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Akku bei M3 brandsicherer als bei S&X?

Hallo Leute
Ist es euch auch aufgefallen, dass man nie was von brennenden Model 3 hört?

Vom Model S gab es Vorfälle wo es Akkubrände gab, ausgelöst meist durch sehr schweren Unfall oder wenn ein massives Metallstück auf der Straße das Pack von unten durchstoßen hat.
Mittlerweile gibt es in den USA schon länger jede Menge M3s auf den Straßen aber es scheint nie etwas zu passieren, zumindest nichts was auf einen Akkupackbrand hindeutet.
Warum?
Sind die neuen 2170er Zellen wesentlich brandunempfindlicher? An sich komisch, da Tesla angibt den Kobaltgehalt deutlich gesenkt zu haben und so weit ich weis gerade das Kobalt in der Kathode für Temperaturstabilität sorgen soll. Vielleicht was anderes in der Zelle was sie sicherer macht?
S&X haben eine 1/4 Zoll (6-7mm) dicke Aluplatte als Schutz vor Beschädigung der Zellen nach unten. Was hat das M3 Pack für eine Panzerung?
Ist vielleicht die türkiesfarbene Füllmasse im M3 Akkupack für verbesserten Brandschutz verantwortlich?

Gab es überhaupt Brände bei neueren S&X? Vielleicht gab es da auch Verbesserungen bei den Zellen oder was anderes ohne das es an die große Glocke gehängt wurde?
Marketingtechnisch ist die Thematik ja ein Minenfeld. Tesla kann ja schlecht sagen die neuen Akkus sind sicherer ohne dabei zuzugeben, dass die alten problematisch sind.

Es liegt nicht an den Akkus. Die Model 3 Fahrer verursachen offenbar deutlich weniger schwere Unfälle, wo dann sekundär der Akku Feuer fängt.
Meine Theorie: Die vielen Verrückten, die S und X gekauft haben, sind oft wie die Irren gefahren. Die meisten Menschen, die Model 3 fahren, sind aus der Mitte der Bevölkerung, eben Mainstream, die müssen nicht jeden Porsche versägen. :mrgreen:

das ja ne wilde These Friedhelm :astonished:
:laughing:

Also ich erinnere mich an Bilder von mindestens drei totalzerstörten Model 3 (inkl. offensichtlich beschädigter Bodengruppe), und keines hat gebrannt. Ich würde sagen: Evidenzbasiert sieht es so aus, als hätte Tesla hier einen fast unzerstörbaren Akkupanzer gebaut.

In einem Video mit Munroe äußert dieser sich auch verwundert darüber, dass der Akku beim Model 3 keinerlei strukturelle Belastung trägt; sprich: das Auto ist scheinbar ohne Akku genau so steif wie mit. Das geht in dieselbe Richtung.

Voll wissenschaftlich erforscht. :mrgreen:

Das wäre meine Vermutung. Sieht aus wie Silikon. Kennt jemand das Material?

Dieses Material erfüllt die Funktion einer Wärmeleitpaste und stammt von Panasonic.
Bezeichnung: Semi Sealing Material(SSM), gemeinsam mit Politice Graphite Sheets(PGS) für die Wärmeableitung zuständig
electronicdesign.com/circui … al-demands

Ich würde da noch nichts deuten…ein besserer Schutz gegen mechanische Einwirkungen reicht schon aus, damit deutlich weniger passiert. Ich meine, ich habe aber schon Berichte und Bilder über abgebrannte M3 nach Hochgeschwindigkeitsunfällen gesehen.

Ja, das ist die graue Folie, welches die Zellen gegen die Kühlrohre isoliert und den Wärmeübergang gewährleistet?

Das türkisfarbene Material scheint aber ein Art Schaum zu sein mit dem das ganze vergossen wird?

Das ist aber ein Fehler im Design. Der Konstrukteur (wurde schon gefeuert) hat Geld und Material verschwendet und die Karosserie ohne Batterie schon crashfest gemacht. Also unnütz doppelte Arbeit. Der Akku verstärkt doch die Zelle.
Daher verliert Tesla bei jedem M3 ein paar hundert Dollar in unnützes Material ohne das das Auto besser wird.
Die M3 die in China gebaut werden, haben dann wie das Y eine optimierte Zelle in der die Batterie richtigerweise die Struktur verstärkt.
Niemand fährt ohne Batterie gegen einen Betonpfahl.

Thermisches durchgehen der Akkus im Fall der Zerstörung ist weiter möglich. Passiert nur eben sehr selten.

Sieh dir das Bild „New heat solution with SSM“ aus obigem Link an.
SSM leitet die Wärme weiter, ob jetzt grau in Folienform oder blau als „Paste“.

Paste ist das Stichwort. Wo finde ich das Datenblatt der Paste, bzw. wo kann ich sie bestellen?

Das ist Quatsch. Auf mehreren Ebenen.

Früher war sie bei den Panasonic Industrieprodukten aufgeführt, aktuell sehe ich sie nicht mehr.
Ich kann mir vorstellen dass Tesla bei ihrer Abnahmemenge einen Exklusivvertrag erwirkt hat.

Vielleicht ist im Akku des Model 3 auch so eine Paste drin?
Can we make Tesla batteries fire resistant?

Jetzt sind auch mittlerweile jede Menge M3s in Europa unterwegs und noch immer hat man nichts von Akkubränden gehört.
Was hat Tesla da für einen „Stein der Weisen“ gefunden? :question:
Natürlich ist das gerade für einen Teslafan eine sehr erfreuliche Sache. An statistischen Zufall kann man wohl nicht mehr glauben.

Perspektivisch eröffnet sich dabei auch für S&X eine deutliche Verbesserung. Denn diese haben ja unterm Akku eine 7mm dicke Aluplatte als Schutz der Zellen vor mechanischer Beschädigung. Diese sorgt zwar nebenbei auch für eine steifere Karosserie aber dieser Festigkeitsbonus könnte viel leichter konstruiert sein mit entsprechenden Profilen.
Extrem interessant ist dabei, dass die bei S&X verwendeten Zellen 65mm Bauhöhe haben während die neuen beim M3 70mm hoch sind.
Ein anstatt 7mm nur 2mm dickes Blech was immer noch reichlich dick ist für eine Autokarosse könnte so allein schon für den Bauraum der größeren Zellen sorgen. :bulb:

Edit: Die Frage ist natürlich wie der Boden beim M3 konstruiert ist. Es könnte natürlich auch sein, dass dort ordentlich Luft zwischen Bodenblech und Zellen ist sodass man sogar viel mehr Platz braucht als man durch ein weniger dickes Panzerungsblech einspart. :question:

Habe aus erster Hand gehört, dass gewisse deutsche Automarken den M3 Akku zum testen an externe Prüflabore gegeben haben um das Teil bei Crashs brennen zu sehen. Kurzum: es ist nicht gelungen, und so mancher Herr hat ganz große Augen gemacht… die grüne Masse scheint einerseits Wärme abzuleiten, aber erstickt anscheinend auch Brände / Kurzschlüsse und verhindert damit ein Ausbreiten und anstecken der nächsten Zelle.

Fantastisch!
Das glaube ich auch! Denn es wäre angesichts der vielen M3 im Einsatz und keine Meldungen über Brände so wenn Tesla so eine Abteilung " man in black" im Einsatz hätte. :wink:
Die Auswirkung dieser Technologie ist gewaltig! Ich denke folgendes:

  1. Lange sah es so aus als ob NCM Kathoden das Rennen machen, weil NCA zwar mehr spezifische Kapa hat aber doch weniger empfindlich gegen den thermal runaway ist. (Tesla liegt also vom Kathodenmaterial doch richtig)
  2. Rundzelle gewinnt vermutlich gegenüber Pounch. Der Nachteil der Rundzelle durch den zwangsläufigen Zwischenraum zwischen den Zellen wandelt sich zum Vorteil weil dort das „Zaubermaterial“ platz findet. Die Vorteile der Rundzelle von günstiger Fertigung und hoher spezifischer Kapazität können sich voll entfalten. In Sachen Rundzelle im Auto ist Tesla allen weit, weit voraus. Die etablierten Fahrzeughersteller sind in der Beziehung völlig hilflos.

Er wäre interessant zu wissen ob es überhaupt Akkubrände bei jüngeren S&X gibt. Wenn das Füllmittel zwischen den Zellen das „Wundermittel“ ist was einen thermal runaway zuverlässig verhindern kann, spricht ja wohl nichts dagegen, dass Tesla das Zeug auch längst bei den Akkupacks von S&X verwendet.

wenn man etwas aus „erster hand“ und via prof. prüflabore weiss (oder meint zu wissen) sollten konkretere und belegbare aussagen möglich sein

tatsache ist, dass auch ich bislang nichts von bränden des m3 gehört habe