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Audi's Adaptiver Fahrassistent gegen Autopilot - Erfahrung?

PS: Weiß denn jemand, wann die Erkennung von (bspw. von variablen) Geschwindigkeitsbegrenzungen implementiert werden soll?

Sag’ ich doch schon lange. Das Model 3 ist ein Traumauto, aber der Autopilot in ein Witz und einfach ********.

Ohje da schwant mir böses. Am Montag hole ich mein M3 und hoffe dass er Autopilot nicht so schlimmt ist wie beschrieben …
Eine Verschlechterung ggü. den Audis wollte ich eigentlich nicht haben (abgesehen von max 150kmh, damit kann ich leben)

Auch wenn er nächste Woche schlechter wäre:
Es ist eine Frage der Zeit, wird er bestimmt besser sein. Und es wird nicht Jahre dauern.

Ehrlich gesagt empfinde ich die max. 150 km/h doch als deutliches Manko. Ob solche Assistenzsystem nun auch Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h unterstützen sollten, sei mal dahingestellt, aber in Deutschland fährt man locker 160-180 km/h als Reisegeschwindigkeit. Das nervt schon ziemlich da jedes mal den AP zu deaktivieren. Und wehe man beschleunigt selber mit dem Fuß jenseits der 150 km/h. Da wird man gleich bestraft und der AP komplett deaktiviert für den Rest der Fahrt.

Zumindest der Tempomat sollte auch >150 funktionieren.

Vor einiger Zeit hatte ich einen US-Vergleich von Assistenzsystemen gelesen und da kam Tesla auf den 5. oder 6. Platz.

Auch die fehlende Smartphone-Anbindung und Navi ohne Zwischenziele überrascht negativ.

@Panzerkeks85, sehe ich auch so.

Ich werde, wenn schon das Thema AP gegen Fahrassi Audi hier lautet, bei Gelegenheit einen EQC testen.
Hatte da vor Monaten eine A-Klasse mit Fahrassi Paket kurz getestet, war beeindruckend. Bei MB wird bis 210km/h geregelt, soweit ich mich erinnere. Beim EQC natürlch eher weniger. :wink:
Für mich ist Tesla mit seinem AP und TACC weit abgeschlagen.

Ich bin doch ein wenig erstaunt ob der Richtung in die sich dieser Thread entwickelt hat. Scheinbar habe ich da einen Nerv getroffen. Ich hatte ehrlich gesagt die Befürchtung hier von Tesla-Fanboys niedergemacht zu werden. Es ist schön zu sehen, dass eine objektive Diskussion in einem Internetforum möglich ist.

@Tom9404 - bitte berichte unbedingt, wenn du einen EQC gefahren bist. Würde mich sehr interessieren.

Erst, wenn das Mobileye-Patent auf die kamerbasierte Schildererkennung ausläuft. Tesla und Mobileye haben sich damals beim Ende von AP1 leider im Streit getrennt, so dass sich Tesla kaum die Blöße geben wird, bei Mobileye um eine Lizenz zu betteln, und wenn wäre sie unbezahlbar :imp:

Ich finde die Audi Assistenten schlechter als die vom Tesla. Oft werden vorausfahrenden Fahrzeuge vom Audi nicht erkannt. Auch die Fahrspuren werden trotz sehr guter Markierungen auf Autobahnen nicht zuverlässig und immer erkannt. Von Zeit zu Zeit steigt der Spurhalteassi einfach aus, ohne erkennbaren Grund und ohne dies irgendwie mitzuteilen. Die Verkehrszeichenerkennung wird von den Navidaten überschrieben. Das nervt schon sehr, gerade, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn ist und er bremst plötzlich auf 80 km/h runter. Manchmal reißt es auch ohne erkennbaren Grund am Lenkrad. Bei hohen Geschwindigkeiten sehr gefährlich, deswegen nutze ich den Spurhalteassi bis so maximal 130 km/h. Besser als beim Tesla ist der Spurwechsel gelöst: Blinken deaktiviert den Spurhalter kurz, Spur wechseln, fertig. Beim Tesla ist mir das viel zu träge und kompliziert. Jedoch gefällt mit die AP-Fahrerei besser. Die ist einfach präziser. Auf der rechten Spur fahren lassen macht der Tesla schon perfekt. Stauassistenten sind weder von Audi noch von Tesla nutzbar. Die bilden einfach keine Rettungsgasse. Nach der anfänglichen Spielerei nutze ich die Systeme in beiden Fahrzeugen immer weniger, einfach, weil sie nicht zuverlässig funktionieren (Audi) oder nicht zu meinem Nutzerprofil passen (Tesla)

Zwei grundsätzliche Sachen vergesst ihr: Tesla’s Autopilot2 sind Supercomputer die mit Hilfe künstlicher Intelligenz trainiert werden und er bekommt Updates. Er wird also nach und nach besser im eigenen Auto. Auf Twitter kursieren gerade Videos von Version 10 https://mobile.twitter.com/tesla_truth/status/1174597646448652288 bei denen jemand 1 h ohne Eingriff mit dem Autopiloten fährt. Verkehrszeichen sind also nur eine Frage der Zeit.

Bei den deutschen Herstellern wird derzeit eine programmierte Version verwendet: wenn Kurve, dann lenke links 15 Grad usw … wie auch bei AP1.

Und über 150 kmh sind auch nur für den deutschen Markt relevant und in den letzten Jahren hat sich das zumindest bei mir als angenehme Reisegeschwindigkeit rausgestellt und als guter Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Verbrauch.

Wenn man das unbedingt schneller benötigt, sollte man vielleicht keinen Tesla wählen.

Ich habe mir auch schon einige Videos vom A8 mit deren Spurhaltesystem angeschaut - es scheint dort auch echt gut zu funktionieren - jedoch finde ich nicht so viele Unterschiede zu meinem bisherigen AP1. Auf den AP2 bin ich sehr gespannt - wie weit die Entwicklung inzwischen ist. Das aber allein schon die Verkehrszeichenerkennung nach 2,5 Jahren immer noch nicht funktioniert zeigt vielleicht auch die Komplexität von einem System mit KI und zeigt vielleicht auch, dass es noch eine ganze Weile dauern könnte, bis man es vollständig beherrscht.

Ich bin mit AP1 garantiert Richtung 90% meiner Strecken gefahren. Das sollen andere Hersteller erst mal schaffen.

Damit würde es nie eine Verkehrszeichenerkennung geben. Das Patent läuft aktuell bis 2030 und ist dann wieder verlängerbar.

Wie Tesla damit jemals autonom fahren will, ist mir ein Rätsel. Da aber ja angeblich bis zum Jahresende Stop-Schilder erkannt werden sollen, gibt es offensichtlich doch eine Schilderkennung. Ob Stopschild oder Geschwindigkeitsanzeige, beides ist vom Mobileye-Patent abgedeckt.

Ich vermute Tesla hat eher technische Probleme. Eventuell ist die Kamera zu schlecht, um sicher z.B. 6, 8, 9 und 0 auseinander halten zu können. Das würde auch die funktionierende Stop-Schild-Erkennung erklären. Das Schild hat weltweit eine einmalige Form. Da muss der Prozessor nicht die Information auf dem Schild selbst interpretieren sondern es reicht die Schildform zu erkennen.

Das ist wohl eher ein schlechter Scherz, oder?

Ich glaube nicht an die Geschichte mit dem Patent, weil das auch für das Stop-Schild gelten würde. Der Grund muss also auf technischer Ebene sein und da liegt das mit 3,6,8,9 und 0 nahe. Die sind schwer auseinander zu halten, wenn das Bild nicht gut ist. Das aus einem Video-Stream zu erkennen macht es noch schwerer. Ständig ändernde Lichtbedingungen, unterschiedliche Kontraste (Verschmutzung, Alterung), unterschiedliche Sichtwinkel, je nach Schildhersteller andere Reflexionen, …

Das kann nicht sein und ist auch nicht. Es sind mit Sicherheit andere Gründe.
Zudem bin ich sehr sicher, dass das Problem Zeitnah gelöst werden wird.

Es liegt mit Sicherheit nicht an der „Sicht“, denn gucken kann das Teil sehr gut. Neulich bei Mailand: Regen, Gegenlicht und italienische Straßenmarkierungen. Der AP hat die Fahrspur besser gesehen als ich.

Seit letztem Update: Unnötige Notbremsungen beim anrollen auf wartende PKW an der Ampel (5 km/h, 3 m Abstand). Wenn mir einer hinten drauf gefahren wäre hätte der gedacht, dass ich seine Versicherung abzocken will.

Ich kann deine Beschreibung zu Audi bestätigen, die Fahrspurerkennung ist dort sehr schlecht. Hatte allerings zuletzt nur ACC + Spurhalte und nicht lenken.
Zum Thema 150kmh wäre es schon schön wenn zumindes der Abstandstempomat bis 200kmh funktionieren würde. Das mit dem Lenken wäre hier total unnötig.

Das ist es: Der Spurhalteassistent (weiße Linien Erkennung)) ist bei Tesla viel viel besser als das TACC. Man kann mit 100 in einen Tunnel fahren, von hellem Sonnenlicht ins dunkle mit relativ schlechten Markierungen und da ruckelt nichts. Da ist Tesla bereits auf einem „superhuman“ Level. Die schlechte TACC reist aber alles wieder nach unten. Das wird auch dadurch forciert, dass Tesla so einen großen „Hebel“ am Fahrpedal hat. Neulich bin ich wieder Passat BJ. 2018 mit TACC gefahren. Wenn man genau fühlt, dann hat er ähnliche Hüpfer drin wie die Tesla ACC. Durch mangelnde Beschleunigung (positive wie negative) wird aber einiges ausgeglichen.
Ich bin ebenfalls gespannt, wie es mit V10 in D wird. Die Beispiele aus den USA scheinen vielversprechend. Bei langsamen Verkehr kann die V9 auch heute schon Autos gut erkennen, die dabei sind auf meine Spur zu wechseln. Bei höheren Geschwindigkeiten werden diese allerdings zu spät erkannt, was dann zu ruckartigem Bremsen führt.

Also ich bin mit dem Tesla AP (ohne EAP) bisher sehr zufrieden. Bin heute das erste Mal von München zum Chiemsee mit AP gefahren. Hat alles ohne Probleme funktioniert. Vorher hatte ich einen A4 BJ2017 mit ACC und Spurhalteassi. Das ist für mich gar nicht so vergleichbar.

Was mir jedoch wirklich fehlt ist die Verkehrszeichenerkennung…puh…das was da Tesla jetzt anbietet ist überhaupt nicht zu gebrauchen. :unamused: :cry:

Gibt es eigentlich andere Hersteller bei denen der Spurhalteassistent auch ohne Fahrbahnmarkierungen funktioniert? Als ich in Norwegen unterwegs war konnte ich den AP sogar auf abgefrästen oder neu geteerten Straßen ohne Markierung aktivieren, war für mich sehr beeindruckend wie souverän der AP da gefahren ist. Da ist er schön rechts geblieben und hat die nicht vorhandene Spur sogar angezeigt, nur wenn die Straße etwas eng wurde hat er geeint sie wäre für ihn alleine da;)
Kenne zwar nur den AP von Tesla und der hat halt wirklich noch einige Macken aber ich hätte die 5500km durch Skandinavien nicht ohne fahren wollen, war für mich einfach nur traumhaft vor allem bei schlechten Wetter und in Tunneln.
Ich kann echt nicht verstehen warum der AP hier so schlecht gemacht wird und vermute dass eher die deutsche Autobahn mit den extremen Geschwindigskeitsunterschieden der Grund ist, aber dafür ist er auch nicht entwickelt und das Problem betrifft nur einen winzigen Teil der Welt;)