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Abschied

Wir sollten nicht vergessen, daß unter den Bedingungen des aktuellen Strommixes Tesla und Verbrenner nicht weiß und schwarz sind, sondern hellgrau und dunkelgrau.

Mit dem Unterschied, dass das hellgrau immer heller und das dunkelgrau immer dunkler wird. :wink:

… und wir bereits heute von Faktor 2, selbst in Deutschland, sprechen!

www.bit.do/co2-emissionen
(BMW 535 vs. Tesla Model S)

Aber nur, wenn Du den Tesla mit dem schlechtesten Verbrenner vergleichst. Mein reales Vergleichsfahrzeug entspricht eher dem Diesel im Vergleich und dann ist da kein großer Unterschied, sondern der erzeugt nur ca. 30% mehr CO2.

Du wolltest ja ein Model X, wegen der Platzverhältnisse hinten. Womit vergleichst du da auf der Verbrennerseite, wenn ich fragen darf? Und welche (reale) Verbrauchsannahme soll dazu herhalten?

Und wenn Diesel, dann mit offiziellen (Phantasie-)Messwerten oder realem Schadstoffausstoss? Wertverlust und Strassenbahntickets für baldige Fahrverbote in Gesamtkosten einberechnet? :stuck_out_tongue:

In meinem Beispiel (Tesla Model S 2013, gebraucht gekauft 2016) ist der Wagen übrigens auch mit 100% erneuerbarer Energie (50% Solar vom hiesigen Schulhaus und 50% Wasserkraft aus den Schweizer Bergen) noch immer günstiger als vergleichbare Verbrenner. Das Fahrzeug alleine mit der Vernunft gegenüber der Konkurrenz zu rechtfertigen stellt überhaupt kein Problem dar. Für mich jedoch ebenso wichtig: Die Klimabilanz unterscheidet sich im konkreten Fall mindestens um den Faktor 6. :bulb:

Und bei den Säurebildnern NOx+SOx auch Faktor 2 nämlich: 1=BMW, 2=Tesla.

Und im Vergleich zum Tesla passiert das dem BMW nicht:

Ach CAC, das wurde hier doch schon hinreichend diskutiert. Wenn dort noch was fehlt, sind es deine Antworten auf die gestellten Fragen :laughing: Deiner Aussage zufolge müsste wuesten_fuchs ja ein CNG Fahrzeug kaufen und dieses mit 100% Biogas betreiben, richtig? Die Auswahl dürfte ähnlich eingeschränkt sein.

Was mich zum Ausgangsposting zurückbringt (sorry wuesten_fuchs für’s Abgleiten…): Ich finde es halt einfach nur schade, wenn sich einem diese grosse und naheliegende Chance zur Überwindung der fossilen Mobilität mit all ihren Nachteilen bietet, man diese dann aber wegen ein paar cm Kopffreiheit* oder Fehlen eines anderen nicht zwingenden Ausstattungsmerkmals in den Wind schlägt. Aber ist ja nicht unser Problem, soll sich die nächste Generation damit auseinandersetzen, richtig? :unamused:

Das Tesla Model S bietet nun wirklich eine echte valable Alternative und birgt die Chance, Teil einer Lösung statt des ewiggleichen Problems zu sein. Das ist doch kein Detail, sondern so immens viel wichtiger als der ganze restliche Pipifax! Ein Fahrzeugkauf ist immerhin ein Entscheid für die nächsten 10-30 Jahre (inkl. Export). Und zusammen mit der Energiewende wird auch der gebrauchte Tesla auch in einem Jahrzehnt noch viel Freude bereiten!

Um es mit den Worten des ZDF in „Die Anstalt“ vom 7. März zu sagen:
Wollen sie denn ehrlich volltanken?
Oder sollen wir die Kosten auf die Gesellschaft abwälzen?

  • ich sitze mit 187cm bestens auf der Rückbank im Model S, und auch das Hochzeitspaar das ich letzthin chauffieren durfte, sie mit hochgesteckter Frisur und 185cm, war vom Komfort begeistert!

Selbst wenn er dieses nur mit 85/15 CNG/CBM (Durchschnitt D) betreiben würde, würde er die Säurebildner um ca. 80% gegenüber einem Tesla reduzieren und beim CO2 immer noch besser aussehen. Einfach mal das Sitzkonzept des Model X mit diesem vergleichen. Und das evtl. gesparte Geld gegenüber dem Tesla am besten in einer Erweiterung der heimischen PV investieren!

P.S. Ich beantworte jede vernünftige Frage!

Ganz schön langer Abschied :laughing:

Der von der Kohle auch: fr.de/politik/us-klimapoliti … -a-1250443

Die Fratze der Elektromobilität wird immer mehr unter der von Schwefel- und Salpetersäure zerfressenen Maske sichtbar?

:unamused: Jetzt wird’s endgültig trollig und zumindest mir zu blöd. Ich verabschiede mich vom Troll „CheapAndClean“

Habe die Ehre. :neutral_face:

Völlig lächerliches Argument, in 99,99% der anderen Ländern passiert dies nicht
dies ist ein Luxusproblem das nur in Deutschland (noch, aber wohl nicht mehr lange) existiert.

Das verstehe ich nicht…

Kauft man heute einen Verbrenner, ist davon auszugehen, dass dieser für mindestens 10, realistisch eher 20, wenn in Osteuropa / Afrika ganz zu Tode gefahren auch 30 Jahre genutzt wird. Gleiches gilt fürs Elektroauto.

Das Argument, man kaufe sich dann in 5 Jahren ein sauberes Auto, ist eine bequeme Art das eigene Gewissen schönzureden, aber ändert nichts an der Tatsache, dass die Atmosphäre darüber hinaus viele Jahre die Abgase des erworbenen Benziners/Diesel schlucken muss.

Der Fahrzeugkauf ist eine RIESENchance heute und jetzt einen relevanten persönlichen Beitrag zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen zu leisten. (Immerhin DIE Herausforderung des aktuellen Jahrhunderts, wenn es nach der UNO geht, weil der Klimawandel eben so weitreichende Konsequenzen hat.)

Wie bereits korrekt angemerkt wurde, spielt der Faktor Zeit überdies zugunsten des „Treibstoffs Strom“, da der Strommix immer sauberer wird. Erdöl hingegen wird vermehrt durch fragwürdige Methoden gewonnen, was seine Umweltbilanz weiter verschlechtert. Dagegen profitiert selbst das 17 jährige E-Auto vom Ausbau der erneuerbaren Energien, genauso wie jeder andere elektrische Verbraucher am Netz. Der Benziner ist, einmal erworben, aber bis ans Ende seiner Nutzung zu mindestens (!) derselben Emissionsmenge pro gefahrene Strecke „verdammt“.

Und nochmal weil sich m.M.n. jeder E-Autokäufer dieser Entscheidung stellen muss: Für einen lächerlichen Aufpreis von etwa 150 CHF im Jahr kann ich bereits HEUTE mit dem E-Auto einen Sprung in die Zukunft machen und 100% erneuerbar laden. Wenn ich denn nur will…

Und schliesslich: Ich unterstütze lieber die hiesigen Energieversorger und die einheimische Wirtschaft, als dass ich mit jeder Tankfüllung 50 CHF an korrupte Staaten spende, deren Ideale mir so ganz und gar widerstreben.

Siehe Ausgangsposting: mein Hauptgrund war ein finanzieller.
Die anderen waren Gründe, die es mir am Ende leichter gemacht haben, auf den Tesla zu verzichten.

Und: ich stimme überein, daß es eigentlich aus Umweltschutzgründen in diese Richtung gehen sollte.
Aber: ich bin kein Fanatiker und muss schauen, wie ich über die Runden komme. Es gibt wichtigeres als ein Auto für mehr als ein Jahreseinkommen.

Und jetzt darf der Thread hier geschlossen werden und ich bin wirklich weg.

Ehne mehne muh,
und weg bist Du !

Ich bin auch kein Fanatiker, doch ich rechne mit spitzem Bleistift: 55’000 CHF Tesla (2013) kommt GÜNSTIGER auf 5-8 Jahre als 30’000 CHF Volvo V70 (2014).


(alles in CHF, mein Beispiel spezifisch für meine Nutzung)

P.S: Strom ist in der Nacht in Winterthur sehr günstig und trotzdem 100% erneuerbar. Endbetrag mit 0.25 CHF / kWh = 899.- CHF

Recht so:

Recht so :wink:

Ich habe in Österreich mit dem BMW 535ix verglichen.

Tesla S 70 D nach Förderung und Vorsteuergutschrift 73k vs. BMW mit 15% Rabatt gerechnet identer Preis !

Betriebskosteneinsparung im Jahr
2k KFZ Steuer
1k Versicherung
0,5 Wartung / Öl
0,8 - 1,6k Treibstoffkosten (15k / 30k km im Jahr)

Also 4,3 - 5,1k im Jahr !

Und wer wirklich viel fährt und die SUC-Option nutzt fährt richtig günstig - erst recht mit einem gebrauchten S:

Hier nochmal meines:

http://tff-forum.de/download/file.php?id=26430

Thread geschlossen auf Wunsch des Erstellers.