Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Hey Leute,
ich habe mit dem Update 22.8.3 die Erfahrung dass die Geschwigkeiten zuverlässiger von der Kamera gelesen und im Screen angezeigt werden. Außerdem regelt er jetzt zuverlässig die Geschwindigkeit runter. Wie ist eure Erfahrung?

Man kann diese Leute stumm schalten. Dann ist auch dieser Thread einigermaßen lesbar :slight_smile:

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Genau DAS ist eines der „Grundprobleme“ hier.

Hier im Forum bzw. generell „tesla-fahrend“ - mindestens in DE und Ö - sind überproportional viele Privatpersonen vertreten. Davon haben wiederum sehr viele einen Tesla überhaupt als allererstes eigenes Auto oder hatten davor ein sehr altes Auto (quasi ohne Assistenz).

S und X (wo durchaus einige Geschäftskunden dabei waren) spielen nur mehr eine sehr untergeordnete Rolle und bei den 3 und Y gilt hauptsächlich obiges.

Aufgrund des größtenteils nicht vorhandenen Flottengeschäfts „fehlen“ enorm viele Leute die Erfahrungen (und damit Erwartungshaltungen) an moderne Fahrzeuge haben. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Ich gehe daher mit deiner Einschätzung konform, dass sehr viele hier mit Tesla erstmalig Kontakt mit (fortgeschrittenen) Assistenzsystemen haben.

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Eine 22.8.3 ist mir nicht bekannt. Mit der 2022.8.2 hat sich bei meinem Model 3 nichts bei Verkehrszeichen und co. geändert.

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Wir machen hier keine Dubletten auf. Du kannst stattdessen die unerwünschten User stummschalten/ausblenden.

Autopilot und Navigation (Android Auto) haben überhaupt NICHTS miteinander zu tun. Der Autopilot ist auch nicht in der Headunit verortet. Funktionen wie kamerabasierte Schildererkennung besitzen eigene Steuergeräte um unabhängig zu sein. Bei BMW ist das z.B das KAFAS. Das Steuergerät bei deinem ehem. Audi übernimmt z.B. die Kamera für Verkehrszeichenerkennung, dynamisches Fernlicht, Fernlichtassistent und Spurhalteassistent. Kommt meistens von Bosch oder irgendwelchen Herstellern, von denen du noch nie gehört hast ( z.B https://www.autoliv.com/ ).

Ich will niemand stummschalten.
Aber wenn die Diskussion in diesem Thread nicht erwünscht ist, wo kann man sie führen?

Danke - war mir nicht bewusst! Das ist für mich besser als nicht mehr „verfolgen“.

Ich habe ein Problem mit dem Lenkassistenten: Auf meinem täglichen Arbeitsweg fahre ich 12 km auf einer Bundesstraße nebst einem Fahrradweg. Direkt nach dem Ortsausgang ist an dem Radweg eine unübersichtliche Stelle, weswegen dort ein „Tempo 10“-Schild am Radweg steht. Mein Model 3 erkennt dieses Schild und denkt, dass es für die Bundesstraße gilt - mit dem Effekt, dass ich dann mehrere Kilometer nicht den Lenkassistenten nutzen kann bzw. kann ich ihn schon nutzen - aber eben nur mit 10 km/h (oder halt bisschen schneller). Erst nach mehreren Kilometern an einer Kreuzung kommt eine neue Tempo-Beschilderung, die den Lenkassistenten dann wieder vernünftig nutzbar macht.
Daher meine Frage: Kann man das (falsch erkannte) Geschwindigkeitslimit des Lenkassistenten irgendwie deaktivieren bzw. austricksen? Im „Service Mode“ gibt es doch diese Einstellung „Geschwindigkeitseinschränkung entfernen“ - kann man das damit eventuell abstellen? Oder hat diese Einstellung damit nichts zu tun?
Oder ist es irgendwie möglich, die Übernahme des Tempolimits beim Lenkassistenten generell zu deaktivieren?

Nein. Musst du (noch etwa zwei Wochen*) mit leben.

:wink:

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Ich sags mal etwas anders: Das ist schon seit Jahren so. Verbesserung? Unbekannt

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Ich bin vorher fast alle möglichen aktuellen Elektroautos Probe gefahren und habe bisher noch keine Geschwindigkeitslimit-Erkennung gefunden, die zu 99.9% funktioniert. Das gibt es weder bei VAG, Mercedes, Polestar … you name it. Wenn ihr das Gegenteil behauptet: ich fahre gerne mit euch meine Teststrecke, an der bisher noch jedes Auto gescheitert ist. Das Problem ist einfach sehr komplex.

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Das mit den 99,9% hat auch niemand behauptet.

Tesla hat allerdings die miesesten und ältesten Daten überhaupt! Die Kartendaten sind ein Scherz.

Dazu keine Geschw. Erkennung per Kamera auf der Autobahn.

Vor dem MY (2021) hatte ich ein M3 (2020), davor ein Mercedes CLA Coupe (2019) und davor einen Skoda Superb (2016).

Sowohl der Mercedes als selbst der „alte“ Superb waren in beiden Disziplinen um Längen vor Tesla und dabeib war der Superb noch nicht mal online, im Gegensatz zum Mercedes.

Gerne können wir eine Vergleichsrunde drehen. Hinsichtlich Verkehrszeichenerkennung und -übernahme ist Tesla derzeit hoffnungslos hinten nach.

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Was meinst du mit Geschwindigkeitslimiterkennung? Wenn du die automatische Übernahme der Geschwindigkeit meinst geht das sehr wohl bei den MEB Modellen, das ist im Fahrassistenzpaket enthalten und nennt sich Travelassist

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Ich rede erstmal von der korrekten Erkennung der maximal zulässigen Geschwindigkeit. Das ist die Voraussetzung für eine automatische Regelung. Nichts ist nerviger, wie wenn die Erkennung falsch funktioniert und man die Automatik dauernd übersteuern muss. Der VW ID.3 mit Travel Assist ist auch in meinem Test durchgefallen, der zaubert ebenfalls Tempolimits aus dem Nichts, die es gar nicht gibt. Mercedes nimmt gern 60er Schilder an Autobahnausfahrten mit.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht viel Unterschied zwischen Tesla und den anderen OEMs. Vielleicht ist der Unterschied in Deutschland grösser, aber in der Schweiz sind alle Systeme von allen Herstellern mehr oder weniger gleich schlecht.

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Also erst mal das Tesla Problem :smiley:

Achso nein, da kann man ja gar nicht übersteuern wenn grob falsch, ausser komplett manuell zu fahren :rofl:

Wenn du bei Geschwindigkeitserkennung und Übernahme zw Tesla und Mercedes / VAG / BMW keinen Unterschied erkennst → :rofl:

So ehrlich muss man auch als Tesla Fahrer sein, dass das deutlich schlechter als bei den anderen ist. Allein schon GAR KEINE Erkennung auf Autobahnen, da braucht man nicht weiter diskutieren.

Von vorausschauendem Bremsen bereits VOR Limits reden wir lieber auch nicht.

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Auf Motor Talk und anderen Foren kannst du selber nachlesen, welche Mängel die anderen Hersteller haben. Abbremsen vor Ortseinfahrten funktioniert zumindest in den Kompaktmodellen von Mercedes auch nicht, habe ich ausprobiert. Mit dem Model 3 war auf bisher 1000km das Limit auf der Autobahn zu 90% korrekt und ist damit besser als in der A-Klasse, die mir bei fast jeder Autobahnfahrt Tempo 60 anzeigt, an der ich vorbeifahre. Ob das bei Tesla jetzt aus Kartendaten kommt oder über die Kamera, kann ich nicht sagen, aber in der Autopilot-Darstellung sehe ich die Schilder, an denen ich vorbeifahre. Von daher würde ich vermuten, dass Tesla eine Kamera-basierte Erkennung hat, die auch auf der Autobahn funktioniert.

Guten Abend,

ich hatte gestern ein „neues“ Erlebnis mit dem TACC:

Ich fahre auf einer Landstraße ohne Markierungen (weder Mittelstreifen - noch links oder rechts).
Auto ist ziemlich genau auf der Mitte der Straße (kein Gegenverkehr!).
Plötzlich kommt eine rote Warnung im Display, dass ich sofort die Steuerung übernehmen muss, da das Fahrzeug die Straße verlassen hat und es piept laut (ähnlich wie bei entgegenkommendem Fahrzeug) - rote Linie anstelle blauer Randbegrenzung beim TACC.

Hatte das auch schon mal jemand?

Ciao

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Ich hatte 2017 den neuen Arteon mit vollem Assistenzpaket. Auf meiner Arbeitstrecke 25km, auf der von 100km/h Landstraße, 50 innerorts, 30kmh Serpentinen und 60km/h begrenzter Bundesstraße alles dabei ist, hat der VW jedes Schild erkannt. Also wirklich in jeder Situation das richtige Schild, das liegt vielleicht an der guten Beschilderung, aber die Strecke, die ich jeden Tag 2x fahre wurde zu 100% richtig erkannt. Das habe ich über 2 1/2 Jahre ausgiebig beobachtet.

Das Model 3 erkennt alles, was innerorts ist super, zwar erst ab dem Ortschild (der Arteon hat am Ortsschild bereits auf 50 runtergebremst gehabt), aber das passt. Die knapp 1000m langen Serpentin, wo zurecht 30kmh ist, will er mit 100kmh durchfahren. Erkennt er einfach nicht. Die Bundesstraße, die auf dem Hinweg von 100 auf 80 und schließlich auf 60 beschränkt wird erkennt er und bremst auch ab dem Schild runter. Auf dem Rückweg, wo von 60 direkt auf 100kmh aufgehoben wird, übernimmt er scheinbar die Kartendaten von der Gegenseite und lässt mich erst mit 60, dann 80 und schließlich 100kmh fahren, obwohl schon für 400-500m 100kmh gilt.

Der Rest wird richtig erkannt, aber die genannten Stellen kriegt er einfach nicht hin, was der Arteon schon vor 3 Jahren gemeistert hat (von der Kartenbasierten Geschwindigkeitsanpasung in Kurven oder vor Kreuzungen mal ganz zu schweigen).

Der Arteon hatte 2017 auch als erster VW die Möglichkeit das dynamische Kurvenlicht schon vor dem Lenken, anhand von Kartendaten, bereits in die Kurve zu leuchten. Das geht eben nur mit aktuellen und gepflegten Daten.

Dass Tesla da 2022 noch nicht mal die Basics, wie Geschwindigkeiten, kann, lässt mich zumindest für andere kartenbasierte Funktionen nicht viel hoffen.

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Ich frage mich was ich nach 100.000 km mit meiner A Klasse nur falsch gebracht habe denn ich bin sehr zufrieden was die Funktion der Geschwindigkeitsanpassung angeht. Auf Autobahn und Landstraße funktioniert die durchaus mehr als zufriedenstellend. Das mit 60 km/h habe ich ab und an wenn das bei den Abfahrten so eingezeichnet ist.

Worum geht es eigentlich nochmals in dem Thema??

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