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Alarmanlage Aus = Vampirverlust Killer?

Bedingt durch verschiedene Experimente rund um das hier beschriebene Problem Aufwecken per App funktioniert seit ein paar Tagen nicht meh kam es das erste Mal dazu, dass ich meine Alarmanlage (über die ich mir vorher nie Gedanken gemacht habe) deaktiviert habe.

Ich bin vollkommen platt, welche Auswirkung das auf meinen täglichen Vampirverlust hat. Hatte ich früher 4-5 km je Tag (manchmal mehr) wahrgenommen, sind es nun nur mehr 1-2 km. Ich finde das signifikant, sprechen wir hier doch je nach Modell von 2-3 „Vollladungen“ pro Jahr, möglicherweise mehr.

Hat das jemand schon mal probiert bzw. ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich bin im Moment noch dabei darüber nachzudenken wie ich damit umgehe. Ich halte den Sicherheitsgewinn der Alarmanlage sowieso für relativ, in meiner Wahrnehmung schert sich kein Mensch darum wenn er eine hupen hört. Tendentiell geht sowieso stets jeder von einem Fehlalarm aus und auch wenn nicht wird niemand hinlaufen und den Helden spielen. Und wenn sie anspringt, weil jemand mit dem Baseballschläger dagegen geschlagen hat, ist es eh schon zu spät.
Klären möchte ich noch, ob die Versicherung mir vielleicht einen Strick daraus drehen könnte, wenn mal was passiert.

Knifflige Sache, je nachdem wo die Prioritäten liegen. Bei Laternenparkern würde ich sie eingeschaltet lassen. Bei verriegelten Garagen und abgeschlossenen Grundstückstoren geht das sicher eher. Letzteres trifft bei mir zu und ich werde das mal testen. Wegen der Versicherung würde ich leider zu der Mühe raten, das „Kleingedruckte“ zu studieren… :angry:

Habe disbezüglich eben mit meiner Versicherung rückgesprochen und es wurde mir versichert dass im Schadensfall keine negativen Konsequenzen zu befürchten sind wenn die Alarmanlage ausgeschaltet ist. Es gab ganz klar die Aussage dass eine Alarmanlage Teil des Vertrages sein muss (Beispiel Juwelier, der sollte seine Alarmanlage nicht ausschalten wenn er Geld von der Versicherung haben will), was bei meinem Vertrag nicht der Fall ist.

Dann sollte dem „Experiment“ nichts mehr entgegenstehen. Ruhiges Wochenende und viele Grüße.

Es gibt Dinge die versteh ich nicht so ganz, wegen ein paar Watt keine Alarmanlage anmachen? Ich mein beim Verbrenner hat man den gleichen Verlust, man sieht nur auf keiner Anzeige wieviel aus der Batterie dort übernacht entnommen wird, wird ja beim nächsten Start des Motors wieder geladen, kostet aber eben auch Sprit.
Mir ist Sicherheit wichtiger, den Ärger und Streß den man hat wenn mal was passiert(hatte das schon zwei mal) ist mir gern die paar Watt an Energie wert.

Also bei meinem ist die Alarmanlage an sowie Energy Saving off (damit der MediaPlayer länger durchhält) und always connected on. Also Doppelminusschlecht für den Vampierverbrauch. Der liegt aber trotzdem bei 1-2 km am Tag wenn das Auto nicht bewegt wird. Irgendwie muss es noch andere Faktoren geben welche den beeinflussen. Z.B. steht meiner in einer Garage und wird immer nach Ankunft geladen auf 80%. Ich komme auch meist nur nach kurzen Strecken an, der Akku wird nicht besonders warm sein.

Ich glaube das hier viele Tänze um den Vampir stattfinden die eigentlich mit je nach Temperatur, insbesondere bei Laternenparkern, Nutzungsprofil, etc. täglich variieren und mit der Auskühlung des Akkus mehr zu tun haben als mit den Schaltern im Auto. Eine Messreihe müsste nach identischer Fahr bei gleichem Temperaturverlauf stattfinden um irgendwas auszusagen.

Zum einen geht es mir darum über diesen Umstand Bescheid zu wissen. Weil dann hilft es mir vielleicht wenn ich mal wieder einige Tage in einer Ladesäulenwüste unterwegs bin und wirklich auf jeden Kilometer achten muss. Das man aber in dieser Frage ein bisschen in den Optimierungswahn abgleiten kann und wahrscheinlich sogar dieses Szenario infantil von mir formuliert ist, streite ich nicht ab. Ich sag aber ja nicht dass ich dazu rate, ständig abgeschaltet zu lassen (wenngleich mir der Wagen mit abgeschalteter Alarmanlage übergeben wurde damals, hab mich ohnehin schonmal gefragt ob das der Default ist).

Zum anderen stelle ich den Sicherheitsgewinn in Frage. Die abschreckende Wirkung einer Alarmanlage ist meiner Meinung nach schon lange verblasst, niemand dreht sich mehr um wenn er eine hört. Und gegen Vandalismus hilft es auch nicht viel, in dem Moment wo das Ding dann zu hupen beginnt, ist die Beschädigung ohnehin schon passiert.

Bei unserem Volt ging regelmäßig die Alarmanlage an, wenn man vorm Stecker abziehen das Auto nicht geöffnet hat. Da schaut keine Sau - außerdem hört sie nach ein paar Sekunden automatisch aus - das ist wohl irgendwo gesetzlich geregelt. Soviel dazu.

Ich hab seit ich in Besitz meines Model S (2013) bin die Alarmanlage immer aus ausser manchmal im Ausland. Aber auch da: Eigentlich hört doch heute sowieso niemand mehr hin und ich will niemandem im Quartier mit einem peinlichen Fehlalarm stören.

Mein Wagen hat den ganz normalen Vampirverlust von 0.5 bis 1% am Tag. Ich denke also nicht, dass das Abschalten der Alarmanlage diesbezüglich einen messbaren Vorteil bringt.

Same here - Laternenparker, Alarm dementsprechend an, Wagen am Sonntag mit 75% SoC vor die Haustür gestellt, Mittwoch bei 74% ein wenig im Auto gekramt, gestern Abend mit 73% abgefahren.

Kleinere Verbesserungen beim Vampirverlust lassen sich meiner Meinung nach besser bei der Kilometeranzeige als bei Prozent erkennen, weil hier eine größere Skala besteht. 2km oder 5km werden in beiden Fällen schnell mal als 1% Verlust angezeigt. Ist aber meiner Ansicht nach ein nicht unwesentlicher Unterschied.