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Akku tauschen / ersetzen

Mahlzeit zusammen,

Ich bin neu in der E-Mobilität und will nach und nach meine Unsicherheit aus dem Weg räumen um i.wann ohne Zweifel einen Tesla kaufen zu können.
Gibt es schon betroffene, welche ihren Akku schon haben tauschen müssen? Mich interessiert das gerade dringlich, welche Mengel aufteten müssen, damit Tesla den Akku tauscht. Z.B bei einer Ladekapazität von nur noch 80% oder z.B bei einer zu hohen Volt-Balance-Abweichung von Zelle zu Zelle? Bzw. welche Mengel können noch auftreten?
Vielen Dank im Voraus! :slight_smile:

Zweite Frage zuerst: Teslas Batterie Management System kurz BMS balanciert die Zellen untereinander aus, also daran brauchst du keinen weiteren Gedanken verschwenden.
Erste Frage: Wenn der Akku noch 80% haben sollte, aber sonst völlig intakt wird den Tesla sicher nicht wechseln. Habe aber von weniger als 90% noch nirgends gelesen und das waren Autos mit weit mehr als 300000km.
Bei dem ersten Modellen gab es mal Kontaktoren Probleme, die wurden auf Garantie alle behoben, auch alle anderen Schäden. Mehr als 8 Jahre hat ja noch kein Tesla in der EU auf der Uhr, von daher würde ich mir über den Akku erstmal die wenigsten Gedanken machen, die halten prinzipiell länger als das Auto. Wie Tesla das dann nach Ablauf der 8 Jahre handhabt wird man sehen. Grundsätzlich degradiert ein Akku, ausschlaggebend dafür ist zum einen die kalendarische Alterung als auch die über die Anzahl der geladenen kWh. Es gibt ein paar Massnahmen um den Akku schonend zu behandeln, aber das meiste macht das BMS von alleine.

Es gibt schon Teslas mit Laufleistungen > 700.000 km. Und der Akku funktioniert noch.

Der aktuelle Akku hat aber keine Laufleistung von 700.000 km. :unamused:

Ich würde auch sagen das kein Tesla 700000km auf der Uhr hat ohne das der Akku schon mal getauscht/überholt/repariert wurde. Sieht man ganz gut auch hier im Forum im Thread über die Kilometer Könige. Ganz ausschliessen würde ich es aber natürlich auch nicht.

Mein Akku hat eine gesicherte Laufleistung von mind. 300.000km bei 390.000km Gesamtlaufleistung.
Mein Akku wurde wegen dem Kontaktorproblem bei 82.000km getauscht. Laut Auskunft vom SeC Frankfurt habe ich einen gebrauchten Akku mit geringerer Laufleistung im Austausch bekommen.

Auf jeden Fall ist das sehr beeindruckend!

Was setzt dem Akku denn.ehr zu? Km Leistung oder die Zeit? Eventuell sind km egal aber zeitlich nippeln sie nach 8.5 Jahren ab… Oder so. So lamge hat glaub noch niemand hier nen Akku drin. Welcher ist denn der älteste unabhängig von den km und wie gehts dem?

wenn ein Akku wirklich defekt ist wird normal ein Austauschakku eingebaut und der alte repariert. die Wahrscheinlichkeit dass ~7.000Zellen alle auf einmal kaputt gehen geht gegen null.
Defekte Zellen können bis zu 99% recyceled werden.
mir ist hier kein Fall bekannt, wo jemand z.b. 15.000€ für einen neuen Akku zahlen musste weil der alte ausgenudelt war. Soviel kostet ein modernes PDK-Getriebe ja fast auch schon im übrigen.
mit 80% kann ich noch fast 400km weit fahren, wenn es mal irgendwann soweit sein sollte.

Erstzulassung 9/2013
S85
TR 352
Degradation ca 11%
315.000 Kilometer
Erster Akku

105 tkm
35 Monate alt
36tkm Jährlich
5,5% Degradation bei 99.800 km
95% am SuC geladen. :exclamation:
Für alle die jetzt Augen verdrehen und sagen das wäre doch schlecht für den Akku den nur so zu Laden.
Mag sein Vielleicht, vielleicht auch nicht, denn:
Ich habe lieber nur noch 79% an Akku nach 7,5 Jahren als nach 8,5 Jahren. :wink:
Die Garantievereinbarung sagt: Weniger als 80% in 8Jahren, und es steht nicht dabei wie man den Akku laden darf oder soll.
Denke bei Jährlich 1,5% Verlust das unter 80% erst im 13ten Jahr eintritt.
Daher: Es ist das letzte an was ich bei dem Auto denke.

Tut sie nicht. Sie trifft nämlich keine Aussage zur verbleibenden Restkapazität.

Die Passage würde mich auch interessieren, die kenne ich auch nicht.

Wenn es diese 80% Regel tatsächlich nicht gibt, würde mich fast mal interessieren wo das Gerücht her kommt. Ich habe das nämlich auch lange Zeit nachgeplappert.
Zumindest hier wird sie gefühlt genau so oft zitiert wie abgestritten.

Wenn sie durch Degradation kaputt gehen dann halte ich die Wahrscheinlichkeit dass alle Zellen ausgetauscht werden müssen für relativ hoch. Bei NCA Akkus äußert sich die Degradation durch einen Anstieg des Innenwiderstands. Da bei in Massen produzierten Produkten die Toleranz nur minimal ist, altern sie relativ gleichmäßig. Das kennt man ja auch z.B. von Schweinwerferleuchtmitteln. Geht das eine kaputt dann kann man auch das Nächste austauschen, da mit einem Ausfall innerhalb weniger Betriebsstunden zu rechnen ist.

Genauso ist es auch hier. Man hat entweder individuelle Ausfälle relativ früh, oder aber einen gesamtheitlichen Ausfall spät. So ein richtiger Ausfall ist es aber natürlich nicht. Die Degradation merken entweder nur diejenigen die kWh zählen, oder diejenigen die auf 0 km Restreichweite fahren. Man kann diese Akkus aber oft noch sehr lange Zeit weiter nutzen, so lange man die komplette Entladung vermeidet.

Wo gibt es derzeit solche Recyclinganlagen?

Beim Tesla? Wenn ja, warum ging das nicht auf Garantie?

Das kann durchaus sein, wenn man im Sommer bei schönem Wetter nicht schneller als 100 km/h fährt. Aber die Degradation kann sich auch dadurch äußern dass es bei niedrigem Ladestand und starker Beschleunigung vermehrt zu Abschaltungen kommt weil die Spannung in den Keller rauscht und das BMS abschaltet. Man darf dann zusätzlich zur Restkapazität dann auch nur noch den SOC Bereich ab 20 % nutzen, wenn Tesla dies nicht schon ein berechnet. Dann gehen nochmal 20 % weg und es kann dann schon nervig werden.

Ich halte es für gut dass Tesla jetzt für das Model 3 in den Garantiebedingungen eine Kapazität garantiert.

Umicore (Belgien) -> umicore.com/

äh ja wo?

Für das Model 3.

Damit gehen sie kein zusätzliches Risiko ein. 30% Verlust hat, glaube ich, noch kein Model S Fahrer, egal wieviel Laufleistung, berichtet.

Die Model 3 Batterien sind ja nicht identisch mit denen von S/X.

Die Kilometerbegrenzung bei der Batteriegarantie ist eine Einschränkung die viel stärker wirkt. Vermutlich soll damit das höhere Risiko bei den auf Kapazität optimierten Zellen begrenzt werden. Dies erlaubt es dann die C-Rate höher zu setzen, ohne dass die Gefahr von hohen Garantieleistungen besteht. Dies vermeidet auch solche unschönen Einschränkungen wie bei der Ladeleistung des 90er Akkus, oder mehr Leistungseinschränkungen.