Angriff auf schlüssellosen Zugang

Ich denke das man den Komfort im Alltag nicht missen möchte. Geht mir auch so.
Aber wenn man sein Auto zB. dicht am Haus (Über Nacht) parkt ist das eine einfache Lösung.

@Volker Berlin: Ausserdem lässt sich das nicht abschalten - in den Einstellungen unter Bedienung kann man nur wählen, ob die Türgriffe automatisch ausfahren sobald der Schlüssel da ist (bzw. vermeintlich erkannt wird) aber das ist auch alles.

Die „Angreifer“ können dann immer noch die eingefahrenen Türgriffe berühren und dann fahren die raus.

Cheers Frank

Oh, danke für den Hinweis. Ich habe es nie ausprobiert. Dann ziehe ich meinen Vorschlag zurück!

Warum frägt das Auto nicht alle 5 Min den Schlüssel ab? Wenn die Batterie leer geht sollte das Auto das ja auch wissen VORAB und einen darauf hinweisen. Sollte der Fahrer das Ignorieren, so kann er ja mit Handy weiterfahren ODER aber das Auto lässt mit Warnblinklicht nur noch 30km/h zu. Das würde kein Dieb machen! Man könnte dann über Tesla Service eine weitere Fahrt über Passwort erlaubt bekommen!

Ich finde das echt seltsam dass der Schlüssel NUR einmal abgefragt wird.

Das klingt auf den ersten Blick recht plausibel; schützt aber in meinen Augen gar nicht. Kauf Dir nen verunfallten Schrott-Tesla für nen Spottpreis, suche Dir ein baugleiches Modell irgendwo aus, knacke es wie schon beschrieben via „Schlüssel-Funk-Verlängerung-Trick“, lade die Kiste auf/in einen Transporter, der mit Alufolie ausgekleidet ist und bau die Teile vom geklauten an den Unfallwagen; Voila: Du hast einen voll einsatzfähigen und auch an den SuC nutzbaren Wagen… Traurig, aber wahr. Einzige Lösung bleibt die Laufzeiten-Analyse des Funksignals und ne gute Garage mit nem echten Schloß! :wink:

Ja, leider. Inzwischen ist hier im Forum ein Fall dokumentiert, in dem ein Model S höchstwahrscheinlich auf genau diese Weise entwendet wurde:
:arrow_right: TESLA geklaut!

Im Prinzip haben die US Importe genau die gleichen Nachteile wie ein geklauter Tesla und trotzdem werden sie anscheinend hier in D verkauft. Weiter im Osten sind solche Fahrzeuge problemlos ohne Support von Tesla nutzbar, und ansonsten sind sie dankbare Ersatzteilspender.

Unfallwagen werden auch vom Supercharger Netzwerk ausgeschlossen, wahrscheinlich auch weitere Einschränkungen.

Das erstere könnte bei der verbauten Hardware ein Problem sein, letzteres dürfte helfen.

Link zur Diskussion über Laufzeitanalyse habe ich schon im anderen Thread zum Thema gepostet:

Gruß Mathie

Hier sieht sieht man den Angriff einmal „in echt“:
‚Relay crime‘ theft caught on camera
:arrow_right: bbc.com/news/av/uk-42132804/ … -on-camera

Danke, aber der Empfehlung der Polizei werden wohl die wenigsten Teslafahrer nachkommen.

stimmt, ginge bei mir auch nicht. Bei mir ist das Steuerrad auf der anderen Seite :wink:

Aus aktuellem Anlass mit dem Video auf BBC:
Gibt es ein Fazit oder eine Handlungsempfehlung aus den 13 Seiten Diskussion?
Funktioniert die „Abwehr“ bei jemandem mit einer Stahl- oder Alubox für den Schlüssel?

Bei mir liegt der Schlüssel in einer EM dichten Metallfolien-Hülle und das Auto steht hinter einem Garagentor. Bin ganz entspannt. Aber ich finde es unerträglich das dieses Problem nicht gelöst wird. 90% der Nutzer haben sicher keine Ahnung bzgl. des Risikos. Und es würde schon ein Schalter im Schlüssel helfen ohne den Komfort merklich einzuschränken.

ich habe meine Schlüssel in einer kleinen Metallbox und damit sind sie funkgeschützt, das habe ich ausgetestet. Ansonsten lasse ich Easy Entry eingeschaltet, da der kurze Funkabstand aus meiner Sicht besser ist, als wenn ich den FOB selbst betätige. Wenn nun also jemand z.B. Nachts versucht am Haus das Funksignal abzufangen, hat er Pech.
Unterwegs schalte ich ab und an den Easy Entry ab, wenn ich z.B. den FOB nicht sichern kann.

Bei mir ist „easy entry“ immer aus.
Der Schlüssel ist in meiner linken Hosentasche und für den Doppelklick muß ich nicht mal in die Tasche reingreifen. Das geht einfach von außen durch den Stoff.
Für mich ist das so gut wie keine Komforteinbuße.

Meiner Meinung nach ist es schon ein grober Fehler den Schlüssel aus der Hosentasche zu nehmen und neben der Haustür aufzuhängen. Würde nie auf so einen absurde Idee kommen da der Schlüssel mit Abstand das wichtigste must have ist. Schlüssel in der Hosen welche abends überm Stuhl liegt und weit weg vom Auto.

Mehr als zwei Jahre nach dem Artikel in der c’t, mit dem dieser Thread begonnen hat, besteht das Problem weiterhin:
:arrow_right: heise.de/autos/artikel/ADAC … 02058.html

Eigentlich müsste das Model 3 diesen Test auch bestehen. Wären ja genug in Deutschland bei Firmen mit guten Kontakten zum ADAC um das zu testen. :laughing:

Aber den Tesla kannst in der Zwischenzeit in den Einstellungen auf „sicher“ statt „Komfort“ stellen. Das geht bei keinem anderen Hersteller, soviel ich weiss.