Alternative Lademöglichkeiten zum Tesla Supercharger

Ist doch alles getestet und bekannt: Tesla Model 3 lädt an CCS2-Säule schneller als am Supercharger V3

ein V3 ist nur in einem gewissen Band deutlich schneller als CCS Säulen, danach gehts bergab.

Ich hab ein 2020er Model 3 (also noch den "guten2 Panasonic Akku :wink: ) und ich kann die Fakten aus dem Artikel bestätigen, sobald man über 60% SoC erreichen möchte ist eine CCS Säule mindestens gleich schnell, wenn nicht schneller als der V3. Die 250kW aus dem V3 grillen den Akku und sind eigentlich nur nützlich wenn man wirklich nur auf der Welle reitet und bei 40-50% abstöpselt. Aber dann bleibt man halt auch alle 150km stehen,…

Wenn Du den Bericht bis unten liest, dann siehst Du, dass da hinten und vorne die Parameter nicht stimmen.
Mit @Felixkruemel habe ich besprochen, dass ich im Dezember da mal einen realistischen Vergleichstest mache, steht auch irgendwo oben im Thread.

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Meine realistischen Tests aus über 100.000km bisher mit meinem Model 3 bestätigen diese Daten. Bis 80% bin ich mit einer CCS Säule schneller als am SuC V3.

Speziell im Hochsommer und wenn man mit richtig niedrigem SoC (<5%) am Charger ankommt, sinkt die Ladeleistung am V3 nach dem ersten Boost stark ab.

Gäbe es die Möglichkeit würde ich die Ladeleistung am SuC auch auf 200kW limitieren.

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Die Preissenkung am SuC scheint gut angenommen zu werden, heute der SuC in Irxleben war voll belegt, habe zum Glück den letzten Platz bekommen.

Ich war gerade 1600 km in 2 Tagen unterwegs, und seit langer Zeit mal wieder
SC geladen. Bis dahin nur Bonnet ,es ist schon sehr praktisch wieder die SC zu nutzen und den jetzigen Preis finde ich fair ,

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Ich habe zwei nahezu identische Autos. Die stelle ich bei gleicher Zelltemperatur, SoC an den V3 und ENBW daneben und dann wird gemessen.

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Heute mal wieder seit langem am SuC Euref geladen - weil es eine stark frequentierte Ladestation sei (4 Autos standen da rum) wurde mir mal eben das Ladelimit auf 80% runtergeregelt, so die Meldung. Gehts noch? Was hat ein Stromverkäufer an meinen Ladeparametern rumzufummeln?! Also nächstes Mal wieder EnBW.

Das kannst du einfach wieder hoch stellen… und dient dazu, das an vollen SuCs auch andere zügig laden können.

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Ja das verstehe ich auch nicht. Tesla nimmt doch Blockiergebühr, aber warum regeln die automatisch auf 80% runter…
Klar kann man wieder hochstellen, ist aber trotzdem jedesmal nervig, vorallem wenn nix los ist. Wenn der SuC voll ist wäre das was anderes.

Ich finde das gar nicht so schlimm, Tesla geht halt vom DAU aus, außerdem auch so ein bisschen ein Mittel die Awareness auf Fair-Use zu legen. BTW: wer lädt am SuC auf über 80%?

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Mit dieser awareness reducen sie aber auch comfortability der charging stations. Was das Argument for the SuC das sie faster seien again etwas weaker macht.

Grüße an Lisa btw

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Münchberg war heute auch voll ausgelastet. Habe das seit 13 Uhr während erfahrt beobachtet und ab 15 Uhr waren nur noch 0-2 Plätze frei. Und dann kam auch noch die Meldung, dass 1b außer Betrieb gegangen ist… bin dann doch weiter nach Himmelkron gefahren zum Laden mit enbw…

Nach der Euphorie um gesenkte SuC-Preise, kommt jetzt langsam das Beschweren wegen der hohen Belegung. Bis die Preise wieder hoch gegen (Angebot und Nachfrage und so)… :wink:

Nennt sich „Hausrecht“. Auch wenn nicht 1:1 verhleichbar, wäre ich z.B. froh gewesen, wenn Supermärkte davon vor einiger Zeit Gebrauch gemacht hätten, als es zu Hamsterkäufen kam.

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Ich bin grundsätzlich offen für andere Lader und habe auch dank unseres BMW i3 öfter mit denen Erfahrungen gemacht.

Finde die Supercharger nach wie vor angenehmer, teilweise subjektiv:

  • Kurzes, leichtes, handliches Kabel ohne seitliches Verwinden (bei anderen muss man manchmal den Stecker um die Achse drehen oder das Kabel schleift übern Boden) - inklusive Knopf zum Stecker-Entriegeln
  • Grundsätzlich haben Supercharger Standorte oft mehr Anschlüsse (ja ist nicht mehr immer so, EnBW haut einiges raus - aber man sieht auch am Tesla Ausbau wo’s hingeht)
  • 100% Zuverlässigkeit mit ausreichend Redundanz vor Ort (und wenn doch mal eine Station ausfällt, ist das im Navi drin und man wird umgeleitet - sogar einzelne Stalls sind gelistet). In 7 Jahren Tesla noch nie ein Problem an Superchargern gehabt - mit dem i3 musste ich hingegen schon mehrfach andere Standorte anfahren.
  • Ladeplanung automatisch im Auto, inkl Vorkonditionierung, automatische Umleitung bei Vollbelegung oder Ausfall (siehe oben), Belegungsstatus, Versorgung vor Ort (Toiletten, Cafés, Restaurants, …) direkt im Navi auf Knopfdruck abrufbar
  • Keine Ladekarte, keine App, keine Displays die schlecht lesbar sind, keine Knöpfe die ich irgendwo drücken muss, schnellerer Ladestart (ja, auch im Vergleich zu Autocharge bei EnBW oder Fastned)
  • Zuverlässige Ladeleistungen an v3
  • 250kW Peak vs 200kW
  • So gut wie immer Versorgung vor Ort (ja gibt Ausnahmen aber finde die Standorte meist angenehm - hier finde ich es tatsächlich positiv dass die Supercharger manchmal ein paar hundert Meter vom Krach und Trubel der Autobahn weg sind, manchmal sogar an netten Hotels mit guter Küche - die Ionity sind mir oft zu wuselig an den Autobahnparkplätzen, vor allem an Ferienwochenenden)
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Wo darf man das denn deiner Meinung nach?
Diese Entscheidung hat nicht der Stromverkäufer zu treffen sondern der Fahrzeugbesitzer. Zumal der Euref-SuC nur zur Hälfte belegt war.

Der Verkäufer darf aber entscheiden, wieviel Strom er dir verkaufen möchte bzw. wie lange er dich an seiner Säule haben möchte. Er konnte das natürlich auch über die Zeit regeln und nach z.B. 20 Minuten den Ladevorgabg stoppen- egal wie dann dein SoC ist.

Tesla geht nicht (nur) nach der aktuellen Belegung, sondern weiß aufgrund der Navigation der anderen Autos, wie die Belegung in Zukunft sein wird.

Wenn T wirklich solche mythischen Fähigkeiten hat soll T die anfahrenden Autos umleiten, am SuC im Parkhaus 2 km weiter war 19/20 frei

Oder noch besser, damit aufhören mich mit 3% erwartetem SoC an den V2 in St. Valentin zu leiten statt an den V3 in Asten gleich daneben :slight_smile:

DIE Entscheidung darf der Stromverkäufer für dich treffen? :wink:

Das Gute ist ja, dass wenn man es weiß, es auch selbst entscheiden kann.

Als EnBW günstiger war, hat man sich ja auch nicht an die Ladeplanung gehalten…
Und das ist ja das Gute: man kann laden, wo man möchte. Ich habe auch bei EnBW geladen, als mir die SuC zu teuer waren.

Müssen wir nun die SUC meiden weil dort zuviel los ist ?? Die ganze Zeit wurden die SUC gemieden weil der Preis zu hoch war :sunglasses: