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Abstandspilot mit vielen „Phantombremsungen“

Hallo allerseits, gestern ein Model S abgeholt und 500 km zurück nach Berlin gefahren. Das Auto hatte 50 km auf dem Tacho, also werksfrisch.

Leider reagiert der Abstandstempomat auf der Autobahn zum Teil extrem sensibel und macht gerne auf der mittleren Spur absurde Bremsungen wenn sich Rechts ein LKW befindet (insbesondere bei Linkskurven).

Ich bin nachts gefahren, funktioniert er da schlechter? Wird er sich einpendeln? Muss ich zum SeC?

Fragen über Fragen :slight_smile:

Danke im Voraus.

Hei erstmal,

also… am Anfang muss sich der Autopilot erstmal kalibrieren, das musste aber nach 100km vorbei sein.

Nachts funktioniert er logischerweise etwas schlechter, als tagsüber. Der Unterschied dürfte sich aber relativ gering halten.

Das beschriebene Verhalten „macht gerne auf der mittleren Spur absurde Bremsungen wenn sich Rechts ein LKW befindet (insbesondere bei Linkskurven)“ ist nicht unbedingt ungewöhnlich.

Zum SeC musst du aber nicht, der Autopilot wird durch die Software-Updates immer wieder ein bisschen besser :smiley:

Ist bei deinem neuen denn schon die V10er Software drauf?
Bei der sollte es doch besser werden mit den Phantombremsungen

Bei mir das gleiche Problem noch mit V9.x.
Nervt absolut, vorfallen bei langer Strecke in Frankreich und Spanien.
Genau dort, wo man eigentlich noch entspannt fahren könnte.
Bei uns ist es leider dafür viel zu voll geworden.
V10.x habe ich mich hier in ES noch nicht getraut zu installieren.
Werde damit bis nach Hause warten.

Mir ist das Problem aber auch mit PKW mit Anhänger und recht großen SUV aufgefallen.
Ebenso muckst es manchmal an Abfahrten, aber das eher sehr selten.

Gruß

Bei mir erst einmal vorgekommen: Nieselregen bei Tag, Bundesstraße, LINKSkurve, doppelt durchgezogene Mittellinie, ENTGEGENkommender LKW. Hat der Tessi wohl eine Frontalkollision berechnet.
Ich vermute, dass schlechte Sichtverhältnise das System fehleranfällig machen

Schatten werden möglicherweise auch oft als Fehlerquellen angesehen.

Wenn der AP läuft dann wird nichts mehr kalibiert. Bei einem neuen Auto dauert das >30km, erst dann kann man ihn einschalten.
Diese Phantombremsungen hatte ich auch, extrem nervig. Ein neues Model 3 vor 2 Wochen abgeholt.
Habe seit 2 Tagen die Version 2019.32.12.1, damit ist es besser geworden. Weniger zappelig und die Phantombremsungen sind viel weniger geworden.
Insgesamt ist der AP (NOA) wieder brauchbar. Bei meinem alten S85 mit 2018.50 war das auch nicht so zappelig

Ja, mit dem letzten Update ist es schon etwas besser geworden, aber trotzdem noch nicht gut.

Ach ja, bei extremer tiefer Sonne von vorne ist der AP bei mir auch kürzlich ausgestiegen.

Hatte die 10er Version schon vom Werk aber noch nicht das Update was jetzt gestern oder vorgestern kam. Ich hab den richtigen AP noch wenig getestet, da mich dieses Lenkrad rütteln alle 30 Sek noch ein wenig nervt. Keine Ahnung ob er „souveräner“ fährt als nur der reine Distanzpilot / Tempomat. Versuche irgendwo mal die Tage wlan aufzuschnappen für das Update und berichte dann :slight_smile:.

Du musst (zumindest in der SW V9.x.x) nicht immer am Lenkrad rütteln.
Einfach mit einer Hand ganz leicht links oder rechts „ziehen“.
Der AP „arbeitet“ da permanent gegen und weiß, das eine Hand am Lenkrad ist.
Trotzdem sollte man immer aufmerksam bleiben.

VG Dirk

Ich habe seit 2019.32.12.2 auch einen sehr empfindlichen AP: Insbesondere das Phantombremsen ist verstärkt. Und deutlich verschlimmbessert seit 12.1.
Unter Schilderbrücken auf der Autobahn macht keinen Spass, eigentlich immer Aussetzer vom AP. Besonders bei viel Sonne (Schatten ist da wohl das Problem)…

Das alt-bekannte Phänomen „beim aktivieren von AP zieht das Auto kurz nach Links Richtung Fahrbahnmarkierung“ war unter 12.1. weg. Jetzt bei 12.2. wieder da.

Entwicklung am lebenden Object a la Tesla :unamused:

Dann weisst du ja dass du das Teil bei Schilderbrücken und ähnlichem ausschalten kannst und nachher wieder aktivieren. :wink:

Kommt wohl drauf an, wo Du in der Spur in dem Moment stehst. Beim Einschalten versucht der AP in die Spurmitte zu kommen…

Auf allen Foren zum Thema Tesla mache ich immer die selbe Erfahrung. Teslafahrer lieben ihr Auto und geben nur ungern zu, dass ihr Baby einige gewaltige Fehler hat. Mir geht es selber ähnlich. Bei keinem meiner bisherigen Wagen hatte ich so viel Geduld mit Unzulänglichkeiten.

Klar ist aber: Der AP (egal welche Version) und dabei vor allem der Abstandstempomat ist zum Teil unbrauchbar schlecht. Wenn ich mit ähnlich teuren anderen Fahrzeugen unterwegs bin wird der Unterschied schmerzlich augenscheinlich.

Hauptproblem ist aus meiner Sicht das sture festhalten an einem fixen (vorgewählten) Abstand zum nächsten (bewegten und stehenden) Hindernis. Die Reaktion des AP erfolgt zu spät und zu heftig, was zu diesem unruhigen Gesamterlebnis führt. A6 und 5er der neuen Generation reagieren in den gleichen Situationen viel souveräner.

Bevor jetzt alle schimpfen: auch ich liebe mein Model S, aber in diesem Bereich fehlt noch sehr viel zum Stand der Technik.

Was ich sonst noch bemängle: Geräuschpegel, Licht, Heizung-Klima.
Was ich liebe: der gesamte Antriebsstrang samt Verbrauch.

100% Zustimmung und ich habe bereits einen neuen Raven!!

Danke für den hilfreichen Beitrag… :unamused:

Negativ, dass passiert bei mir egal in welcher Position ich mich in der Spur befinde seit dem .12.2. update.

.12.1. war deutlich ruhiger.

Dass der Autopilot mit der neuen Fw~12.2, im Vergleich zur ~12.1, unruhiger fahren soll, kann ich nicht bestätigen. Ganz im Gegegenteil: der AP ist auf der Autobahn mMn sogar etwas schlauer geworden.

  Erkenntnisse: nach 2000 km Autobahn per AP/NoA in Italien und der Schweiz kann ich sagen, der Autopilot reagiert nun etwas anders als vorher. Waren es bisher u.a. Brücken und deren Schatten, die manche Verzögerungsruckler (bunny hops) oder gar Phantombremsungern auslösten. Jetzt reagiert der AP neuerdings deutlich auf Fahrzeuge links/rechts vor einem, wenn diese ein auffälliges Fahrverhalten zeigen. Der AP bezieht nun offensichtlich auffälliges Verhalten von Verkehrsteilnehmern in angrenzenden Autobahn-Spuren in seine Berechnungen mit ein. 

Die KI bewertet jetzt also nicht nur wo die anderen Verkehrsteilnehmer sind, sondern auch, wohin sie sich wahrscheinlich hinbewegen werden. Dies hat der AP-Spezislist Steward auf dem Tesla Autonomy Day 22.04.2019 hier beschrieben. Hier:
youtu.be/Ucp0TTmvqOE#t=2h55m45s

Mehr dazu im AP v10 thread…
viewtopic.php?f=35&t=30331&p=827389#p827389

Nachdem wir nun seit 2 Monaten mit dem Fahrzeug unterwegs sind, kann ich dieses Phantombremsen auch nur bestätigen.

Mehrfach nun schon passiert, du fährst gemütlich mit Tempomat bei 120 auf der Mittelspur und hast den LKW rechts neben dir, da bremst das Auto volle Kanne ab :astonished:
Auch schon öfters vorgekommen, wenn man an einer Abfahrt vorbeifährt.

Himmel, das ist nix für mein schwaches Herz, da krieg ich derart Herzkasper :confused: Empfinde das als Beifahrer wohl schlimmer als der Fahrer selbst :unamused: wobei beim ersten Mal alle total zusammengezuckt sind.

Beim Testen vom AP ist es uns auch passiert, das der unvermittelt einfach rüberzieht :astonished:

Das ist megagefährlich und mir unbegreiflich, dass das so ausgeliefert wird :imp:

Also so wird autonomes Fahren hier definitiv nix, ich seh schon alle zusammenkrachen. :open_mouth:

Autobahn: bei LKW und bei Fahrzeugen auf der Auffahrt rechts von einem reagiert das System sehr konservativ.
Abhilfe: Fuß leicht am Strompedal haben und bei beginnender PB leicht anticken.

Innerorts finde ich TACC wesentlich besser seit ein paar Wochen, so gut wie keine PB mehr bei MX AP 2.5