Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Zum letzten Mal: Es ging hier darum, dass nach Deiner, nunmehr erneut wiederholten Aussage, VW NICHT auf ein Schild, sondern auf hinterlegte Daten in der Karte reagiert. (Und das womöglich viel besser als Tesla, d’accord).
Ich verstehe aber beim besten Willen nicht, wie man aus dieser Situation eine überlegene SCHILDER-Erkennung ableiten will.

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Ich bin dort erst letzte Woche 2 mal gefahren, mit meinem 2021er Model 3 (regelmäßig dort unterwegs) und einem 2022 Model Y. Falsches Limit gab es bisher noch nie.

Ich frage mich, ob es vielleicht unterschiede in der GPS Genauigkeit gibt. Generell habe ich auf der Autobahn nie so abstruse Tempolimits.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt…

@FFF dann erübrigt sich hoffentlich diese verbale Haarspalterei.

Das Assistenz Paket funxt halt u. A. n. (schon lange genug) nicht, wie es soll.

Was nutzt es da, wenn ein paar Leuten reicht, was bisher geht, andere aber mehr gewohnt sind und waren und Tesla ggü dem Gewohnten deutlich abfällt.

„Hinreden“ oder „Hinmeinen“ lässt sich das nicht.

Tesla muss m. E. liefern! Und zwar bald…

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@StefanD
Wäre es denkbar - damit die an Fakten zu den Tesla Systemen Interessierten - nicht verzweifeln und/oder untergehen hier - eine Aufspaltung à la „Fotos, Videos zu…“ „und Diskussionen zu…“ vorzunehmen?
Damit hätten wir ein Gefäss wie „Fakten/Erfahrungen zu Ass… für Tesla Assistenzsystem et al facts und den (aktuell Alles übertönenden Rest) „Diskussionen zu Ass…“.
Was meinst Du?

Das Problem hier im Thread ist doch nicht der Entwicklungsstand der Systeme und das Teilen von Fehlern/Vorfällen, und dass es dem einen nicht schnell genug gehen kann, und der andere mehr Geduld beweist.

Das Problem ist, dass hier übertriebene Falschdarstellungen gestreut werden
[wie z.B. Eine Kettenreaktion auf LKW wegen einer Bremsung bei 120, oder dass Schildererkennung „gar nicht“ funktioniert mit einem Scheinargument(Schilderbrücken) als pars pro toto(wie wenn man sagt, es regnet nie und dann einen sonnigen Tag als Beweis anführt)];
und behauptet wird, man könne unter keinen Umständen den derzeitigen Zwischenstand des Systems entspannt nutzen. Dass man also sein eigenes Unvermögen eines ungestressten Umgangs mit einem unbestritten-nicht-fehlerfreien System generalisiert.

Und wer dann diese Metadiskussion nicht mitgeht, kehrt dann wieder zurück zur Platitüde „es funktioniert nicht, also ist es scheiße, du hast keine Ahnung, ich habe die Probleme jeden Tag“.

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Danke für den Vorschlag. Solche Aufteilungen haben sich meines Erachtens nicht bewährt und führen nur zu neuem Frust und erhöhtem Moderations- und Verschiebeaufwand, da die User sich nicht daran halten. Fotos und Videos kann man auch nur sinnvoll im selben Thread diskutieren und nicht in einem parallelen zweiten. Und die reine Fakten stehen schon in der FAQ: FAQ: Assistenzsysteme TACC, AP, FSD und Co
Aber auch diese Trennung funktioniert ja nicht immer.

Für das (oft verwechselte bzw. mit den Assistenzsystemen vermischte)Thema FSD Beta gibt es auch bereits einen eigenen Thread: FSD Beta (USA) und zukünftige FSD-Versionen von Tesla.

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Ein generelles „ist doch alles super“ bringt aber auch keinen weiter. Das System funktioniert nicht zuverlässig geschweige denn ausreichend, als dass man nicht andauern selber eingreifen müsste. Wer es nicht glaubt, kann gerne mal mit mir hier in NRW bisschen Autobahn fahren…

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Ich persönlich glaube das der Test es ganz gut auf den Punkt bringt.

Bei den Notassistenten ist Tesla Top, ebenso beim TACC.

Was bemängelt wird ist die unzureichende Kooperation mit dem Fahrer. Aber auch da gibt es noch schlechtere.

Das Teslasystem soll vom Fahrer überwacht werden. Die anderen Systeme den Fahrer unterstützen.

Das System von Tesla ist darauf ausgelegt in Zukunft selbst zu fahren und benimmt sich deshalb oft „bockig“. Die anderen Systeme sollen immer das Fahren durch den Fahrer unterstützen aber nicht selbst agieren.

Im aktuellen Entwicklungsstand wird es eben als „schlecht“ empfunden weil man die anderen Systeme gewohnt ist.

Ich glaube aber nicht das die Assistenzsysteme jemals über Level3 hinauskommen, da autonomes Fahren keine Aneinanderreihung von Funktionen ist.

Der Absatz fasst es gut zusammen;

„ Sollte der Fahrer eine Lenkbewegung ausführen, um einem Gegenstand oder Schlagloch auf der Fahrbahn auszuweichen, sollte der Lenkassistent dies ohne Gegenwehr erlauben. Im Tesla Model 3 etwa ist das nicht der Fall. Offenbar vertraut Tesla dem System mehr als seinem Fahrer. Die notwendige kooperative Assistenz ist nicht gegeben. Stattdessen behindert das Tesla-System den Eingriffsversuch seines Fahrers – das darf nicht sein. Der Mercedes GLE dagegen, Gesamtsieger in diesem Test, kooperiert ziemlich perfekt.“

Ich frage mich nur; Ab welchem Reifegrad MUSS das System den Fahrer übersteuern weil es besser und schneller reagieren kann als ein Mensch.

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Bei mir war das auch das letzte Mal. Ich geb’s auf.

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wahnsinn wie man für ein Thema so lange rumdiskutieren kann wenn jeder Rechte haben möchte … :stuck_out_tongue:

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Ist trotzdem komisch. Unsere (M3 & Y) funktionieren in der Schweiz gut. Besser als der kürzlich gefahrene Enyaq.

Hi, und Hi an @FFF,
tut mir leid, Euch mitteilen zu müssen, dass ich, aus eigener Er-Fahrung, den
Assistenzsystemen des M3
aufgrund viel zu vieler falscher und z. T. gefährlicher Re-/Aktionen
auch nicht (mehr) traue.
Das ist meine Meinung!

Aufgrund dessen bin ich gerade dabei, das Paket
„FSD / Vorbereitung für Autonomes Fahren“
zurück zu geben, da der jetzige Stand der Technik und die ausbleibenden Fortschritte bei Tesla,
nebst den damit jetzt schon anstehenden Zulassungs-(Rechts)streitigkeiten,
mir den Glauben an eine Realisierung dessen bis Ende 2022 (von mir aus auch noch Mitte 2023), gänzlich genommen haben.

Wenn’s denn doch irgendwann funktioniert und zugelassen wurde, aber erst dann, kann ich mir ja nen neuen Tesla mit AP und FSD kaufen.

Ob ich bis dahin mit dem jetzigen M3 (dann ohne FSD) weiterfahre, werde ich sehr bald entscheiden…

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Ich bin gerade wieder meine Pendelstrecke gefahren und die Schildererkennung funktioniert auf der Landstraße nicht zuverlässig und selbst wenn, wird die Erkennung von Fantasiedaten überschrieben.
Ich fahre die Strecke schon lange und in den letzten 3 Jahren hing da noch nie eines der Schilder, die Tesla in der Datenbank hat.
Schwarmdaten werden definitiv auch nicht genutzt, ich sehe genug Teslas da täglich fahren

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Das ist genau der Strohmann, der unterstellt wird.
Wo hat das denn die letzten Tage hier jemand so vertreten?

Und sogleich verfällst du in das Gegenteil:

Das System funktioniert nicht zuverlässig geschweige denn ausreichend

Laut dem von @Hans_Gartenzwerg verlinkten ADAC-Bericht ist das Tesla-System „befriedigend“, also signifikant besser als dein „weniger als ausreichend
Nicht ausreichend ist eine Übertreibung.
Auch wenn ich sehr wohl lese, dass du es mit der Nachsatz „als dass man nicht andauern eingreifen müsste“ geschickt re-framest.

Denn genau hier greift der Bericht wie bereits von Hans_Gartenzwerg beschrieben –
denn ohne diesen Malus der schwachen kooperativen Punkte wäre der Tesla-Autopilot sogar weit besser.

Und an der Stelle fällt der Artikel dennoch ins eigene Argumentationsloch hinein:
Der Tesla-Autopilot sollte sich gefälligst „Assistent“ nennen, obwohl eben dies seine Schwäche sei.

Offenbar vertraut Tesla dem System mehr als seinem Fahrer. Die notwendige kooperative Assistenz ist nicht gegeben. Stattdessen behindert das Tesla-System den Eingriffsversuch seines Fahrers – das darf nicht sein.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Tesla wird also vorgeworfen, dass der Autopilot zu wenig kooperiere und zu eigenständig agiere.
Auch das ist ein funfamental geschicktes Framing der ganzen Assistenzsysteme, des ansonsten sehr neutral gehaltenen Berichtes.
Und es passt auch zur Argumentationslinie der hier negativ berichtenden. Ein Assistenzsystem müsse still im Hintergrund unterstützen und dürfe keine Aufmerksamkeit einfordern.

Darüber hinaus attestieren sie dem Tesla

die am weitesten entwickelten Assistenzsysteme [wenn auch] nicht um Längen

Also so schlecht kann es nicht sein.
Und genau das heißt noch lange nicht, dass alles super sei, und wir uns keine Verbesserungen wünschen würden.

@397Seth
Die Schildererkennung funktioniert nicht zuverlässig =/= Die Schildererkennung funktioniert nicht.
Was nun „nicht zuverlässig“ genau heißt, wie repräsentativ welche Strecken sind, lässt sich schwer diskutieren. Bei mir erkennt er die allermeisten rotumrandeten Tempolimits. Selten, dass er an einem Schild vorbeifährt und es garnicht im Display auftaucht. In der Mehrheit der Fälle übernimmt er dieses Schild auch dauerhaft(bis zur nächsten Tempoänderung.)
Ich kenne aber natürlich auch Strecken, die ganz falsch beurteilt wurden(neue Umgehungsstraße 50 statt 100); ist aber meiner Erfahrung nach in meiner Region die Ausnahme. Wie gesagt, muß nicht repräsentativ sein.

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Das sind zwei verschiedene Dinge (1x Schildererkennung, 1x FSD beta). Schau doch mal von was du schreibst und stelle deine Behauptung richtig. Ist mühsam wenn man immer wieder schlecht recherchierte Infos lesen muss.
Dankeschön!

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März ist rum. Ich sehe keine ‚significant changes and improvements‘ :person_shrugging:

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Er hat auch geschrieben around March.
Legt doch nicht immer alles auf die Goldwaage. Und wenn es Juli wird, wem juckt es.
Auf jedenfall ging es damals nicht um FSD sondern um die Schilder. Besonders um das abbremsen vorm Schild.

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Ich spare mir mal einen Kommentar zu den sinnfreien Kommentaren weiter oben und unterstelle, dass Musk durchaus mit March die FSD Beta-Ausrollung in Europa geplant hat und hier nun auf Sommer verschoben hat. Seine Antwort war ja bzgl. FSD Beta Europe, und welchen Sinn macht ein „significant change“ drei Monate vorher wenn dann der „Overkill“ bzgl. Change kommt?

Genau.

WholeMars wrote
@elonmusk European Autopilot users complain to me every day about incorrect speed limits and not getting to the correct speed before you cross the sign

know the team is extremely busy but would be great if you could have someone see what’s going on for them

ElonMusk wrote
We’re aiming for a significiant improvement for owners outside the US around March, depending on regulatory approvals

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Mein liebes Häschen… Du übertreibst in die positive Richtung, andere in die negative Richtung. Für Dich scheint es schon super zu sein, wenn das System irgendwann mal funktioniert. Für andere halt nicht, die erwarten, dass ein System ÜBERWIEGEND und ZUVERLÄSSIG funktioniert. Und das tut zumindest das was Tesla unter AP anpreist, nicht. Hierüber gibt es genug sachliche Darstellungen, angefangen bei Phantom-Bremsungen (mir selbst auf absolut freier Autobahn ohne jeglichen anderen Verkehr passiert, dass bei 123km/h eingestelltem AP das Auto unvermittelt massiv abbremst) über Schilder, die unter bestimmten Voraussetzungen nicht erkannt werden, falsch hinterlegten Geschwindigkeits-Daten, Bremsen erst NACH dem Ortseingangsschild usw. usw. usw.

Das sind alles Dinge, die nicht „mal sporadisch“ sondern bei jeder einzelnen Fahrt auftreten. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, die Systeme wenn überhaupt nur noch auf der Autobahn zu nutzen. Auch da gibt es noch Fehlverhalten genug bzw. Situationen, die das System nicht lösen kann. Fahr mal von Köln nach Frankfurt die A3 runter. Da hat es so viele Geschwindigkeitsänderungen gegeben, die nicht hinterlegt sind bzw. gibt es so viele Baustellen mit Baustellen-Trichtern, dass Du ständig den Tempomat nachtriggern musst, andauernd den Assistenten abschalten oder per Lenkbefehl aushebeln musst etc. etc. etc… Spurhalte-Assistent in Baustellen funktioniert sowieso mal gar nicht, ebenso wenig wie die Übernahme der teilweise bereits erkannten Geschwindigkeit auf Autobahnen usw. usw. usw.

Klar, wenn man das System nur noch nutzt, wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit funktioniert (also Kolonnen-Fahren mit 110km/h auf der Mittelspur z.B.), dann kann man damit zufrieden sein. Jede Situation die darüber hinaus geht bringt das System meiner Erfahrung nach sehr, sehr schnell an die Grenzen seiner Möglichkeiten.

Wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast, ist das für DICH schön. Vielleicht liebst Du es ja auch, permanent an Hebeln und Knöpfen rumspielen zu müssen, um die Fehler bzw. das Unvermögen des Systems zu korrigieren. Deswegen kannst Du anderen ihre Erfahrungen und Einschätzungen aber nicht absprechen und behaupten, dass die alle übertreiben oder gar die Unwahrheit sagen. Mit welchem Recht bitte tust Du das dennoch immer wieder??

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