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Auf steigende Ölpreise gesetzt, und vorerst verzockt.

Ein Wahnsinn Öl auf offener See zu lagern, gerächt bestraft :slight_smile:

manager-magazin.de/unternehm … 22759.html

Benzin € 1,46 am früh am Morgen.
Habe nicht getankt.
Alle weiteren Tankstellen waren so früh am Morgen noch geschlossen.

Abends wieder bei € 1,34.

Also, diese Tanker stehen in einem Zusammenhang von Ebbe und Flut.

Ich lese das immer wieder hier im Forum. Schwankende Tagespreise und geschlossene Tankstellen…

In der Schweiz wäre mir sowas noch nie aufgefallen… Speziell :exclamation:

Keine Ahnung mehr, was Benzin pro Liter aktuell kostet.

:smiley:

Solange der Ukraine-Konflikt andauerd, sorgen die Amerikaner für hohe Fördermengen und niedrige Ölpreise, die haben gerade einen Wirtschaftskrieg mit Russland.

Haben sich die Ölhändler wohl verzockt, macht nichts, wirds halt an der Tankstelle drauf gehauen :laughing:

Danke vmax, das sind die (wenigen) Beiträge von die das Forum hier berreichern :wink:

Gibt’s bei uns auch nicht.

Ach ja: ich habe auch nicht getankt :laughing:

Benzin? Wird das pro Liter abgerechnet? Ich rechne in kWh.

Hä?? Was ist denn „Ölpreis“"??? :mrgreen:

Der Preis für das schwarze Blut der Wirtschaft. :wink:

Also den Artikel finde ich unlogisch. Nach meinem Verständnis läuft so ein Geschäft wie folgt:

  1. Es wird ein Tanker für einen bestimmten Zeitraum gechartert
  2. Es wird Öl mit sofortiger Lieferung gekauft und in den Tanker gepumpt.
  3. Es wird zeitgleich ein Terminkontrakt mit Fälligkeit in einigen Monaten/Jahren verkauft.

Das lohnt sich immer dann, wenn die Charterraten + der Preis für sofortige Lieferung kleiner sind als der Preis für Lieferung in der Zukunft.

Der Gewinn ist in dem Moment entstanden, in dem das Geschäft abgeschlossen wurde. Denn alle Preise sind bekannt. Der Händler kennt die Charterrate für den Tanker, seinen Kauf- und seinen Verkaufspreis. Wie sich der Preis des Öls danach entwickelt, kann ihm egal sein. Auf steigende Preise wird bei solchen Arbitragegeschäften gerade nicht spekuliert.

Fazit: Die Geschäfte haben sich Anfang des Jahres gelohnt, jetzt nicht mehr. Das heißt aber nicht, dass diejenigen verloren, die Anfang des Jahres die Geschäfte abschlossen. Es heißt nur, dass sich der Neuabschluss solcher Geschäfte jetzt nicht mehr lohnt.

Blöd nur, wenn man die Tanker langfristig gechartert hat :smiley:

Nein, denn genauso lange läuft auch der verkaufte Terminkontrakt.

Beispiel:

Kaufpreis Öl sofortige Lieferung: 48 Dollar
Verkaufspreis Öl Lieferung Juni 2016: 60 Dollar
Charter Tanker bis Juni 2016: 11 Dollar

Dann kaufe ich also Öl sofort für 48, miete den Tanker für 11 und verkaufe mit Lieferung Juni 2016 für 60 Dollar. Mein risikofreier Gewinn sind 1 Dollar pro Barrel. Ich kenne alle bis 2016 entstehenden Kosten, meinen Kaufpreis und meinen Verkaufspreis. Weitere Kosten kommen nicht auf mich zu und die Preisentwicklung bis Juni 2016 ist mir auch egal, da ich bereits den Verkaufspreis fixiert habe.

In den größten Supertanker der Welt passen wohl rund 3,2 Mio Barrel Öl. Bei 1 Dollar risikofreien Gewinn pro Barrel habe ich also 3,2 Mio Dollar verdient.

Muss aber sofort das Öl kaufen, sowie übers Jahr die Kosten vorhalten.
Macht unter 2% Verzinsung und ich trage noch das Risiko eines bei Sturm absaufenden Tankers zzgl. Umweltschäden?

188,8 Mio. müssten sich doch sicherer anlegen lassen?

Soweit klar,
die Frage ist aber, ob alle auch auf Termin gekauft haben oder einfach nur auf stark steigende Preise gehofft haben.

Das war ein Beispiel. Ich kenne weder die Charterraten für Tanker noch die Kosten der Versicherung. Für eine Bank, die sich aktuell für 0,05% das Geld bei der EZB holt, ist alles >0,05% ein Gewinn. Offensichtlich hat es sich gelohnt, sonst hätte niemand die Geschäfte abgeschlossen.

@Teekay

Da kann der Laie nur staunen, wie skrupellos manch Anleger sind.