Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Kann es sein, dass die Moderatorenschaft hier überzieht? Ich sehe weder keinen Vorwurf, die Formulierung ist sogar echt zahm, verglichen mit dem hier User miteinander umgehen.

Ich kenne die Strecke recht gut und kann den Punkt von @anon79832617 sehr gut nachvollziehen.

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Ich verstehe unter „Glaubwürdigkeit in Frage stellen“ nicht,
daß jemand eine andere Sicht der Dinge hat, mehr sag ich dazu nicht.

Evtl. liegt die unterschiedliche Wahrnehmung auch an einer anderen Art der Verwendung
oder an anderen Voreinstellungen ? Wenn ich die Grenzen eines Systems genau kenne,
dann kann ich vor bestimmten Situationen auch vorausschauend reagieren.

Gruß

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Du aber wir sprechen doch von einem Assistenzsystem das du noch gar nicht nutzen konntest. Also wirklich in keinster Weise. Soweit ich sehe ist man sich hier einig, dass das aktuelle basic Autopilot und auch EAP ein anderer Sotwarezweig sind als das FSD Beta, das die Amis testen dürfen.
Ich schreibe das nur weil du häufiger schreibst „funktioniert nachweislich nicht“. Das FSD erkennt wahrscheinlich sogar die Vogelart die auf das Schild kackt wenn man in Code schreibt wie das Tier heisst. Dass der aktuelle AP schlechter ist als das AP1 im ersten Model S und alles was in D auf dem Markt ist von Bosch und co wissen wir alle.
Sorry wenn das bekannt war und ich das nur wiederhole.

Darum geht’s doch gar nicht. Natürlich ist das ein anderer Entwicklungszweig und das zweifelt doch keiner an.
Aber hier werden Behauptungen aufgestellt, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Von mir aus kann das irgendeine FutureVisionOnlySuperDuperGlaskugel-Version ja können (was ich zwar auch nicht glaube, aber gut), darum geht’s aber nicht.

Und ja, das ist vollkommen normal, dass in der Wahrnehmung grosse Unterschiede auftauchen. Ich war dahingehend mal in der Forschung hinsichtlich Zeugenaussagen und ihrer tatsächlichen Glaubhaftigkeit tätig.
Da kommt ziemlich viel raus, an das die Zeugen glauben und sich ganz sicher waren, dass es so ist. Hinterher lag kaum einer richtig und die Einschätzungen des gleichen Sachverhalts ergab eine riesengrosse Bandbreite.

Übersetzt:
Wer hier +80% AP angibt, der hat gefühlt +80% auf AP gefahren. Und jetzt definieren wir das doch mal bitte. Wie viele Eingriffe und welche Art der Eingriffe waren nötig? Wie viel Dingdong?
Stefan findet das alles ganz toll und stört sich nicht dran, ich finde es lästig und halte es für Schrott (ich übertreib’ jetzt mal wie du beim Vogelschiss). Bei ihm kommen +80% raus, ich sage 40% mit extrem vielen Eingriffen.
Und? Die absolute Wahrheit wirst du in dem Fall nicht finden. Das käme auf einen Versuch an, der derzeit im öffentlichen Verkehr nicht zulässig ist.

Und um es zum Punkt zu bringen: Genau die subjektive Wahrnehmung ist der Grund, warum sich die Lager so feindlich gegenüberstehen. Gilt ja nicht nur für Tesla.

Ich kann jedenfalls die Aussage im konkreten Fall nicht nachvollziehen, weil ich die genannte Strecke ebenfalls schon oft gefahren bin und mehr als genug Stellen kenne, wo der Tesla ein Fall für die Vollkasko wird und der Führerausweis (Führerschein für die Deutschen) die Rundablage besucht.

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Ich bzw. Tesla haben da auch ein fettes Probleme:

Bei mir warnt das System vor Kollisionen nur bei Aktivierung des Abstandtempomat. Beim Auffahren ohne diesen oder Annäherung an Hindernisse erfolgt KEINE WARNUNG! Egal, ob mit oder ohne Gas,

Laut Tesla darf das nicht sein. Eine Auffahrwarnung muss unabhängig vom Fahrmodus erfolgen.

Was habe ich noch gemacht: Ein Fahrprotokoll erstellt, dass die Fahrsitutionen auf die Minute genau angibt (und an den Service weitergegeben), bei dem die Warnung bei stehenden und fahrenden KFZ NICHT erfolgte.

Außerdem war eben der mobile Teslaservice bei mir. Er hat mit mir festgestellt, dass meine Feststellungen zutreffen. Daraufhin haben wir an seinem Servicewagen P90D erfahren, dass dort dieselben Warnungen ausbleiben.

Eine Warnung erfolgt nur bei Annähern an stehende Fahrzeuge mit Front in meine Richtung und seitlich parkenden Autos. Nicht aber dann wenn es darauf ankommt.

Also gut aufpassen und nicht davon ausgehen, dass bei Kollisionskurs die akustische Warnung oder auch der Notbremsassistent funktioniert!!!

Bei mir kommt neuerdings beim Losfahren auf dem Firmenparkplatz nach ein paar Metern rote Warnmeldung und Warnton, weil ein Verlassen der Straße erkannt und ein Lenkeingriff zu meiner Sicherheit erfolgt ist.

Nur war da weder ein Lenkeingriff spürbar, noch hat das Auto gebremst o.ä.; plus es ist ein großer Parkplatz (200 Autos), d.h. hier müsste doch das Geofencing greifen…?

Nix großartiges, tangiert mich nur peripher, aber dennoch mal als Erfahrung hier gepostet :slight_smile:

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Ich kann das nachvollziehen. Ein Kollege meinte, dass er mit dem M3 AP von Schaffhausen an den Gardasee fahren kann und 80% würde der AP locker schaffen. Ich war jetzt auch am Gardasee (über Schaffhausen - Lustenau - Brenner).

Fazit:
auch mit neuem Kartenmaterial, ist die Speedlimitübernahme ein Totalausfall. Ich habe bestimmt 30 Mal das Tempo hoch oder runter drehen müssen.

Etwa 20 Eingriffe hatte ich wegen recht harten Bremsungen aus unerfindlichen Gründen (fleet speed,…).

10 - 15 Kurven hatte er nicht geschafft bzw. Hat die Spurassi-eingeschrankt-warnung angezeigt und gebeten zu übernehmen (Brenner Autobahn und Autobahn bei Bozen).

Ich wäre da auch eher bei deinen 40%. Das ist dann schon fast bei unbrauchbar, bzw. der Aufwand für die Überwachung ist so gross, dass es fast keine Entlastung mehr ist.

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Gut, Tempolimits in der Schweiz sind alleine deswegen ein Problem, weil wir ziemlich viele dieser flexiblen Tafeln haben, mit denen sich Tesla schwer tut.
Wird bei uns dann halt schnell teuer :wink:

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Ich hoffe, dass die Tempobegrenzung wenigstens wieder auf 140 oder 150 angehoben wird. Fahre zwar in Österreich aber auch hier wären 140 schon nett.

in Österreich ist doch eh höchstens Tempo 130?

Nein. Und noch einmal nein. Den Abstandstempomaten auf der Autobahn benutzen entspricht ja wohl sogar den AlphaBetaGamma-Bedingungen von Tesla, oder?

Wenn ich die Grenzen eines seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten, funktionierenden Systems erst erfahren muss, um dann vorausschauend zu reagieren, dann ist das System entweder nicht ausgereift oder ich habe einen Arbeitsvertrag bei Tesla als Testfahrer.

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In den Tesla-Videos kann man nach meiner Ansicht häufig sehen, wie es im Fahrzeug bei vielen Bodenwellen rumpelt und teilweise fast die Kamera aus der Halterung schlägt. Trotzdem loben die Kommentatoren mehrheitlich die komfortable Fahrweise.
Deshalb vermute ich, dass Phantombremsungen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Verkehrstafeln und deshalb nötige Verzögerungen auch nicht besonders auffallen. :wink:

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In der Schweiz fand ich die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h ideal für die Fahrt mit dem AP/EAP. Dies ermöglicht ein viel entspannteres Cruisen und Überholen als bei den hohen Geschwindigkeitsunterschieden in Deutschland.

Gelernt habe ich inzwischen, die automatischen Überholvorgänge nach Einrasten des Blinkers durch leichtes Betätigen des Gaspedals zu beschleunigen, d.h. flüssiger durchzuführen. Damit entfällt der unnatürlich langsame Wechsel auf die Überholspur bevor erst dort die Beschleunigung einsetzt.

Auch die Schweizer Autobahngabelungen lassen den Autobahnwechsel mit NoA wesentlich angenehmer und weniger ruppig nehmen, als bei den deutschen Autobahnkreuzen mit mehreren Spurwechseln.

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In der Theorie ja. In der Praxis sieht das hier ganz anders aus.

ZB A2 zw WrN und Wien da reichen im Pendelverkehr nicht mal die (ehrlichen) max 150 des AP, damit dir nicht mehrmals pro Richtung einer im Kofferraum hängt.

Die Spritpreise haben die Sache etwas entschärft, mehr als die angehoben, strengeren Strafen seit neulich

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Wir waren sowohl in der Schweiz als auch in Österreich entspannt unterwegs wie noch nie. Das ist schon quasi Urlaub im Auto.

Kaum waren wir auf dem Rückweg über der Grenze nach DE, ging das aggressive Fahren wieder los.

Mir geht mittlerweile auch dieses Auffahren total auf den Keks. Mit Kind hintendrin hat man echt keine Lust auf sowas.

Fahre mittlerweile relativ viel rechts, ist mir zu gefährlich geworden.

Rasende und Reisende einfach immer vorbei lassen. Tempomat auf hohe Stufe und wer auch rechts schnell fahren will soll vorbei.

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Ja aber daran hält sich so gut wie niemand!

Jeder Kleinwagen ist mittlerweile besser, als das was wir fahren

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Dann hole Dir doch einen Corsa :slight_smile: Keiner hält dich ab :wink:

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22 und 21 Daten haben hier diesen Strich. Wenn ich im TACC gefahren komme, so hält meiner vollständig an. Erst dann kann ich den Ganghebel ziehen - wie beim Rotlicht - und er fährt weiter.
Ich habe auf derselben Strasse nochmals diese Phänomen; was wird hier versucht zu machen?

Immer schön Vorfahrt achten.

Es sollte aber vorher eine Meldung auf dem Display erscheinen, dass er “in 100m wegen Verkehrsregelung anhält”.

Ob das an der Stelle richtig oder falsch ist, und warum er das tut ist ein anderes Thema. :sunglasses: