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Änderung Bremsanlage Model S wann?

Weiss jemand ab wann genau beim Model S die Bremsanalge abgespeckt wurde? Ich bin bisher davon ausgegangen dass vorne und hinten 4-Kolben-Festsättel verbaut sind mit einem Faust/Schwimmsattel für die Feststellbremse hinten zusätzlich. Bei dem Gewicht den das MS auf die Waage bringt ja auch eine vernünftige Entscheidung. Jetzt beim Radwechsel hab ich aber festgestellt dass mein MS 100D (VIN 227xxx) hinten nur noch über einen einfachen Schwimmsattel mit integrierter Feststellbremse und einem Abdeckblech damit es grösser aussieht verfügt. :question: Weiss jemand ab welcher VIN hier gespart wurde? Das Handbuch ist in die Richtung aktuell jedenfalls falsch geschrieben, da steht anderes drin. :question: Oder wurde bei mir eine falsche Bremse/Achse eingebaut hinten?

So sollte es aussehen, oder?

Ist mir gestern auch aufgefallen
Mx100d mit 2500kg leergewicht
Vin 067xxx

Hallo!
Änderung der Bremse hinten war irgendwann mit dem Facelift des MS.
Genaues Datum oder VIN kann ich leider nicht nennen :frowning:

Grüße
Mario

Was ist en jetzt so „schlimm“ an der neuen Bremsanlage ? Sind es keine 4 Kolben mehr oder was ist los ?

Grüße

Sven

Ich habe noch die alte Anlage, gestern nach 2 Wochen stehen in der trockenen Garage konnte ich kaum losfahren, so fest waren die Belege an den Scheiben festgefressen :blush:

Vielleicht ist die deshalb geändert? Dann freu Dich einfach…

das ist so schon ne ganze Weile…
kam kurz nach dem Facelift

eine Beeinträchtigung konnte ich, im Gegensatz zum 2013er, bisher nicht feststellen

das „Rucken“ z.b. nach einer Regenfahrt haben beide Systeme
:sunglasses:

Irgendwo hier im Forum wurde das schonmal thematisiert. Es war in etwa mit der Einführung des AP2 zusammen das die Parkbremse in die hinteren Bremsen gewandert ist.

Eine optionale Bremsanlage mit größeren Scheiben wäre in der Tat sehr wünschenswert.
Ist ja nach wie vor so, daß man alle Modelle nur mit der selben Bremse ausrüsten kann, egal wieviel Leistung sie haben, oder?

Wozu, bei den meisten verrosten die Bremsen. Tesla hat die Rekuperation sogar mit einem Update reduziert so das man mehr mechanisch Bremsen muss.
Egal wie viel Leistung die Autos haben, sie müssen alle nur von 250kmh auf 0kmh gebremst werden und da sind die Zahlen gut.
Mehrfaches Bremsen von 200 auf 100 macht man auf der Rennstrecke und nicht auf der Straße.
Für die Rennstrecke ist das Auto nicht gebaut und das ist auch gut so.

ojeh, da fehlt aber viel Basiswissen… das lass ich jetzt mal aus.

na jedenfalls hoffe ich auch die nächsten LKW die mit vor die Nase ziehen nicht zu treffen.
So gehen die Meinungen auseinander, -gute Bremsen sind mir zumindest wichtiger wie ein Autopilot oder irgendwelche Handyunterstützungen. Ich sagte ja auch „Optional“, für die kleinen Motorisierungen reicht die Bremse ja vielleicht noch aus.

Der Bremse ist es egal, wie groß Dein Motor ist. Du widersprichst Dir also selber!

Die Frage ist bei wem …

ich kann mich nur an die alten Tests meines in die Jahre gekommenen P85 erinnern. Und da wurde gesagt das die Bremsen extrem gut sind und einen sehr kurzen Bremsweg bei den Tests zum Ergebnis hatten.
Gab es irgendwann anderslautende Testberichte?

Der ADAC hat einen P90D Facelift in 3/17 (also wohl schon neue Bremsanlage Mitt 33,4m Bremsweg aus 100km/h getestet. Finde ich nicht schlecht :wink:

adac.de/infotestrat/tests/a … DTest=5531

Gruß Mathie

P.S. Den P85D mit der alten Bremsanlage hat der ADAC 2013 mit 34,1m gemessen. adac.de/infotestrat/tests/a … geId=31770

wenn ich schneller beschleunige bin ich öfters in höheren Geschwindigkeitsregionen, von denen ich wiederum ja runterbremsen muss. Warum hat wohl ein Ferrari bei gleichem Gewicht andere Bremsen als ein Diesel-kangoo?
Jeder Hersteller verbaut darum größere Bremsen in stärkeren Autos.
Ein M5 hat größere Bremsen als ein Standard-5er weil er einfach viel mehr bremsen muss.
Klar wenn man nur langsam unterwegs ist reicht meist die Reku.
Versuche mal mit 210 in das Stauende reinzurekuperieren.
Viel Spass.

hast du mit den 33 oder 34 Metern Bremsweg ein Problem?
Ich verstehe die Kritik nicht
Wenn ich das Stauende verpennt hab gehe ich die Eisen und nach den Test bremst das Model S einwandfrei, oder gibs ne Quelle die sagt das im Normalbetrieb die Bremse unterdimensioniert ist?

Ich finde die Bremsen bei unserem X und auch bei unserem Ex S sehr gut, obwohl man sie ja eher selten braucht. Es ist sehr schön zu wissen, dass man sich im Notfall darauf verlassen kann. :smiley:

Der Ferrari ist schneller als der Kangoo und muss deshalb bessere Bremsen haben.
Der M5 ist wie der Ferrari auch für die Rennstrecke vorgesehen und nicht wie der normale 5er nur für die Autobahn.

Und sorry, wer mehrfach hintereinander eine Vollbremsung auf der öffentlichen Straße machen muss, der sollte dort nicht mehr fahren dürfen.

Die Beschleunigung hat mit der Auslegung der Betriebsbremsanlage rein gar nichts zu tun.

Ausschlaggebend sind das Fahrzeuggewicht und hier auch ggf. Lasten durch den Betrieb mit einem Anhänger, die Motorleistung und die erzielbare Höchstgeschwindigkeit. Die Motorleistung aber auch nur deswegen, weil die Betriebsbremsanlage - nicht die Feststellbremse - dazu in der Lage sein muss, bei etwaigen Defekten im Antriebsstrang das Fahrzeug sicher zum Stehen zu bringen. Dabei muss die Bremsleistung so ausgelegt sein, dass sie jederzeit grösser als die verfügbare Motorleistung sein muss. Man muss quasi den Motor immer „totbremsen“ können, wenn das Gas klemmt und die Kupplung nicht mehr trennt.

Alles andere ist optionale Optimierung auf Fahrzeugeigenschaften ausserhalb dieser Anforderungen.

Bei einem Ferrari kauft man auch die Eigenschaft mit, damit jederzeit auf einer Rennstrecke fahren zu können und dabei nicht nach der 3. Kurve Kies zu landen.

Von seinen reinen Fahrzeugeigenschaften her reichen bei eine Ferrari auch normale 350er Gussscheiben.

Carbonscheiben dienen einzig und allein dem Thema Hitzeverwaltung auf dem Track ! Auf der Strasse sind die grosser Mist und immer zu kalt !

:slight_smile:

Als Quelle gebe ich mich selber an, nach einigen Bremsungen sind die Scheiben bei mir überhitzt und verzogen, der Pedalweg wird länger und die Verzögerung geringer.
Es geht nicht um einmal 100 auf null sondern den Einsatz in meinem Alltag, bei dem ich nicht mit 130 auf der Mittelspur herumrollen will in einem 100.000€+ Fahrzeug mit 600Nm an der Kette. Die Bremsen sind von der Wirkung OK, aber nicht standfest.
Ich sehe aber daß hier immer die Leute am meisten schreiben, die das Problem weder kennen noch haben.
bin dann mal raus hier bevor ich mich aufrege…danke trotzdem.