Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Verteidigen würde ich das nicht nennen, ich will ja auch das es besser wird.
Nur wäre es unfair zu behaupten, das Du bei anderen Fahrzeugen keine workarounds brauchst.

Was macht der eTron denn, wenn der LKW wirklich mal auf deine Spur kommt, weicht er aus? Bremsen tut er ja scheinbar nicht.

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das kann ich zu 100% unterschreiben: Kein System ist aktuell perfekt.

Ja, ärgerlich das er das immer noch nicht kann rechtzeitig zu bremsen, wo er die Daten doch schon hat - offenbar sind solche Basics aber auch nicht Bestandteil der Zulassung solcher Funktionen?

Kein Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern.
Ich habe auf 30km mindestens ein Fahrzeug, dass sich gefährlich verhält; neben mir fahrend auf meine Spur kommt(gestern aufm Ring), oder innerorts auf die rechte Spur einbiegt und dabei in die linke Spur kommt oder an der Ampel beim Linksabbiegen in meine mittlere Spur ausholt (beides dieser Tage) oder beim rumkramen als Gegenverkehr in meine Spur kommt(auch gestern; hochpreisiges SUV) etc.pp.

Mein Tesla macht mir 0 Stress und ich wünschte alle hätten halbwegs zuverlässige Assistenten an, die sie auch nicht ausstellen können, weil sie meinen, die wären gefährlich.
Für mich sind nur die anderen Verkehrsteilnehmer gefährlich, mein MY entspannt mich – wirklich!

:slightly_smiling_face:

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Hallo Stefan,
werden eigentlich die „Erfahrungen“ der Teilnehmer an dieser Diskussionsrunde an Tesla weitergegeben?

Sowohl die guten, als

„danke, gut gemacht“, - weiter so!

Als auch die unguten, als

„bitte teilt uns mit, bis wann das abgestellt oder verbessert wird?“

Wenn dem nicht so ist, dann sind ja die Diskussionen im Kreise der Teilnehmer zwar (teils) sehr interessant und helfen auch in vielen Situationen,

geben jedoch TESLA keine Rückmeldung, was die zu verbessernden Dinge angeht

  • und es tut sich nichts.
    Und Verbesserungen sind m. E. an vielen Punkten dringend nötig.
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Soviel ich weiß nicht. Außer falls Tesla mitliest (wovon ich jedem abraten würde, da es hier keine Neuigkeiten gibt und alles Wissenswerte in der FAQ steht).

Ich weiß zwar nicht was der Zusammenhang zwischen schlecht fahrenden Mitmenschen und den Tesla Assistenten ist, aber wenn Whataboutism dein Leben froher macht, freue ich mich sehr für dich :wink:

Gestern hat mein Tesla am Weg vom Flughafen Wien retour zu mir nach Hause bei eingestellten 90 auf der Wiener Stadtautobahn drei Mal plötzlich abgebremst. Zwei Mal auf 60, einmal auf 40. Und das obwohl im Menü die Übernahme von Geschwindigkeitsbegrenzungen (die es ja auch garnicht gab) deaktiviert ist.
Gerade eben am Weg ins Büro hat er neben einem LKW, der ganz brav auf seiner Spur rollte eine Vollbremsung eingeleitet.

Ich bin bis jetzt in meinem Leben als Aussendienstler ca. 1,6 Mio. Kilometer Auto gefahren. Meine letzten 5 Firmenwagen hatten alle zumindest adaptive Tempomaten, aber das was das Tesla System an Fehlern produziert habe ich in meinem Leben so noch nicht erlebt.

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Zeig uns doch mal bitte diesen Menüpukt. :slight_smile:
Ist natürlich nur rhetorisch gemeint. Wir wissen ja alle, dass es ihn nicht gibt.

Kein Whataboutism, sondern ein „ins Verhältnis setzen“.

Wie soll mich mein Tesla stressen, wenn es im Vergleich total harmlos ist!?
Der macht nichts, was gefährlich wäre, da alles was er macht maximal mich für einen minimalen Moment überrascht und ich es sofort kontrollieren kann.
(Selbst dann, wenn er einen Betontrenner nicht sähe, da ich ja noch Augen habe.)

Andere Verkehrsteilnehmer sind für mich völlig unkontrollierbar und mitunter lebensgefährlich.

Ich verstehe durchaus, dass es noch schöner wäre, wenn er die Probleme nicht machen würde; dann wäre es noch chilliger und das Verhalten der anderen wäre immernoch das größte Problem.

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Scheinbar werden Kurvengeschwindigkeiten von Kartendaten genommen, allerdings wird scheinbar von anderen Teslas die tatsächlich dort gefahrene Geschwindigkeit gemessen und ggf. dann eine Anpassung ggü. Kartendaten vorgenommen. Das habe ich vergangene Tage gelesen und erklärt für mich dann auch, warum bspw. an Autobahnkreuzen, wo der Tempomat eigentlich viel höhere Geschwindigkeit ansetzt, das Auto dennoch wesentlich langsamer durchfährt.

Aktivieren vom EAP wenn man bereits auf einer Abfahrt ist, scheint das allerdings zu überstimmen - ich würde nicht empfehlen, das zu machen (in dem Fall hat mein Wagen versucht, die enge Kurve mit 100 ohne Abbremsen zu nehmen wo man mit 60 schon ordentlich die Sitzwange drückt).

Mercedes Drive Assist Lvl 3: super, das ist quasi das, was der Tesla seit 2019 schon kann, minus einiger anderen Features, die mittlerweile auch dabei sind. Ja, Schilderkennung/ Übernahme der erkannten Schilder ist noch nicht aktiviert, aber bzgl. Fahren kann ich all das vom Drive Assist jetzt auch schon: auf Autobahnen kann ich hunderte km fahren lassen und ggf. theoretisch was anderes machen, denn in bisher 100% der Fälle klappt das einwandfrei (Stau-Enden, teilweise sogar Baustellen, Tunnel, Autobahnkreuze,…). Also kalter Kaffee. Mich wundert eher, dass das als Lvl3-Genehmigung eingeholt wurde, denn dann wäre der Softwarestand Tesla ja auch Lvl3 (habe ich auch schon oft vermutet). Ist vermutlich strategisch anders entschieden worden.

Ich habe hier objektiv, mit Ortsangaben Fälle geschildert wo sich mein Autopilot im Straßenverkehr gefährlich verhält und du hast dagegen argumentiert, das sei gar nicht so schlimm, denn andere fahren auch schlecht. Da gebe ich dir auch gerne recht, andere fahren wirklich schlecht, das ändert aber an den Defiziten dieses Systems nichts.

Aber wie gesagt, ich freue mich für dich wenn dein Auto anscheinend braver ist als meines, meiner bringt mich jede Fahrt ein bis zwei Mal mindestens in sehr brenzlige Situationen. Er möchte mitten auf Autobahnen Vollbremsungen absolvieren und verreisst Spuren weil er sich vor Schatten fürchtet, ich weiß ehrlich nicht was daran nicht gefährlich wäre.
Und ich finde es wichtig, dies zu schreiben, damit andere sich drauf einstellen können.

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Hier wollte meiner letzte Woche auf 50 abbremsen:

https://goo.gl/maps/jEtuLJa6dSUzbTaCA

Die „Kurve“ kann man mit 200 fahren. Mit vielen anderen Autos davor bin ich dort hingefahren, hab das ACC runtergeregelt und bin smooth durchs Autobahnkreuz gefahren. Mit dem Tesla fahre ich solche Abschnitte nur noch ohne Assistenten, es macht schlicht keinen Sinn.

Das Aktivieren während ich dort durchfahre überschreibt das nur bedingt. Ab dem nächsten „Punkt“ der ihm genehm erscheint stellt er wieder die niedrigere Geschwindigkeit ein.

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Würde doch endlich mal die Verkehrszeichenerkennung funktionieren. Ich glaube langsam das es an der Hardware liegen könnte.

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Die Zeichen werden ja sogar teilweise auf der Autobahn erkannt, nur leider konsequent ignoriert.

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Das ist aber so gewollt

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Das weiß ich auch, Sinn ergibt das trotzdem keinen

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Warum soll der Audi bremsen wenn der LKW auf seiner Spur bleibt? Soll ich das selbst tun damit es sich wie beim Tesla anfühlt?

@Duracel - deine Abwägung „andere VTs verhalten sich gefährlich ergibt irgendwie keinen Sinn. Das Fremdverhalten ist völlig unabhängig von dem des eigenen Fahrzeugs; Im Gegenteil: Wenn sich das eigene Fahrzeug unberechenbar verhält kommt dieses Babysitting noch als zusätzliche Aufgabe dazu. Assistenzsysteme alla AP sollen bei monotonen Aufgaben den Fahrer entlasten und verhindern dass die natürlicherweise nachlassende Konzentration schwerwiegende Folgen hat, genauso wie Notfallsysteme bei hochkomplexen Situationen eingreifen wenn der Fahrer es zu spät bemerkt. Ein Notbremssystem, welches auf Fußgänger bremst wenn man an denen schon vorbei ist ist leider völlig sinnfrei, vor allem wenn diese Fußgänger einen seitlichen Abstand von mehreren Metern zum Fahrzeug hatten.

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Never ever macht dein Fahrzeug alle 200km extreme Dinge wie Vollbremsungen oder das Verreißen der Spur in gefährlichem Maße.

Der Anschein liegt nahe, dass du ganz klassisch übertreibst.
Und ganz ehrlich, das passt ja auch zu der typischen Art eines Vertrieblers/Außendienstlers, was man kaum wird, wenn man sich nicht gerne über markige Sprüche profiliert.
Nur sind wir hier keine Kunden, denen man was vom Pferd erzählen muß.

Erzähl doch einfach so wie es (vermutlich) war:

„das Lenkrad hat mitten auf der Autobahn gezuckt, weil es die schlechte Fahrbahnmarkierung fehlgedeutet hat und ich mußte es natürlich schnell übersteuern; außerdem hatte ich eine unerwartete deutliche Bremsung(stärke=Rekuperation) und mußte das Gaspedal drückrn, wohl wegen eines seltsam wirkenden Schattens – soetwas habe ich öfter, vielleicht so alle 200-400km würde ich schätzen“

Das wäre glaubwürdig.

Aber nein, sowas klingt dann ja nicht souverän genug und wird in der Gesellschaft mit „der hat keine Ahnung“ bewertet, also übertreibe ich lieber, das kommt besser an!

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Danke für den Hinweis auf die FAQs.

Leider ist dort nur der Status Quo des Systems/ der Systeme erfasst. Das finde ich gut, aber gleichzeitig auch sehr schade, da darin m. E. Vieles und Wesentliches im Argen liegt und nicht vorgetragen wird.

Als verantwortlicher Entwickler (zu dem m. M. n. diese sehr gute Zusammenfassung eigentlich unbedingt schon längst hätte weitergeleitet werden sollen), würde ich die FAQs lesen und mir zunächst denken „sollen die Fahrer/innen doch aufpassen“.
…Im Prinzip geht ja alles…

…bis ich die Schilderungen der Unzulänglichkeiten gelesen hatte:
Was in dem Thread geschildert wird muss deshalb m. E. unbedingt zu den Verantwortlichen von Tesla!
Das ist kein (Fahr-)Spaß, sondern m. E. n. teilweise sogar gefährlich.

Es ist kein Fachwissen, wenn man weiß, wie man Systemfehler und Unzulänglichkeiten umgeht. Fachwissen besteht darin diese zu beschreiben und zu beheben oder beheben zu lassen.

Nur aus Hinweisen/Rückmeldungen zu Fehlern lernt man. Und anscheinend fehlen den Entwicklern diese.

Die Tesla-Hierarchen sollten m. E. deshalb diese Hinweise unbedingt bekommen und entsprechend dem jeweiligen Gefahrenpotential die Priorisierung der Abarbeitung steuern.

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FAQ soll unterstützen, eine darin persönliche Beurteilung der Dinge negativ sowie positiv wäre wieder Futter für Nörgler und Gutheißer etc. davon haben wir genug hier im Forum!:wink:

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