Audi möchte Tesla Kunden für sich gewinnen.

:laughing:

Na ja… Meine Vermutung: 450 km im europäischen Zyklus, 250 km real, wird nur in CARB-Staaten verkauft (so ein paar hundert im Jahr wenns hoch kommt), kein Frunk, kein Platz im Kofferraum, 2,6 Tonnen, >5 Sekunden von 0-100, keine Schnelladung, Preis >100.000€/$.

Du Schwarzmaler :astonished: CCS wird es als aufpreispflichtige Option geben, wetten? Falls das Auto jemals in den Verkauf gelangt.

Ich würde vermuten, dass es bis dahin bereits CSS2 (oder wie auch immer das heißen mag) geben wird, so dass der neue Audi auch bei der Ladegeschwindigkeit mit dem Tesla mithalten kann. Unklar ist noch, welche Auswirkungen dies auf eine eventuelle Akkugarantie haben wird.
Leider sind die passenden Ladesäulen noch sehr selten, so dass diese Option kein Verkaufserfolg wird.

Oh yeah - basiert auf Verbrenner Modellen - wo kommen dann Batterien für 450 km Reichweite hin?

LOL

Frank

  • wie schon gesagt wurde, kein Frunk, kleiner Trunk.
  • Die Händlerschaft wird bei rein elektrischen Fzg. revoltieren, oder Audi baut dort die Notwendigkeit einer 20.000er Inspektion mit ein.
  • Kann man den Vorbestellen, wie sieht er aus ? NEIN.

Die Ingenieure von Audi müssen erst einmal liefern…2017 ? never !!

P.S.: Nicht falsch verstehen, ich hoffe die Elektromobilität in DE kommt in Gang, aber ausser Zeitungsberichten kommt da leider nichts.
Bei einer lange S-Klasse mit 500-600 km Reichweite im NEFZ rein elektrisch und Schnellladestationen bin ich sofort dabei !!

Wie sehen denn die US-Auflagen für ein Null-Emissionsfahrzeug aus?
Fallen darunter auch Plug-in-Hybride, die aber eine bestimmte Meilen-Anzahl elektrisch zurücklegen können müssen?
Ich glaube noch nicht an ein reines Elektroauto (also auch ohne REX) von Audi.

in den Bundesstaaten, die die CARB-Emissionsgesetzgebung aus Kalifornien übernommen haben, ist ein gewisser Prozentsatz an Null-Emissions-Fahrzeugen von allen verkauften Fahrzeugen vorgeschrieben. Dieser Prozentsatz liegt momentan bei homöopathischen 0,7%, was zu solchen „compliance cars“ wie Toyota RAV4 EV geführt hat, die vom Hersteller subventioniert aber nur in sehr begrenzten Stückzahlen auf den Markt kamen.
Als Zero Emission gelten reine E-Fahrzeuge, Brennstoffzellen-Fahrzeuge, und manche E-Fahrzeuge mit Range Extender. Letztere qualifizieren sich nur, wenn der Range Extender nicht manuell in Betrieb genommen werden kann, sondern sich nur bei zur Neige gehender Batterie einschaltet, und wenn die zusätzliche Reichweite durch den Range Extender niedriger ist als die elektrische Reichweite. Der BMW i3 in der US-Version ist hierauf maßgeschneidert.

Mehr zu CARB hier: de.wikipedia.org/wiki/Zero_Emission_Vehicle

Es reicht nicht, aufpreispflichtig eine Schnelllade-Steckdose ans Auto zu schrauben. Es muss auch der passende Stecker samt dahinter liegendem Ladegerät vorhanden sein. Und zwar dort, wo man langfährt, nicht auf dem zugeparkten und nach 18 Uhr abgeschlossenen Hof des Audi-Autohauses am Stadtrand. Daher dürfte die Aussage „nicht schnellladefähig“ unabhängig vom Vorhandensein eines entsprechenden Schnellladeanschlusses zutreffen.

Vermutlich da, wo sie bei der MQB und MLB eingeplant ist: im Antriebstunnel und hinten anstatt des Tanks. Ganz so unausgereift ist Volkswagen da nicht mehr wie einige glauben. Nur haben sie halt keine Plattform für reine E-Mobilität entwickelt (die wie ein A2 aussieht…), sondern nutzen eben Serienprodukte. Der Vorteil ist, dass sie auf ihren Produktionsstraßen somit frei skalieren können und die Kosten sinken, und die Technologie vergleichsweise schnell in komplett andere Fahrzeuge portiert werden kann. Der Nachteil ist dann die Nutzbarkeit. Aber ich glaube den Frunk zu verlieren dürfte noch am verschmerzbarsten sein.

Details kann man im eGolf ansehen, der hat die Batterie eben auch unten und somit einen vergleichsweise tiefen Schwerpunkt. Vermutlich wird dieser Tesla-Hinterherhechler wohl auch deshalb ein SuV, damit man unten noch mehr Batterien verbauen kann.

Ich kann hier nicht verstehen, warum jeder Versuch eines deutschen Herstellers doch an der E-Mobilität mitzumachen hier ignoriert oder lächerlich gemacht wird. Der eGolf ist bis auf die winzige Reichweite in der Assistenztechnik dem Tesla (noch) überlegen, und wird von ihm wohl erst einmal nicht so richtig überholt werden. Das Lichtsystem wird sogar noch für eine ganze weile besser bleiben. Es fehlt den Deutschen (und eigentlichen allen hier verfügbaren) Herstellern außer Tesla eben nur an der Reichweite. Sie sind hier angeblich drei Jahre zurück. Warten wir doch mal diese drei Jahre (bzw. bis nächstes Jahr für den RS8 e-Tron…).

Zudem glaube ich, dass wenn die Deutschen Hersteller endlich alle hier auf Fahrt kommen das Wirrwar mit den Ladekarten und Verbünden hier (und in Rest-Europa) wohl ganz schnell der Vergangenheit angehören wird. Auch ein Vorteil für alle E-Mobilisten.

Generell finde ich das nur-laden-lassen eigener Fahrzeuge für dämlich (siehe BMW). Wenn alle Deutschen (Premium-)Hersteller dabei bleiben, dass nur eigene Marken bei ihnen laden dürfen, dann ist das A) vertriebstechnisch dämlich und B) ein großer Vorteil für Audi. Denn ich glaube nicht, dass ein Audi nicht bei VW laden können wird. Und die gibt es praktisch überall, und sie sind/werden mit 22kW CCS-Steckerboxen ausgestattet die man (zumindest bei allen mir bekannten Händlern) zu jeder Tageszeit erreichen kann.

Persönlich hoffe ich ja, dass der VW-Konzern (und andere) clever ist (sind) und sich bei den SuCs beteiligt - zusätzlich zum CCS-Standard. Das wäre zwar kein eigener Fortschritt-Durch-Technik, aber wenigstens -Durch-Cleveres-Mitmachen-bei-Fremder-Technik. Auch wäre dann vermutlich sofort an allen SuCs Halteverbot für Nicht-Elektrofahrzeuge. Allein, der Glaube fehlt.

Genaso ist es! Alles andere - Assistenzsysteme, Licht und all der andere Schnick Schnack hilft nicht wenn die Reichweite nicht da ist. Wer diesen „Quatsch“ zum Kaufkriterium macht ist entweder auf die Werbung reingefallen und/oder ein FANBOY der der Verbrenner Dinos. Ja und ich freue mich über jeden e-UP, I3 und e-SMART den ich sehe. Aber kaufen? Nein Danke denn dann müsste ich weiter einen Verbrenner haben - und die Zeiten sind definitv vorbei!

Mir ist nach 30Jahre „AUDI fahren“ , ab dem nächste Jahr den Buckel runterruschen. Verlorene Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Sollen Sie erstmal Gleichziehen oder Verbessern.

Die Deutschen könnten auch von der Reichweite wesentlich mehr bieten. Aber sie wollen nicht! Die Stückzahlen der E-Mobile soll vorerst sehr gering gehalten werden. Die wollen keinen elektrischen Verkaufsschlager.

Kann man schön erkennen an dem Angebot von Daimler in China. Dort ist eine größere Reichweite kein Problem.

Deswegen sollte man sich nicht der Hoffnung hingeben dass es bald ein zum Tesla vergleichbares Fahrzeug von einem deutschen Premiumhersteller geben wird. Die werden schon dafür sorgen, dass es sich nicht zu gut verkauft. Und das geht nur wenn elementare Dinge eben nicht dabei sind. z.B. großer Akku oder Schnellladefähigkeit oder Schnelllade-Stationen.

Ich befürchte selbst wenn die deutschen Hersteller -jetzt- vielleicht die Zeichen der Zeit erkannt haben/erkennen würden und jetzt „wollen“: Sie „können“ wohl nicht, zumindest kein Fahrzeug mit Tesla-Reichweite zu einem konkurrenzfähigen Preis und dann noch was dran verdienen. Es ist deshalb ziemlich schwer das zu lösen, deshalb wird erstmal abgewartet zumal die Lage vermeintlich nicht existenzbedrohlich zu sein scheint.

@boris und ganz neben bei noch ein sc Netz

Wer 2018 ein langstreckentaugliches E-Auto zu einem konkurrenzfähigen Preis auf die Straße bringen will, der braucht vor allem eines: Preiswerte Batterien in großer Stückzahl.

Kleine Stückzahlen geht nicht, da haben wir mittlerweile genug Versuche gesehen. Teure Batterien geht auch nicht, da entweder zu wenig Reichweite rauskommt oder das Fahrzeug zu teuer wird.

Und für den Zeitrahmen 2018 muss man jetzt mit dem Aufbau einer Produktion beginnen und die Zelltechnologie dafür festlegen. Die wird noch inkrementell verbessert, aber Labordurchbrüche sind bis 2020 nicht in Massenproduktion zu bringen.

Tesla macht schon alles richtig mit der GigaFactory.

Meine Prognosen:

  1. Audi und Co werden zuschauen und bei der zweiten Gigafactory zu Kunden/Abnehmern werden.
  2. Tesla wird mit dem Bau der zweiten GF beginnen, bevor die erste die volle Produktion (2020) erreicht hat.

Korrekt, wenn man unbedingt einen E-Antrieb braucht.

Besseres Licht, Nachtsichtsysteme, City Safety Systeme und Frontkameras haben einen nachweislichen Sicherheitsnutzen. Passt aber gerade nicht in die Argumentationslinie, ich weiß. ELEKTROMOTOR GUT… ASSISTENZSYSTEME DIE TESLA NICHT HAT SCHLECHT. Klar! :laughing:

Sei doch froh dass nicht sofort jeder Tesla kauft. Erstens betrüge die Lieferzeiten mehrere Jahre, zweitens bekämmt ihr keinen Platz mehr am SuC. Dann würde ich Euch gerne mal hören. Hier wird ja schon geschimpft wenn zwei von sechs SuCs legal für 30 Minuten zugeparkt sind. :unamused:

Ja, nicht unwahrscheinlich. Ich fände auch gut wenn Audi die Tesla-Ladetechnik gleich mitnäme (und auch andere). Wird aber vermutlich nicht passieren…

Tesla könnte aufgrund der Entwicklung sogar evtl. im Oberklassemarkt und gleichzeitig Zulieferer bleiben wollen, wenn die Chinesen von unten in den Billigmarkt drücken. Ihr Ziel für einen Technologiewechsel könnten sie nämlich sogar erreichen bevor der 3 auf dem Markt kommt.

Mit dem kleinen Detail das Denza nicht in Europa vertreten ist. Allerdings ist die Grundaussage korrekt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sowohl eine Kombination aus Verspätung, Verfügbarkeit von Batteriezellen, Ladeinfrastruktur-Probleme und v.a. die Angst den eigenen technischen Ruf zu ruinieren hier Bremser ist.

Die Verspätung könnte auch daher kommen, dass die meisten deutschen Hersteller praktsich alle alternativen Antriebe erforschten. Benzin, Diesel, Erdgas, Flüssiggas, Wasserstoff und Elektro. Hätten sie sich von Anfang an auf nur Elektro festgelegt, dann wären sie wohl auch weiter.

Zudem ist eigentlich auch klar, warum Tesla es anders gemacht hat: hätten sie zuerst auch mit kurzer Reichweite angefangen hätte es niemand gekauft und Tesla wäre gescheitert. Sie haben einfach eine Mittelstrecken-Fahrzeug mit Supermotorleistung und sonst recht durchschnittlicher technischer Ausstattung zu Oberklassefahrzeug-Preisen angeboten (nach dem Roadster natürlich). Und mit Erfolg. Für genügend Leute hat der Hypermoderne E-Motor (und SuCs) die anderen Nachteile weggeblassen. Einige wenige US-Amerikaner haben es auch sicherlich nur wegen den Beschleunigungswerten, dem grünen Mäntelchen und/oder weil es US-Amerikanische High-Tech ist gekauft. Aber egal. Jetzt hat Tesla einen super Ruf und das Geld für einen kostengünstigen Mittelklassewagen. Die anderen Hersteller kommen halt von „unten“. Die wirklich interessante Frage ist, wer dort zuerst ankommen wird. Vermutlich die Chinesen. :wink: :stuck_out_tongue:

Ich halte es da mit diesem Zukunftsforscher Lars Thomsen. Der Wandel wird plötzlich kommen. Aber der Umstieg braucht Zeit, weil es garnicht genügend Produktionskapazität für die Autos haben wird.

Tesla und Denza können einfach nicht alle Autos bauen. Viel wichtiger ist daher wohl eher, wo eine Marke im Vergleich zu den anderen Herstellern steht. Und die sind fast gleichauf (bzw. gleich weit hinten). http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_production_battery_electric_vehicles

Die Zukunft ist unsicher. Und spannend. Und wenn diese Flow-Zellen funktionieren, wird vielleicht alles noch einmal ganz neu gemischt.

Übrigens ein Blick ins Tesla-Land Norwegen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Volkswagen_Golf#Volkswagen_e-Golf

Naheris, mir scheint, dass du so langsam Deine waren Interessen zeigst …

+1

Was man auch aus der oberen Nachricht hätte interpretieren können ist, dass Tesla mit der Ansicht, mittelpreisige E-Fahrzeuge würden sich verkaufen, 100% recht hat. Wenn schon der eGolf (mittelpreisig) sich gut verkauft, wie geht dann wohl erst das Model 3?

Ist aber natürlich einfacher jede Nachricht die einen Deutschen Hersteller nennt erst mal zu bashen ohne Nachzudenken. Ihr lobt Tesla in die Höhe, stört Euch an der Unfähigkeit der Deutschen Hersteller, und beschwert Euch wenn jemand in einem Thread zum Thema mal zeigt, dass sich die Situation doch langsam verändert. Welches wahre Interesse habe ich denn? Euch davon zu überzeugen, dass nur Kurzstrecken-E-Autos sinnvoll sind? :unamused:

Edit: „nur kleine E-Autos“ zu „nur Kurzstrecken-E-Autos“.

@Naheris: ich glaube niemand würde dir widersprechen dass es super wäre wenn es e-Mobile deutscher Hersteller im Preissegment von 20-35k geben würde die eine reale (!) Reichweite von 300+km bei jeder Witterung haben…
Natürlich wäre es super, wenn ein Fahrzeug wie das MS 30k weniger kosten würde und noch 100-200 km reale Reichweite mehr hätte…

Komisch ist nur, dass die deutschen Hersteller bisher nur e-Mobile anbieten die als 2. oder 3. Fahrzeug neben einem Verbrenner ihren Dienst tun und sich ansonsten in Ankündigungen und idiotischer Werbung hervortun. Dazu noch so tolle Initiativen wie CCS…
Ich kann aus meiner Erfahrung in der deutschen Automobilindustrie sagen: bislang wollen (wollten) sie nicht. TESLA und die (Chinesen!) zwingt sie jetzt etwas zu tun. Die internen Widerstände sind gigantisch. Das ökonomische Risiko hoch - das gilt sowhl für die die zu spät reagieren als auch für die die zu früh agieren. Wenn wir in Deustchland Pech haben wird es VW, BMW und Mercedes so gehen wie ENBW, E.ON und RWE. Ich wünsche uns das nicht - aber unwahrscheinlich ist es nicht - leider!