif bar auf Hand bekommen, zusätzlichen Gutschein über Komplettaufbereitung auch zum späteren Zeitpunkt einlösbar.
Die Winterreifen wurden mit 14 Tage später nach Hause geliefert.

Das war der einzige Neuwagen bisher in meinem Leben und dann schon so eine Nummer!

Ist natürlich immer nur ein kleiner peak unter tausenden, wenn sich jetzt jemand äußert. Grundsätzlich sehe ich Teslas Haltung hier aber als recht kulant. Auch deshalb, weil sie im SeC wohl mittlerweile selbst ganz gut wissen, was da ab und zu für Kracher vom LKW abgeladen werden. Hatten hier ja schon einige Beispiele, wo man an dem vorhanden sein einer Endkontrolle zweifelt.

Ansonsten halte ich die Sache mit der Auslieferung für viel zu subjektiv, als dass man da auch seitens Tesla auf ein sinnvolles Mittelmaß finden könnte. Mein X habe ich ohne Aufbereitung kurz vor Freitag Feierabend im Vorbeigehen selbst aus dem SeC-Werkstatt-Abteil gefahren, und das hat mehr als das doppelte der genannten 60k eines Model 3 gekostet… jemand anderes verlangt vielleicht schon für 40k eine Flasche guten Prickel, rotes Tuch und den Smalltalk-Schwenk aus der Jugend. Sehr polarisierend und viel zu individuell, um zu sagen: Wir machen 5 min.

Aus dem Q2/2018 Letter:

:exclamation:

Noch keines ausgeliefert?

Die Aussage gilt ja für Q2. Das ist ja schon wieder 1 Monat her :wink:

Das weiß ich, aber im update Letter wird ja permanent auch Bezug zum laufenden Monat genommen, es wird oft der Juli erwähnt und herangezogen. So abwegig finde ich das nicht.

Für die Zukunft hinsichtlich Auslieferungen:

Also bei geschätzten ~15k Produktion/Monat müssten also bald geschätzt ~16.000/Monat Model 3 ausgeliefert werden.
(Zusätzlich zu den S & X)

Tesla hat angekündigt, 50.000 - 55-000 Model 3 in Q3/2018 zu fertigen.

Gehen wir also mal davon aus, dass ca. 17.000 Model 3 jeden Monat ausgeliefert werden.
3 Monate à 17.000 ergeben 51.000 Stück
51.000 auf 13 Wochen verteilt ergäbe somit ~3.920 jede Woche
Bei 7 Tagen, da Tesla wohl jeden Tag ausliefert/übergibt wären das ~560 Model 3 am Tag.
Konservativ gerechnet. (zzgl. der Stückzahlen von S & X)

1 Monat hat 4 Wochen

17.000 ÷ 4 = 4250

4250 ÷ 7 = ca. 607 Stück am Tag

Die Rechnung stimmt nicht ganz oder hat ein Monat jetzt 13 Wochen?
Tesla will etwa 3800 bis 4200 Model 3 pro Woche in Q3 liefern.

Ja, mein Fehler, hatte noch keinen Kaffee :smiley:
Woche/Quartal Verwechselung. 1 Quartal hat 13 Wochen.
Danke für die Korrektur.

Wenn ich für Q3 die 55000 nehme und eine Produktion von 5000 pro Woche (~714/Tag) annehme (ab September sollen es ja sogar 6000 sein), dann bin ich bei 77 Tagen mit der Produktion von 714 Stück. Es bleiben 15 Tage wo keine Produktion statt findet. Bei 50000 Einheiten bleiben sogar 22 Tage.
Deutet das auf größere Umbauten der Linien hin? Selbst wenn ich 5 Tage für die Feierlichkeiten 4 Juli abziehe, erscheinen mir die 10-17 Tage zu viel für die einfachen Justierungen der Linien.

mich persönlich nerven diese langen Uebergaben immer. Bei Mercedes haben sie mich mal fast genötigt, dass ganze Einführungsprogramm durchzumachen (mit Klimaerklärung, Navi, Infotainment…) und erst als ich sagte, ich habe einen wichtige(re)n Termin noch übergab er mir endlich die Schlüssel und lies mich losfahren.

Also eine Uebergabe in 5 Minuten finde ich toll und Tesla wohl auch. Ich kenne mich ja mit Autos aus und die paar Sachen die ich nicht weiss kann ich später noch klären. Grobe Schnitzer sieht man in 5 Minuten und das (meiste) andere halt später.

Für andere ist das wohl ein Ritual, kann ich auch verstehen - man gibt ja nicht jeden Tag soviel Geld aus. Für die muss man halt auch was findes, wobei ich denke, dass die Spezies eher klein ist und in Zukunft noch kleiner wird.