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Anschlussgarantie: Ja/Welche/Nein ?

Hallo Teslagemeinde,
ich fahre seit 09/18 ein MX100D und habe eine Fahrleistung von ca. 40.000km pro Jahr.
Ich bin am überlegen, ob es Sinn macht eine Anschlussgarantie abzuschließen oder nicht. Bei mir wäre die Vollgarantie von Tesla im nächsten Jahr nach 80.000km erloschen.
Ove sprach in einem Video mal von „Bullshit“ als es um die von Tesla beworbene Versicherung über die Allianz ging.

Wie handhabt Ihr das?
Welche Versicherungen kämen außer der Allianz in Frage?
Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Service von Tesla und der Übernahme von Reparaturkosten durch den Anschlussversicherer nach Ablauf der „Vollgarantie“?

Danke für Eure Antworten…

Grüße
Andi

Jeder muss das für sich entscheiden. Bei den hohen Kosten für Teile, die garantiert bald defekt gehen ( nicht ob, sondern wann…) wie MCU, Doppellader, Türgriffe … habe ich mich für die Allianz Versicherung entschieden. Es ist aber bei jeder Versicherung so, dass man sich frei entscheiden kann, ob man auf Nummer Sicher geht oder auf Risiko… in den ersten 7 Monaten der Laufzeit habe ich sie noch nicht gebraucht, aber es sind ja noch knapp 3,5 Jahre oder 77 tkm…

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Ich möchte das Thema mal wieder aufwärmen :thinking:. Aktuell bietet ja nun die Helvetia Versicherung die Anschlussgarantien an.
Stutzig macht mich dabei in den FAQ zur Versicherung die Aussage, dass nur der Erstbesitzer die Garantieverlängerung abschließen kann, nicht aber „Eigentümer eines Tesla Gebrauchtwagens“.
Denke ich da jetzt um die Ecke oder ist das nun so, dass ich als 2. Besitzer fristgemäß innerhalb der ersten 4 Jahren, KEINE Gerantieverlängerung bei der Helvetia abschließen kann ?! :roll_eyes:

Versicherung wollen Geld verdienen, das bedeutet der Versicherungsbeitrag ist IMMER höher als der mittlere statistische Schaden der entsteht… darum wurden Versicherung mal eingeführt um Dinge ab zusichern wo man in eine Lebenskrise käme, müsste man das selber zahlen… was am Tesla kann so kaputt gehen, dass man in so eine Lebenskrise kommt… also was die Versicherung abdeckt?!

Ich nehme die 4 Jahre dankend mit und hoffe, dass Konstruktionsfehler und schlecht verbaute Teile danach ausgetauscht wurden. Kommt dann ein Schaden über 3000 € oder mehr, habe ich halt extrem Pech gehabt… das kann man nicht ausschließen, aber es ist nichts was mich in eine Lebenskrise führen würde.

Ich habe ein Leihgerätesystem wo ich Vermessungsgeräten an Firmen ausleihe, die ersten 2 Jahre hatte ich dafür eine externe Versicherung, als es zum Schaden kam, habe die sich raus gewindet, ich hatte nur Ärger, seit dem versichere ich die Geräte selbst, also meine Kunden zahlen eine Versicherungsgebühr an mich, um ein absolutes Worstcase aus zu schließen, haben sie bei Neugeräten eine deutlich höhere Selbstbeteiligung… ich mache das nun seit 10 Jahren und verdiene eben mit der Versicherung auch noch mit, klar kann es mal doof laufen wie letztes Jahr wo auf einer Baustelle zwei Geräte zerstört wurden… aber ich kann mich auch winden wie eine Versicherung… :wink: :sunglasses:

Ich würde Dir raten die Versicherung anzurufen und zu fragen und um schriftliche Bestätigung zu bitten. Ich hatte da auch angerufen wegen einiger Punkte um das zu klären, und die waren sehr nett und die Antworten wurden sogar schriftlich zugesendet.

Ich kann es gut verstehen, es Istrien abwägen, und ich sehe es etwas anders als mein vorschreiben, ich habe wo ich den Tesla gekauft hatte, und ich habe ihn Privat neu gekauft von vorne herrein für mich damals die Alianz mit eingerechnet. Wieso, dann einfach, es kann auch extrem schief laufen, und beim Tesla sind 4000 Euro nichts.
Einfaches Beispiel, der Wagen lädt nicht mehr, jetzt denkt man Antriebsstrang ist ja versichert, pustekuchen, Diagnose nach 4…Tagen ladeport defekt, ist nicht ganz billig, Problem ist aber nicht behoben, immer noch ladefehler, wieder Diagnose mehrere Tage, Ladegerät defekt, wird gemacht, dauert aber schon länger weil nicht verfügbar, ich kürze es ab, weitere Diagnosen und Tauschs über Kabel, Steuergeräte …

Du wirst es kennen, einen Loaner möchte man nicht rausgeben, oder nur gegen Bezahlung, für Diagnosen gibt es auch keinen.

Fehlendes Auto und jede Menge Kosten für getauschte Teile, und wenn man nun versucht ja aber der erste Tausch, oder zweite oder Dritte hat das Problem nicht behoben bekommst Du die Antwort das war alles Defekt. Und jetzt geh mal mit einem Tesla zu einem Gutachter, der kann Mechanik kontrollieren, aber von der Elektronik und den Komponenten hat der 0 Ahnung, und prüfen, auslesen oder Testen noch weniger, und da Tesla nichts an Infos rausrückt bleibt alles bei Dir hängen.

Ich muss allerdings sagen bei anderen E-Autos würde ich es in der Preisklasse ähnlich machen. Ich spreche da aber von meinem Fall, also Neuwagen etwa 100.000 Euro, ich bin der Meinung bevor ich mir sowas unnützes schönes wie Irgend welche Felgen für x Tausend Euro kaufe, muss das abgedeckt sein und ordentliches Ladeequitment.

Ist aber nur meine Meinung.

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Hallöchen,

wir haben uns für die Helvetia-Lösung (3.610 EUR für 4 Jahre/80.000 km bei ein MX) entschieden, weil es letztendlich nur 2,47 EUR/Tag ausmacht - und weil im Falle eines Falles bei Tesla 3.610 EUR sehr schnell weg sein können. Die Helvetia-Lösung hat auch den Vorteil, daß sie auf einen neuen Privatbesitzer übertragbar ist, oder beim Verkauf des Fahrzeugs an ein Händler/WKDA pro rata zurückbezahlt werden kann.

z.B. für was?! Hast du da Erfahrungen?! Ich lese bisher immer nur das ATW Problem, das ist aber nicht so wirklich teuer?!

@Oli_gibt_Gas:

Natürlich in erster Reihe die ATW, aber auch Querlenker frisst das MX ja gerne. Und wo wir uns aufhalten gibt’s keine preiswertere Alternative zu dem SeC - deswegen Helvetia.

Naja wenn ich aus der Garantie draußen bin, lass ich die ATW einmal vom Zimmermann gscheit richten, dann habe ich hoffentlich meine Ruhe… :wink: so der derzeitige Plan, wobei meine ATWs immer noch top sind…

Hatte dies auch mit Jürgen angeschaut und habe auch keine Anschlussgarantie, da du dann bei Problemen immer zu Tesla musst.

Einmal Fahwerk neu bei AT Z ( 5 Jahre Garantie) und dann den Puffer der 4500 CHF falls etwas kaputt geht am Wagen.

Hallöchen,

wie schon geschrieben:

@AT-Zimmermann ist für uns einfach zu weit weg, und auch mit 3.610 EUR Puffer werden wir ohne zu Tesla SeC zu fahren nichts mehr als Reifen wechseln erledigen können.

Im Falle eines Falles greift die Helvetia ja auch wenn man sich nicht am Ort wo das Fahrzeug angemeldet ist aufhält, was für uns auch wichtig ist.

3610 nicht auf einen Schlag, aber Sensor fwd, Fan assy Klimaanlage, Außenspiegel der nicht mehr einfährt, w etc.

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@Erwin84:

Genau so ist es, und nach Gaarantieablauf kosten solche „Kleinigkeiten“ bei Tesla recht heftig - das blöde bei der Helvetia-Lösung ist eben das man auf einem Schlag die 3.610 EUR zahlen muß :money_with_wings:, denn es ist NICHT möglich erst 2 Jahre/40.000 km zu nehmen und danach weitere 2 Jahre/40.000 km.

Oje ich will euch die Versicherung nicht schlecht machen alles gut… ich werde das auf keinen Fall machen… alle Dinge die da aufgelistet sind, richtet man in einer freien Werkstatt für mageres Geld… ich bin aber seit 12 Jahren mehr oder weniger ohne Garantie mit meinen Rams unterwegs, da ein Grauimport nur bedingt Garantie hatte… teuer sind die Akkus und die Falconwings, bzw. Arbeiten am Alublech, die sind bei mir nahezu alle über die Vollkasko abgesichert bzw. über die 8 Jahresgarantie bei den Akkus…

Lieber Oli,

wie schon oben geschrieben, sowas:

gibt’s wo wir unseren Hauptwohnsitz haben, besonders für einen Exoten wie Tesla, einfach nicht.

Alles gut ich verstehe dich da gut… hab mir das ja selber überlegt, bin aber insgesamt kein Freund von Versicherungen, dennoch sind sie oft nützlich und/oder notwendig… wenn ich das oben schreibe, dann nur um zu zeigen wie ich darüber denke, nicht dass ich das andere System schlecht finde…

Beim Tesla Model X liegt einiges im Argen, aber vor allem auch, dass die Werkstätten NICHT besonders gut sind, das ist ein subjektiver Eindruck von mir, darum bringe ich den lieber zu einer Werkstatt wo einer mit Herzblut selbständig schafft, das Problem bei denen kann dann sein, dass die EAutogegner sind… :grin:

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