Auffahrunfall - vorne und hinten

Moin. Gestern Nachmittag passiert. Meint ihr, der ist ein Totalschaden? EZ 3/21 SR+ MiUS AHK (war auch montiert, hab beim Baumarkt einen Anhänger geliehen und das hier war 10 Meter vom Baumarkt entfernt)

Ein Sprinter hat drei Autos vor einer roten Ampel angeschoben, von den dreien war ich das mittlere. Mächtiger Rums! Habe mehrere Sekunden gebraucht um das Schicksal zu akzeptieren…

Bin keinen Meter mehr gefahren, gab auch Fehlermeldungen von wegen Leistung eingeschränkt. Sogar die Fensterheber gingen langsamer. Sofort gestern zum Gutachter abschleppen lassen und abends mit der gegnerischen Versicherung (groß und bekannt) telefoniert, Montag kommt von denen ein Leihwagen und ich gehe entweder zum nächsten ADAC Anwalt.


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Ich würde auf jeden Fall einen Anwalt einschalten. Kosten tut er dir außer ein wenig Zeit nichts. Ob das ein Totalschaden ist, kann ich dir nicht sagen. Das wird der Gutachter herausfinden :wink: Bin gespannt ob das ganze schnell vonstatten geht. Bei mir hatte sich die Versicherung ca. 12 Monate Zeit gelassen…

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Kann meiner Meinung nach knapp werden bis ist ein Totalschaden…… falls das nicht raus kommt würde ich ein Gegengutachten machen lassen…. Den das ist scheise :frowning:

Bestell dir einen neuen & wenig Aufregung :slight_smile:

Sehs als Chance die Farbe zu wechseln :grin::man_shrugging:t2:

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Ja. Ich glaub der Fahrplan ist der, dass der Gutachter erst ein Zweitgutachten erstellt, wenn er von Tesla oder vom Bodyshop ein erstes in Händen hält, weil er als freier, kleiner Sachverständiger nicht an die Teilepreise etc von Tesla kommt. Aber im ähnlichen Unfall-Thread - blaues Model 3 vs Mietwagen - sieht der Schaden nicht halb so wild aus und ist nur hinten und liegt bei 20.000€, aber der Mann hat jetzt Probleme mit Anhängermodus, Haltemodus und Lackierungsfehlern, die im Bodyshop zugefügt wurden.

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Bei dem Schadensbild würde ich auch auf Totalschaden tippen. Stoßfänger vorne, Frunk-Deckel, Kofferraum-Klappe und Stoßfänger hinten sind schon Mal kaputt. Der Ladeanschluss leuchtet schon Mal rot und evtl. sind noch andere interne Bauteile beschädigt…

Vielleicht ist ein Totalschaden aber auch besser für dich, da du dir dann ein neues Model 3 bestellen kannst.

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Bis auf ein paar kleine Lackfehler bin ich mir mit dem BodyShop einig geworden. Der Geschäftsleiter ist wirklich nett und sehr bemüht. Sie haben mir das Auto gestern gebracht und die Fehler scheinen erst einmal behoben. Kleinigkeiten wie eine Leiste und die Verkleidung werden nach meinen Urlaub noch getauscht. Heute geht es dann auf die Reise nach Italien.

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Ich würde so einen „großen“ Schaden im nachhinein nur noch als Totalschaden abwickeln. Der Stress und der Aufwand ist groß. Leider ging es ja bei mir erst einmal nicht, weil kein Model 3 mit AhK kurzfristig verfügbar war. (was im Nachgang ja doch gegangen wäre)

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Hol Dir bitte direkt einen Anwalt und lass Dich auf nichts weiter mit der Versicherung ein - der Anwalt regelt auch Leihwagen usw usw.
Die Gutachter kennen meist welche.

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Falls „nur“ die Stoßfänger (natürlich samt Unterbau, Sensoren etc.) und die Kofferraumklappen vorne und hinten beschädigt sein sollten, sehe ich da erstmal keinen Totalschaden. Der Front- und der Heckschaden müssten dann ja mit Wertverlust jeweils weit über 15.000 € liegen.

Falls mehr beschädigt ist, kann das natürlich anders aussehen. Hast Du mehr Bilder von allen Seiten und Detailaufnahmen mit geöffneten Klappen? Dann kann man vielleicht genaueres sagen,

Ist natürlich super ärgerlich so ein Unfall. Hoffentlich außer dem Schreck keine Personenschäden. Ich drück Dir die Daumen, dass die Regulierung schnell und problemlos abläuft.

Gruß Mathie

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Okay, Montag früh sofort zum Anwalt dann. Leihwagen stellt mir die gegnerische Versicherung, der kommt auch heute Nachmittag.

Achja, kleines Detail noch: die Anhängerkupplung stand deutlich (5-10°) schief.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Wertverlust pro Fahrzeugende 4000€ sind, Rep Aufwand 30, Mietwagen für 4-8 Wochen… und Bumms, wirtschaftlich Jedenfalls Totalschaden

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Eine AHK wirkt sich bei einem Heckaufprall immer negativ aus.
Hier kann sich der Rahmen nun leider leichter deformieren.
Ob der Rahmen vorne auch in Mitleidenschaft gebracht wurde,
wird der Gutachter feststellen.

Auf jeden Fall ist die Möglichkeit eines Total- oder zumindest wirtschaftlichen Total-Schadens gegeben.

Hauptsache natürlich, dass es keine Personenschäden gegeben hat…

Für mich wäre auch klar, dass es ein neues Fahrzeug und keine Reparatur gäbe…

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Der Kracher war der Verursacher. Lieferwagenfahrer. Hat sich irgendeine Geschichte ausgedacht, dass er die Spur wechseln wollte aber jemand anders ihn nicht reingelassen hätte. Polizist meinte ja und, du hast ja auch keine Vorfahrt.

Er hat sich bei keinem entschuldigt und meinte ja komisch das ist schon der dritte Bulli in vier Wochen den er kaputt fährt. Ich hab auch etwas Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden, denke ich gehe Montag zum Hausarzt und lasse mich ne Zeit krankschreiben

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So ein Mist. Das braucht kein Mensch und dann noch unverschuldet… :confused:

Das wäre schon sportlich. Ich warte mit einem ähnlichen Frontschaden ohne Rahmenverformung und Fahrwerksbeschädigung schon in der 9. Woche. Das Problem sind die E-Teile.

btw:
Kann die gegnerische Versicherung das Vorhandensein der abnehmbaren AHK beanstanden?

Jein. Ich habe eine riesige Regentonne beim Baumarkt abholen wollen - zum Glück vorher reserviert. Die passt gar nicht in mein Auto. Um auf dem Parkplatz nicht Gefahr zu laufen, bei der Montage übersehen und überfahren zu werden, habe ich die AHK Zuhause in der Garage montiert. Einen Anhänger wollte mir ein Freund auf dem Parkplatz bringen. Das ist alles auch nachvollziehbar. Aber vielleicht können sie mir trotzdem ans Bein pinkeln wollen. Da wird sich ab Montag dann das Dreieck aus Anwalt, Sachverständigem und Gegnerische Versicherung drum kümmern.

Meinst du noch länger als 8 Wochen dauert es…? Oha.

Nein, wenn die Anhängerkupplung zugelassen ist, darfst Du damit auch rumfahren, wieso sollte das ein Problem sein?

Das Gerücht war hier im Forum schonmal aufgekommen und damals hatte ich dazu schon was geschrieben:

In den Thread ging es übrigens um eine Ähnliche Situation, Auffahrunfall wo drei Wagen ineinander geschoben wurden, war kein Totalschaden:

Gruß Mathie

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Bei sowas ins Krankenhaus und nicht zum HA! Denke leichte SHT hast du, sowas sollte auch die Versicherung und der Polizei mitteilen.

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Ich wurde damals, wo mir eine C-Klasse aufgefahren war, direkt ins Krankenhaus gefahren.
Da hatte meine Frau nicht lange gezögert, als ich über Kopf- und Halsschmerzen erzählte
und sie mich vom Unfallort abholen musste…
Daraus wurden dann 3 Wochen Krankschreibung und zusätzlich Schmerzensgeld vom Verursacher.

So ist es. Lediglich, wenn Du mit der abnehmbaren AHK Dein KFZ-Kennzeichen verdeckst,
kann es gegen Dich ausgelegt werden, da ja eigentlich nicht statthaft…

Wenn die abnehmbare AHK nichts verdeckt, darf sie auch (zur Not) immer dran bleiben…

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Das lese ich so zum ersten mal und würde mich freuen, wenn’s stimmt.
Da es hier aber schnell zu einer eigenständigen Diskussion führen kann, bitte ich alle, diese hier weiter zu führen:

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Ich würde gerne wissen - habe mit Unfällen gut so Dank bisher wenig zu tun gehabt und wenn ging es auch immer „ohne“ (ohne erklärt sich später) - warum ihr gleich alle eine Anwältin empfiehlt?
Für mich gutgläubigen Menschen (naiv?!) käme diese erst einen Schritt später, wenn überhaupt…