Ändert Tesla die Bordlader-Architektur?

OMG !!!
Immer diese Begründung mit dem simplified ordering process - ich fühlte und fühle mich nicht erschlagen von den Ausstattungsoptionen bei Tesla. Der Wegfall des dual chargers sollte nicht damit begründet werden. Ich will meinen dual charger nicht missen. Vom Termin nach Hause gekommen - 60min Zeit - 100 km nachgeladen - nächster Termin - perfekt !!! Mit 11 kW ginge es nicht. Als Option würde ich das jederzeit wiedermachen. Mit dieser Argumentation und auch dem Kundenfeedback, müßte man ja die frunk Klappe abschaffen und bei einigen die hinteren Seitentüren - nur weil diese selten benutzt werden ? Mmm…Fernlicht auch weg…naja

+1 ich bin sehr froh, dass mein Fahrzeug einen Doppellader hat. Wollte ihn auf gar keinen Fall missen…

Der Anfang von diesem Thread sagte, dass es keinen Platz für einen Doppellader im M X gibt. Irgendwie ignoriert das die ganze Diskussion ebenso, wie das es ausschließlich um das M X und nicht wirklich um das M S geht.

Das mag daran liegen, dass - mich eingeschlossen - einige davon ausgehen, dass das, was aktuell im MX passiert auch Einzug in das M3 oder in das S halten wird.

Daher ist das ggf. nicht ganz zu trennen. Für ein Modell allein wird Tesla langfristig keine Extrawurst braten…

Mal sehen, was so passiert…

Das ist zwar hier im Thread von Anfang eine Vermutung gewesen, einen Grund sehe ich aber nicht. Im M X fehlt der Platz, daher dort kein Doppellader. Im M S ist der Platz da, daher dort Doppellader.

Und was für das M 3 gilt, werden wir frühestens in 2 Jahren wissen, solche Details plant und veröffentlicht Tesla ja offensichtlich erst ganz zum Schluss, was aufgrund der hoffentlich auf dem Markt voranschreitenden Entwicklung auch Sinn macht. Wer braucht z.B. noch Doppellader wenn es in 2 Jahren CSS 50 kW Ladestationen für 2000€ zu kaufen gäbe ?

Der Platz ist doch eher nicht der wahre Grund, warum der Doppellader im MX fehlt. Der Grund dürfte doch eher sein, dass man ihn nicht will und daher dafür keinen Platz eingeplant hat. „Keine Kompromisse“ kann eben leider auch heißen, keine besseren Alternativen anzubieten.

Aber bei insgesamt 10 zugelassenen MX bis Ende letzten Monats (Zulassungen im Oktober: 4) ist vermutlich noch alles offen - vor allem für die EU. :wink:

11kW ohne Aufrüstmöglichkeit bei 90 kWh-Akku bei 120-150 K Anschaffung für die Signatures ? Meine Frau wird not amused sein. Aber warten wir ab was in Europa kommen wird.

Tja - das wird ganz andere Probleme nach sich ziehen. Viele Netzbetreiber rücken schon von der 63A Absicherung (43kW) ohne Aufpreis für Eigenheime in DE wieder ab.

Um 50 kW zu Hause zu betreiben, wird wohl einiges an Geld beim Netzbetreiber landen müssen, wenn der überhaupt dazu Böcke hat.

Ansonsten ist das nur ne destination charing (nicht home charging) Option. Aber klar, wenn das billiger wird, ist das alles zu verstehen.

Aktuell gilt leider noch - je größer der AKKu je besser und je größer die Ladeleistung je besser. Mein 85er mit 11kW single charger - ich weiß nicht…

Wir werden sehen…

Die mit Sicherheit kommende Diskussion mit den Netzbetreibern wollte ich nicht lostreten, sondern nur den Geist öffnen, dass die jetzige Lademöglichkeit mit Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlung im Auto doch eigentlich eh nur eine Krücke ist.
Das ist so, als wenn jeder Verbrenner eine Pumpe zum Tanken dabei haben müsste.

Oder findest du es optimal, dass deine PV-Strom erst in Wechselstrom und dann wieder in Gleichstrom gewandelt werden muss?

Deshalb halte ich konkrete Forderungen zur M3 Lademöglichkeit jetzt für zu früh oder eventuell zu kurz gedacht…

Das sehe ich diametral anders. Im Moment gibt es an jeder Ecke in Deutschland 230/400V Wechselspannung. Warum sollte es dann ein Krücke sein diese quasi überall in ausreichender Menge verfügbare Ressource auch zu benutzen? Wenn jeder(also 80% Haushalte :slight_smile: ) eine PV auf dem Dach und dazu ein Speicher > 20kWh im Keller „hätte“, würde ich dir vielleicht zustimmen, aber das sehe ich noch nicht, auch nicht in 10 Jahren. Die Politik wird bald Maßnahmen gegen Heimspeicher in Stellung bringen. So schnell läßt E-ON RWE und Co. die guten Melkkühe( also wir Strom-Verbraucher) nicht aus dem Stall. Siehe Besteuerung eigenverbrauchten PV-Strom.

Netter Vergleich der leider hinkt. Dann könnten wir uns ja auch Schuko Stecker sparen, wenn wir die Kabel auch so „direkt“ an den Draht zwirbeln können. Der Strom fließt ja auch ohne den Stecker… :smiling_imp:

Das ist nicht optimal und auch nicht effizient aber im Moment sehr effektiv

Grüße
Markus

Im Moment gibt dir hier jeder Recht, aber es ging gerade nicht um „im Moment“ sondern um die Zukunft und da macht ein anderer Ansatz eventuell mehr Sinn.

Bezogen auf die Wandlungsverluste hast Du mit der Effizienz natürlich recht, gesamtwirtschaftlich betrachtet ist die doppelte Wandlung trotzdem auch effizient, da der Aufwand für eine parallele Gleichstromverteilung gespart wird und die vorhandene AC-Versorgung genutzt werden kann, wie Du ja weiter oben selbst richtig angemerkt hast.

Gruß Mathie

Ja jetzt verstehe ich dich! Mal sehen was Sonnenbatterie und Tesla Energy aus dem Hut zaubern. Ich habe nichts gegen DC Stromladestationen vor einem PV- und Windpark. Nur zu Hause sehe ich den ökonomischen Einsatz noch nicht. PV ist jetzt schon spottbillig, In 5 Jahren noch billiger. Trotzdem sind die meisten Dächer noch leer. Es fehlt eine Komponente die PV, Autobatterie, Wechselrichter und Hausverbrauch kontrolliert und regelt. Die Japaner sind uns da schon etwas voraus mit Ihrem ChAdeMO Anschluß/Protokoll der/das soweit ich weiß bidirektional arbeiten kann. Wahrscheinlich fehlt mir das notwendige Wissen, um mir eine andere Lösung als die jetzige vorzustellen. :frowning: