Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 3)

Machen wir auch nicht, aber trotzdem Danke für Deinen Rat.

Mit der Schüssel haben wir so tief ins Klo gegriffen, dass die Fehlfunktionen, schon beim einfachen AP, kaum noch ins Gewicht fallen. War mir eine Lehre und meine Frau ist eh schon kuriert.

Manchmal kommt es mir vor, als ob sich hier einige selbst alles schön reden, auf dass die Entscheidung, sich EAP oder FSD zuzulegen, nicht ganz so sehr schmerzt.

Ich drück Euch allen die Daumen, dass es am Ende, und das zeitnah, für Euch gut ausgeht und alles tip top, zeitgemäß funktioniert, wie versprochen…

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Die ersten paar Male habe ich es mir verkniffen. Wenn Du Dich schon auf Fahrzeuge anderer Hersteller beziehen willst, tue das bitte richtig. Anscheinend sind Dir korrekte Typenbezeichnungen nicht geläufig. Und ja, ich habe über ein halbes Jahr ein Model 3 besessen. Zum Rest schreibe ich nichts mehr. Anscheinend ist es Dir ein Anliegen, mangels eigener Argumente unter die Gürtellinie zu treten.

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Hierzu ein Zitat von Elon aus dem Earnings call Q2:

Well, since Andrej was writing all the code by himself, naturally, things have come to a grinding halt. And so irony.

Dies ist nach meiner Ansicht ein Versprecher, weil wenn die Ironie zum Stillstand kommt, müsste man m.E. die Aussage ernstnehmen, dass Andrej allen Code selbst geschrieben hat.
Zusätzlich würde dies bedeuten, dass das KI-Projekt von Andrej ebenfalls zum Stillstand kommen würde.

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Dir ist bewusst, dass die tollen Tesla-Verkaufszahlen hauptsächlich darauf beruhen, dass andere halt momentan nicht soviel produzieren können? Das Argument ist ja einfach mal total daneben^^

Joa, ich nenne das auch Zukunftspotential, aber man darf nicht vergessen zu erwähnen, dass Zukunft auch bedeuten kann, dass der AP gar nicht erst fertiggestellt wird. Tesla hat auch weiterhin sehr viele Probleme.
@Jul3an Schmeiss doch mal eine Zahl in den Raum, wie lang du meinst, dass Tesla noch benötigt um ein „fertiges“ System zu liefern, dass eine Zulassung erhält. Hier in DE!
Ganz im Ernst, ich sehe es auch in den nächsten 5-10 Jahren nicht, dass die Autos hier freudig autonom durch die Gegend fahren im Stadtverkehr. Mercedes darf es zumindest schon mal auf spezifischen Routen. Mal schauen wann Tesla zumindest diese Lücke schließen kann. Nächstes Jahr? Übernächstes Jahr?^^

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3 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads

Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads

Meine Güte, die letzten Beiträge sind mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass vielen im Internet jede Diskussionskultur abhanden gekommen zu sein scheint. Echt schade und danke an den Mod für‘s Aufräumen!

Ich würde die Wahrscheinlichkeit so mit 70:30 beziffern, dass Tesla im ersten Halbjahr 2023 irgendeine abgespeckte FSD Beta-Version nach Deutschland bringt, die zumindest mit VW und Co (nicht unbedingt Mercedes) gleich zieht. Schon alleine, weil sie sonst langsam viel zu sehr ins Hintertreffen geraten und ihren Ruf gefährden würden. Meine Hoffnung ist, dass es danach stetige Verbesserungen gibt, wenn auch nicht so schnell und experimentell wie in den USA, ganz einfach wegen der anderen Zulassungsbedingungen in der EU/D.

Aber ja: Es besteht das Risiko, dass Tesla das jetzt noch ein paar Jahre vor sich herschiebt. Deshalb ist mir völlig klar, dass mein FSD-Kauf die Wette eines technikbegeisterten Spielkinds darstellt, dass sich am Ende noch ziemlich über sich selbst und Tesla ärgern könnte. :grin: Aber immerhin bietet mir Tesla zumindest theoretisch die Möglichkeit, mich in ein Assistenzsystem einzukaufen, das sich weiterentwickeln wird. Das kann ich bei VW aktuell nicht bekommen. Wenn ich ein System will, das ausgereift ist und jetzt schon liefert, was es verspricht (aber eben zukünftig auch nicht (viel) mehr als das), würde ich auch eher zu VW greifen. :wink: (Bzw. hätte es getan, wenn Diess nicht gegangen worden wäre.)

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Ich habe die FAQ mal an die aktuelle Software angepasst:

Versteh mich nicht falsch, VW hatte mit seiner Software richtig ins Klo gegriffen und ist immer noch am Fehler ausbessern, aber Tesla legt es mit seinem Beta-Status halt darauf an, erstmal kein wirklich „sicheres“ System zu haben. Gefühlt mit jedem Update hat irgendeine Anzahl an Nutzern neue Probleme. Und das obwohl angeblich gar nichts mehr am AP hier gemacht wird, tauchen nach und nach immer weitere komische Sachen auf, wohingegen man bei den deutschen Systemen einen anderen Weg geht, nicht ganz so drastisch auf Userdaten basierend. Manche finden das vielleicht oldschool, aber mich nervt es langsam schon, dass egal was man sich kauft, man erstmal Beta-Tester ist, auf eigene Kosten wohlgemerkt. Gott sei Dank spiele ich keine Computerspiele mehr. Früher wurden Spiele halt mit festen Bugs rausgebracht, konnte ich mit leben^^ Heutzutage geht es aber nur noch um mehr und schnelle Kohle.
„Das Spiel muss rausgebracht werden, es ist bald Weihnachten. Aber Chef, wir haben doch grad erst angefangen, dass Spiel zu programmieren! Egal, muss raus, dann wird es halt im nächsten halben Jahr fertig gestellt und so können uns dann die dummen User auch noch die ganzen Fehler mitteilen, dann müssen wir sogar selber weniger Arbeit leisten…“
Genauso läuft es gefühlt bei Tesla, bloß dass aus 6 Monaten eher so 4-5 Jahre geworden sind und wir nicht von nem 90 EUR Spiel sondern von einer wirklich wichtigen Systemkomponente sprechen, die noch Jahre im Beta-Stadium verweilen wird, nichtsdestotrotz zig tausend EUR gekostet hat. Je mehr ich drüber nachdenke umso weniger kann ich mir das alles schönreden. Ich habe Gott sei Dank nur nen Firmenwagen mit EAP, kostet mich also kaum etwas, wenn ich aber für dieses FSD fast 8k bezahlt hätte… heftig.

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Aus der Perspektive kann ich deinen Ärger durchaus verstehen. Ich habe halt eine gänzlich andere Erwartungshaltung und würde mich freuen, die Entwicklung live mitverfolgen zu können (wenn es denn dann mal losgeht). Aber das ist verständlicherweise nicht für jeden was.

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Von japanischen Ingenieuren wurde doch damals festgestellt, dass Tesla damit 6 Jahre voraus ist. Sind also immer noch 3 Jahre
Vorsprung, also alles gut :smiley:

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Mal ne blöde Frage: Nimmt das M3 Schilder über die Kamera wahr? Ich hatte vorhin einen as Kleinlaster mit zwei 80er Schildern am Heck vor mir. M3 ist dann erstmal auf 80 angezeigt obwohl innerorts und hat dann wieder korrigiert.
Hab noch Software 2022.12.3.6

Wenn ich leicht zynisch veranlagt wäre, würde ich jetzt schreiben, dass die fortschrittlichste Hardware ohne die passende Software nicht so viel leistet, wie sie könnte :wink:

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Naja, man sieht ja an der FSD Beta was sie leisten kann :wink: aber ich weiß, bringt hier keinem was.

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Moin,

habe mal auf schnelle Welle 2 Videos zum AP gemacht und hochgeladen. In der Videobeschreibung sind noch ein paar Infos, bitte vorher lesen :wink: .

Es ist alles andere, als professionell, aber ich hoffe man kann sich da ein kleines Bild zum AP machen.

Ist meine Stammrunde, die ich ab und zu nach Updates teste.

Quer gucken bietet sich an, dann ist es etwas größer :smile:

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Ja, innerorts und auf Landstraßen ist die Erkennung per Kamera schon aktiv (wird aber gerne mal noch vom Kartenmaterial überschrieben), auf Autobahnen noch nicht, seit ein paar Tagen/Wochen aber bereits in NL/ITA/GB - wird wohl auch (hoffentlich) bald zu uns kommen. Die ersten Rückmeldungen, insbesondere aus GB, sind recht positiv, auch Schilderbrücken werden dort idR erkannt - gestern wieder hier im Forum gelesen.


Eigentlich nicht. Ist etwas schwer von Youtube einzufangen, aber die Einfärbung und akustische Warnung kommt schon bevor der Fiat wieder hinter der gelben Linie ist:

Ich denke das liegt auch nicht an einer langen Signalverarbeitung, sondern an einer Abwägung des Systems. Das Systemverhalten finde ich dem Fall korrekt, zumal da mit der Verschränkung nur sehr wenig Zeit blieb den Gegenverkehr, deinen vorausliegenden Fahrkorridor und die Linienführung zu erfassen.

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Kein Thema, sind doch gute Aufnahmen. Ich finde es spannend, wie der AP bei zulässigen 100 km/h vor Kurven teilweise auf unter 50 km/h herunter regelt, dann durch die Kurve schleicht und dabei trotzdem noch über die Mittellinie fährt. Die Aufnahmen sprechen für sich :sunglasses:

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An sich fährt er ja relativ lange Abschnitte sogar auf der Landstraße ganz ordentlich. Nimmt einige Kurven ganz gut, aber in den Kurven, in denen ich eingreifen musste, wäre es dann ziemlich unschön ausgegangen.

Fairerweise muss man sagen, dass ich die Strecke auch mit diversen VW und ein paar BMW gefahren bin und diese bei den Serpentinen zwar auch selbst abgebremst haben, aber dann komplett ausgesetzt haben. Da war der Tesla um einiges länger aktiv.

Auf der Bundesstraße und vor allem auf der Autobahn benutze ich den Autopilot dann aber sehr gern. Sieht man im 2. Video ja, dass er dort ununterbrochen aktiv ist und auch die autom. Spurwechsel sauber durchführt. Da assistiert der Tesla schon wirklich angenehm. Ärgerlich da eben wieder nur die Schildererkennung. Teilweise kennt er die Limits anhand der Kartendaten, andererseits übernimmt er auf einem 300-400m langen Stück, auf dem schon 100km/h gilt, erst sämtliche Limits der Gegenfahrbahn.

Vielleicht mach ich noch mal ein Video auf der Autobahn. Da kann ich dann auch mal die Autobahnanfahrt filmen, die NoA dann „selber“ macht. Das klappt eigentlich auch immer ganz gut, bei mir :wink:

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Anscheinend ist in den USA jetzt auch mal Leuten aufgefallen, dass Versprechungen und Realität doch ein wenig zu weit auseinander liegen:

Kalifornische Fahrzeugbehörde verklagt Tesla
Unfälle von Teslas mit Autopiloten sorgen immer wieder für Aufregung: Jetzt hat die kalifornische Fahrzeugbehörde DMV den Elektroautobauer verklagt, weil sie demnach Kunden über das Autopilot-System täuschen. Laut „Los Angeles Times“ wird die Klage gegen das Unternehmen des Tech-Milliardärs Elon Musk wie folgt begründet: Tesla habe in seiner Werbung Angaben gemacht, die „falsch oder irreführend sind und nicht auf Tatsachen beruhen“. Die Behörde wirft Tesla demnach vor, seine Fahrerassistenzsysteme besser darzustellen als sie eigentlich sind. Tesla-Autos funktionierten bis heute nicht „als autonome Fahrzeuge“, moniert die Behörde. Der „Los Angeles Times“ zufolge will die Behörde mit der Klage erreichen, dass der Autobauer seinen Kunden genauere Informationen zur Verfügung stellen muss. Tesla-Chef Musk hatte noch im Juni gesagt, wie wichtig selbstfahrende Autos für sein Unternehmen sind. Ohne Autopiloten tendiere der Wert von Tesla „gegen Null“.

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Quelle mit angeben finde ich immer nett. :wink:

Der Neuigkeitsgehalt geht aber ehrlich gesagt irgendwie gegen null, weil verschiedenste Verkehrsbehörden Tesla ja schon länger auf die Pelle rücken wollen bzw. es auch schon seit einer Weile tun (NHTSA). Irgendwie scheint aber bisher wenig dabei rumzukommen. :rofl:

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