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Akku-Kapazität (70/85-er) gesunken nach Update 2019.16.2

Kannst ja jetzt nen neuen Long-Range bestellen und hoffen dass dir in 3 - 4 Jahren das gleiche nicht nochmal passiert… :wink:

Macht es Sinn, an die Presse zu gehen? Immerhin hat es bei dem MCU-eMMC Problem auch Elon Musk’s Aufmerksamkeit erlangt, als alle Portale darüber berichtet haben. In dem Ausmaß ist mir keine Berichterstattung über die Akku- und Rekuprobleme bekannt.

Das würde ich sinnvoll finden - auch wenn dann unsere Autos im Verkaufswert noch weiter sinken, weil dann jeder weiß, dass er keinen 85er sonder nur mehr einen 70er kauft!

Denen nochmals Geld in den Rachen werfen!?! Nein danke! -> Diesel -> V8! :mrgreen:

Dann wirfst dus eben dem Ölscheich in den Rachen jedes Mal beim Tanken. Ist das besser?

Es haben ja immer wieder Leute aus diesem und anderen Threats nach einem Rechtsanwalt gerufen, der sich der Sache annehmen könnte.
Da am 3.12. Christoph hier als Unterstützer des Forums einen eigenen Threat aufgemacht hat [url]Tesla & Recht: News aus dem §§-Dschungel] habe ich ihn per PN kontaktiert und auch heute mit ihm telefoniert.

Bezüglich einer Vorgehensweise hat er mir folgendes geschrieben. Mit seinem Einverständnis setze ich das mal hier rein:

Um die Sache also in Angriff zu nehmen sollten sich Betroffene bei Ihm melden, die 1) über eine entsprechende Rechtsschutzversicherung verfügen und 2) möglichst umfangreiche Loggs ihres Fahrzeug möglichst vor und nach dem entsprechenden Softwareupdate verfügen.
Außerdem wäre es hilfreich, wenn man die vielen hier geposteten Nachweise wie Screenshots der Werbeversprechen Teslas, Garantiebedingungen beim Kauf etc. sammeln könnte.
Da ich weder 1) noch 2) erfülle, bin ich leider raus. Alle die sich angesprochen fühlen und den Kriterien entsprechen, sollten sich bitte direkt mit Christoph in Verbindung setzen um die weitere Vorgehensweise außerhalb des Forums zu besprechen. Je mehr Leute mitmachen, desto besser.

Die Autoblöd hätte sicher Interesse :unamused:

Mod edit: Bild aus Zeitung entfernt.

Ist halt nur die Frage ob eine öffentliche Diskreditierung zielführend ist. Wir dadurch wirklich genug Druck aufgebaut, dass man uns die alte Ladekurve bzw. Akkukapazität zurück gibt? Oder ist das nur Wasser auf die Mühlen der BEV Gegner ohne jeden Nutzen der hier geschädigten?
Wenn jemand wirklich dagegen vorgehen will, sollte er aus meiner Sicht den Rechtsweg beschreiten.

Leider ist es jetzt so das die User mit Langstreckenprofil echt ein Problem haben !
Ich fahre täglich ca. 20 km und ab und zu (2xpro ) Monat 360km. Wenn ich 360 fuhr habe ich kurz am SuC zwischengelanden .
Das mach ich jetzt nicht mehr da mit der Ladeleistung das echt traurig ist .
Meine Meinung dazu ist Tesla will die Gratis SuC Lader mehr zum Privat laden zwingen .
Laut Servicecenter hat Tesla unterschätzt wie oft das free Superchargen genutzt wird .
Gestern wieder in einem YouTube Video gesehen das anscheinend die Ladeleistung für so einen großen Akku kein Problem ist, aber für einen kleinen schon !
Was ist dann mit dem Hyundai ? Machen die was anders ? Mein Akku ist 3x größer und Kann jetzt fast gleichschnell laden .
Da komm ich mir ein bisschen verarscht vor .

Ich denke dass es hier maßgeblich darum geht, die Akkus über die 8 Jahre Garantie (und hoffentlich noch weit darüber hinaus) zu bekommen, wie es Horst Lüning schon im Jahr 2017 vermutet hatte

Die 8 Jahre Garantie dürfte doch gar kein Problem sein.
Weshalb könnte ein Garantieanspruch kommen? Eigentlich doch nur durch einen totalausfall oder Zellschaden.
Degeneration ist sicher kein Thema, wer fährt schon in den 8 Jahren mehr als 500tkm…

Viele Grüße
Peter

Angenommen das wäre der Fall, würde es konsequenterweise kein Free Supercharging mehr geben.

Und weiterhin dürfte Tesla daran interessiert sein die SuC möglichst schnell frei zu bekommen.

(falscher Thread, gehört eigentlich hier hin 85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1)
Warum wurde dann die Ladeleistung an DC gesenkt, überall, und nicht nur am SuC? Der SuC weiß doch welches Fahrzeug da kommt und könnte selektiv für die alten unattraktiv werden.

Er zum Beispiel :wink: - 1 Million Kilometer im Model S

Ich glaub er meint es geht eher um die Folge von zu häufigen DC laden, nicht um das Laden am SuC im speziellen.

Ich muss als vom Batterygate (aktuell 330 km TR bei 100% SoC) und vom Chargegate Betroffener bei den gerade herrschenden Temperaturverhältnissen mittlerweile 4 Stops für meine Standardstrecke von 533 km machen, weil die Ladegeschwindigkeit ab einem gewissen SoC einfach nur schlecht ist.

Start mit 192 km TR.

  1. Teilstück real 133 km, 168 km TR verbraucht. Nachladen von 24 (7 %) auf 228 km TR (69 %) ydauert 40 min.
  2. Teilstück real 155 km, 211 km TR verbraucht. Nachladen von 17 (5 %) auf 165 km TR (50 %) dauert 24 min.
  3. Teilstück real 110 km, 154 km TR verbraucht. Nachladen von 11 (3 %) auf 140 km TR (42 %) dauert 20 min.
  4. Teilstück real 87 km, 121 km TR verbraucht. Nachladen von 19 (6 %) auf 140 km TR (42 %) dauert 19 min.
  5. Teilstück real 48 km, 76 km TR verbraucht. Ankunft am Ziel mit 64 km TR.

Ladezeiten für 533km also 103 Minuten, weil leer möchte man ja auch nicht am Ziel ankommen, gerade im Winter.
Früher konnte ich einfach mal ein bißchen länger stehen und auf 90 oder 100% laden und kam mit 2, höchstens 3 Stops auch im Winter aus.
Das ist aber heute keinesfalls mehr drin. Die zusätzlichen Stops kosten zusätzlich zur längeren Ladezeit nochmal jeweils ca. 10 Minuten für An- und Abfahrt vom Suc.

Ich sag’s ehrlich: Ich mache das nur noch, weil ich auf der Langstrecke alleine unterwegs bin. Gegenüber Mitfahrern wäre mir das schon zu peinlich und kaum noch zu verargumentieren.

Ich hoffe für Tesla und die Tesla-Kundschaft, dass es diese Maßnahmen bei den neueren Akkus in aktuellen S/X/3 nicht mehr bedarf.

Genau deswegen mußte ich meinen S70D verkaufen, weil ich auf Langstrecke nicht alleine fahre.

Okay das ist schon krass.
Mal angekommen es wird auf Dauer nicht besser, was machst du dann?

Nun, dass sich mit dem bestehenden Akku wieder etwas ändern wird, denke ich nicht, lasse mich aber gerne überraschen.

Mein Akku dürfte nun mit knapp 300.000km schon recht nahe am Ende seiner Lebensdauer sein. Ich glaube es gibt nicht allzuviele, deren Akku vor 300.000 km nicht instandgesetzt oder sogar komplett getauscht wurde.
Meiner ist noch original und wurde nie überholt/repariert.

Daher ist momentan meine Hoffnung, dass sich der Akku in Kürze verabschiedet und ich danach einen 90er Akku bekomme, denn 85er gibt es nach einigen Berichten nicht mehr.

Etwa ein halbes Jahr werde ich diesbezüglich noch abwarten. Ansonsten erfolgt der Verkauf.
Akkuschonung betreibe ich auch nicht mehr, da sich diese Maßnahmen im Nachhinein als überflüssig erwiesen haben.