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Auch mein Tesla wurde gestohlen

@Abeck01: Mein Beileid, solche Situationen wünscht man niemandem.

Diese Pedalsperre wäre mir deutlich zu viel Aufwand. Spätestens nach zwei Wochen hat man die Nase voll und das Ding liegt nur noch im Kofferraum.

Meine Strategie ist: Passwort nicht bei Online-Diensten hinterlegen und Schlüssel abends in die Handytasche, die hier im Forum mal empfohlen wurde. Für alle weiteren Eventualitäten ist die Versicherung zuständig.

Wobei gerade diese Lenkradsperren sehr einfach zu entfernen sind. Bei der reinen Pedalsperre
ist das schon schwieriger.

Und das Online-Paswort keines falls irgendwo hinterlegen und nur die offizielle Tesla-App nutzen, keine Apps von Drittanbietern.

:mrgreen:

habe es jetzt mal bei eBay bestellt. müsste laut maße passen.
kann gut sein, dass ich bald die nase davon voll habe, aber ich versuche es mal mir anzutrainieren :smiley:

Ist ja echt Mist, dass Teslas inzwischen wohl auch bei Dieben sehr begehrt sind. Wünsche Dir schnelle und faire Regulierung des Schadens!

Habe anlässlich unseres Urlaubs, wo das Auto auch mal in Sichtweite des Hotelzimmers parkt, die Keyless-Go-Funktion deaktiviert. Ist zwar etwas unbequemer, da ich immer noch vergesse, den Fob zu drücken und dann wie doof auf den Türgriffen rumtatsche, aber im Urlaub morgens ohne Auto dazustehen, wäre doch noch blöder.

Zu Hause steht das Auto in einer nicht öffentlich zugänglichen Tiefgarage und die Fobs liegen im Büro drei Etagen drüber und es kommt niemand unbefugtes nah genug dran, um das Signal der Fobs abzugreifen - hoffe ich zumindest.

Als Dauerlösung finde ich das Deaktivieren von Keyless-Go eigentlich unbefriedigend. @Beatbuzzer bist Du mit Deiner „Bastelei“ weiter gekommen, so dass der Bewegungssensor die Batterie nicht mehr so beansprucht?

Gruß Mathie

Wo finde ich die Keyless Go Funktion zum Abschalten? Habe gestern gesucht und nichts gefunden:-(

In den Einstellungen, glaube es war bei Sicherheit. Hier der Thread in dem es stehen sollte:

Gruß Mathie

Ich schmeiß das Ding einfach hinter den Fahrersitz. Das ist so schnell angebracht, mir wurde es nach über einem Jahr noch nicht zu blöd. Zugegeben gebe ich es aber nur drauf, wenn das Auto entweder länger (zB über Nacht) oder in einer unguten Gegend steht.

Alle Tesla wurden bisher vor der eigenen Haustüre gestohlen (soweit ich mich erinnern kann)
Die schlechteste Gegen dürfte also bei Dir zuhause sein.

Hauptursache dürfte daher Keyless Entry sein. Die Funktion werde ich in jedem Fall ausstellen.

Bei der kombinierten Lenkrad-/Pedalkralle ist es so, dass hier das Lenkrad zersägt, dann kann man die Kralle problemlos entnehmen.

Bei der reinen Pedalkralle geht das nicht. Da müsste man schon Brems-und Strompedal abschneiden, um die Kralle zu entnehmen.

das kann natürlich sein. und doch kostet es zeit und macht hoffentlich etwas lärm :smiley:

Zuhause wäre der klassische Fall von „länger stehen“, also ist die Kralle drauf. :slight_smile:

solche krallen werden lautlos in unter 20 sekunden geöffnet. das fahrzeug bleibt dabei unbeschädigt.

Ach, schade.

Gegen Profis hilft vielleicht eine VIPER Alarmanlage? -> motor-talk.de/forum/erfahru … 13835.html

Oje, mein Beileid.

Ich hoffe, dass wir zeitnah eine Lösung von Tesla erhalten.

Würde den ein Google Authenticator (oder andere 2FA) helfen?

Wozu?

Das Problem ist nicht einen bewussten Schließvorgang zu sichern, das geht mit PKI&Co. ziemlich 100%ig. Das Problem ist die Faulheit der Anwender eben nicht einmal mehr einen Startknopf oder Öffungsknopf zu drücken. Keine 2FA hilft wenn sie vollautomatisch ohne Benutzer ablaufen soll.

Wenn das Auto nicht aufgebrochen wurde, könnte die Ursache dann evtl. sein, dass eine 3rd Party Software verwendet wurde? Evtl. gibt es auf Teslas spezialisierte Banden, die Zugriff auf diese Daten haben um sich gezielt solche Fahrzeuge heraus zu picken?!?

Ganz sicher nicht. Da segwayi2 selbst so ein „altes Schätzchen“ fährt, sollte das wohl eher Mitgefühl ausdrücken.

Auch von mir mein Mitgefühl und starke Nerven bei dem Ärger, den sowas nach sich zieht. Man denkt ja immer „mich trifft es nicht“, aber wenn es so weiter geht, sollte ich wohl doch mal Passive Entry abschalten. :cry: :confused:

Ich war Ende der 90er längere Zeit in Lettland, da hat niemand sein Auto ohne Lenkradkralle abgestellt. Als ich jetzt mit dem Tesla wieder da war, habe ich mich umgehört – aber kein Mensch benutzt mehr diese Dinger. Die Erklärung, die ich dazu gehört habe: Profis würden die Kralle fast so schnell entfernen, wie Du sie anbringen kannst, und elektronische Sicherungsmaßnahmen seien wirksamer. Zumindest den zweiten Teil dieser Aussage muss man wohl in Frage stellen.

Ich werde mir wohl auch wieder eine Kralle besorgen – wenn ich überhaupt noch eine finde! In den 90ern waren die in jedem Baumarkt zu kriegen, inzwischen muss man schon echt suchen. Falls jemand einen guten Tipp für ein konkretes Modell und/oder eine Bezugsquelle hat, immer gern. Am besten wahrscheinlich von einem renommierten Hersteller, der z.B. Erfahrung mit hochwertigen Fahrradschlössern hat. ABUS fällt mir da ein, ich weiß aber nicht, ob die auch was für’s Auto anbieten.

Danke, genau so war es gemeint.
Ich habe mich inzwischen an den abgeschalteten Passive Entry gewöhnt…

Ich habe auch Passive Entry deaktiviert.
In den ersten beiden Tagen erwischte ich mich dabei, wie ich verwundert aus der Wäsche guckte, weil sich die Türgriffe nicht bei Annäherung ausfuhren.
Mittlerweile ist es ein Routine-Griff geworden, während ich auf das Fahrzeug zugehe, mal eben in der kleinen Jeans-Tasche doppelt auf den FOB zu drücken.
Lieber drücke ich jedes mal zweimal auf den FOB, als dass ich eines Tages zu meinem Auto gehe, und feststelle, dass es von einer „Fachkraft für spontane Eigentumsübertragung“ an einen unbekannten neuen Bestimmungsort verbracht wurde.

Ich drücke allen(!) Betroffenen (also nicht nur dem TE hier) die Daumen, dass die Versicherungen schnell und unbürokratisch den Fall zu vollen Zufriedenheit der Betroffenen abwickeln.
Der Verlust des Fahrzeugs dürfte dabei noch das kleinste Übel sein, denn das wird ja von der Versicherung ersetzt, aber die Zeit und Nerven, die so ein Vorfall kosten, das kann einem niemand wieder gutmachen.