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Ausfall hintere Drive Unit

Hallo zusammen,

ich habe mein MS jetzt seit knapp 3 Wochen und habe etwa 1100 km zurückgelegt. Gestern auf der Autobahn bin ich einige Sekunden ca. 200 km/h gefahren. (Vorher ca. 130 km/h) Plötzlich erschienen in der Energie-App gestrichelte Linien bei 200 kw und die Meldung, das die Leistung reduziert wird. Dann die Meldung, das Fahrzeug muss gewartet werden und die Hinterrad-Antriebseinheit wird deaktiviert.

Ich habe die Geschwindigkeit wieder auf ca. 130 km/h reduziert und bin bis zum nächsten Parkplatz weitergefahren. Soweit waren keine Auffälligkeiten mehr. Ich hoffte, nach einem Reset sei der Spuk vielleicht vorbei. Nach dem Reset kam die Meldung, das Fahrzeug könne evtl. nicht mehr neu gestartet werden. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs kam es dann zu starken Vibrationen bei Schrittgeschwindigkeit. Ich hab das Fahrzeug sofort abgestellt und den technical support angerufen. Die Kollegen haben sehr schnell reagiert. Sie haben mir einen Abschleppwagen geschickt, der bereits einen Loaner dabei hatte. Der Mitarbeiter war wohl speziell auf Tesla geschult. Er meinte, er hätte schon mal „reingesehen“. Etwas stimmt mit der Antriebseinheit nicht. Seit 2012 betreut er Teslas, aber so etwas hatte er noch nie.

Scheint also absolut untypisch zu sein. Jetzt steht das Auto im SEC in Feldkirchen. Bin mal gespannt, was da raus kommt. Ich berichte weiter. Trotz aller Enttäuschung war der Service wirklich vorbildlich.

Viele Grüße

Spartacus

Das ist bitter. Ich drücke die Daumen dass alles schnell wieder in Ordnung kommt. Scheint ja bis jetzt noch nicht oft (oder garnicht) vorgekommen zu sein.

Hoffentlich ein Fabrikationsfehler und nicht Folge Deines Fahrverhaltens.
Wünsche Dir schnelle Behebung und Eruierung des Schadens.

Wie bitte? Fahrverhalten? Er hat geschrieben, er sei auf der Autobahn gefahren, nicht auf der Panzerpiste. Kann alles mögliche sein: Fabrikationsfehler, Materialfehler, Folge eines Elektronik Fehlers, … aber wohl kaum wegen einer Autobahn Fahrt.

Wie fährt man falsch und macht damit etwas kaputt?

Toller Service. Ich hoffe, ich bekomme den auch mal. Bei Toyota hatte ich nie einen Service trotz vielen Hundertausenden von Kilometer und immer Vollgas wenn möglich, was mit 618 PS (davon 224 PS Elektromotor) nicht immer ging. Muss ein schönes Gefühl sein wenn sich jemand sofort um einen kümmert.

Welcher Toyota hat denn 618 PS und einen 224 PS Elektromotor? :open_mouth:

Vermutlich hatte er vier Prius… (oder wie ist die Mehrzahl davon?)

Klingt nach Lexus LS600h… wobei dann der Fehler gemacht wurde die leistungswerte von Benziner und E-Motor einfach zu addieren.
Die echte Systemleistung sind „nur“ 445 PS [emoji6]

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Hoffentlich nichts, das sich durch eine ganze Charge zieht.

Offenbar ist es bei den D-Modellen tatsächlich so, dass im Falle einer defekten (aber nicht mechanisch blockierten) DU mit der verbleibenden DU gefahren werden kann. Das ist gut.

Ich drücke die Daumen, dass du dein Schätzchen schnell wieder zurückbekommst.

OT on
Korrekt. Ich habe absichtlich die Leistung mal so addiert wie das Tesla am Anfang auch tat, allerdings machten sie dies mit 2 Elektromotoren und nicht mit einem V8 plus Elektromotor. Die Systemleistung von Toyota ist stark untertrieben wenn man die Fahrleistungen -schaltfrei mit nur einem „Gang“- in der Praxis sieht. Ein Fahrer eines getunten Ami musste nach einer gemeinsamen und wirklich schnellen Autobahnfahrt an gleicher Tankstelle nachfüllen und kam auch gleich angerannt, um den „AMG“ sich anzusehen. Seit 2009 hat der Toyota übrigens Autopilot: Lenkt selbst, fährt adaptiv, weicht Hindernissen aus und weckt den Fahrer wenn ihn die Augen zufallen. Er weckt den Besitzer auf dem Liegesitz mit Massage allerdings mit; das Einzige, was nicht perfekt ist.
OT off

Welcher Elektromotor hat überhaupt PS?

Alle. Ist ja nur ein Faktor dazwischen.
Zumal Tesla selber von PS schreibt.
Diese Bauerneinheit werden wir vermutlich nie los.

Leider gibt niemand Kilowatt an, da dies zu kleineren Werten führt. Nach ISO ist es allerdings erforderlich. Aber auch in England sind km/h Standard, an den sich keiner hält.

Genaugenommen zählt das Drehmoment in Newtonmeter. Spätestens da schaut die Hausfrau lieber ins Kochbuch und rechnet dreiviertel Pfund um.

Ich habe in etwas das gleiche erlebt mit meinem neuen X. Kaum 1000km runter und schon ist die hintere DU defekt plus diverser anderer Fehler (12V Materie, Luftfederung usw. usw.). Das ganze ist am 1910.16 gegen 18.00 Uhr passiert :cry:

Ich hatte vorher mit meinem S ca. 30.000km runter mit 0,0 Problemen! :slight_smile:

Sowohl das S, als auch das X sind P90DL mit Vollaustattung. Das SeC versichert mir, das es bei Ihnen in besten Händen ist, leider habe ich bis heute keine genaue Aussage was los ist. Wann das X repariert ist und wann ich es wiederbekomme steht nicht fest. Das amüsiert mich natürlich nicht!

Das X ist auch nicht per App erreichbar, daher kommt es mir schon vor, als ob die Herren noch nicht mal mit der Reparatur begonnen haben :astonished:

Zwischen Weihnachten uns Sylvester hab ich einen längeren Trip mit gesamt ca. 2500km vor. Mein Vertrauen in die Technik hat natürlich gelitten, ich hoffe es kann wieder hergestellt werden.

Gemeint war, dass es bedenklich wäre, wenn es eine Geschwindigkeit von 200 km/h über einen längeren Zeitraum nicht verkraftet!

Ok, Betonung auf „wäre, wenn“. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der allermeisten Tesla Fahrer lässt sich jedoch kein derartiges Problem identifizieren, sonst hätten wir ganz bestimmt mehr davon gelesen hier im Forum.

Für diejenigen, die nicht in Deutschland wohnen oder Autofahren, wird wohl kaum im Bereich von 200km/h gefahren. Mit meinem MS konnte ich zumindest noch nie diese Geschwindigkeit fahren.

Da dies ein deutsches Forum ist, gehören wir beide zur Minderheit (ich war zwar auch schon ein paar mal mit 200 auf der BAB, aber sicher nicht so regelmäßig wie viele andere hier).

Auf der A7 im Norden Deutschlands ist es stellenweise angebraucht bei nur 200 nicht ganz links zu fahren, damit die jungen Wilden den Elektroautos zeigen können, was ein Looser ist. Auf den Spaß, deren Limiter zu testen muss man im Tesla leider verzichten. Wäre ja auch gemein wenn jemand in den Begrenzer geht und es dadurch zum Überholen nicht reicht. Elon ist eben kein Deutscher und konzentriert sich auf das nicht limitierte Beschleunigen. So ein Limit kommt ganz sicher demnächst. Die Verpenner in ihren Soundgaspustern sind damit ohnehin überfordert. Dobrints Order Antiacceleration (DOA) könnte ich mir vorstellen als a < 0.5g, 1 Punkt in Flensburg bei a = 1g

Ein Tesla regelt doch automatisch die Leistung runter, wenn einer der Komponenten (Batterie, DU, etc.) am Limit ist. Erlebe ich selbst als Gerne-Schnellfahrer und Taunusgebirge-Bewohner fast jeden Tag. Das erwarte ich auch von einem für den Straßenverkehr zugelassenen Auto.