Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Was haben Facebook und Foren denn mit einem „Ticketsystem“ zu tun? :thinking: Über Facebook und Co kann VW reagieren oder Statusmeldungen geben, muss es aber auch nicht. In nem vernünftigen Ticketsystem sähe das wohl ganz anders aus…

Ist zwar durchaus positiv, dass VW da mehr auf seine Kunden zugeht… aber nach dem, was ich so in Foren rauslese, läuft es da letztlich mit der Kommunikation und Umsetzung von Updates definitiv auch nicht besser als bei Tesla. (Beispiel Akku-Heizung im Winter, die drastisch Reichweite frisst. Update für Bestandsfahrzeuge lässt meines Wissens immernoch auf sich warten.)

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Letztendlich halt relativ wenig. Die Frage ist ob du Mitarbeiter abstellst, die sich mit den Meldungen der Kunden beschäftigen.
Ticketsysteme sind nur ein Tool was sich beliebig als konstruktives Hilfsmittel oder als Abwehrmaßnahme nutzen lässt.

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Naja, wie gesagt. Problem der Akkuheizung mit starkem Reichweitenverlust wurde zwar erkannt und durch VW bestätigt, aber für Bestandskunden als es darauf ankam (im letzten Winter eben) nicht behoben. Da ist mir persönlich ein Hersteller, der weniger kommuniziert, aber mehr Updates raushaut, sogar lieber. Ich hab das Gefühl, von VW kommt vor allem viel heiße PR-Luft. Aus „alle drei Monate ein Update“ ist da eher ein „mit Glück alle 12 Monate ein Update“ geworden.
Ich vermute, das wird irgendwann noch besser werden, aber VW/CARIAD in seinem aktuellen Zustand ist hoffentlich kein Vorbild für Tesla. :grin:

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Nur weil ein Hersteller regelmäßig Updates „raushaut“, ist damit noch lange nicht gesagt, dass das Update bekannte Fehler überhaupt behebt. Und wenn schon, dann oft erst nach langer Zeit. Tesla hatte nach dem glamourösen Christmas-Update 2021, das in vielen Punkten das Userinterface verschlechtert hat, auch mehrere Monate benötigt, bis ein Update herauskam, das zumindest einige der gröbsten Schnitzer behoben hatte. Dafür kamen mit den Updates aber wiederum neue Fehler rein, die vorher nicht drin waren (z.B. eine Ladeklappe, die nach dem Abziehen des AC-Ladekabels so schnell schloß, dass die Ladeklappe regelmäßig auf den Ladestecker geknallt ist).

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Sagt ja auch keiner, dass bei Tesla alles perfekt oder auch nur „gut“ ist.

Aber aus meiner Sicht immernoch besser als bei VW, die einfach bisher keine schnellen Updates hinbekommen, nichtmal für so erhebliche Probleme wie die (verkürzt) „übereifrige“ Akkuheizung. Wenn VW/CARIAD da mal ne höhere Frequenz bei niedrigerer Fehlerquote als Tesla hinbekommt, soll sich Tesla die gerne als Vorbild nehmen. Aber das will ich erstmal sehen.

@Taurus80 Ich antworte mal hier: in der 30er Einbahnstraße nichts aktiviert, auf der Autobahn beim Spurwechseln nur TACC, da ich kein EAP habe.

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OT: Ich glaube auch, wenn der Tesla wirklich (!) den Anker wirft und einen Crash erkennt dann piept es nicht mehr, sondern dann reagiert nur noch das Auto. Hatte ich einmal im Stadtverkehr mit einem zuckenden Fahrradfahrer am linken Straßenrand bzw. direkt an der Bordsteinkante. Da gab es einen Knall und das Auto stand. Kein Piepen, nichts. War nur 30er Einbahnstraße, aber die Knie waren eine halbe Stunde später auch noch weich. Das gleiche auf der 3-spurigen Autobahn, als ich von der linken auf die mittlere Spur zog nach einen Überholvorgang, aber verdeckt ein weiteres Auto von ganz rechts auf die mittlere Spur zog. Da kam kein Piepen sondern einfach eine wirklich herzhafte Lenkung zurück auf die linke Spur. Korrigiert mich gern, aber das Piepen soll ja den Fahrer zur Reaktion bewegen, richtig? Wenn es zu schnell geht da macht das Auto einfach – so empfinde ich es zumindest. Aber diese Diskussion gehört auch eigentlich in den berühmten anderen Thread…

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Ich war gestern ca. 500km auf der Autobahn unterwegs. Finde den Spurhalteassistenten recht gut.
Der Piepton könnte leiser sein, das nervt mich etwas aber sonst recht gut.
Wenn man mittig fährt piepst er auch nicht, in Baustellen etc. ist es gestern gar nicht vorgekommen. Man muss sich beim Spurwechsel (ohne aktives Lenken) halt den Ablauf: Blinken, Schauen und raus angewöhnen.
Was am Besten ist: wenn man aktiv (mit Lenkrad) die Spur wechselt schaltet er ab.

Mein Audi, wollte mich immer auf der Spur halten, ganz egal was ich wollte

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Ist hat für die Beifahrer hässlich. Ich war in der Spur und habe es auch noch mal reproduziert, in dem ich mich der Fahrbahnmarkierung langsam genährt habe. Das Ding geht los, wenn ich noch gut eine halbe Reifenbreite Platz zur Markierung habe…

Beim schnellen Spurwechsel kann ich das ja schon verstehen, wenn man alles gleichzeitig macht, also Blinker an und lenken…

Komisch ich habe die ohne(!) aktiven AP also müssen sie ein Teil des Notfallsystems sein😉
Aber es waren keine harten Eingriffe. Er hat also den „Fake“ erkannt.

Das gleiche gilt für die Spurwechsel Warnung.
Kein aktiver AP, roter Warnhinweis (!).

Die Historie interessiert auch nicht sondern nur die aktuelle .20 die so reagiert.

Der AP hält mit der .20 gut die Spur. Schildererkennung ist auch besser.

Nope war noch unter der 16 :slight_smile: LG

Ja genau. Bin froh so ein sicheres Auto zu fahren. Hab mindestens schon 3 Situation durch Fehlverhalten anderer wo der Tesla mir den arsch gerettet hat :slight_smile: und das obwohl ich denke relativ schnell reagiere

Warst du in der Situation auf der Autobahn mit oder ohne AP unterwegs?
Ich hab’ immer noch nicht so richtig raus, ob der komplette „Unfallvermeidungsschutz“ nur mit AP oder auch ohne funktioniert…

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Siehe Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2) - #5063 von Burstar

Ist das nicht grundsätzlich Realität bei allen Tech Produkten mit relativ komplexen Funktionen, die regelmässige OTA Updates erhalten, sei es Apple, Android, Garmin, etc… mir ist kein solches Produkt bekannt, was nicht genau diese Probleme hat. Wer keine Nerven für sowas hat, sollte evtl. keinen Tesla kaufen. :slight_smile:

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Wenn du anderen Verkehrsteilnehmern einen Gefallen tun möchtest, dann solltest du aber auf die Reihenfolge „Schauen, Blinken und dann raus“ umstellen :wink:
Ansonsten weiß derjenige auf der linken Spur ja nie genau, ob du rausziehen willst oder doch bleibst und verzögert eventuell unnötig…

Dann warst Du vermutlich mit dem Tempomaten unterwegs? Der Tempomat ist technisch der AP, nur mit manueller Lenkung. Oder warst Du rein manuell unterwegs? In dem Fall könnte ich mir Bremsungen des Automaten, die nicht hart waren, nicht erklären, und habe so etwas auch noch nicht erlebt.

Jein, jedenfalls keine die die Allgemeinheit gefährden, aber du hast schon Recht, Apple hat ja auch schon Überlegungen angestellt ein Auto rauszubringen :wink:
Wenn ich mir aber z.B. die tollen Kuka-Roboter ansehe, die auch alles Mögliche an komplexer Technologie haben, was da für ein Aufwand betrieben wird damit keine Verletzungen stattfinden, dann ist das schon ein ziemlicher Unterschied. Da kommen Gutachter raus und wenn der Sicherheitszaun auch nur 1cm zu niedrig ist wird die Anlage halt sofort still gelegt.
Mich wundert es eh, dass die „autonomen Systeme“ es hier so leicht haben im Straßenverkehr.

Gibt es denn Autos, welche nicht die Allgemeinheit gefährden? :slight_smile:
Was genau stand nochmal in den Bedingungen, die man beim Einschalten der Assistenzsysteme akzeptieren musste? :stuck_out_tongue_closed_eyes:

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