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Akku Vorheizen ohne geplantem Laden

Hi zusammen,

Ich fahre einen SR+ Namens Johnny und dieser Parkt in meiner Garage.
Daher benötige ich nicht wirklich die Kabine vorzuheizen an den kalten Tagen des Jahres.
Trotzdem verwende ich immer geplantes Laden da ich jeden Tag zur gleichen Zeit das HAus verlasse.
Allerdings mache ich das möglichst Langsam mit 5A.
Dabei ist mir aufgefallen dass er meist Früher als die eingestellte Zeit fertig ist und auch die Rekuperation noch weitgehenst eingeschrängt ist wenn ich los fahre.

Da ich am Weg in die Arbeit am nahegelegen SuC (10km) vorbeikomme und noch genug Guthaben habe, fahr ich ab und zu auch dort hin LAden.
Gestern war so ein Tag.

Am Abend mit 20% abgestellt und morgends beim Frühstück mal per App zum Supercharger Navigiert (ca.15 min vor Abfahrt)
Als ich mich ins Auto gesetzt habe sah ich 18% Restreichweite und keine Einschränkung beim Rekuperieren.

Jetzt wäre meine Frage: Macht das sonst noch jemand um effizienter in den Tag zu starten bei kalten Themperaturen? Selbst wenn man dann doch nicht zum Laden fährt?

Was ist wenn ich mir einen Shortcut baue der immer wenn ich den Wecker abdrehe, Johnny den Weg zum SuC schickt.
Kann ich mir da den Akku killen?

Was haltet ihr davon, hat das schon jemand Probiert??

Freue mich auf eure Antworten und schon mal vielen Dank im Voraus
LG Sebastian

Das ist gar keine schlechte idee.

Ich nehme an, daß es den akku eher freut, wenn er vor der abfahrt auf betriebstemperatur gebracht wird.

Es kann halt sein, daß man auf daeuer recht viel energie verbrät mit der methode.

Nicht nur auf Dauer sondern von Anfang an.

Ja aber 3-6 km sehe ich jetzt nicht als viel. die Energie wird ja sowieso verbraten, er wärmt ja den Akku sowieso

Wie die Vorposter schon schrieben, dem Akku schadet das „Vorheizen-per-Navi-auf-SuC“ nicht.
Wie die Energie besser ausgenutzt wird, da scheiden sich die Geister, siehe diesen Thread Ladestrategie über Nacht bei sehr tiefer Außentemperatur? in dem ich auch eine ähnliche Frage gestellt habe.
Interessant ist die erste Antwort auf „Bonusfrage 2“ :stuck_out_tongue:

Wie kommst Du darauf das der Akku sowieso erwärmt wird? Ich fahre immer mit der ScanMyTesla App und da haben ich bis jetzt noch nie gesehen, dass der Akku beheizt wird, selbst wenn ich mit 4 Grad Akku Temperatur los fahre!
Der Akku wird nur beheizt wenn ich per Navi zum Supercharger fahre oder wenn ich bei unter 10 Grad Akku Temperatur mit 11 kW an AC lade.

Das wäre auch die Option meiner Wahl wenn ich den Akku vor dem los fahren beheizen wöllte. Einfach zeitgesteuert vor dem geplanten Start mit 11 kW laden. Wenn man den Ladestrom extrem begrenzt wird das aber nichts mit dem beheizen weil dabei ca. 7 kW benötigt werden.
Da ich 36 km vom nächsten Suc entfernt wohne startet das Vorheizen des Akkus nicht wenn die Navigation dorthin starte.

Es wird sogar wenn man früh bei kaltem Akku den Tesla lädt und gleichzeitig den Innenraum vorheizt der Akku am Anfang leicht entladen, weil die Akkuheizung 7 kW und die Heizung 6 kW benötigt. Das ist mehr als der Anschluss über AC hergibt also kommen 1 bis 2 kW aus dem Akku!

Ich heize aber meinen Akku nicht vor weil das zusätzlich nur Strom verbraucht und im Verbrauch nichts bringt. Auch wenn die Anzeige bei kalten Akku weniger anzeigt ist die Energie ja nicht verschwunden. Mit der Einschränkungen in der Beschleunigung und der Rekuperation kann ich hier im Flachland gut leben. Ich fahre auch sehr verhalten wenn der Akku kalt ist ähnlich wie mit dem Verbrenner wenn der Motor kalt ist.
Die Frage wäre nur ob es dem Akku trotzdem schadet wenn man bei kalten Akku Energie entnimmt?

Dann macht das ja gar keinen Sinn wie ich das bis jetzt gemacht habe mit 3kW geplant LAden.
Ich werde heute mal mit 11kw laden und mal sehen wie viel reku dann morgen eingeschränkt ist

Hört noch eine andere Anforderung:

Ich komme morgens und möchte gleich laden, weil der Akku ja schon warm ist und später alle Säulen belegt sind, wäre schön, wenn er dann trotzdem bei der geplanten Abfahrt zumindest das Auto aufheizt.

Wenn du normal Lädst und dann Per App vorm abfahren die Heizung aufdrehen?

Wenn Du es nicht jeden Tag über die App machen möchtest, so kannst Du dies z.B. via TeslaFi planen für Mo-Fr, der Command nennt sich ‚Start HVAC‘.

Oder die Statistiken App

Oder meine App (Siehe Signatur) :slight_smile:

Viele Grüße
Norbert

Also mein Model S heizt den Akku die ersten Kilometer, wenn ich bei kalten Temperaturen losfahre.

Viele Grüße
Norbert

Ist dies eine Annahme oder hast du das gemessen? Weil ich hab im Kopf dass das Model 3 im Stand max. 6 kW verbraten kann und nicht mehr. Es gibt auch keine separate/zusätzliche Akkuheizung im Model 3 (geht alles über die Superbottle). Die einzigen zusätzlichen Heizelemente die auf die 6 kW noch hinzukommen können sind die Sitz- und Scheibenheizungen. Irrtum vorbehalten.

Die Akkus werden im Model 3 ausschließlich durch die Statoren der Motoren beheizt. Bei meinem Model 3 AWD sehe ich in ScanMyTesla während der Akku Heizung auch im Stillstand des Autos 3,5 kW Verbrauch an jedem der beiden Motoren. Ich vermute das wird mit einer hohen Frequenz gemacht damit das Auto nicht losfährt. Das passiert wie gesagt nur wenn ich per Navi zum Supercharger fahre so ab 25 km vor dem Ziel je nach Akku Temperatur und wenn ich das Auto AC mit 11 kW lade und der Akku deutlich unter 10 Grad hat. Es steigt dann auch die Stator Temperatur sehr schnell auf 50 Grad und man sieht das dann der Inflow in die Batterie auch ansteigt. Bei der Fahrt zum Supercharger wird die Batterie so bis 30 grad erhitzt und während des Laden dann bis über 50 Grad. Beim laden an AC wird die Batterie nur so bis ca. 15 erwärmt.

Beim Model S glaube ich Dir das gerne. Dort gibt es ja auch den Reichweitenmode um die Akku Heizung abzuschalten. Hier geht es aber ums Model 3 und da habe ich bis jetzt noch keine Akku Heizung in ScanMyTesla gesehen, außer ich fahre mit Navi zum Supercharger oder ich lade mit AC 11 kW und der Akku hat deutlich unter 10 Grad. Es ist natürlich nicht auszuschließen das beim Model 3 bei noch tieferen Temperaturen der Akku doch beheizt wird. Das glaube ich aber nicht weil es ja den Reichweitenmode beim Model 3 nicht gibt um die Funktion abzuschalten.

Beide Heizelemente können auch mit Teillast angesteuert werden. Sonst könnte ein kalter, leerer Akku an bspw. 3.7 kW ja niemals mehr geladen werden.

Das mit der Teillast kann ich bestätigen, allerdings startet er bei mir immer mit den 7 kW und regelt die Leistung dann erst runter wenn der Stator warm genug ist. Mit 3,6 kW habe ich noch nicht geladen kann ich aber gerne mal testen. Meinst Du mit einer Phase an der AC Wallbox oder mit 5 A an 3 Phasen?

HIer wird immer 11KW AC Laden als Kriterium für Heizen des AKkus genannt. Er macht das aber beim Laden aber auch wenn man nur mit 5A lädt. Dann geht eben die erste halbe Stunde alles nur für die Heizung drauf (wenn Akku kalt).
Dann aber mit nur 2x 1.5kW über die Statoren - Akku entleren konnte ich nicht beobachten - bzw. nur für den sonstigen onboard Verbrauch ala Rechner und co.

Sorry für meine direkten Worte, aber ich halte das Vorgehen für bescheuert.
1: Den Akku eher nicht leer abstellen (ok, 20% ist ja nicht leer), sondern möglichst gleich laden
2: Kann dein Anschluss wirklich nur 5A? Das verbraucht mehr Strom und belastet die Systeme länger als mehr Ladeleistung an AC
3: Mit „kaltem“ Akku dann gleich an den SuC, nur weil es noch gratis ist? Belastet unnötig den Akku und vielleicht ist auch die Lademenge an DC auch beim Model 3 limitiert, bis es eine Leistungsbegrenzung wie beim Model S gibt. Niemand weiß es genau, ist aber eben nicht unwahrschneinlich.
4: Belegung der SuC, welche eigentlich für Langstrecke und Besitzer ohne Heimlademöglichkeit sind unnötig blockieren
5: Unnütze Zeitverschwendung

Mein Tipp: Daheim gleich anstecken und mit 13A Drehstrom auf 80% laden. Die 13A, damit die Leistungselektronik des Ladegerätes nicht am Limit läuft. SuC Guthaben für echte Langstreckenfahrten aufheben und so nutzen wie gedacht.
Protipp: Das Auto genießen und nicht alles komplizierter und optimierter machen, als nötig. Das schränkt das Nutzererlebnis nur unnötig ein und macht auf Außenstehende den Eindruck, dass das alles irre kompliziert ist.