Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Mit was für einem Fahrzeug - wäre schön wenn du das dazu schreibst, am besten ins Profil- danke :pray:

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Es wäre gut, wenn man Äpfel nicht mit Birnen vergleicht.

Investiert man i4 den Driving Assistant Professional, so erhält man hier folgende Features:

  • TACC mit intelligentem Speed Limit Assist (vollautomatisches Beschleunigen / Bremsen unter Warnung aller Verkehrszeichen (im Gegensatz zum Tesla-AP voll funktionsfähig))
  • Kreuzungswarnung + City-Bremsfunktion mit Stoppschild-, roter Ampel- und Querverkehrswahnung (nicht verfügbar beim Tesla-Basis-AP)
  • Lenk- und Spurführungsassistent (wie bei Tesla Basis-AP)
  • Automatischer Spurwechsel (wie bei EAP und FSD)
  • Automatisches Anhalten bei roten Ampeln (wie bei FSD)
  • Falschfahr- und lokale Gefahrenwarnung (nicht verfügbar bei Tesla)

Es ist richtig, dass TACC beim i4 aufpreispflichtig ist. Investiert man aber hier 2.016 Euro, erhält man einen Funktionsumfang, der sich, was die Fahrerassistenzsysteme betrifft, mit EAP und zu großen Teilen auch mit FSD messen kann, die bekanntlich deutlich höhere Aufpreise (3.800 bzw. 7.500 €) haben.

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Warum verwendet Tesla für das Navi Daten, die seit 1980 bereits ungültig sind? Ich wohne in einen „Neubaugebiet“ von 1980, in dem die Straßenführung geändert wurde. Mein Tesla will mich immer in eine Sackgasse schicken, er kennt die Straßennamen nicht und sagt dann, ich solle links auf eine Wiese fahren. Schwachseinn!
Mein (Spritfresser) Mercedes hatte ein heute gültiges Navi und auch der Polo meiner Frau kennt die aktuellen Straßen.
Warum kauft Tesla Navidaten von 1980?
Dass bei diesem Kartenmaterial auch falsche Geschwindigkeitsgrenzen angezeigt werden, ist durchaus verständlich.
Mein Mercedes erkannte die Schilder immer korrekt. Vielleicht sollten die Tesla Programmierer mal bei Mercedes in die Lehre gehen.
Warum ich nicht bei Mercedes geblieben bin? Weil der Sprit so teuer geworden ist und ein EQS ist nicht lieferbar und kaum bezahlbar. Tesla hat nach 4 Wochen geliefert. Da muss ich einige Kompromisse machen.

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Habe seit der V11 das Problem, dass der Wagen im Tempomatmodus (1x Hebel nach unten) und im Autopilotmodus (2x) die Geschwindigkeit nicht mehr von selbst anpasst.

Ich fahre in einer 80er Zone, er schreibt 88Max ins Display (+10%) und ich aktiviere den Autopiloten.
Kommt ein 50er erkennt er das Verkehrszeichen, er bleibt aber auf 88km/h.
Kommt ein 100er bleibt er ebenfalls auf 88.

Im Autopilot-Menu habe ich Geschwindiskeitslimit aktiviert und nicht momentane Geschwindigkeit.

Geschwindigkeitslimit weiter unten habe ich absolut auf +200 Km/h.

Ich finde den Fehler bei den Einstellungen nicht und brauche eure Hilfe. Vielen Dank

Im Tempomatmodus wird die Geschwindigkeit nicht angepasst. Wurde sie auch nie.
Im Autopilot (Lenkassistent) sollte dies jedoch passieren. Zumindest wenn das erkannte Geschwindigkeitsschild eine kleinere Geschwindigkeit anzeigt, als du jetzt fährst.
Für Näheres ist der thread Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2) - #735 von DroneView empfehlenswert.

Es funktioniert bei mir auch im Autopilotmodus nicht mehr. Einstellungen siehe Bilder.
Gerade getestet - er erkennt die 100km/h, bleibt aber auf den 50 Max die gerade aktuell waren wie ich den Autopilot aktiviert habe.


Hier auch ein Video wie er sich verhält:

Ich weiß nicht wo der Hund begraben ist.

Das gibt es immer wieder.
Habe ich auch. Erst 50, dann wird 70 angezeigt und er bleibt bei 50 bis ich den Hebel lange nach unten drücke.
Ein paar Kilometer weiter selbes Spiel, aber er übernimmt die 70 und beschleunigt auch selbstständig von 50 auf 70.
Aber eine wirkliche Regel gibt es da nicht, wann es funktioniert oder wann nicht :upside_down_face:

Ist aber schon immer so, also nicht erst seit V11

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Wie beschrieben findet die automatische Anpassung nach unten statt. Wenn du den AP mit 50 aktivierst, dann finden Anpassungen zwischen 0-50 km/h statt. Nicht nach oben! Diese musst erst einmalig bestätigen: Entweder rechten Hebel für ca 2 Sekunden nach unten drücken und gedrückt halten oder das Schild auf dem Monitor berühren. Dann wird die höhere Geschwindigkeit als neues Maximum übernommen. Danach stellt das Auto die Geschwindigkeit automatisch zwischen 0-, in deinem Beispiel 0-100 km/h, ein.
Aber dies ist alles nicht neu, sondern war schon immer so.

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Ok, das hatte bis jetzt so nicht bemerkt. Für mich hat es gefühlt auf Bundesstrassen und Ortsgebieten in jede Richtung immer super funktioniert. Die Anpassung nach unten werden ich heute Nachmittag testen.

Anpassung nach unten geht, aber meist so spät dass ich manuell den Anker werfe.
Einmal hat er sogar nach Ortsende von selber beschleunigt - kann‘s aber nicht mehr nachstellen.

In meinen Augen funktioniert das in der geschilderten Situation nicht. Die Geschwindigkeitsanpassung nach oben findet nur dann statt, wenn bereits beim Aktivieren des APs eine höhere Geschwindigkeit (hier: 100 km/h) eingestellt war. Hat man den AP mit 50 km/h aktiviert, wird das Fahrzeug nicht auf 100 km/h beschleunigen, auch wenn man die später geltenden 100 km/h durch langen Druck auf den rechten Lenkstockhebel bzw. durch Tap auf das Verkehrszeichen erhöht.

Das steht so auch in der TFF-FAQ:

  • Innerorts und auf Landstraßen übernimmt der Autopilot die Höchstgeschwindigkeit automatisch, ist aber für den Einsatz dort (laut Handbuch) nicht geeignet. Die Übernahme erfolgt maximal bis zu der Geschwindigkeit bei Aktivierung des TACC. Wird er also bei 80 km/h aktiviert übernimmt er z.B. 70er Limits, bei Aufhebung setzt er sich aber zurück auf 80 km/h und nicht auf die eventuell erlaubten 100 km/h.
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Bei meinem Auto funktioniert das so seit Jahren. Vielleicht einfach mal ausprobieren.

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Beim AP funktioniert das definitv. @wuzy
Er beschleunigt sogar auf die neue Höchstgeschwindigkeit. Aber nicht immer. Da gibt es keine erkennbare Regel :upside_down_face:
Wie es bei TACC ist, weiß ich nicht

Ich hätte es nicht so geschrieben, wenn ich es von meinem Fahrzeug anders kennen würde :wink:

Ich habe es schon zig-fach nach folgendem Muster ausprobiert: Übernimm’ z.B. in einer geschlossenen Ortschaft die geltenden 50 km/h beim Aktivieren des APs mit dem Lenkstockhebel. Anschließend die Ortschaft verlassen. Das Verkehrszeichen im Display ändert sich auf „100“, während TACC weiterhin „50 MAX“ anzeigt. Genau so steht es übrigens in der TFF-FAQ.

Da ist es immer noch und unverändert seit Jahren ganz einfach: Keine automatische Anpassung (außer temporär vor/in Kurven).

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Bitte nicht AP mit TACC verwechseln

Da hast Du recht. Damit der Vergleich funktioniert, müsste man immer genau die selben Funktionen vergleichen. Leider hat noch niemand die Pakete normiert und die Hersteller verpflichtet, exakt genau die selben Funktionen in exakt genau den selben Paketen anzubieten.

Da das nicht kommen wird (und ich mich auch nicht freuen würde, wenn es so wäre), sind wir alle angewiesen, einzelne Funktionen zu vergleichen. Und du hast völlig recht, da wäre es dann ein Fehler, eine einzelne Funktion (in deinem Fall die Geschwindigkeitserkennung) herauszuziehen und daraus Forderungen abzuleiten (in deinem Fall: Das muss gratis sein, sonst ist es „dreist“).

Wo ich dir recht gebe: So wie es aktuell (nicht) funktioniert, würde ich auch kein Geld ausgeben.

Wie oft noch? Du musst die 100 einmalig/erstmalig manuell bestätigen. Indem du den Hebel runterdrückst und ca 2 Sekunden hältst oder das die schwarze 100 auf weißem Hintergrund mit roten Ring berührst. Erst danach geht es! Natürlich muss der AP benutzt werden. Aus deinem Post geht nicht hervor, was du überhaupt nutzt.

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Ich habe nicht gefordert, dass es „gratis“ sein muss. Für sinnvolle Funktionen wäre ich bereit, auch zu bezahlen. Bei meinen letzten Fahrzeugen aus Dingolfing habe ich hier jeweils durchaus großzügig den Geldbeutel geöffnet. Ich bin nur nicht bereit, für ein mageres „Upgrade“ auf EAP, das für mich lediglich einen Spurwechselassistenten als Mehrwert bietet (die Parkfunktionen brauche ich nicht), 3.800 € zu bezahlen, ohne dass sich dabei die übrige AP-Funktionalität (Verkehrszeichenerkennung und autonome Geschwindigkeitsanpassung) auch nur minimal verbessert.

Ich vergesse gelegentlich, dass ich mich hier in einem Nutzerforum befinde, aber eher als Aktionär, besser noch als Finanzvorstand von Tesla agieren sollte, aber bitte.

Ich stelle gar keinen Vergleich zu klassischen deutschen Herstellern an, der aus mehreren Gründen hinken würde. Aber wenn Du schon vergleichen möchtest, dann gerne mit z.B. koreanischen Herstellern, die sich auch im gehobenen Segment positionieren und bei denen eine vielzahl von Assistenten (mit Kamera und Radar) in der Basis vorhanden sind und sogar verlässlich funktionieren.

Eigentlich wollte ich aber überhaupt keinen Vergleich anstellen, sondern lediglich bemerken, dass Tesla einen „Autopiloten“ anbietet - und nun kann diesen Begriff jeder für sich selbst definieren, aber ein Autopilot, der keine Geschwindigkeitsbegrenzungen erkennt und darauf reagiert? Ich bitte Dich…das ist eine Basisfunktion und kein heißer Scheiß.
Seit 2019 wird der europäische M3 Kunde vertröstet und Anfang 2022 gibts da noch immer nur eine mehr oder weniger funktionierende kartenbasierte Lösung. Als innovativer Hersteller, wozu Tesla eindeutig zählt, muss man sich in diesem Punkt Kritik gefallen lassen - als Fanboy übrigens auch.

Es ist im Übrigen diese Kritik, die den Hersteller weiter anspornt besser zu werden. Ein „ist alles ganz toll“, auch wenn es offensichtlich nicht so ist, ist aus Kundensicht kontraproduktiv.

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