Ich halte den Brennstoffzellen-Benziner für einen Aprilscherz, das kann nicht ernst gemeint sein.
Was mich hingegen wundert ist, dass Audi nicht auf Erdgas-Pluginhybride gesetzt hat. Damit wäre ein halbwegs umweltfreundliches Stadtauto möglich gewesen, ohne gleich große Batterien verbauen zu müssen. Die Chance hat man aber völlig verstreichen lassen und steht nun zurecht vor einem Scherbenhaufen.
Da dies nun der dritte Artikel mit eigenständigen Text ist, glaube ich nicht, dass dies ein verspäteter Aprilscherz ist. Sondern schlicht und einfach eine Schnapsidee.
Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder? SO bescheuert koennen die doch nicht sein! Kannst Du bitte URL geben, damit ich das selber nachlesen kann, weil ich kann es nicht glauben.
Mich erstaunt, WIE mit dem Thema in den Medien umgegangen wird. Also wie positiv und NUR positiv. Bislang fällt hier das zweierlei Maß auf, mit dem verschiedene Dinge bemessen werden. Ich warte mal ab, wie sich das entwickelt und ob es so bleibt bzw. ob und wann es auch fragende oder kritische Betrachtungen dazu in die Berichte schaffen.
Bis jetzt sind das aber nur 1-Mann Webseiten, die diese Interpretation des Interviews verbreiten. Ecomento hat schon in der Vergangenheit unseriös gearbeitet und falsche News verbreitet. Nachgefragt ob das wirklich so gesagt, gemeint und korrekt zitiert wurde, hat offenbar keiner von beiden.
Ich hab mir jetzt die Edition Audi bestellt, da sollte das vollständige Interview drin stehen und mehr Klarheit bieten. automobilwoche-lesen.de/abo … n-audi.php
Ab Montag sollten wir also wissen, ob der Audientwickler bekloppt ist oder ob das unseriöse Falschnachrichten sind, die verbreitet wurden.
Automobilwoche hat leider vor meiner Reise nicht mehr geliefert, dachte sowas passiert sofort. Ich hab sogar noch am Flughafen geschaut, ob ich die Ausgabe kaufen kann, aber keine Chance.
Bin erst am 1. August wieder in Hamburg. Dann spätestens sollte das Rätsel gelüftet werden, wenn kein anderer vorher darauf Zugriff bekommt.
„Für große Autos, die auf langen Strecken – etwa 600 bis 800 Kilometer – eingesetzt werden, ist die Kombination von Wasserstoff und Verbrennungsmotor eine interessante Option“, erklärte Audis Chefentwickler.“
Da steht immer noch nicht, aus welchen Elementen der Hybrid bestehen soll.
Es könnte ja prinzipiell auch ein Kombi aus Batterie und Brennstoffzelle gemeint sein?
„„Wir beschäftigen uns intensiv mit Brennstoffzellen-Hybriden“, sagte Rothenpieler der Automobilwoche. Reine Brennstoffzellen-Fahrzeuge erzeugen mit Hilfe von Wasserstoff Strom für den E-Antrieb. „Für große Autos, die auf langen Strecken – etwa 600 bis 800 Kilometer – eingesetzt werden, ist die Kombination von Wasserstoff und Verbrennungsmotor eine interessante Option“, erklärte Audis Chefentwickler.“
"„Brennstoffzellen-Hybride könnten schneller eine wichtige Rolle beim Erreichen der Flottenziele spielen als viele glauben“, so Rothenpieler weiter. "
Prinzipiell denkbar schon, aber würde in meinen Augen gar keinen Sinn haben, denn welchen Vorteil hat man, wenn man von einer Energiequelle (H2) abhängig ist, diese dann aber auf zwei Arten (Verbrenner und Brennstoffzelle) nutzen kann?
Oder denkst Du an einen Wasserstoff-Verbrenner ohne Brennstoffzelle ergänzt durch einen kleinen Akku für vielleicht 50 oder 100 km elektrische Reichweite? Dann würde die Bezeichnung Brennstoffzelen-Hybrid aber nicht mehr passen.
Wäre wirklich mal interessant, das komplette Interview zu kennen.
Ich denke in der „Audilogik“ macht es schon Sinn Brennstoffzelle und Hubkolbenmotor zu kombinieren.
Brennstoffzellen mit genügend Leistung sind nun mal groß und teuer. Und wenn man dann doch noch einen Grund hat einen Hubkolbenmotor völlig neu zu entwickeln haben zumindest ein Teil der Leute im Konzern die sich mit Verbrennern beschäftigen weiter eine Existenzberechtigung.