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Arbeitgeber spendiert mir eine Ladebox -muss aber universell

Moin!

War gestern überrascht als ich meinen Arbeitgeber (eher Auftraggeber, bin ja Freiberufler) darauf angesprochen habe ob ich bei uns auf dem Parkplatz auf eigene Kosten ne Tesla-Wallbox montieren darf (wäre kein großer Act gewesen, an der Stelle hing schon gaaaanz früher in den 80ern mal was, Stromanschluss ist direkt darunter).

Er war von dem Vorschlag begeistert, er habe schon oft darüber nachgedacht, hat aber die Befürchtung die Redakteure würden mit der neuen Technik noch nicht klarkommen (…) und ist derzeit noch etwas am zweifeln ob er schon auf E-Autos umswitchen soll. Na - denen werde ich das mit dem Tesla schon beibringen dass sie sich auch dafür begeistern.

In jedem Fall beharrte er darauf dass das Verlagshaus die Box selbst bezahlt und installiert. Da fliegt dann eine Tesla-Wallbox raus, die lässt sich ja mit anderen Autos nicht verwenden. Jetzt frage ich mich (quasi „im Auftrag“), welche Box ist hier am sinnvollsten. Universell für verschiedene Fahrzeugtypen einsetzbar (notfalls eben mit Adaptern) und bietet einen universell höchstmöglichen Ladestrom? Gibt es da konkrete Vorschläge? (Wieder etwas das ins Teslawiki kann)

Danke!

Stimmt so nicht, alle Fahrzeuge mit Typ 2 Anschluß können an der im SeC käuflich zu erwerbenden Wallbox laden.

Dein Vorbehalt betrifft nur die Wallboxen die Tesla als „Destination Charger“ unentgeltlich an Hotels etc. abgibt,

Achso? Ich dachte immer das sei ein anderer Stecker? Steinigt mich nicht, ich rede momentan mangels Fahrzeug immer nur aus theoretischem Wissen, ich wünschte ich hätte schon Praxiserfahrung…

Ja gut…dann ist das ja ne recht einfache Wahl - denn so günstig wie die Tesla-Box bekommt man von anderen Herstellern ja fast nix brauchbares.
Allerdings, da das ganze in der Öffentlichkeit steht, wird vermutlich RFID und evtl. noch mehr nötig werden, das muss ich abklären.

An der Tesla Wallbox können auch andere Autos mit Typ2-Anschluss laden. Allerdings verkauft Tesla die Box soweit ich weiß nur an Tesla-Kunden.

Wenn man eine Box haben will, an der auch Autos ohne Typ2-Anschluss laden können, dann sollte man eine Typ2-Box ohne Kabel nehmen. Das hat den Vorteil, dass mit Typ1-auf-Typ2-Kabeln auch Autos mit Typ1-Anschluss laden können. Aber diesen Vorteil erkauft man mit dem Nachteil, dass jeder, der dort laden will, zwingend ein Kabel mitbringen muss.

Von der Handhabung ist eine Box mit fest angeschlagenem Kabel (wie die Von Tesla) in meinen Augen deutlich komfortabler.

Gruß Mathie

Wobei man sagen kann dass der „andere“ (Typ 1) Ladeanschluß wohl keine Zukunft mehr hat und neue Fahrzeuge, wie z.B. Hyundai Ioniq, mit CCS/Typ 2 Ladeanschluß ausgeliefert werden.

Ich sehe schon ich muss das mit unserem Hausmeister abklären. Unsere Stadtwerke bieten auch (überteuerte) Lösungen an, wir müssen uns vorher Gedanken machen über den Bedarf, welche Fahrzeuge angeschafft werden sollen, ob und wie man vor Vandalismus schützen muss, ob mehrere Fahrzeuge geladen werden können sollen, evtl. auch Fremdfahrzeugen eine Lademöglichkeit angeboten werden soll usw. - also erstmal vielen Dank für die Hilfe, dann konzentrieren wir uns am einfachsten einfach mal auf Typ2-Buchsen und schauen was andere Fahrzeuge so benötigen.

Ich würde Dir eine Ladestation mit Typ 2 Kabel oder Buchse (Vor- und Nachteile wurden schon genannt) mit 22kW (3 Phasen mit 32A) empfehlen. Das ist momentan die höchste Leistung, die man zu bezahlbaren Konditionen bekommen kann und Typ 2 ist inzwischen quasi Standard geworden. Je nachdem was man später machen möchte, bietet sich eine Ladestation mit Netzwerkzugang (Kabel, WLAN oder Mobilfunk) und Zugriffskontrolle (RFID) an. So habe ich es zumindest in meiner Firma gelöst. Damit hast Du in der Zukunft die Möglichkeit, ein Backend System zur Abrechnung zu nutzen.
Ohne Werbung machen zu wollen, setze ich die ICU EveMini ein. Gegen eine einmalige Gebühr (keine monatlichen Kosten!) wird diese mit dem Backend des Herstellers verbunden, worüber sich die Station managen lässt. Sollte später eine automatische Abrechnung notwendig werden, so kann man bequem zu einem anderen Backend (TheNewMotion, Mobility House, Plugsurfing,…) wechseln, da alle das selbe Protokoll verwenden. Für die Abrechnung werden dann jedoch in der Regel monatliche Gebühren berechnet.

Schönen Gruß,
Lutz

Ich würde für Firmenladestationen nur welche in die engere Auswahl nehmen die neben RFID auch ein dynamisches Lastmanagement zulassen. Es wird in den nächsten paar Jahren zu immer mehr Bedarf zum Landen kommen. Es gibt ja nicht nur die BEV sondern leider auch noch die Plugin-Hybrids.

Deren Fahrer werden auch einen Anschluss einfordern, und realistischerweise wird man an vielen Parkplätzen entsprechende Anschlüsse schaffen müssen. Da ist die kostengünstigste Lösung weitere Ladestationen an die Gleiche Stromleitung zu hängen und die Ladung über Lastmanagement regeln zu lassen.

Wir ziehen momentan Lösungen von ABL oder von The NewMotion in die engere Wahl.

Ich hätte auch die Tesla Wallbox genommen wenn der Bereich der Parkplätze nicht öffentlich wäre.

Mennekes hat mit der Amtron-Serie auch eine ganze Reihe von Ladestationen mit Kabel/Dose, für Wand/Standmontage, von einfacher Steckdose über Stromzähler, Schlüsselschalter bis hin zu RFID, Lastmanagement und App-Steuerung. Infos auf chargeupyourday.de

Ich hab demnächst eine mit Stromzähler+Schlüsselschalter am Stellplatz in der gemeinschaftlichen Tiefgarage.

Edith: Tesla Wall Box ging bei mir nicht, weil kein Stromzähler und Zugangsbeschränkung. Kann man alles drum herum bauen, wollte aber nur eine Box an der Wand.

xLoader der Jenny AG aus Oldesloe?
:slight_smile:

Zu nennen wäre hier auch KEBA. Die bei einigen Reihen integrierte Gleichstromfehlererkennung (ABL hat das auch) könnte bei Eurer bereits vorhandenen Infrastruktur von Vorteil sein.

Bye Thomas

Wie wäre es mit newmotion? https://newmotion.com/de_DE/ladelosungen/burostandorte Die haben aus meiner Sicht ein gutes Konzept.

Von ABL-Sursum gibt es auch eine Lösung mit 2 Anschlüssen, integrierbar mit Lastmanagement, RFID etc.

Lastmanagement ist ein Thema für alle Unternehmen, die eine Lastgangmessung haben und danach ihre Netzentgelte entrichten müssen. 22kW zu einem ungünstigen Zeitpunkt zusätzlich als Spitzenlast einmal im Jahr gezogen kostet dem Unternehmer mehr als €2.000 pro Jahr. Deshalb müssen die Ladestationen als abschaltbare Last in das Energiemanagement des Unternehmens mit engebunden werden.

Würde ich auch sagen. Die haben sogar ein Abrechnungskonzept und wenn die Firma gut gelegen ist und ihr nichts dagegen habt, könnt ihr die Box sogar öffentlich (endgeltlich) freigeben für jeden mit TheNewMotion Ladekarte.

Ansonsten: Tesla Wall Connector und fertig.