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Aufbocken - Werkstatt weigert sich

Liebes Forum,

heute wollte ich meinem Model S Winterräder bei einer freien Werkstatt aufziehen lassen. Die Werkstatt hat sich aber geweigert: Ich müsse spezielle Auflegeteile für die Hebebühne in meinem Auto haben; weder lagen die meinem Fahrzeug bei, noch kann ich die bei Tesla im Shop finden. Die Werkstatt insistierte, dass „die Foren voll davon“ seien, dass man nur mit diesen Teilen arbeiten dürfte.

Ich finde bezogen auf das Model S aber nichts hier im Forum (vgl. [url]Bei der Reifenmontage zu beachten?]). Auch in der Model S-Anleitung steht nichts dazu.

Anders offenbar beim Model 3. Hier finden sich Hinweise in der Anleitung, und bei gängigen Versandhändlern finden sich auch spezielle Adapter.

Wie sind hier die Sachlage und Eure Erfahrungen?

Danke!

Ich würde die Werkstatt wechseln, wenn die sich ihr Wissen über das Anheben eines Autos aus Foren holen und nicht aus den Anleitungen der Hersteller.

Gruß Mathie

Danke für Deine Meinung. Der Techniker berief sich auch auf einen Lehrgang. Ich habe nur das Gefühl, dass hier Model 3 (wo das tatsächlich ein Thema ist) und Model S verwechselt werden - obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen hatte.

Beim Model S weiß ich sicher, dass es Anhebepunkte gibt, wo Hebebühnen ohne irgendwelche Spezialadapter angesetzt werden dürfen.

Die Anhebepunkte sind in der Anleitung beschrieben, s. S 203 tesla.com/sites/default/fil … _de_ch.pdf

Gruß Mathie

Andere Werkstatt suchen. Es sind Auflagepunkte definiert, um die HV-Batterie nicht zu beschädigen, Zubehör braucht es keines.

Danke. Die Seite 203 in der Fassung von Oktober 2019 hatte ich ausgedruckt dabei; man hatte sich aber leider geweigert, die anzuschauen: Tesla schreibe da vielleicht was, aber das Netz sei voll von gegenläufigen Informationen. Das möchte ich nur verstehen.

Eure Antworten scheinen mir aber alle in die richtige Richtung zu laufen …

Meine Werkstatt hat 4 Holzstücke in Größe der 4 Auflagepunkte und legt diese auf die Hebeflächen der Hebebühne (mein Tesla ist der zweite in dieser Werkstatt).

Interessante Sichtweise. Der Hersteller beschreibt was in der Anleitung, aber dem Netz wird eher vertraut.

Beim Model S braucht es keine speziellen Tools.

Steht davon auch nix in der Anleitung (jedenfalls damals nicht in meiner). S.o. .

Wenn die Werkstatt das behauptet : falsche Werkstatt. Ich habe bei meinem Model S in 4 Jahren 2 x pro Jahr die Reifen ohne so irgendwelche „Tools“ wechseln lassen.
Was die Werkstatt aber - eigentlich - bräuchte, ist ein Hochvoltschein (davon gibt es wohl mehrere Stufen):
blog.wm.de/details/hochspannend … fahrzeugen

Wobei das in Bezug auf das Reifenwechseln wohl eher eine rechtliche/haftungsrechtliche Sache ist.

Wahrscheinlich hat er diesen Thread gelesen.

:open_mouth: Na dann kann ich meine Empfehlung von weiter vorne nur nochmal wiederholen!

Viel Erfolg bei der Suche nach einer Werkstatt, die sich an Herstelleranweisungen hält!

Gruß Mathie

Ich hab für mein S davon vier Stück gekauft. Mittwoch gehts zum Opel Händler um die Winterreifen auf die Serienfelgen zu ziehen. Im Sommer gibt es dann neuen hübschere Schuhe :wink:

Ich war heute bei Reifen.com in Münster.
Die hatten verschiedene Adapter für Tesla in der Werkstatt . Das machte alles einen sehr professionellen Eindruck!
Leider sind die falschen Reifen geliefert worden…deshalb habe ich nächste Woche
einen neuen Termin :wink:

Als ich zur Eröffnung des Service-Center in St. Gallen war, habe ich eine Werkstattführung mitgemacht. Dort waren zwei Model S auf Hebebühnen. Bei beiden waren keine Jackpads oder irgendetwas zwischen Fahrzeug un den Auflagepunkten der Hebebühne.

Meine nächstgelegene freie Werkstatt hatte schon beim Prius nur widerwillig die Reifenwechslerei gemacht, deswegen. Beim Model S haben sie gleich abgewunken.

War heut wieder einmal beim Reifenwechsler meiner Wahl- jetzt schon das dritte Mal bei Ihm.
Leider standen die Hebebühnen voll.
Die Reifen wurden auf dem Vorplatz gewechselt mit einem handelsüblichen Rangierwagenheber.
Dabei schaute der gute Mann mal kurz unten rein und schon war alles gut ohne jede zusätzlich Auflage etc.
Ich denke also, es sollte wie bei jedem anderen KFZ der Auflagepunkt gefunden werden und gut ist´s.

Mein Reifenhändler des Vertrauens hat fünf Hebebühnen, wovon jedoch nur eine eine Zwei-Säulen-Hebebühne ist (bei der die Tragarme von der Seite unter das Auto geschoben werden).
Da ich kein Luftfahrwerk habe, kann ich mein Model S nicht hochfahren, was dazu führt, dass - sobald es auf einer der anderen Bühnen steht - nicht genug Platz für genug Unterlegmaterial übrig bleibt.
Eine dünne Hartgummiplatte reicht so gerade eben, aber wehe die kommt mal an ihre Verschleißgrenze, dann liegt der Wagen mit seinem ganzen Gewicht auf dem Akku auf.

Aus dem Grund weise ich einfach immer darauf hin, dass das Fahrzeug ausdrücklich nur auf der Zwei-Säulen-Hebebühne angehoben werden darf.
Die Werkstatt hat es immer direkt in den Auftrag geschrieben und auch sofort die entsprechende Bühne für den Termin geblockt, damit keiner sie spontan für einen anderen Auftrag belegt.

Eine Werkstatt, die lieber irgendwelchen Foreneinträgen als den Herstelleranweisungen glaubt, wäre bei mir direkt unten durch und sähe mich nie wieder.

Ich habe mir für meinen REifenwechseltermin bei der WErkstatt ums eck solche „JackPads“ für Gesamt €30 gekauft und diese Sicherheitshalber mitgenommen weil ich mit dem Model S das erste Elektroauto dort war. Und wegen €30 nicht riskiren wollte das die Batterie beschädigt wird. Und seitdem liegen die bei mir jetzt im Kofferraum.

Deine Werkstatt ist ein Witz…
suche dir eine andere, jeder anständige Reifenservice kann es…

Ich möchte sie mir nicht kaufen, aber interessehalber: wo gibt es 4 Jackpads für zusammen 30€? Der vorige Link bietet sie für 28,80$ pro Stück an, aber nur, wenn man 4 kauft.